Theodora Goss

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Rezension zu "The Thorn and the Blossom" von Theodora Goss

Wunderschön
Seitenhainvor 2 Monaten

"The Thorn and the Blossom" ist eine ... man möchte sagen seltsame Liebesgeschichte. Evelyn, Studentin und Autorin, macht in einem kleinen Städtchen in Cornwall Urlaub, wo sie auf den charmanten Brendan trifft, der ihr Geschichten und Sagen aus der Region näherbringt. Doch Evelyn hat seltsame Halluzinationen und verschreckt den armen Brendan, während dieser das Geheimnis um seine Ehefrau zu bewahren versucht...



Ich bin Theodora Goss durch ein Gedicht im "Fairy Magazine" begegnet und habe auf ihrer Homepage dieses Buch gefunden, das ich unbedingt für meine Bibliothek der Schönen Bücher haben musste. Seht euch allein dieses wunderschöne blumige Cover an! Und das ist nur der Schuber - wie man im Video sieht, ist das Buch selbst spektakulär: es ist nicht wie ein normales Buch gebunden, sondern als Zieharmonikafalz zusammengeklebt, sodass man es auf einer Seite aufklappen und Evelyns Seite der Geschichte oder auf der anderen Seite ausklappen und Brendans Sicht der Dinge erfahren kann.

Ich empfehle übrigens, Evelyn zuerst zu lesen, was auch, glaube ich, die beabsichtigte Reihenfolge war - hinter Brendan ist nämlich die Autorenbiografie und somit das Buchende.



Die Geschichte selbst ist leider recht kurz - jeder Charakter erhält nur 148 Seiten für seine Seite, insgesamt also 300 Seiten. Ich hatte vermutet oder gehofft, dass Evelyns Visionen tatsächlich irgendwas Übernatürliches andeuten, aber erst wenn man Brendans Seite liest, erfährt man die Wahrheit - die ich hier natürlich nicht verraten werde ;)



Ein tolles Cover, Schuber, irre Aufmachung und eine schöne, zarte Liebesgeschichte - ein Rundum-Glücklich-Paket für mich! Dieses Buch ist ein Grund, wieso ich mir niemals eine digitale Bibliothek zulegen werde - es gibt einfach Sachen, die kann man digital nicht nachmachen, egal wie man sich bemüht.

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Seitenhains avatar

Mary ist eigentlich eine ganz normale viktorianische Londonerin, die nach dem Tod ihrer Eltern versucht, ihren Haushalt zu sortieren. Würde sie nicht den Nachnamen Jekyll tragen und eines Tages mysteriöse Frauenleichen in Whitechapel auftauchen, hätte sie damit vielleicht Erfolg...



Was erhält man, wenn man den Figuren von RL Stevenson, Mary Shelley, HG Wells, AC Doyle und Nathaniel Hawthorne Töchter andichtet und diese auf eine Mörderjagd durch London schickt? Den spannendsten und amüsantesten Cross-Over-Roman des Jahres! Ich bin durchweg begeistert und hüpfe immer wieder im Sitzen auf und ab beim Lesen, weil ich mich so über den Auftritt eines Charakters freue. Die Mädels sind tough und stehen Holmes & Watson in nichts nach, das Buch ist wunderschön gestaltet (seht euch allein das Cover an!) und durch die witzigen Einschübe der kommentierenden Hauptfiguren wird die ganze Erzählweise aufgelockert (siehe Leseprobe).



Theodora Goss hat scheinbar ein Händchen für Verlage, die Wert auf schöne Bücher legen. Das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, "The Thorn and the Blossom" kommt in Zickzackfalz und kann von beiden Seiten gelesen werden - wie irre ist das denn?!




PS: Laut ihrem Facebook-Account ist ein zweiter Band in Arbeit, yay!



“What could women accomplish if they did not have to continually mind their skirts, keep them from dragging in the mud or getting trampled on the steps of an omnibus? If they had pockets! With pockets, women could conquer the world!”

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Lonechastesouls avatar

Rezension zu "The Thorn and the Blossom" von Theodora Goss

A uniquely crafted book but unsatisfying story.
Lonechastesoulvor 3 Jahren

The Thorn and the Blossom is a remarkable literary artifact: You can open the book in either direction to decide whether you’ll first read Brendan’s, or Evelyn’s account of the story.

I will be honest. The thing that attracted me first to this book was the different way in which it was packaged, an "accordion style binding". The whole concept was pretty clever I thought, one story told from two different people's perspectives.

The "Thorn and the Blossom" is quite literally a "two-sided love story" about Brendan Thorne and Evelyn Morgan. Intertwined with their love story in the tale of Elowen, queen of Cornwall and Gawan and their own timeless love story. Brendan and Evelyn first meet when she walks into Brendan's family bookstore in Cornwall. After introducing himself and finding out she's from America and will only be in town for a week he offers to show her around town. The two end up spending the entire week together and on their final day together something happens that results in her immediate departure without even a goodbye. The story of Elowen and Gawan is essentially what brings them back together 10 years later.

To be quite honest, I expected more. I mean, it would be very tricky to do this, not knowing which story the reader would read first, but if I read the same events twice form different POVs, I expect that the second story will in some way change the meaning of the first one, or shed new light on it, or whatever. Instead, frankly this just felt like reading the same story twice.

I'm really disappointed with the ending, as well.

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