Theodor Storm Der Schimmelreiter

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Inhaltsangabe zu „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm

Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.

Ein Klassiker mit besonderen Qualitäten!

— Merijan

Eine Novelle, mit facettenreichen Hauptcharakter und einen Spannungsbogen der nur kurzzeitig, wie der Schimmelreiter selber, auftaucht.

— Otter_Flocke

Spannend und schaurig - wie die Nordsee es manchmal auch ist.

— Estel90

Mag vielleicht ein wenig anstrengend wirken, aber das lohnt sich allemal zu lesen.

— steffilam

Wenn man diese Novelle liest, hört man das Tosen des Meeres und reitet mit Hauke Haien über den Deich....

— consoul

Schullektüre in der 8. Klasse. Hat mir nicht gefallen. War in dem Alter einfach langweilig...

— buecher_heldin

Das Thema ist nicht sehr interessant und alles zieht sich ziemlich. Der Schreibstil ist aber nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte

— ka_maluhia

Haben wir in der Schule gelesen. War relativ spannend und wesentlich besser wie andere Schullektüren =D

— Anitathak

LANNNNNGWEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLIIIIIIIIIIIIIIIIGGGGGGGGGGGGGGGG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

— DeliD

Lesenswert. Aber auch für die heutige Zeit nicht ganz einfach.

— Seasoon

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2018

    In 80 Buchhandlungen um die Welt

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine große literarische Weltreise im Jahr 2018? Dann lasst uns gemeinsam durch 20 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der Literarischen Weltreise 2017:  https://www.lovelybooks.de/autor/Mark-Twain/Reise-um-die-Welt-144251180-w/leserunde/1402610451/ Dann heißt es wieder einmal: Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise!  TeilnehmerInnen: AglayaAischaAischaAkanthaAleidaAmilynanna_manna_mArbutusban-aislingeachBellisPerennisBeustBibliomaniablack_horseBluevanMeerbuchfeemelaniebuchjunkieBuchraettinc_awards_ya_sinCaillean79caratisCaro_LesemausChattysBuecherblogClaraChristina16Code-between-linesCorsicanaDajobamadanielamariaursulaDieBertaElkefaanieFadenchaosfasersprosseFederfeeFornikafredhelGinevraGwenliestgsthisterikerHortensia13ika17kassandra1010Kleine1984kleinechaotinkokardkalekrimielseKompassquallelesebiene27leseleaLeseratz_8leukoryxLilli33LillySjLos_AngelesMary2Merijanmiss_mesmerizedmonerlnaninkaniknakOliverBaierPagina86pardenPMelittaMRitjasansolScheckTinaSchlehenfeeschokolokoseschatSikalSommerleseStefanieFreigerichtsursulapitschiTaluziTamiraSTanyBeetaumelndundtanzendTine13ulrikerabeValabevanessablnWedmaWickie72Wiebke_Schmidt-ReyerYolandezessi79

