Theodor Fontane Irrungen, Wirrungen

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Inhaltsangabe zu „Irrungen, Wirrungen“ von Theodor Fontane

'Alle schönen Männer sind schwach und der Stärkere beherrscht sie … Und der Stärkere … ja, wer ist dieser Stärkere? Nun entweder ist’s die Mutter, oder das Gerede der Menschen, oder die Verhältnisse. Oder vielleicht alles drei …' Eine Liebe, innig und kurz. Dann bricht die Außenwelt ein, und es ist vorbei. Pragmatisch ziehen Botho und Lene einen Schlussstrich. Ein Roman von Muttersöhnchen, Duckmäusern und denen, die erst noch glauben, ohne Liebe leben zu können.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

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  • #wennausbuechernliebewirdrezension

    Irrungen, Wirrungen

    WennausBuechernLiebewird

    05. March 2018 um 13:02

    An Reclam Hefte gehe ich immer mit gemischten Gefühlen heran. Doch bei diesem Buch war meine Sorge unbegründet. Romane liebe ich ja und selbst dieser altertümlichere Roman hat mich überzeugen können.  Trotzdem finde ich ihn etwas langweilig, aber die Story ist mega schön. Es hat mir richtig gut gefallen, selbst der Schreibstil war wunderschön, auch wenn man nicht alles unbedingt auf anhieb verstand (dafür gibt es ja den Lektürenschlüssel;)) Ich hätte nur im Verlauf des Buches mehr von Lene gehört, nach der Trennung von Botho, wobei dies im großen und ganzen auch ok war. Ich kann auch die Entscheidung von Seiten Lene verstehen. Also mein Fazit lautet, die BESTE Schullektüre, die ich bis dato gelesen habe  

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  • Nichts für Happy-End-Liebhaber!

    Irrungen, Wirrungen

    RineBine

    12. August 2017 um 07:57

    Titel: Irrungen, Wirrungen, Autor: Theodor Fontane, ISBN: 3-42314-550-1, Jahr: 1887, Genre: Klassiker Nichts für Happy-End-Liebhaber!Irrungen, Wirrungen von Theodor Fontane beschäftigt sich mit den für damals typischen Standesunterschieden des 19. Jahrhunderts.Protagonisten sind der Baron Botho und die Näherin Lene, die aufgrund ihrer Herkunft nicht zusammen sein dürfen. Wider ihres Standes verlieben sich die beiden ineinander. Bald nach der ersten Begegnung kommt es zu heimlichen Treffen - eine Möglichkeit, sich gemeinsam in der Öffentlichkeit als Paar zu zeigen, bietet sich nicht, da Botho adlig ist und Lene eine Bürgerliche. Lene hofft trotz der schwierigen Umstände darauf, ganz mit Botho zusammen sein zu können, weiß es insgeheim aber besser. Sämtliche Hoffnungen werden zerschlagen, als Botho seine Cousine Käthe von Sellenthin zur Frau nehmen soll - auch eine gemeinsame Nacht mit Lene in einem Hotel kann an der bevorstehenden Situation nichts ändern!Mit deutschen Klassikern tue ich mich immer etwas schwer, aber "Irrungen, Wirrungen" ist gut geschrieben und setzt sich mit einer spannenden Thematik auseinander. Tatsächlich ist es für uns doch einfacher heutzutage und wir können froh sein, unseren Partner frei wählen zu können und nicht auf dessen oder die eigene Herkunft achten zu müssen. Beide Charaktere haben mein Mitgefühl, weil sie letztlich nicht zusammen sein dürfen, obwohl sie sich lieben! Ich hätte den beiden eine gemeinsame Zukunft gewünscht - aber das Buch zeigt die 'unschöne' Realität der damaligen Zeit und lässt keinen Platz für Illusionen!

