Der Schimmelreiter

von Theodor Storm 
3,3 Sterne bei983 Bewertungen
Der Schimmelreiter
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (473):
Schluffs avatar

Meisterhafte Novelle

Kritisch (228):
Otter_Flockes avatar

Eine Novelle, mit facettenreichen Hauptcharakter und einen Spannungsbogen der nur kurzzeitig, wie der Schimmelreiter selber, auftaucht.

Alle 983 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Schimmelreiter"

Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596159826
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.05.2003
Das aktuelle Hörbuch ist bei Deutsche Grammophon erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne182
  • 4 Sterne291
  • 3 Sterne282
  • 2 Sterne126
  • 1 Stern102
  • Sortieren:
    Schluffs avatar
    Schluffvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Meisterhafte Novelle
    der Schimmelreiter

    ...da muss was lebendiges rein... Der blanke Hans beherrscht Landschaft und Gemüt der Protagonisten, den Gewalten des Meeres ausgeliefert leben sie zwischen Zweckmäßigkeit und Aberglaube. Sturmflut! Wird der Deich halten? Die Menschen sind schwerfällig dem Althergebrachten untertan und können mit ihrem neuen Deichgrafen Hauke Haien, der mit seinem Teufelsschimmel vom Jeversand daherreitet, nichts anfangen. Hauke lebt nur für den Deich über den er mehr weiss als jeder andere, er will seine geometrischen Schwachstellen beseitigen und stößt dabei auf immer mehr Ablehnung. Die Geschichte ist dicht und düster und findet kein gutes Ende für Hauke und seine Frau Elke.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker mit besonderen Qualitäten!
    Tief wie das Meer

    Wenn man sich an diesen Klassiker herantraut, so bekommt man die Legende des Schimmelreiters eingewebt in das damalige, einfache Leben der Nordfriesen und ins tosende Rauschen des Meeres, das stetig hinter der Leseerfahrung steht und mich mit jedem Wort begleitet hat. Storms Liebe zu seiner Heimat findet sich in jeder detaillierten Beschreibung und lässt uns teilhaben an der Schönheit der Küste und der Unendlichkeit der See.


    Die Handlung selbst baut langsam auf, Hauke Haiens Leben wird vor uns ausgebreitet wie ein riesiger Teppich dessen Fäden Storm gekonnt verknüpft. Es war nicht immer ganz einfach, die damaligen Verhältnisse sofort zu entschlüsseln, dafür bin ich wohl einfach zu jung und ungeübt oder die Sprachentwicklung zu schnell. Aber die Beschäftigung mit dem Buch lohnt sich, denn Storm ist ein Meister der subtilen Andeutungen. Und spätestens, wenn man zum Finale der Novelle gelangt steckt man mitten im Sturm, und dann bietet diese Erzählung eine unglaubliche Fülle an Spekulationen und Theorien, mit denen sich der Leser befassen kann und die die Leseerfahrung zu einem ganz persönlichen Erlebnis machen – und das, obwohl „Der Schimmelreiter“ durchaus in sich abgeschlossen ist.


    Natürlich ist die Lektüre eines derartigen Klassikers etwas anderes als das neuste Sci – Fi – Werk abends im Bett, und auch auf emotionaler Ebene bleiben die Charaktere (und das ist wahrscheinlich den vielen, vielen Jahren Unterschied geschuldet) vielleicht eher fremd. Aber ich finde das gar nicht so schlimm, Bücher können auch ohne Leseridentifizierung fesselnd wirken und es gibt noch andere Qualitäten, für die sich die Beschäftigung mit einer derartigen Lektüre lohnt. Wenn man sich darauf einlässt, in Kontakt zu treten mit dieser alten Art des Erzählens, und wenn man bereit dazu ist vielleicht auch zwei oder dreimal über das Gelesene nachzudenken, dann kann man mit Storm viel Freude haben – trotz möglicher Deutschunterricht – Traumata ;D 


    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Kadys avatar
    Kadyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ist ja ganz okay, aber es zieht sich so...
    Der schimmelige Reiter

    Rezension bezieht sich auf eine andere Ausgabe!!