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  • Tief wie das Meer

    Der Schimmelreiter

    Merijan

    13. January 2018 um 12:35

    Wenn man sich an diesen Klassiker herantraut, so bekommt man die Legende des Schimmelreiters eingewebt in das damalige, einfache Leben der Nordfriesen und ins tosende Rauschen des Meeres, das stetig hinter der Leseerfahrung steht und mich mit jedem Wort begleitet hat. Storms Liebe zu seiner Heimat findet sich in jeder detaillierten Beschreibung und lässt uns teilhaben an der Schönheit der Küste und der Unendlichkeit der See. Die Handlung selbst baut langsam auf, Hauke Haiens Leben wird vor uns ausgebreitet wie ein riesiger Teppich dessen Fäden Storm gekonnt verknüpft. Es war nicht immer ganz einfach, die damaligen Verhältnisse sofort zu entschlüsseln, dafür bin ich wohl einfach zu jung und ungeübt oder die Sprachentwicklung zu schnell. Aber die Beschäftigung mit dem Buch lohnt sich, denn Storm ist ein Meister der subtilen Andeutungen. Und spätestens, wenn man zum Finale der Novelle gelangt steckt man mitten im Sturm, und dann bietet diese Erzählung eine unglaubliche Fülle an Spekulationen und Theorien, mit denen sich der Leser befassen kann und die die Leseerfahrung zu einem ganz persönlichen Erlebnis machen – und das, obwohl „Der Schimmelreiter“ durchaus in sich abgeschlossen ist.Natürlich ist die Lektüre eines derartigen Klassikers etwas anderes als das neuste Sci – Fi – Werk abends im Bett, und auch auf emotionaler Ebene bleiben die Charaktere (und das ist wahrscheinlich den vielen, vielen Jahren Unterschied geschuldet) vielleicht eher fremd. Aber ich finde das gar nicht so schlimm, Bücher können auch ohne Leseridentifizierung fesselnd wirken und es gibt noch andere Qualitäten, für die sich die Beschäftigung mit einer derartigen Lektüre lohnt. Wenn man sich darauf einlässt, in Kontakt zu treten mit dieser alten Art des Erzählens, und wenn man bereit dazu ist vielleicht auch zwei oder dreimal über das Gelesene nachzudenken, dann kann man mit Storm viel Freude haben – trotz möglicher Deutschunterricht – Traumata ;D 

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  • Der schimmelige Reiter

    Der Schimmelreiter

    Kady

    Rezension bezieht sich auf eine andere Ausgabe!! Inhalt: Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land. Meine Meinung: Ich muss ganz offen sagen, ich mag das Buch nicht. Es ist klassische Schullektüre, weshalb ich es gerade lesen musste. Ansonsten hätte ich so was nie gelesen... Es ist ein Thema, das ich nicht besonders interessant finde und meiner Meinung nach ziehen sich die ersten 100 Seiten ziemlich. Aber andererseits ist die "Legende" über den Schimmelreiter bzw. die Geschichte Hauke Haiens gut und mehr oder weniger interessant aufgebaut. Das Ende war aber wiederum ziemlich abrupt. Mit der Sprache hatte ich keine Probleme. Klar, es ist alles etwas verstaubt und teilweise auch verschimmelt, aber es gibt schlimmeres. Fazit: Ich schätze, wenn ich das Buch freiwillig gelesen hätte, würde es mir besser gefallen. Ich empfehle es wirklich nur, wenn man solche Art Bücher mag, denn sonst ist es eine Qual. Aber ich war ehrlich gesagt positiv überrascht.

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    • 2
  • Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche

    Der Schimmelreiter

    hausknechthilde

    23. November 2016 um 01:09

    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

  • Letztendlich konnte ich mich mit dem Buch ausöhnen

    Der Schimmelreiter

    suse9

    07. July 2016 um 08:29

    Jeder verdient eine 2. Chance – auch das Buch „Der Schimmelreiter“. In meiner Schulzeit musste ich, wie viele andere auch, diese Novelle im Deutschunterricht lesen. Zurückgeblieben war ein Gefühl tiefer Abneigung, erzeugt durch langatmige Beschreibungen und langweilige Handlung. Heute, größer, erwachsener und sicherlich auch reifer geworden, wagte ich einen 2. Versuch und wurde überrascht. Langatmige Beschreibungen entpuppten sich als gut beobachtete Schilderungen des damaligen Lebens, der Unwirtlichkeiten und Macht aber auch Schönheiten der Natur. Auch von Langeweile keine Spur weit und breit. Während mich das alltägliche Leben eines Deichgrafen und der Nordfriesen interessierte, packte mich das finale Ende geradezu am Schlafittchen und machte ein tiefes Durchatmen fast unmöglich. Theodor Storm ist ein genialer Erzähler. Mit einfachen Worten versteht er es, dem Leser die raue Natur nahezubringen und lässt seine ganze Liebe mit einfließen. Die Figuren agieren authentisch und sind aus Fleisch und Blut. Niemand wird auf einen Sockel gehoben, alle haben sowohl Stärken als auch Schwächen. Die Erzählung beschönigt nichts und überlässt es dem Leser, zu einem Urteil zu gelangen. Ich nehme dem Autor jedes auch noch so kleine Wort ab, denn beim Lesen hat man das Gefühl, dass alles selbst erlebt, gesehen, geschmeckt und getan zu haben. Bei meinem nächsten Besuch der Nordsee werde ich die Deiche, den Koog und die Werften wohl mit einem anderen Auge betrachten. Jedem, der sich in seiner Schulzeit mit „Der Schimmelreiter“ herumplagen musste und diesen nicht zu seiner Lieblingslektüre gezählt hat, rate ich, das Buch zwar in die Ecke aber nicht wegzuwerfen. Lasst Zeit vergehen und gebt ihm eine 2. Chance! Es lohnt sich.

