Theodor Plievier Des Kaisers Kulis

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Inhaltsangabe zu „Des Kaisers Kulis“ von Theodor Plievier

Roman. 273 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.05.1974')

linke Propaganda zu der der Autor in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr stand.

— Dorum
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  • Ab in den Mülleimer

    Des Kaisers Kulis
    Dorum

    Dorum

    29. August 2014 um 12:47

    Dies Buch ist alles andere als ein „Spiegel“ der Kaiserlichen Marine während des WK1. Stimmig im Bereich der Hochseeflotte so ab Frühjahr 1917 ist alles was z.B. die Vorpostenverbände angeht billige linke Propaganda. Da stimmt auch nichts. So sind ( die Akten sind im BA/MA zu einsehen ) diese Verbände, wie die U-Boote und T-Boote , bis in die erste Novemberwoche 1918 ohne Auffälligkeiten täglich in See gewesen. Hier kam es ab Mitte 1917 ständig zu Verlusten an Mensch und Boot durch die britischen Minensperre und trotzdem keine Befehlsverweigerungen, Sabotage, usw . Und das laut P. schon 1915 ? Albern ! Eine Untersuchung bei der II. Torpedobootsflottille im Herbst 1917 z.B. ergab bei den ca. 1300 Mann des Verbandes kaum nennenswertes an Strafen. Meist Suff oder Urlaubsübertretung. Britische (heute freigegebene ) Verhör Protokolle aus dem Jahr 1917-18 sprechen bei den T- und U-Bootsleuten durchweg von eine hohen Kampfmoral und Siegesgewissheit.    Schon gar nicht wie bei P. beschreiben war es bei den Hilfskreuzers. Seltsam. Bei P. ist die Besatzung aus den Strafanstalten zusammengesucht, in der Wirklichkeit waren es Elitesoldaten, sonst wären die meist sehr erfolgreichen Fahrten überhaupt nicht vorstellbar. P gehörte ja auf WOLF dazu. Wozu dies Buch heute? Eigentlich nur als Beleg für die hirnlose kommunistische Propaganda der 20ziger Jahre. Wer authentisches über den Alltag der Matrosen und Heizer erfahren der greife zu Ringelnatz. Da stimmt auch alles.

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  • Rezension zu "Des Kaisers Kulis" von Theodor Plievier

    Des Kaisers Kulis
    Jens65

    Jens65

    10. February 2009 um 12:39

    Mir ist das Buch vor Jahren zufällig in die Hände gefallen und ich habe es seitdem mehrfach als fesselnde und politische Beschreibung des 1. Weltkrieges gelesen. Theodor Plivier hat hier ähnliches geleistet, wie Remarque in "Im Westen nichts Neues", und ist dabei politischer in seinen Angriffen auf den Wilhelminischen Militärstaat und gleichzeitig lebendig und deutlich in seiner Ausdrucksweise. - Der fatale Eindruck, Marine hätte vor allem was mit den sauberen Matrosenanzuegen zu tun, die schon die Kinder unter Wilhelm II trugen, wird klar und nachhaltig widerlegt.

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