    Inhalt: Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.

    Meine Meinung: Ich muss ganz offen sagen, ich mag das Buch nicht. Es ist klassische Schullektüre, weshalb ich es gerade lesen musste. Ansonsten hätte ich so was nie gelesen...
    Es ist ein Thema, das ich nicht besonders interessant finde und meiner Meinung nach ziehen sich die ersten 100 Seiten ziemlich. Aber andererseits ist die "Legende" über den Schimmelreiter bzw. die Geschichte Hauke Haiens gut und mehr oder weniger interessant aufgebaut. Das Ende war aber wiederum ziemlich abrupt.
    Mit der Sprache hatte ich keine Probleme. Klar, es ist alles etwas verstaubt und teilweise auch verschimmelt, aber es gibt schlimmeres.

    Fazit: Ich schätze, wenn ich das Buch freiwillig gelesen hätte, würde es mir besser gefallen. Ich empfehle es wirklich nur, wenn man solche Art Bücher mag, denn sonst ist es eine Qual. Aber ich war ehrlich gesagt positiv überrascht.

    Kommentare: 1
    14
    Teilen
    hausknechthildes avatar
    hausknechthildevor 2 Jahren
    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche

    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    suse9s avatar
    suse9vor 2 Jahren
    Letztendlich konnte ich mich mit dem Buch ausöhnen

    Jeder verdient eine 2. Chance – auch das Buch „Der Schimmelreiter“.

    In meiner Schulzeit musste ich, wie viele andere auch, diese Novelle im Deutschunterricht lesen. Zurückgeblieben war ein Gefühl tiefer Abneigung, erzeugt durch langatmige Beschreibungen und langweilige Handlung. Heute, größer, erwachsener und sicherlich auch reifer geworden, wagte ich einen 2. Versuch und wurde überrascht. Langatmige Beschreibungen entpuppten sich als gut beobachtete Schilderungen des damaligen Lebens, der Unwirtlichkeiten und Macht aber auch Schönheiten der Natur.  Auch von Langeweile keine Spur weit und breit. Während mich das alltägliche Leben eines Deichgrafen und der Nordfriesen interessierte, packte mich das finale Ende geradezu am Schlafittchen und machte ein tiefes Durchatmen fast unmöglich.

    Theodor Storm ist ein genialer Erzähler. Mit einfachen Worten versteht er es, dem Leser die raue Natur nahezubringen und lässt seine ganze Liebe mit einfließen. Die Figuren agieren authentisch und sind aus Fleisch und Blut. Niemand wird auf einen Sockel gehoben, alle haben sowohl Stärken als auch Schwächen. Die Erzählung beschönigt nichts und überlässt es dem Leser, zu einem Urteil zu gelangen.

     Ich nehme dem Autor jedes auch noch so kleine Wort ab, denn beim Lesen hat man das Gefühl, dass alles selbst erlebt, gesehen, geschmeckt und getan zu haben. Bei meinem nächsten Besuch der Nordsee werde ich die Deiche, den Koog und die Werften wohl mit einem anderen Auge betrachten.

     Jedem, der sich in seiner Schulzeit mit „Der Schimmelreiter“ herumplagen musste und diesen nicht zu seiner Lieblingslektüre gezählt hat, rate ich, das Buch zwar in die Ecke aber nicht wegzuwerfen. Lasst Zeit vergehen und gebt ihm eine 2. Chance! Es lohnt sich.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Flickercats avatar
    Flickercatvor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Schimmelreiter"

    Mir gefällt die maritime Atmosphäre mit den Schilderungen über das raue, oft anstrengende Leben zur damaligen Zeit an der Nordseeküste wirklich gut. Man bekommt einen bildhaften Eindruck von Haukes Lebensumfeld. Die Darstellung von der ruhigen, unerschütterlichen Liebe zwischen ihm und seiner Frau fand ich ebenso gelungen wie die Schauereinflüsse und die zunehmende Feindlichkeit der anderen Dorfbewohner.

    Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Art der Charaktere, zu sprechen – einige Dialoge haben mich etwas zum Schmunzeln gebracht, weil sie für unsere Ohren heute reichlich seltsam klingen würden. Es gibt auch den einen oder anderen Begriff, den man nicht sofort versteht. Aber was man sich nicht aus dem Kontext zusammenreimen kann, kann man in einem Verzeichnis am Ende des Buches problemlos nachschlagen.

    Ich kann nur empfehlen, den „Schimmelreiter“ mal im Herbst während eines Urlaubs an der See zu lesen, am besten bei eher windigem Wetter – ich fand den Effekt ziemlich beeindruckend. :D

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    R
    RobinBookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse klassische Schullektüre!
    Zeitlos faszinierend!

    In einer dunklen Sturmnacht erfährt ein vom schlechten Wetter aufgehaltener Reisender die Geschichte von Hauke Haien, dem Schimmelreiter. Von Aberglauben, Neid, Stolz, Überlieferungen, Religion, Naturgewalt und nicht zuletzt von Mutter- und Gattenliebe handelt diese zeitlos fasznierende Novelle, die nicht umsonst seit Jahrzehnten zur Schullektüre zählt und mehrfach verfilmt wurde.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    lesestundens avatar
    lesestundenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Schimmelreiter ist eine kurzweilige Novelle, die sehr schön eine Sage aufleben lässt
    Der Schimmelreiter ist eine kurzweilige Novelle, die sehr schön eine Sage aufleben lässt

    Der Schimmelreiter ist eine kurzweilige Novelle, die sehr schön eine Sage um einen geheimnisvollen Deichgrafen und die schöne Natur an der Küste des Wattenmeers aufleben lässt. Ohne großem Aufhebens wird hier die Kultur und die Menschen im 18. Jahrhundert porträtiert und der Leser taucht ein, in eine fremde, raue und schöne Welt, die maßgeblich vom Meer und den Gezeiten geprägt ist. Kein großes Kino, aber auch nicht langweilig, sondern eben eine Sage, so wie sie auch Großmutter zu einem Pott Pharisäer erzählen würde. Und genau das wollte Storm wohl auch erreichen.

    Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/09/der-schimmelreiter-theodor-storm/

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Wortteufels avatar
    Wortteufelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nun ja, ich habe schlechteres gelesen. Doch empfehlen kann ich es nicht.
    Ein Kleinod der klassischer Literatur?

    Zum Inhalt:

    Hauke Haien, Sohn eines Landvermessers, tritt als Knecht in die Dienste des alten Deichgrafen Tede Volkerts und findet mit dessen Tochter Elke nicht nur sein Liebesglück. Nach dem Tod des Deichgrafen und der Heirat mit Elke wird er der Nachfolger seines alten Herrn. Doch Hauke Haien denkt anders. Sein Blick sieht in die Zukunft und diese erfordert einen neuen, modernen Deich, der auch in hundert Jahren noch Wind und Wellen trotzen soll. Allen Widerständen der Dorfbewohner und deren Aberglauben zum Trotz treibt Hauke sein ehrgeiziges Projekt voran. Skeptisch beäugt von den Dorfbewohnern, die hinter dem neuen Deich Unheil ahnen und Hauke auf seinem geisterhaftem weißen Schimmel bald für einen gespenstischen Schimmelreiter halten, nimmt der neue Deich langsam Form an. Doch dann naht eine Sturmflut und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Hauke, der mit seinem Schimmel auf den Deich hinauf geritten ist, um sich dem Sturm zu stellen, muss mit ansehen, wie der brechende alte Deich seine Frau Elke und ihre schwachsinnige Tochter Wienke in den Tod reißt. In der Hoffnung, sein Opfer möge die anderen retten, stürzt er sich mit seinem Schimmel ebenfalls in die Fluten. Seither geht die Legende vom Schimmelreiter um, der im Nebel oben auf dem Hauke Haien Deich auf und abreitet – dem Deich, der seit hundert Jahren hält.