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  • Rezension zu "Der Schimmelreiter"

    Der Schimmelreiter

    Flickercat

    26. June 2016 um 23:15

    Mir gefällt die maritime Atmosphäre mit den Schilderungen über das raue, oft anstrengende Leben zur damaligen Zeit an der Nordseeküste wirklich gut. Man bekommt einen bildhaften Eindruck von Haukes Lebensumfeld. Die Darstellung von der ruhigen, unerschütterlichen Liebe zwischen ihm und seiner Frau fand ich ebenso gelungen wie die Schauereinflüsse und die zunehmende Feindlichkeit der anderen Dorfbewohner. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Art der Charaktere, zu sprechen – einige Dialoge haben mich etwas zum Schmunzeln gebracht, weil sie für unsere Ohren heute reichlich seltsam klingen würden. Es gibt auch den einen oder anderen Begriff, den man nicht sofort versteht. Aber was man sich nicht aus dem Kontext zusammenreimen kann, kann man in einem Verzeichnis am Ende des Buches problemlos nachschlagen. Ich kann nur empfehlen, den „Schimmelreiter“ mal im Herbst während eines Urlaubs an der See zu lesen, am besten bei eher windigem Wetter – ich fand den Effekt ziemlich beeindruckend. :D

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  • Zeitlos faszinierend!

    Der Schimmelreiter

    RobinBook

    17. January 2016 um 10:04

    In einer dunklen Sturmnacht erfährt ein vom schlechten Wetter aufgehaltener Reisender die Geschichte von Hauke Haien, dem Schimmelreiter. Von Aberglauben, Neid, Stolz, Überlieferungen, Religion, Naturgewalt und nicht zuletzt von Mutter- und Gattenliebe handelt diese zeitlos fasznierende Novelle, die nicht umsonst seit Jahrzehnten zur Schullektüre zählt und mehrfach verfilmt wurde.

  • Die FISCHER Challenge im November 2015: "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

