Theresa Bäuerlein Das war der gute Teil des Tages

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Inhaltsangabe zu „Das war der gute Teil des Tages“ von Theresa Bäuerlein

Lena ist geflohen aus Deutschland: aus einer Beziehung, die irgendwann nur noch Beziehung war, aus einem Leben in den Schubladen der Gleichgültigkeit. Sie arbeitet für einige Monate als Betreuerin in einem Heim für Autisten – in Tel Aviv. Dort lernt sie den Pfleger Tom kennen, einen Ex-Soldaten, der die Angst nicht mehr los wird. Genau wie Lena ist er auf der Suche nach einem anderen Leben. Und durch ihn erfährt sie plötzlich aus nächster Nähe, dass die Flucht nach vorne eine Überlebensfrage sein kann. Als er vorschlägt, eine Scheinehe einzugehen, damit er einen deutschen Pass bekommt, steht Lena zum ersten Mal in ihrem Leben vor einer Entscheidung, der sie nicht entkommen will.

wer einen Reisebericht aus Israel erwartet, der wird enttäuscht. Es ist aber eine wirklich schöne Coming--Of-Age Geschichte.

— ju_theTrue
ju_theTrue

zu bemüht für meinen Geschmack. Die ach-so-andere 23-jährige, die sich selbst sucht und das ausgerechnet in Israel...

— Anja_Lev
Anja_Lev

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  • Rezension zu "Das war der gute Teil des Tages" von Theresa Bäuerlein

    Das war der gute Teil des Tages
    Lyd

    Lyd

    12. May 2009 um 17:26

    Es liest sich sehr gut und entwickelt sich entgegen der Erwartungen. Mitunter fühlt man sich ertappt, wie die Hauptfigur des Buches.

  • Rezension zu "Das war der gute Teil des Tages" von Theresa Bäuerlein

    Das war der gute Teil des Tages
    nic

    nic

    17. February 2009 um 21:43

    Lena flieht aus Deutschland, weil sie das Leben nicht mehr erträgt. Ihre Beziehung ist ihr zu eng und vom Alltag wird sie erdrückt. So macht sie sich auf nach Israel und arbeitet dort in einem Heim für Autisten. Im Heim lernt sie Tom kennen, verliebt sich in ihn und lässt sich auf eine seltsame Vereinbarung ein. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend. Ein Auszug aus dem Buch lautet so: “Heute Morgen bin ich zum 62. Mal, seit ich aus Deutschland weggefahren bin, in einer halbwegs aufgeräumten Wohnung im Zentrum von Tel Aviv aufgestanden, habe eine Tasse Pulverkaffee getrunken, einen Hausschuh nach einer Kakerlake geworfen, sie knapp verfehlt und dann den Bus zur Arbeit genommen. Der Bus ist nicht explodiert. Das war der gute Teil des Tages.” M.E. war das dann schon der gute Teil des Buches. Vielleicht etwas übertrieben. Aber so sehr ich mich auf die Lektüre gefreut habe, so sehr wurde ich enttäuscht. Ich habe irgendwann seitenweise vorgeblättert, um schneller zum Ende zu kommen. Land und Leute waren mir zu flach. Lediglich die Angst Toms vor der Gewalt und dem Terror fliehen zu wollen konnte ich nachvollziehen. Ich bin mit den falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, eine tiefgründigere Sichtweise unserer Generation auf den Holocaust und die Folgen bis heute lesen zu können. Zudem wollte ich mehr über das Leben in Israel wissen. In “Das war der gute Teil des Tages” geht es aber lediglich darum, dass Lena nicht mit ihrem Leben zurecht kommt, sei es in Deutschland oder in Israel. Hier flüchtet sie vor einer Beziehung, dort würde sie sich blind einem wildfremden Mann an den Hals werfen und sich aufgeben. Ein paar Witze, die Juden über Deutsche erzählen, ein paar Feindseligkeiten gegen Deutsche, die nachvollziehbar sind, machen noch keinen guten Roman über das Verhältnis Deutschland - Israel aus. Das Buch hat mir schlicht nicht gefallen und somit empfehle ich es nicht weiter, wenn man sich auch fast 65 Jahre nach dem Krieg noch dafür interessiert. Wenn man eine wilde Studentenerzählung über das ach so blöde Leben aber gerne lesen möchte, ist man hier gut bedient.

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  • Rezension zu "Das war der gute Teil des Tages" von Theresa Bäuerlein

    Das war der gute Teil des Tages
    tikka

    tikka

    17. February 2009 um 15:16

    Die Mittzwanzigerin und Studentin Lena flieht vor ihrem Leben und vor allem sich selbst kurzerhand nach Israel. Dort trifft sie Tom, der sie bittet, ihn zu heiraten, damit er Israel verlassen kann. Lena willigt ein, parallel dazu entwickelt sich eine echte Beziehung zwischen beiden. Im Verlaluf der Geschichte wird alles ein wenig angeschnitten: Der Holocaust, die damit verbunden Schuldgefühle, der andauernde Krieg zwischen Israelis und Palestinänsern, Selbstmordattentate. Trotzdem (oder gerade deshalb? vielleicht ein bisschen zu viel gewollt) bleibt das Buch oberflächlich. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und die Wendung im letzten Drittel erscheint irgendwie aus heiterem Himmel. Vielleicht hatte ich zuviel erhofft - leider fand ich´s in weiten Teilen nichtssagend und ein bisschen teeniemäßig.

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