Theodor Plievier Stalingrad

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Inhaltsangabe zu „Stalingrad“ von Theodor Plievier

Gegen das Vergessen. Theodor Plieviers Roman Stalingrad, in 26 Sprachen übersetzt und seit seinem Erscheinen ein Bestseller, ist unbestritten das bedeutendste dokumentarische Epos über den Zweiten Weltkrieg. Es verdankt seine unübertroffene Authentizität dem Umstand, dass Plievier, damals Emigrant in Moskau, die Überlebenden der 6. Armee in Gefangenenlagern interviewen konnte. Seine schonungslose Beschreibung der Schlacht und des Versagens der militärischen Führung ist nicht nur eine politische und moralische Abrechnung mit dem Größenwahn und der Menschenverachtung des Hitlerregimes, sondern auch ein entschiedenes Plädoyer für den Frieden und ein Appell gegen das Vergessen. Plieviers Roman ist eine fesselnde Montage aus Fakten und eindringlich entworfenen Einzelschicksalen, die Victor Klemperer zu der Überzeugung gelangen ließ, 'dass dieses Buch zu den dauernden klassischen Werken zählen wird'.

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  • Rezension zu "Stalingrad" von Theodor Plievier

    Stalingrad

    Jens65

    Stalingrad basiert auf den Aussagen deutscher Soldaten in Kriegsgefangenschaft. Das Buch folgt den historischen Tatsachen und geht dabei eher episodenweise auf das Schicksal einzelner Soldaten ein. Ab und an trifft man dann auch "alte Bekannte" wieder. Das buch ist ergreifend geschrieben und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ob abghackte Füße, herausquellende Därme - der Autor bleibt kühl und realistisch und das Werk ist am ehesten mit "Im Westen nichts Neues" zu vergleichen. Allerdings ist dieses Buch durch die vielen Szenenwechsel auch schwer zu lesen - oft hat man nicht die Zeit sich auf die neue Situation einzustellen bevor sie schon wieder gewechselt wird. So läßt man die vielen Namen der Soldaten einfach an sich vorbeirieseln und hat es wirklich schwer dem gedanklichen Strang zu folgen. Nichtsdestotrotz sind die Schilderungen des Leides und der Folgen einer sinnlosen Schlacht (und der Autor verheimlicht nicht das sie sinnlos war) ergreifend niedergeschrieben und schockierend formuliert. Alles in allem ist das Buch für alle empfehlenswert, die etwas über das Leid und die Gedanken der Soldaten in Stalingrad erfahren wollen.

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    Arun

    16. October 2014 um 13:01
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