    Daniliesing

    Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben? Endlich ist er da, der neue großartige Roman von Cecelia Ahern! "Der Glasmurmelsammler" erzählt eine einfühlsame Vater-Tochter-Geschichte aus zwei Perspektiven, die euch garantiert in ihren Bann ziehen wird. Nach und nach erfahren wir immer mehr über Fergus und Sabrina und kommen den Figuren und ihrer Geschichte so ganz nahe. Doch nicht nur ein besonderes Buch erwartet euch in dieser Monatschallenge. Nein, wir haben uns zusammen mit Fischer noch etwas ganz Besonderes überlegt. Nachdem uns die vergangenen 10 Monate der Fischer Challenge mit euch so viel Freude bereitet haben und wir ganz begeistert von all euren wunderbaren Texten, Fotos und Co. sind, möchten wir euch sowohl im November als auch im Dezember noch einmal etwas ganz Besonderes bieten und die Hauptgewinne in der Challenge verdoppeln. Zusätzlich zu den Gewinnen für die Plätze 1-10 verlosen wir einen weiteren Hauptgewinn unter allen Teilnehmern an dieser Challenge, unabhängig davon, wie viele Punkte ihr sammeln konntet. Mitmachen lohnt sich also! Mehr zum Buch: Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben? Seid ihr neugierig geworden und möchtet diesen berührenden Roman für euch entdecken? Dann macht bei unserer Challenge im November mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Krüger Verlag 50 Exemplare von "Der Glasmurmelsammler" unter allen, die uns bis einschließlich 15. November 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben diese Frage beantworten*: Fergus sammelt leidenschaftlich Glasmurmeln. Habt ihr auch eine persönliche Sammelleidenschaft? Wenn ja, welche?  In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im November die meisten Punkte sammelt, gewinnt einen Gutschein für seine ganz persönliche Sammelleidenschaft im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal. Da wir den Hauptgewinn dieses Mal verdoppeln, darf sich noch ein glücklicher Teilnehmer über einen Gutschein im Wert von 100€ freuen. Hierfür müsst ihr einfach nur teilnehmen und wir losen am Ende unter allen Teilnehmern aus! Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im November teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im November endet am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also! Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Monatschallenge bis spätestens 9. Dezember 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken und dass nur eine Teilnahme pro Haushalt möglich ist!

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    • 1918
  • Der Schimmelreiter ist eine kurzweilige Novelle, die sehr schön eine Sage aufleben lässt

    Der Schimmelreiter

    lesestunden

    07. September 2015 um 18:40

    Der Schimmelreiter ist eine kurzweilige Novelle, die sehr schön eine Sage um einen geheimnisvollen Deichgrafen und die schöne Natur an der Küste des Wattenmeers aufleben lässt. Ohne großem Aufhebens wird hier die Kultur und die Menschen im 18. Jahrhundert porträtiert und der Leser taucht ein, in eine fremde, raue und schöne Welt, die maßgeblich vom Meer und den Gezeiten geprägt ist. Kein großes Kino, aber auch nicht langweilig, sondern eben eine Sage, so wie sie auch Großmutter zu einem Pott Pharisäer erzählen würde. Und genau das wollte Storm wohl auch erreichen. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/09/der-schimmelreiter-theodor-storm/

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  • Rezension "Der Schimmelreiter"

    Der Schimmelreiter

    Traumkatze

    Rezension "Der Schimmelreiter" Inhalt: Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land. Titel: Also der Titel an sich klingt zwar schon nach einem Stück Literatur und würde mich jetzt nicht so ansprechen, aber er passt auf jeden Fall zur Geschichte. 2,5/5 Sterne Cover: Es gibt zwar mehrere Auflagen von diesem Buch, allerdings sind diese alle ziemlich schlicht und unauffällig gestaltet, sodass es einem nicht unbedingt sofort ins Auge springt. Es passt zur Geschichte, aber man hätte es durchaus spannender gestalten können. 2,5/5 Sterne Idee/Thema: Die Idee finde ich einfach nur langweilig. Andere würden es als Literatur bezeichnen, aber ich kann damit nichts anfangen. Ich finde es allerdings gut, dass es auch um Vorurteile geht, Vertrauen und Selbstverwirklichung seiner Träume. 1,5/5 Sterne Umsetzung: Wir haben dieses Buch in der Schule gelesen und mir kamen die anderen Bücher, die wir in der Schule lesen mussten plötzlich wie meine Lieblingsbücher vor. Ich habe mich buchstäblich durch dieses Buch gequält. Trotz der geringen Seitenanzahl habe ich ewig dafür gebraucht. Die Sprache ist schwer zu verstehen und der Inhalt ist sehr sachlich und ohne richtige Gefühle. Ich konnte die Geschichte nicht nachempfinden und war nicht einmal gespannt. 1/5 Sterne Zusammenfassung: Eindeutig kein Buch für mich und ich will es eigentlich auch nicht weiterempfehlen, aber ich bin trotzdem irgendwie stolz, dass ich es als Buchliebhaber gelesen habe. Also alle Bücherfreaks sollten es trotz Quälerei mal gelesen haben. 1/5 Sterne

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    • 3
  • Ein Kleinod der klassischer Literatur?

