Theodor Fontane Unterm Birnbaum

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Inhaltsangabe zu „Unterm Birnbaum“ von Theodor Fontane

In einem kleinen Dorf im Oderbruch entdeckt der hoch verschuldete Krämer und Schankwirt Abel Hradscheck unter dem Birnbaum in seinem Garten die Leiche eines französischen Soldaten aus der Zeit der Befreiungskriege. Als sich kurz darauf einer seiner Gläubiger ankündigt, um die Schulden persönlich einzutreiben, nutzt Hradscheck die Gunst der Stunde und schmiedet gemeinsam mit seiner Frau ein gerissenes Mordkomplott. Der Plan gelingt - doch die Schuld und die Angst vor Entdeckung lassen das Paar nicht zur Ruhe kommen... Mit seinem feinsinnig komponierten Roman "Unterm Birnbaum" (1885) gelang Fontane eine kunstvolle Verbindung von fesselnder Kriminalgeschichte und psychologisch genauer Milieustudie.

Eine Kriminalgeschichte und eine Milieustudie. Gut komponiert und mit feinem Humor geschildert.

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

Langweilig.....

— luckiss
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  • Rezension zu "Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane

    Unterm Birnbaum
    Zoeybird

    Zoeybird

    02. February 2011 um 18:56

    Ein Buch indem gezeigt wird, dass einen das Karma doch einholt und es so was wie Gerechtigkeit tatsächlich gibt, das aber zu langweilig gtestaltet ist. ________________________________ Titel: Unterm Birnbaum Autor: Theodor Fontane Verlag: Klett (Taschenbücherrei) Sonstiges. Geschrieben im Jahr 1833, im Buch sind Anmerkungen und Übersetzungen, weil so alt, sowie ein Anhang mit Hintergrundinformationen. ________________________________ Abel Hradscheck, der eine Gastwirtschaft betreibt und in dem kleinen Dorf, Tschechin , nähe Frankfurt wohnt. Er hat hohe Schulden und dies durch mehrere Gründe, wie zum Beispiel Spielschulden. Als er in seinem Garten einen schon sehr lange dortliegenden toten Franzosen entdeckt, bildet sich in seinem Kopf eine grausame Idee, die ihn von seinem "Leid" und auch seine Frau von diesem "Leid" befreien soll. Er spricht seine Frau auch gleich auf seinen Fund unter dem Birnbaum an und nach einigem Zögern, stimmt sie zu. Die beiden hecken ihren Plan aus, doch die ursel kommt- im Gegensatz zu ihrem Ehemann- gar nicht gut mit ihrem Vorhaben klar. Als es passiert ist, weiß selbst der leser nicht genau, was da eigentlich vor sich geht. Anfangs sieht es nicht allzu gut aus für das Ehepaar, aber dann kehrt sich das leben von ihnen wieder dem Glück zu. Doch was sie beide nicht ahnen: Mutter Jeschke hat da so Dinge beobachtet... ________________________________ Das Buch hat mir nicht besonders gefallen. Es war einfach zu langweilig. Zwar wollte ich wissen, WAS da eigentlich vor sich ging, aber das hat man dann doch schnell rausbekommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch nun wirklich schon einige Jahre auf dem Buckel hat, dass es zu seiner Zeit ein Hit war, etwas richtig Gutes.Doch zu unserer Zeit würde ich es wirklich nur denen empfehlen, die historische Roamne lieben(und mit Plattdeutsch klarkommen!), denn selbst für Historik-Möger mag dies ein schwerer Brocken sein. Es gibt einfach nicht viel an Geschichte preis, nur zwischendurch immer mal wieder Annekdoten, z.B. an die Französische Revolution. Aber leider ist für meinen Geschmack die Geschichte einfach zu langwelig gestaltet, dafür dass es ein Krimi sein soll. Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, doch es ist nicht einfach mit den langen Sätzen zu verstehen. Am Anfang habe ich nach der ersten Seite schon nicht mehr gewusst, was vorgekommen ist, weil die Sätze sehr lang und schwwer gebaut sind. Außerdem kommt zwischendurch doch nicht wenig Plattdeutsch vor, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Normalerweise würde ich jetzt sagen: "leider waren die Kapitel wesentlich zu kurz.Meistens nur 5 Seiten...", aber in diesem Fall war das ganz gut. Denn dadurch, dass das Buch ein einziger Kampf für mich war, hat es einfach gut getan, wenn es nur ein paar Seiten pro Kapitel waren. Mehr kann ich dazu nicht sagen, außer das es für mich ein einziger Flopp war. In der ersten Zeit, so ca. die ersten 4-5 Kapitel habe ich gedacht, dass es sicher noch besser werden würde. Aber ab da, war es einfach zu viel für mich, aber weil es eine Deutschlektüre war, musste ich es zu Ende lesen. Fazit: 1/5 Sternen