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  • Ein Klassiker

    Irrungen, Wirrungen

    einetraumwelt

    25. January 2017 um 18:44

    »Irrungen, Wirrungen« ist das erste Buch, das ich von Fontane gelesen habe - und muss ehrlich sagen, dass ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht war, als ich das Ende erreicht hatte. Meiner Meinung nach ist die Handlung etwas platt -  beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, als warte ich auf den absoluten Höhepunkt, auf das Drama, das Happy End. Allerdings haben die Charaktere das absolut wieder wett gemacht! Lene und Botho sind einfach so menschklich, beinahe lebendig. Sie machen Fehler und stehen dazu, ihnen sind Sachen unangenehm oder sie werden verlegen. Ich bewundere Lene dafür, dass sie sich erlaubt, ein Verhältnis zu Botho zu haben, ihn zu lieben, obwohl sie weiß, dass er sie verlassen wird. Dieses offensichtliche Ende hat mich zwar etwas gestört, dennoch kann ich dem Buch zu Recht verdiente vier Sterne geben!:) Der Stil ist brillant, Fonate schafft es durch gleinr Details, eine ganz harmonische und idyllische Atmosphäre zu erschaffen - und mit so einer Detailliebe sind auch die Charaktere gestaltet. Resümierend kann ich also sagen, dass ich das Buch dennoch sehr sehr gut fand und es wirklich empfehlenswert ist :) 

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  • Irrungen, Wirrungen

    Irrungen, Wirrungen

    GothicQueen

    04. June 2014 um 14:40

    Ich habe damals in der Schule zum ersten Mal Theodor Fontane gelesen. Und ich war begeistert. Dieses Buch war so unglaublich gut geschrieben. So detailreich. Klar, es muss jemandem schon gefalle, wenn über eine Seite hinweg eine Blume beschrieben wird, so ungefähr. Aber ich habe es unglaublich genossen, dieses Buch damals zu lesen. Es hat so Spaß gemacht und es war definitiv das Beste Buch des Schuljahres. Danach habe ich mir sofort Effi Briest gekauft, was ich allerdings noch nicht gelesen habe. Es gibt einfach zu viele gute Bücher, die ich noch vor habe zu lesen. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung. Auch für außerhalb der Schule. Fontane war ein wahres Schreibgenie seiner Zeit. 

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  • Eine Liebesgeschichte, die vom Anfang an zum Scheitern verurteilt wurde

    Irrungen, Wirrungen

    Silverstar

    29. May 2014 um 19:53

    Irrungen,Wirrungen,  ein Roman über den adligen Botho von Rienäcker und der bürgerlichen Lene Nimptsch, deren geheime Liebe wegen der gesellschaftlichen Standesunterschiede zugrunde geht. Mit seinem poetischen Realismus erzählt der Autor eine Geschichte, in der der Leser mal außen, mal mitten im Geschehen und mal aus den Augen der Protagonisten das Drama miterlebt. Tut mal gut, ab und zu aus der Fantasy/Krimi-Ecke rauszukommen und in die Welt der Klassiker abzutauchen. 

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  • Ein Klassiker durch und durch!