    Was ist davon zu halten?

    Theodor Storm zählt zu den bekanntesten Vertretern des deutschen Realismus. In “Der Schimmelreiter” lässt er Aberglauben und Rationalismus ebenso aufeinander prallen, wie Tradition und Fortschritt, doch ohne dem einen oder dem anderen mehr Gewicht beizumessen. Es ist am Leser, sich ein eigenes Urteil zu bilden und den Hergang der Geschichte zu beurteilen.

    Doch zwischem Storms Schimmelreiter und dem modernen Leser stehen leider mehr als hundert Jahre und die Tatsache, dass nur weniges an der Geschichte heute noch der Realität entspricht. Die Figuren bleiben fremd, auch wenn ihre Taten nachvollziehbar erscheinen. Selbst Hauke Haien bleibt zwischen den Worten Storms für den Leser kalt wie ein Fisch, ganz zu schweigen von seiner Frau Elke. Die Liebesbeziehung der beiden scheint einfach zu geschehen, anstatt sich zu entwickeln – immerhin ist Hauke anfänglich nicht unbedingt das, was eine gute Partie für Elke zu nennen wäre. Nur beider Liebe zu ihrerm einzigen Kind, der geistig behinderten Tochter Wienke, lässt das Deichgrafenpaar phasenweise liebenswert und sympathisch erscheinen.

    Ferner will sich die Stimmung einer gespenstisch mythischen Erzählung nicht einstellen und der sonderbare Schimmel, der den Dorfbewohnern soviel Unbehagen bereitet, bleibt bis zum Ende einfach nur ein Pferd. Erst gegen Ende, als die Katastrophe naht, gelingt es Storm den Leser in die dramatische Situation, in das Mostrum, den Sturm hineinzuziehen und die Legende des Schimmelreiters, der im Nebel stehend über seinen Deich wacht, hinterlässt schließlich doch noch einen kleinen Schauer.

    Die Sprache ist eher einfach und doch erscheint der Zugang für den modernen Leser schwer. Hinderlich ist hier auch das Norddeutsche, welches das Lesen für manch einen zusätzlich erschwert und die kurze Novelle rasch zu einem eher anstrengenden Lese-Projekt als zu einem Vergnügen werden lässt.

    Fazit:

    Storm gelingt es durchaus, ein Bild der Zeit zu zeichnen und die Friesen des 19. Jahrhunderts darzustellen, die verzweifelt versuchten der Gewalt der Natur zu trotzen und zugleich schwer in ihrem Aberglauben verhaftet waren. Die zugrundeliegende Geschichte ist durchaus interessant, doch nur mäßg spannend – die Sprache tut ihr übriges, um das Lesevergnügen zu schmälern.

    Für echte Klassik-Liebhaber durchaus empfehlenswert. Wer sich jedoch grundsätzlich mit altem Lesestoff eher schwer tut, wird an “Der Schimmelreiter” nur wenig freude haben.

    Kommentare: 1
    28
    Teilen
    I-heart-bookss avatar
    I-heart-booksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Obwohl abgestempelt als 'Schullektüre'- definitiv eine spannende und kräftige Geschichte mit faszinierenden Bildern rauer Küsten.
    Ja, klar, Schullektüre...

    ... aber um ehrlich zu sein, war das eine der wenigen Geschichten die ich während der Gymnasialzeit gemoch habe. Grundsätzlich gefallen mir die Epochen des Realismus und der Romantik in der Deutschen Literatur am besten! Die Bilder sind kräftiger, naturbezogener, rauer, düsterer und dennoch faszinierend in ihrer literarischen Stärke und Sprache.

    Storm verbindet die raue Küste mit seinen kräftigen Worten und bildet somit ein sprachliches Gebilde, welches einem sofort in den Bann zieht.

    Wer gerne Bücher aus diesen Epochen liest, wird Theodor Storm sicher nicht aus den Händen legen wollen. Auch wenn es klassische Schullektüre ist - definitiv besser als Fontane... mein persönlicher Graus :-)

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks