Theodore Papakostas

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

Dr. Theodore Papakostas, in Thessaloniki geboren und aufgewachsen, ist Archäologe. Er hat an Ausgrabungen in Griechenland und im Vereinigten Königreich teilgenommen und im Archäologischen Museum von Thessaloniki sowie im Archäologischen Dienst von Kilkis gearbeitet. Im Jahr 2017 schloss er seine Promotion in Klassischer Archäologie an der Aristoteles-Universität Thessaloniki ab. Mit der aufrichtigen Überzeugung, dass Wissen nur dann einen Sinn hat, wenn es kommuniziert wird, und mit der tiefen Überzeugung, dass die Antike uns alle angeht und das Wissen über die Vergangenheit Macht ist, gründete er Archaeostoryteller, Online-Instagram-Geschichten über Geschichte, in denen er sein Wissen über die Antike auf unkomplizierte, unmittelbare und unterhaltsame Weise vermittelt.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Theodore Papakostas

Unterhaltsamer Geschichtstrip

Theodore Papakostas präsentiert uns in WIE ICH IN DEN FAHRSTUHL STIEG UND IN DER ANTIKE LANDETE das gesamte griechische Altertum, von der tiefen Vorgeschichte bis zu seinem Ende, auf höchst unterhaltsame Art, bei der ich mir gewünscht hätte diese als Hörbuch vor mir zu haben, das wäre wohl etwas authentischer. Aber ... auch wenn man diesen Dialog liest wird man gut unterhalten. Aber nicht nur das. Papakostas führt sein (unfreiwilliges und irgendwie doch freiwilliges) Opfer durch die Geschichte Griechenlands, von den Beginnen bis zum Ende, bzw. der "Assimilation" durch die Römer. Und der Leser erfährt nicht nur einiges über die "alten" Griechen, sondern auch über die Archäologie im Allgemeinen und so ist das Buch ein kurzweiliger, informativer und extrem unterhaltsamer Fahrstuhlstopp.
Natürlich lässt sich eine tausendejahre währende Geschichte nicht bis ins kleinste Detail abhandeln, so das viele wichtige Ereignisse nur oberflächlich gestreift werden. Aber das Buch erhebt auch gar nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtswerk zu sein. Es gibt dem Leser, der sich vielleicht nicht so sehr mit der griechischen Geschichte auseinandergesetzt hat, einen Überblick und versucht andere dazu zu ermuntern, sich für die Geschichte/Archäologie zu begeistern. Und das schafft die humorvolle Herangehensweise des Autors auf jeden Fall. Und selbst derjenige, der denkt, sich in der griechischen Geschichte auszukennen wird noch einiges interessantes entdecken ... und so geht es nicht um Kriege, Philosophen, Griechen, Römer und Ägypter und ... Scherben.
Eine vergnügliche Reise durch das antike Griechenland, leicht verständlich und höchst amüsant präsentiert ... und absolut Hörbuchtauglich ...

Vergnüglicher Geschichtsunterricht

Als begeisterte Geschichtsliebhaberin, vor allem wenn es um die Welt der Antike geht, kam ich an diesem Buch nicht vorbei. Insbesondere der amüsante Titel versprach ein außergewöhnliches Leseerlebnis, und ja, meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Geschichte entfaltet sich in einem steckengebliebenen Fahrstuhl. Hier beginnt eine höchst amüsante Reise durch die Geschichte Griechenlands. Zwei Männer, einer von ihnen Archäologe, tauschen darin ihre Gedanken über die Antike und die Ereignisse der Vergangenheit aus. Vom Aufblühen der Bronzezeit bis zur Eroberung durch die Römer wird (fast) die gesamte Spanne der antiken Geschichte abgedeckt.

Natürlich kann ein derart weites historisches Spektrum nicht bis ins kleinste Detail abgehandelt werden, aber der Autor bewältigt diese Herausforderung auf geschickte Weise. Die Erzählung kommt im Eiltempo voran, wobei einige tiefere Einblicke und wichtige Ereignisse nur oberflächlich gestreift werden. Doch das Buch hat auch gar nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtswerk zu sein. Vielmehr hat es die Absicht, die Leserinnen und Leser für die Welt der Archäologie und das antike Griechenland zu begeistern.

Die humorvolle Darstellung des Autors verleiht der Geschichte eine lebendige und amüsante Note, die das Lesen zu einem vergnüglichen Geschichtsunterricht macht. Selbst für jemanden wie mich, der bereits über beträchtliches Vorwissen verfügt, boten sich noch einige neue Anekdoten und Erkenntnisse. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass der Autor beim Schreiben keinen Atem geholt hat, so rasant entfaltet sich die Erzählung.

Für Geschichtsinteressierte hat dieses Buch zweifellos einen besonderen Reiz. Die griechische Geschichte wird regelrecht entstaubt und so manche Formulierung wirkt beinahe flapsig, ist aber im Kontext völlig in Ordnung. Aber auch wer sich bisher noch nicht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird sich der Faszination dieser Erzählung nicht widerstehen können. Ich persönlich konnte jedenfalls nicht genug davon bekommen und bin gespannt, ob es weitere Werke des Autors geben wird. Immerhin ist genug interessanter Stoff vorhanden.

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