    Der Schimmelreiter

    Wortteufel

    Zum Inhalt: Hauke Haien, Sohn eines Landvermessers, tritt als Knecht in die Dienste des alten Deichgrafen Tede Volkerts und findet mit dessen Tochter Elke nicht nur sein Liebesglück. Nach dem Tod des Deichgrafen und der Heirat mit Elke wird er der Nachfolger seines alten Herrn. Doch Hauke Haien denkt anders. Sein Blick sieht in die Zukunft und diese erfordert einen neuen, modernen Deich, der auch in hundert Jahren noch Wind und Wellen trotzen soll. Allen Widerständen der Dorfbewohner und deren Aberglauben zum Trotz treibt Hauke sein ehrgeiziges Projekt voran. Skeptisch beäugt von den Dorfbewohnern, die hinter dem neuen Deich Unheil ahnen und Hauke auf seinem geisterhaftem weißen Schimmel bald für einen gespenstischen Schimmelreiter halten, nimmt der neue Deich langsam Form an. Doch dann naht eine Sturmflut und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Hauke, der mit seinem Schimmel auf den Deich hinauf geritten ist, um sich dem Sturm zu stellen, muss mit ansehen, wie der brechende alte Deich seine Frau Elke und ihre schwachsinnige Tochter Wienke in den Tod reißt. In der Hoffnung, sein Opfer möge die anderen retten, stürzt er sich mit seinem Schimmel ebenfalls in die Fluten. Seither geht die Legende vom Schimmelreiter um, der im Nebel oben auf dem Hauke Haien Deich auf und abreitet – dem Deich, der seit hundert Jahren hält. Was ist davon zu halten? Theodor Storm zählt zu den bekanntesten Vertretern des deutschen Realismus. In “Der Schimmelreiter” lässt er Aberglauben und Rationalismus ebenso aufeinander prallen, wie Tradition und Fortschritt, doch ohne dem einen oder dem anderen mehr Gewicht beizumessen. Es ist am Leser, sich ein eigenes Urteil zu bilden und den Hergang der Geschichte zu beurteilen. Doch zwischem Storms Schimmelreiter und dem modernen Leser stehen leider mehr als hundert Jahre und die Tatsache, dass nur weniges an der Geschichte heute noch der Realität entspricht. Die Figuren bleiben fremd, auch wenn ihre Taten nachvollziehbar erscheinen. Selbst Hauke Haien bleibt zwischen den Worten Storms für den Leser kalt wie ein Fisch, ganz zu schweigen von seiner Frau Elke. Die Liebesbeziehung der beiden scheint einfach zu geschehen, anstatt sich zu entwickeln – immerhin ist Hauke anfänglich nicht unbedingt das, was eine gute Partie für Elke zu nennen wäre. Nur beider Liebe zu ihrerm einzigen Kind, der geistig behinderten Tochter Wienke, lässt das Deichgrafenpaar phasenweise liebenswert und sympathisch erscheinen. Ferner will sich die Stimmung einer gespenstisch mythischen Erzählung nicht einstellen und der sonderbare Schimmel, der den Dorfbewohnern soviel Unbehagen bereitet, bleibt bis zum Ende einfach nur ein Pferd. Erst gegen Ende, als die Katastrophe naht, gelingt es Storm den Leser in die dramatische Situation, in das Mostrum, den Sturm hineinzuziehen und die Legende des Schimmelreiters, der im Nebel stehend über seinen Deich wacht, hinterlässt schließlich doch noch einen kleinen Schauer. Die Sprache ist eher einfach und doch erscheint der Zugang für den modernen Leser schwer. Hinderlich ist hier auch das Norddeutsche, welches das Lesen für manch einen zusätzlich erschwert und die kurze Novelle rasch zu einem eher anstrengenden Lese-Projekt als zu einem Vergnügen werden lässt. Fazit: Storm gelingt es durchaus, ein Bild der Zeit zu zeichnen und die Friesen des 19. Jahrhunderts darzustellen, die verzweifelt versuchten der Gewalt der Natur zu trotzen und zugleich schwer in ihrem Aberglauben verhaftet waren. Die zugrundeliegende Geschichte ist durchaus interessant, doch nur mäßg spannend – die Sprache tut ihr übriges, um das Lesevergnügen zu schmälern. Für echte Klassik-Liebhaber durchaus empfehlenswert. Wer sich jedoch grundsätzlich mit altem Lesestoff eher schwer tut, wird an “Der Schimmelreiter” nur wenig freude haben.