    Irrungen, Wirrungen

    fraeuleinbuecherwald

    08. March 2014 um 14:44

    Wie rezensiert man einen Klassiker? Am besten wohl gar nicht, deshalb nenne ich das, was jetzt folgt, mal einen „Erfahrungsbericht“. Mesalliancen zwischen dem Adel und dem Bürgertum gab es wohl schon immer. Auch Schiller erzählt uns solche Geschichten und in heutigen Liebes- und Erotikromanen werden sie irgendwie auf moderne Art und Weise ebenso weitergeführt. Wenn in Rosamunde Pilchers Büchern die Heldin einen echten Prinzen aus Cornwall heiratet – welches Mädchen gerät dann nicht ins Träumen? Fontane bedient sich ebenfalls dieses Themas und das auf revolutionäre Art und Weise! Immerhin dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns im prüden Deutschland der 1870er- Jahre befinden, in denen man über „solche Dinge“ lieber schweigt, das Bürgertum die Nase beinahe am Himmel trägt, nämlich dort, wo die Adligen schon sind und man dem „4. Stand“ wenig Beachtung schenkt (und erst recht nicht in der Literatur). In diesem historischen Rahmen spannt sich vor den Augen der Leser eine Liebesgeschichte auf: die weibliche Hauptrolle heißt Lene Nimptsch, Pflegetochter der alten Frau Nimptsch, einer Wäscherin und Plätterin aus Wilmersdorf. Ihr Angebeteter ist Botho von Rienäcker, von adliger, jedoch nicht wirklich reicher Herkunft. Die beiden beginnen eine Liebesgeschichte und verleben ein paar glückliche Monate gemeinsam, unter anderem in einem gemeinsamen Urlaub. Dort geschieht allerdings das Malheur, dass Lene für die Gespielin (also eine Prostituierte) Bothos gehalten wird. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass es vorbeigeht mit der Liebe der beiden. Und wirklich: ACHTUNG, SPOILER Botho wird durch familiäre Verstrickungen dazu gebracht, seine Cousine zu heiraten. Auch im Allgemeinen ist er nicht der Typ für revolutionäre Handlungen, der das Gesellschaftssystem verändern möchte und Lene ist realistisch genug, diesen Handlungsverlauf vorauszusehen, also können sich beide einigermaßen gut mit der Situation arrangieren. Später findet auch Lene noch einen Ehemann, der ihr mit Sicherheit eine gute Zukunft bieten wird. Interessant und so außerordentlich bemerkenswert an Fontanes Roman- Klassiker ist auf jeden Fall die Reflektiertheit der Personen. Jede Person kennt ihren Stand in der Gesellschaft und kann sich selber, die Gesellschaft und die Umstände messerscharf analysieren. Dabei hilft zusätzlich auch noch die Figur der Frau Dörr (Lenes Nachbarin), die die anderen Personen sehr gerne in ihren Tratsch- Gesprächen zusätzlich charakterisiert. Keine der Personen hegt irgendein gesteigertes Interesse daran, die Verhältnisse umzukehren oder sich gegen sie aufzulehnen, alle wissen aber auf ihre Art, dass es an sich lächerlich ist, wie sie handeln und wie gefangen sie in den Konventionen sind. Und das wirkt am Ende viel mehr, viel größer, als wenn Fontane eine Liebesgeschichte erzählt hätte, in der die Hauptpersonen alle Standesdünkel über Bord werfen und entgegen aller Konventionen ihre Liebe ausleben. So wird deutlich, dass das „Gedankengut“ der Aufklärung das Bürgertum bereits unterwandert hat und die Konventionen sich irgendwann von selber auflösen werden. Und das wird nicht nur am Beispiel von Botho und Lene deutlich, sondern auch an anderen Nebenfiguren, mit denen Botho Kontakt hat. In der neueren Forschung wird Fontane dabei gar nicht mehr unbedingt als prototypischer Vertreter des poetischen Realismus gesehen, sondern bereits als früher Naturalist und diese Vorreiterrolle wird in „Irrungen, Wirrungen“ auch deutlicher als in „Effi Briest“, in dem es vielmehr um Rollenbilder geht als um das große Ganze und die große Gesellschaftsstruktur an sich. Fazit: „Irrungen, Wirrungen“ gehört auf jeden Fall zu den Büchern, die jeder, der sich mit Literatur beschäftigt, gelesen haben und das in keinem gut bestückten Bücherregal fehlen sollte. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts spannt sich unter Fontanes pointierter Schreibweise in faszinierender Weise auf und diese Zeit gehört in jedes fundierte Allgemeinwissen.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    Frau_Hemingway

    02. July 2012 um 20:48

    Der laaaaange Alptraum des Deutsch-Grundkurses! Leider konnte ich den ewig langen Beschreibungen nichts abgewinnen. Langatmigkeit in vollster Vollendung. Aber immerhin konnte ich von Lene und Botho eines lernen - nicht alles muss immer im Drama enden. Herr Fontane rief mit diesem Roman zu seiner Zeit eine große Diskussion hervor, heute taugt er wohl nur noch um Schüler und Studenten zur quälen. So ändern sich die Zeiten ..

