Theresa Bäuerlein

 3.4 Sterne bei 28 Bewertungen
Theresa Bäuerlein

Lebenslauf von Theresa Bäuerlein

Theresa Bäuerlein wurde 1980 in Bonn geboren. Sie schreibt seit 2003 als Kolumnistin für das Magazin Neon, seit 2006 gemeinsam mit Daniel Erk. Ihren Debütroman »Das war der gute Teil des Tages« veröffentlichte sie 2008 beim Fischer Verlag. Bäuerlein lebt in München und Tel Aviv.

Alle Bücher von Theresa Bäuerlein

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Das war der gute Teil des Tages

Das war der gute Teil des Tages

 (16)
Erschienen am 03.09.2008
Fleisch essen, Tiere lieben

Fleisch essen, Tiere lieben

 (7)
Erschienen am 01.01.2011
Roman ohne Eifersucht

Roman ohne Eifersucht

 (2)
Erschienen am 13.07.2011
Quer denken, besser denken

Quer denken, besser denken

 (0)
Erschienen am 15.09.2018
Tussikratie

Tussikratie

 (0)
Erschienen am 14.04.2014
Denken wie Einstein

Denken wie Einstein

 (0)
Erschienen am 30.10.2015

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Rezension zu "Fleisch essen, Tiere lieben" von Theresa Bäuerlein

Dieses Buch gibt zu denken
BettinasBuechereckvor einem Jahr


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Rezension zu "Fleisch essen, Tiere lieben" von Theresa Bäuerlein

Die Welt ist nicht schwarz-weiß
leucoryxvor 2 Jahren

In dem Buch setzt sich die Autorin mit dem Thema Fleischkonsum auseinander. Als ehemalige Vegetarierin kennt sie die Argumente für ein Ernährungsweise ohne Fleisch zu genüge, doch sind diese hieb- und stichfest? Vegetarier halten sich oft für die besseren Menschen, aber ist ihre Ernährungsweise automatisch nachhaltig? Was können Fleischesser besser machen?

Der Titel hat mich zweifelsohne sehr angesprochen, denn ich ich bin sehr tierlieb, esse aber dennoch Fleisch. Mir ist bewusst, dass wir Menschen Omnivore sind und daher ein gewisser Anteil an tierischen Produkten und Fleisch als gesund und natürlich anzusehen sind. Die Autorin war selbst lange Vegetarierin und hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse hier in recht persönlicher Form dargelegt. Der Inhalt wirkt teilweise wild durcheinandergeworfen, aber durch ihre privaten Erfahrungen und Erkenntnisse ließt sich das Buch sehr gut und man fühlt sich nicht dogmatisiert. Genau daran rüttelt sie nämlich: an den Dogmen zum Thema Fleischverzehr. Es wird ziemlich schnell deutlich, dass einfach der Verzicht auf Fleisch einen noch nicht zu einem heiligen Menschen macht. Auch als Vegetarier kann ich vieles aus ökologischer Sicht falsch machen, wenn ich unbedacht zu konventionellen Produkten greife. Monokulturen, lange Transportwege und Gentechnik sind sehr bedenklich und beziehen sich nicht nur auf Fleisch. Die Autorin macht deutlich, dass wir den Bezug zu unserem Essen verloren haben und wir kaum wissen wie einzelne Lebensmittel hergestellt werden und was dies für unsere Umwelt bedeutet. Rinder auf einer grünen Wiese können sehr nachhaltig sein, da sie durch ihren Dung eine Humusschicht aufbauen. Der Einsatz von chemischen Düngern und Pestiziden hingegen belastet das Trinkwasser. Dabei ist es egal, ob der Weizen extra für die Kühe angebaut wird oder für Menschen.
Es geht der Autorin also gar nicht darum die Fleischesser frei zu sprechen, sondern darum, dass jeder Konsument seine Entscheidungen hinterfragen und sich informieren sollte. Schlagworte wie saisonal, regional und bio gelten sowohl für pflanzliche als auch für tierische Narungsmittel. Schade ist nur, dass die Autorin alle Vegetarier und Veganer über einen Kamm schert und sie für absolut dogmatisch und unbelehrbar hält. Damit tut sie vielen unrecht und führt die verschiedenen Meinungen doch wieder nicht zusammen.

Ein Buch, dass zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Es spricht sowohl Fleischesser als auch Vegetarier an, wobei sich letztere sich schnell verprellt fühlen dürften. Dennoch eine absolute Leseempfehlung und genug Hinweise für weitere Recherchen sind enthalten.

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Rezension zu "Besser als Sex ist besserer Sex: Ein Paar. Ein Jahr. Ein Experiment" von Theresa Bäuerlein

ein Experiment mit erstaunlichem Ausgang
CoffeeToGovor 3 Jahren

Inhalt
Theresa und Tom haben ein Problem, dass viele die in langjährigen Beziehungen stecken, kennen. Man versteht sich super, aber im Bett läuft nicht mehr so viel, wie man gerne hätte.
Die Leidenschaft ist gegangen und hat der Vertrautheit Platz gemacht.
Doch ist das wirklich das Schicksal monogamer Beziehungen? Können wir die Leidenschaft und die Lust auf Sex wiederentdecken?

Eigene Meinung
Wahrscheinlich kennt jeder das Problem, dass das Sexleben mit der Länge der Beziehung abnimmt. Vielleicht bleibt der Sex immer gleich gut, mit einigen unglaublich guten Malen dazwischen, doch die Menge nimmt ab. Und genau das ist auch Theresa und Tom passiert.
Anstatt sich aber damit abzufinden, versuchen sie alles, um ihrem Sexleben wieder Schwung zu geben.
Sie lesen allerhand Bücher über Sex, gehen auf Seminare, probieren Liebesspielzeug aus und, und, und...
Doch dieses Buch ist kein Leitfaden, um das eigene Sexleben wieder aufzupeppen. Vielmehr haben die beiden das niedergeschrieben, was vielen im tiefsten Inneren eigentlich schon klar war und doch öffnet einem das Buch die Augen.

Dass sie so offen über Probleme reden, die sonst totgeschwiegen, oder aber mit Statistiken und Umfragen erklärt werden, macht sie auch so sympathisch. Und keinesfalls haben sie nur Erfolge zu verbuchen, sie schreiben auch über Rückschläge und vor allem ihre Ängste.
In ihrem Buch zitieren sie viel aus Ratgebern, die ihnen mal mehr und mal weniger geholfen haben. Falls man Interesse hat, sind sie entsprechend hinten aufgeführt.

Fazit
Mir hat das Lesen dieses, nennen wir es mal Erlebnisberichtes, sehr viel Spaß gemacht. Gleichzeitig hat es mich auch unendlich traurig gemacht, weil ich mich teilweise selbst wiedererkannt habe.
Ich kann nur jedem, dem dieses Problem nicht fremd ist, zu dem Buch raten. Zwar ist es keine Lösung, es beschert einem jedoch einen anderen Blickwinkel auf gewisse Dinge.

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