Theodor Storm Immensee

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Inhaltsangabe zu „Immensee“ von Theodor Storm

Hörbuch, ungekürzt, 2 CDs, 85 Minuten Das 1849 verfasste und ein Jahr später in Karl Leonard Biernatzkis "Volksbuch auf das Jahr 1850" veröffentlichte "Immensee" zählt zum frühen Novellenwerk Storms und ist gleichzeitig ein früher Höhepunkt in seinem Schaffen. Der alte Reinhard Werner erinnert sich darin an die anrührende Kinder- und Jugendliebe zur fünf Jahre jüngeren Elisabeth. Eine Liebe, die sich für ihn nie erfüllte und in deren Folge er sich für seinen Beruf, das Sammeln von Märchen und Volksliedern entschied. Märchen, die er begonnen hatte für Elisabetz zu sammeln und ihr vorzutragen. Ergänzt wird die Lesung durch gesprochene biografische Notizen sowie eine computerlesbare, ausdruckbare PDF-Datei mit Worterklärungen/Glossar.

Das Leben ist gelebt und kann nicht mehr verändert, sondern nur noch in der Rückschau verstanden werden.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Immensee
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    15. June 2014 um 17:21

    Die Novelle „Immensee“ von Theodor Storm, 1849 verfasst und 1850 erstmals veröffentlicht, handelt von einem alten Mann, Reinhard Werner, der sich an seine einzige Liebe mit Namen Elisabeth schmerzlich erinnert und seine Kindheit und Jugend Revue passieren lässt. Für den alten Reinhard hat es niemanden außer Elisabeth gegeben. Am Ende seiner Tage erinnert er sich nur an sie und deren gemeinsame Zeit. Was Reinhards wohl behütetes Geheimnis ist, das er Elisabeth vor seiner Abreise verspricht, kommt nicht aus der Erzählung hervor. Von der Seite der Hermeneutik betrachtet ist die Wasserlilie, die erstmals im Kapitel „Meine Mutter hat's gewollt“, vorkommt, das aussagekräftigste Stilmittel. Es versinnbildlicht das Glück, das zum Greifen nah erscheint, und das die männliche Hauptfigur trotzdem nicht erreichen kann. Die Rahmenerzählung, für Theodor Storm typisch, ist in Prosaform geschrieben und in Kapitel unterteilt. Das Werk gehört in die Epoche des Realismus und zur literarischen Gattung der Epik. Im Grunde passiert nicht viel in Storms „Immensee“. Die Erinnerungen des Alten Mannes werden jedoch beim Lesen lebendig. Durch die vielen vorkommenden Wiederholungen schließt sich der Kreis. Das Leben ist gelebt und kann nicht mehr verändert, sondern nur noch in der Rückschau verstanden werden. Auch wenn die Handlung der Novelle an sich für die heutige Zeit doch eher befremdlich erscheint, ist sie es wert, gelesen zu werden. Mein Tipp für jeden, der herausfinden möchte, was „Immensee“ so spannend macht: Bevor Sie das Werk lesen, setzen Sie sich mit der Symbolik folgender Begriffe auseinander: Erdbeeren, Storch, Hand, Lilie.

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