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    • 2
  • Ja, klar, Schullektüre...

    Der Schimmelreiter

    I-heart-books

    03. June 2015 um 09:41

    ... aber um ehrlich zu sein, war das eine der wenigen Geschichten die ich während der Gymnasialzeit gemoch habe. Grundsätzlich gefallen mir die Epochen des Realismus und der Romantik in der Deutschen Literatur am besten! Die Bilder sind kräftiger, naturbezogener, rauer, düsterer und dennoch faszinierend in ihrer literarischen Stärke und Sprache. Storm verbindet die raue Küste mit seinen kräftigen Worten und bildet somit ein sprachliches Gebilde, welches einem sofort in den Bann zieht. Wer gerne Bücher aus diesen Epochen liest, wird Theodor Storm sicher nicht aus den Händen legen wollen. Auch wenn es klassische Schullektüre ist - definitiv besser als Fontane... mein persönlicher Graus :-)

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  • Rezension zu "Der Schimmelreiter"

    Der Schimmelreiter

    littleowl

    Schon seit seiner Kindheit ist Hauke Haien fasziniert von dem Deich, der sein Zuhause vor der zerstörerischen Kraft des Meers schützt. Deshalb tritt er später in den Dienst des Deichgrafen, den er mit seinem Talent für Berechnungen und seinem Gespür für den Deichbau beeindruckt. Elke, dessen Tochter, kommt Hauke schnell sehr nahe, allerdings findet er im zweiten Assistenten Ole auch einen Feind fürs Leben. Nach dem Tod des Deichgrafen übernimmt Hauke sein Amt und heiratet Elke. Mit beinahe wahnsinnigem Ehrgeiz setzt er sich in den Kopf, einen zweiten Deich zu bauen, allerdings muss er sich mit seiner Idee erst einmal gegen den Widerstand der anderen Dorfbewohner durchsetzen. Und wie gut kann ein Deich sie wirklich gegen die Macht der Natur schützen? Wie bei den meisten Klassikern musste ich mich auch hier erstmal an den altmodischen Schreibstil gewöhnen. Nach dieser kurzen Anfangsphase ist der Text aber gut verständlich. Besonders die Naturbeschreibungen sind toll. Atmospärisch, anschaulich und lebendig beschreibt Storm die eigentlich eher menschenfeindliche Umgebung. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie sehr Menschen an der Küste damals von ihren Deichen abhängig waren und welche zerstörerische Kraft eine Flut haben kann. Nach einem packenden Einstieg gibt es im Mittelteil einige Längen. Für die entschädigt aber dann das furiose Finale. Durch das Spiel mit unterschiedlichen Erzähleben wird die Geschichte aufgelockert. In einer Rahmenhandlung erzählt ein alter Mann einem Reisenden die Geschichte von Hauke Haien, die die Dörfler mit ein bisschen Fantasie in ein Schauermärchen verwandelt haben. Storm lässt jedoch bewusst offen, ob in den Gespenstergeschichten der Küstenbewohner nicht doch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Hauke, der "Schimmelreiter", ist ein faszinierender, aber auch sehr rätselhafter Protagonist. Es ist wirklich interessant, seine Entwicklung vom begabten Schreiberling zum Visionär und Deichbauer mitzuverfolgen. Dabei wandelt er immer wieder auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, aber die enge Beziehung zu Elke bewahrt ihn davor, den Bezug zur Realität zu verlieren. Die Liebesgeschichte der beiden hat mir gut gefallen, sie ist ganz unaufgeregt und unkitschig, aber trotzdem süß und innig. Zu Recht auch heute noch Plichtlektüre.