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2012 um 11:32

    Ich habe es im Deutsch-LK gelesen und muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind glaubwürdig, Botho war damals für alle Mädchen aus dem Kurs "das Arschloch", Lene das arme Opfer. Ich habe das anders gesehen. Bei Fontane muss man auch immer die Umstände betrachten, was die Geschichte um Lene und Botho so besonders macht. Lene war für mich immer die Doofe, Naive, Botho der Vernünftige, der Realist. Man kann dieses Werk totdiskutieren, man kann sich sein eigenes Bild machen, nur um am Ende herauszufinden, dass man weder Botho, noch Lene verurteilen kann. Beide sind Opfer der Umstände der damaligen Zeit. Lesenswert, aufwühlend, zum Nachdenken anregend, und vor allem wunderbar geschrieben. Einer der Klassiker, die ich nochmal lesen werde.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    claudiaausgrone

    20. January 2012 um 18:54

    Es gibt zu diesem Text schon reichlich Rezensionen. Deshalb möchte ich mich nur auf das konzentrieren, was mir besonders wichtig erscheint, und was gerade in "Irrungen, Wirrungen" besonders zu beobachten ist: Die Rolle der Frau bei Theodor Fontane. Die Frauen dürfen bei ihm, und dies ist in dieser Zeit keineswegs selbstverständlich, sehr selbständig, selbstbewusst, ja nahezu emanzipiert auftreten. Gerade Lenes Lebensklugheit wird hier herausgestellt. Es gibt nur noch einen Großen, den ich kenne, der ebenfalls großartige Frauen schafft: Gottfried Keller.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    maronkusakabe

    23. September 2011 um 23:16

    Ja, das hier hab ich im DeutschLK gelesen und muss echt sagen, dass ich es wirklich nicht so langweilig fand. Zunächst erscheint es so, aber wenn man das Buch näher bespricht und auf viele Stellen eingeht, enthält es wesentliche Bestandteile, die damals in der Gesellschaft prägend waren. Das Buch kann ich nur denjenigen empfehlen,die gerne Klassiker lesen. Dabei möchte ich drauf hinweisen,dass das Buch sich in die Länge zieht.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    sky_and_sand

    11. March 2011 um 13:58

    Der adelige aber verschwenderische Botho verliebt sich in die bürgerliche Lene. Sie verbringen einige schöne Momente miteinander. Doch dann müssen sie erkennen, dass die gesellschaftlichen Vorstellungen zu groß sind um diese Liebe tragen zu können.

    "Irrungen und Wirrungen" von Theodor Fontane, ist ein Buch über die Liebe die durch die Gesellschaft und deren Normen kaputt geht.

  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    Sokrates

    06. March 2011 um 21:48

    Nach einigen, bisher sehr eindrucksvollen Romanen von Theodor Fontane konnte mich „Irrungen, Wirrungen“, 1888 erschienen, irgendwie nicht erreichen. Die Figuren haben wenig exemplarisches, wenig von der Fontane sonst so eigenen Ironie, Frische und Individualität. Alles erscheint hölzern, die Handlung schleppt sich, hat wenig Reiz. Zentral ist allerdings einmal mehr die unstandesgemäße Liebe; Protagonisten sind Botho, aus reicher Familie kommend, und Lene, Bürgerliche. Man verliebt sich, will schließlich heiraten. Als Botho allerdings von der prekären finanziellen Lage seiner Familie hört und die eigene Mutter ihn bedrängt, die finanziell gutsituierte Cousine Käthe zu ehelichen, gibt Botho klein bei und die Beziehung wird aufgelöst. Damit erlangt Botho zwar eine sichere, aber wenig emotionale Beziehung. Lene hingegen lernt im Laufe des Romans schließlich Gideon kennen, der sie später bittet ihn zu heiraten. Um reinen Tisch zu machen, erzählt sie Gideon von ihren vorangegangenen Beziehungen, insbesondere jedoch von derjenigen mit Botho. Beide Männer treffen sich und Botho muss sich am Ende eingestehen, dass Gideon der bessere Mann für Lene ist. Bekannt ist, dass der Roman von Zeitgenossen – er erschien als Fortsetzungsroman in der Vossischen Zeitung – als zu freizügig empfunden wurde; eine Charakterisierung, die heute nicht mehr nachvollzogen werden kann. Für mich leider einer der weniger „runden“ Fontane-Romane. Nicht zu vergleichen bspw. mit „Unterm Birnbaum“, wo die Handlung eine wunderbar düstere, spannungsvolle Aura heraufbeschwört. Und die „Jenny Treibel“ sprüht vor Witz, Ironie und herrlichen Charakteren, deren Doppeldeutigkeit dem Leser förmlich ins Auge sprang. Hiervon ist „Irrungen, Wirrungen“ weit entfernt.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    Heldin-mit-Happy-End

