Theodore Dreiser

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von SISTER CARRIE, Eine amerikanische Tragödie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Theodore Dreiser

Theodore Dreiser, geboren am 27. August 1871 als zwölftes von dreizehn Kindern eines Hüttenverwalters in Terre Haute/Indiana, leitete mit seinem 1900 erschienenen Roman «Schwester Carrie» das 20. Jahrhundert der amerikanischen Literatur ein. Die naturalistische Wahrhaftigkeit des Werkes, das die Grundbegriffe einer puritanischen Moral erschütterte, empörte die Öffentlichkeit so sehr, daß der Verleger sich gezwungen sah, es jahrelang zurückzuziehen. Auch sein elf Jahre später erschienener Roman «Jennie Gerhardt» schildert ein Frauenschicksal im Kampf mit einer brutalen, eigennützigen, auf äußeren Schein und Dünkel gegründeten Gesellschaftsordnung, und die folgenden Werke «Der Finanzier» (1912) und «Der Titan» (1914) üben ebenfalls schärfste Sozialkritik. Den 1915 erschienenen Maler-Roman «Das Genie» ließ die «Gesellschaft zur Unterdrückung des Lasters» verbieten, und jahrzehntelang hatte dieser große Erzähler die Kritik gegen sich. Erst die 1925 erschienene, nach einem wirklichen Mordfall gestaltete «Amerikanische Tragödie», die H. G. Wells als «einen der größten Romane unseres Jahrhunderts» bezeichnete, gewann ihm Weltruhm. Der Film bemächtigte sich sofort dieses gewaltigen Stoffes, der unter dem Titel «Ein Platz an der Sonne» mit Montgomery Clift und Elizabeth Taylor in den Hauptrollen nicht minder erfolgreich wurde. Inzwischen gilt Dreiser, der in der «Geschichte meiner selbst» eine auf mehrere Bände angelegte fragmentarische Autobiographie schrieb, als der bedeutendste Vertreter des dokumentarischen Realismus und einer der größten Romanciers seiner Zeit. Theodore Dreiser starb am 28. Dezember 1945 in Hollywood.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Theodore Dreiser

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Cover des Buches Eine amerikanische Tragödie (ISBN: B0000BHJ9R)

Eine amerikanische Tragödie

 (6)
Erschienen am 01.01.1965
Cover des Buches Schwester Carrie (ISBN: 9783688118007)

Schwester Carrie

 (2)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Der Finanzier. (ISBN: B003BO4LRU)

Der Finanzier.

 (2)
Erschienen am 01.01.1953
Cover des Buches Erzählungen. (ISBN: B004FZBBYU)

Erzählungen.

 (1)
Erschienen am 01.01.1974
Cover des Buches Sister Carrie (ISBN: 9783847703921)

Sister Carrie

 (1)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Theodore Dreiser: Der Finanzier (ISBN: B0025WIZH6)

Theodore Dreiser: Der Finanzier

 (1)
Erschienen am 01.01.1954

Neue Rezensionen zu Theodore Dreiser

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Rezension zu "Eine amerikanische Tragödie" von Theodore Dreiser

Unlesbar langweilig.
nelethiemannvor 5 Jahren

Eine ausführliche Besprechung findet sich hier:http://wp.me/p3yEon-91
Kennt Ihr das? Ihr lest ein Buch und es ist eigentlich ganz ok, aber nicht so richtig der Brüller. Irgendwann schweifen die Gedanken ab. Da war doch diese nette Liebesgeschichte, von der die Freundin letztens erzählt hat. Oh, und im Paket von Mutti ist doch dieses Buch von dem finnischen Autor - vielversprechend. Ach, und so ein schöner Krimi wär doch auch mal wieder was. Und dann ist plötzlich das Jahr rum und das Buch, das man eigentlich gerade liest, liest man eigentlich gar nicht mehr und ist schon unter den Nachttisch gerutscht.
Aber seien wir mal ehrlich. Auch dieses Mal ist mir das nicht zufällig passiert. Nach einer langen Zeit des Projektlesens bin ich 'meinem' Jahrhundert etwas überdrüssig geworden. Aber das Buch "Eine amerikanische Tragödie" von Theodore Dreiser ist auch mitschuld. Darin geht es um Clyde Griffiths, der aus einer sehr religiösen, aber leider sehr runtergekommenen Familie kommt. Durch die Arbeit als Hotelboy versucht er etwas aus sich zu machen, kommt aber vom rechten Wege ab. Er kostet das süße Leben, atmet den Duft der Frauen und ist fortan für das einfache Leben verdorben. Der Titel verspricht mir, dass sich die Geschichte noch zu einer echten Tragödie auswächst. Bis dahin kann ich aber leider nicht folgen. Szenerien und Gedankengänge erzählt Dreiser fleißig und detailliert und ich bekomme genau die Einsichten in das amerikanische Stadtleben im Kansas City der 20er Jahre, auf die ich hier in meinem Projekt eigentlich scharf bin, aber das Buch ist im Großen und Ganzen einfach nicht fetzig genug. Es langweilt mich, weil ich befürchte, dass nach 233 Seiten Aufstiegsfantasien und Gewissensbissen des Protagonisten noch 423 folgen, auf denen nichts anderes passiert. 

Ein Jahr habe ich mich mit dem Buch herumgelangweilt, aber in der meisten Zeit hatte ich unendlichen Spaß mit anderen Büchern.

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