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  • Rezension zu "Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane

    Unterm Birnbaum
    Sokrates

    Sokrates

    01. December 2010 um 12:53

    Ein herrliches Buch: Fontane erzählt die Geschichte eines möglichen Mordes (?), der sich in der ländlichen Idylle zugetragen haben soll. Szulski, Händler aus Warschau, will nicht nur eine Lieferung erledigen, sondern auch offene Schulden beim Hradschek eintreiben. Das Geld ist nicht vorhanden, und so entnehmen Hradschek und seine Frau zunächst einen Teil des Gelden einer fremden Kasse, den Rest lösen sie mit einem noch ungedeckten Scheck ein. Bald in der Nacht drauf kommt Szulski ums Leben, Hradschek wird bei Wind und Wetter von der Nachbarin beim Vergraben vom etwas Großem "Unter dem Birnbaum" gesehen. Hieran schließt sich allerlei "Gewäsch" der Dörfler. Jeder schnattert, jeder hat etwas zu sagen, sozuagen, dass man es doch schon gewusst hätte, dass man es Hradschek schon immer zugetraut hätte, jemanden um die Ecke zu bringen. Aber so schnell, wie sie ihm dies unterstellen, so schnell ergreifen sie kurze Zeit später schon wieder Partei für seine Unschuld. Bis die Nachbarin mit ihrer Zeugenaussage auftaucht... Der Roman ist in herrlich bildhafter, fließender, humorvoller Weise geschrieben. Die einzelnen, recht kauzigen Charaktere entsteigen dem Text förmlich. Dorf- und Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar gelungen. Ein überaus lesenswertes Sittengemälde der damaligen (dörflichen) Gesellschaft - und auch noch nicht unzeitgemäß geworden! Empfehlenswert!!

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  • Rezension zu "Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane

    Unterm Birnbaum
    Hallogen

    Hallogen

    16. January 2010 um 10:23

    Es gibt Erzählungen, die liest man und weiß nicht so recht, was man dazu sagen soll. Fontane hat diese hier mit 65 Jahren geschrieben, und dafür wirkt sie reichlich ungeschickt, das Ende fast schon konstruiert, und zudem bereits am Anfang angedeutet, so dass man sich fragt, wieso man das gelesen hat. Manches kommt einem bekannt vor, vieles davon ist es wohl auch (v. a. aus dem Genre der Schauergeschichten). Interessant ist dann höchstens die Perspektive, in der der Verbrecher der Hauptheld ist, aber obwohl es sich um einen Kriminalfall handelt, geht es nicht darum, sich dem Leser langsam zu erschließen oder ihn zu überraschen, sondern vielmehr wird wohl die Unfähigkeit der Ermittlungen thematisiert (so ganz klar sagen kann man das nicht). Das ist alles ganz hübsch und gefällig, aber weder spannend noch sonderlich originell. Ungefähr so wie 'Columbo' ohne fähigen Ermittler... Gefallen haben mir anfangs die plattdeutschen Einwürfe, aber nach einer Weile erschienen sie mir eher überflüssig und störend. Zu dem billigen Ende, das mir zudem nicht ganz durchdacht scheint, erspare ich mir einen deutlichen Kommentar, um nicht zu viel zu verraten. Da hat Fontane jedenfalls ein deutsches Sprichwort (ich sag' nur 'Schaufel') äußerst banal umgesetzt, und zu einer Novelle ausgeweitet. Aus einigen durchaus symbolischen Dingen (wie dem 'Fund') macht er schlicht nichts, auch die psychologische Tiefe fehlt gerade da, wo sie sich anbieten würde, nämlich in der Beziehung des Ehepaars untereinander und zu anderen Personen. Am überflüssigsten fand ich die vielen Personen, zu denen sich Seite um Seite eine weitere gesellt als wolle er einen Roman schreiben. Sie bleiben zum Großteil nutzlose Statisten. Da mir Sprache, Wendungen und Atmosphäre aber gefallen haben, doch eher drei als zwei Sterne.

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  • Rezension zu "Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane

    Unterm Birnbaum
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    01. March 2009 um 19:18

    Ein toller Kriminalroman aus der Fontane Zeit ;). Ich liebe seine Schachtelsätze, die auch hier nicht zu kurz kamen. Eine prima Handlung über einen niemals aufgeklärten Mord (auch nachdem das Buch zu ende gelesen wurde, hätte ich noch einige Fragen, die man sicher aber erschließen könnte), über die Liebe und das Vertrauen zweier Menschen und über das, was Dorftratsch alles auslösen kann.....