    Ich weiß, dass Fontane eher ein "zurückhaltender" Autor ist und die Schicksale seiner Protagonisten nicht im Rosamunde-Pilcher-Stil dramatisiert. Trotz der Tatsache, dass ich nicht mit großer Gefühlsduselei gerechnet habe, war ich von der wenigen Emotionalität dieses Buches enttäuscht. Aus der Liebesgeschichte hätte man mehr machen können. Es ist schade, dass man als Leser das Kennenlernen des Paares nicht mitbekommt, dabei ist gerade das etwas, wo man gut mitfühlen kann. Außerdem erlebt man nur 2-3 glückliche Tage des Paares, bevor die beiden sich auch schon wieder trennen. Das mag von Fontane bewusste eingesetzt werden ("Lösen und Knüpfen fällt in die selbe Stunde"), führt aber dazu, dass man als Leser kein richtiges Gefühl für die Liebe der beiden bekommt. Mag aber sein, dass ich einige Finessen und Stilbüten beim ersten Lesen nicht entdeckt habe. Deshalb gibt´s erstmal nur 3 Sterne und den Vorsatz zu mindestens einer weiteren Lektüre, nach der ich dann erneut ein (vllt. besseres) Fazit ziehen werde.

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    Tillabacke

    07. October 2010 um 11:53

    Ein wunderschönes Buch...obwohl ich mich zu Beginn des Werkes schwer getan habe, muss ich gestehen, habe ich mich ganz in diese Geschichte verloren …! Die Liebe zwischen Lene (welch geschmeichelte Figur) und Botho, dem gutherzigen Trottel, hat mich wirklich tief berührt. Zu sehen, wie zwei Menschen sich verlieben, zum Teil gegen ihren eigenen Willen und sich dann trotz dieser Empfindungen auf Grund des Standesunterschieds trennen - bricht einem beim Lesen förmlich das eigene Herz mit! Was mich echt umgehauen hat, war die letzte Seite. Nachdem besagter Botho nun die Kusine heiratet und eines morgens mit ihr am Frühstückstisch sitzt, wie diese die Heiratsanzeigen aus der Zeitung vorliest und sich über die Namen eines Brautpaares lustig macht. Eben jenes Brautpaares, Lene und Gideon. "Botho nahm das Blatt, aber freilich nur, weil er seine Verlegenheit dahinter verbergen wollte. Dann gab er es ihr zurück und sagte mit so viel Leichtigkeit im Ton, als er aufbringen konnte: »Was hast du nur gegen Gideon, Käthe? Gideon ist besser als Botho.«" Und damit hört das Buch auf - ist das nicht unglaublich - Fontane lässt den Leser mit dieser Empfindung zurück, wir wissen nun, dass er sie liebt, aber Lene weiß es nicht und das hat mich total mitgenommen! Zudem schön bei Fontane, den Blick den er uns auf Berlin gibt, die Straßen entlang zu schlendern und sich Dank Fontane vorstellen zu können, wie Berlin zu seiner Zeit gewesen sein mag, begeistert mich immer wieder auf's Neue! Wunderschönes Buch! Sollte man gelesen haben

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  • Rezension zu "Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane

    Irrungen, Wirrungen

    lao0ola

    09. July 2010 um 20:10

    Diesen Roman von Fontane habe ich gelesen, weil "Effi Briest" mir so gut gefallen hat und ich noch mehr solcher schöner symbolhafter Romane von ihm lesen wollte. Nun was die Symbolhaftigkeit betrifft war es auch ganz okay die Handlung jedoch war wenig überzeugend. Zwar war der Anfang sehr schön und auch ein schöner Anfang für das folgend dramatische der Beziehung zwischen Botho und Lene, aber sobald sie sich getrennt hatten war auch die Spannung weg. Es kam fast nichts rüber von ihrem Schmerz durch die Trennung den beide offensichtlich erlitten und auch die Nebenhandlungen waren wenig interessant, sodass ich erst beim zweiten Lesen des Buches die ganze Handlung in Erinnerung behalten habe. Vielleicht war ich aber auch wegen Effi viel zu voreingenommen und deswegen so enttäuscht.

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