Rezension zu "Wie ich in den Fahrstuhl stieg und in der Antike landete" von Theodore Papakostas
MartinATheodore Papakostas präsentiert uns in WIE ICH IN DEN FAHRSTUHL STIEG UND IN DER ANTIKE LANDETE das gesamte griechische Altertum, von der tiefen Vorgeschichte bis zu seinem Ende, auf höchst unterhaltsame Art, bei der ich mir gewünscht hätte diese als Hörbuch vor mir zu haben, das wäre wohl etwas authentischer. Aber ... auch wenn man diesen Dialog liest wird man gut unterhalten. Aber nicht nur das. Papakostas führt sein (unfreiwilliges und irgendwie doch freiwilliges) Opfer durch die Geschichte Griechenlands, von den Beginnen bis zum Ende, bzw. der "Assimilation" durch die Römer. Und der Leser erfährt nicht nur einiges über die "alten" Griechen, sondern auch über die Archäologie im Allgemeinen und so ist das Buch ein kurzweiliger, informativer und extrem unterhaltsamer Fahrstuhlstopp.
Natürlich lässt sich eine tausendejahre währende Geschichte nicht bis ins kleinste Detail abhandeln, so das viele wichtige Ereignisse nur oberflächlich gestreift werden. Aber das Buch erhebt auch gar nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtswerk zu sein. Es gibt dem Leser, der sich vielleicht nicht so sehr mit der griechischen Geschichte auseinandergesetzt hat, einen Überblick und versucht andere dazu zu ermuntern, sich für die Geschichte/Archäologie zu begeistern. Und das schafft die humorvolle Herangehensweise des Autors auf jeden Fall. Und selbst derjenige, der denkt, sich in der griechischen Geschichte auszukennen wird noch einiges interessantes entdecken ... und so geht es nicht um Kriege, Philosophen, Griechen, Römer und Ägypter und ... Scherben.
Eine vergnügliche Reise durch das antike Griechenland, leicht verständlich und höchst amüsant präsentiert ... und absolut Hörbuchtauglich ...