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    • 2
  • nordisch by nature

    Der Schimmelreiter

    dominona

    21. October 2014 um 23:25

    Ich bin der Meinung, es gibt schlimmere Schullektüre. Mir gefällt besonders der Erzählstil und wenn man genügend Fantasie besitzt, sieht man Hauke vor sich auf seinem Schimmel über den Deich galoppieren. Mag sein, dass es spannendere Bücher gibt, aber manche Bücher sollte man einfach mal in der Hand gehabt haben, als Kulturgut quasi.

  • Schwer zugänglich

    Der Schimmelreiter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2014 um 19:15

    Die Geschichte ist in Friesland angesiedelt, wo die Menschen in ständiger Angst vor der Gewalt des Meeres leben und alles tun, um sich vor der See zu schützen. Genau diese Aufgabe nimmt der sogenannte Deichgraf wahr, er ist zuständig für die Instandhaltung des schützenden Deiches. Schon in jungen Jahren erhält der junge, innovative Hauke Haien dieses Amt. Konsequent räumt er mit dem Schlendrian des vorherigen Deichgrafen auf. Doch dieses Vorgehen gefällt längst nicht allen Dorfbewohnern und manch einer zweifelt die Rechtmässigkeit seiner Position an. Man sagt, er habe dieses Amt nur aufgrund seiner Heirat mit Elke Volkerts, der Tochter des ehemaligen Deichgrafen. Hauke Haien beschliesst, solchen Munkeleien ein für alle Mal die Grundlage zu entziehen, indem er einen neuen, besseren Deich bauen lässt. Mühsam erringt er so ein gewisses Mass an Achtung unter den Dorfbewohnern. Lange Zeit nach der Fertigstellung des Deiches wird Haukes Arbeit dann auch die Probe gestellt: Eine starke Sturmflut prüft den Deich auf Herz und Nieren. Problemlos hält er den Wellen stand, der alte Deich hingegen bricht und das Meer dringt in das Land ein. Augenblicklich macht sich Hauke grosse Vorwürfe, weil er um des Dorffriedens willen nicht auf einer Renovation des alten Deiches bestanden hat und schreibt sich den Deichbruch selber zu. Hauke erträgt diese Schuld nicht und stürzt sich deshalb zusammen mit seinem Schimmel in die alles verschlingenden Fluten. Doch auch nach seinem Tod findet er keine Ruhe. Jedesmal wenn Gefahr vom Meer ausgeht, erscheint er als geisterhafter Schimmelreiter und warnt so die Menschen. Was sich an und für sich nach einer spannenden Geschichte mit einem gewissen Gruselfaktor anhört, ist in Wahrheit leider nicht ganz so packend. Theodor Storms Sprache ist für den heutigen Leser leider nur schwer zugänglich, was schlussendlich die ganze Geschichte in einem schlechten Licht erscheinen lässt. Die Charaktere bleiben einem seltsam fremd und nicht immer kann man ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders bemerkbar macht sich dies in der Liebesgeschichte zwischen Hauke Haien und Elke Volkerts, die kaum lebloser und weniger leidenschaftlich sein könnte. Manche Leser stört dies vielleicht nicht besonders, aber wer Wert auf psychologisch fein gezeichnete und nachvollziehbare Figuren legt, wird nicht glücklich werden mit diesem Buch. Mir persönlich ist jedenfalls nicht ganz klar, weshalb dieses Buch einen doch einigermassen prominenten Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt. Fairerweise muss man sagen, dass es durchaus ausgeklügelte schriftstellerische Kniffe wie etwa die doppelte Rahmenhandlung enthält. Darüber hinaus ist aber nicht viel besonderes an dem Buch.

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