Theresa Czerny

 4.8 Sterne bei 61 Bewertungen
Autorenbild von Theresa Czerny (©Privat)

Lebenslauf von Theresa Czerny

Die deutsche Autorin Theresa Czerny hat mit ihrem Jugendbuch eine wunderbare Geschichte für alle Pferdeliebhaber verfasst. "Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind", der erste Band einer gefühlvollen Reihe über die erste Liebe, Vertrauen und Freundschaft, ist ein herrlicher Auftakt, der viele Herzen zum Schmelzen bringen wird. Die zerbrechliche Bindung zu diesen prachtvollen Tieren ist nicht selbstverständlich und der Hintergrund ihres Verhaltens ist für die Protagonistin Frida meistens ersichtlich. Doch Jannis' Stute Dari ist oft nervös, und um ihm zu helfen, muss Frida nicht nur das Vertrauen der Stute, sondern auch des sturen Turnierreiters gewinnen.

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Rezension zu "Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3" von Theresa Czerny

Spannende Geschichte für alle Pferdefans
nina_booksandpugsvor 2 Monaten

Inhalt

Frida lebt auf dem wunderschönen Gut Carlshof und eigentlich könnte es nicht besser sein. Es sind Sommerferien, das Wetter ist toll und Frida ist total glücklich mit ihren Freund Jannis. Doch das Schicksal schlägt zu und Frida erlebt einen Unfall auf dem Hof, der alle Sommerpläne durcheinander bringt. Frida hat mit den Folgen des Unfalls mehr zu kämpfen, als sie zugeben möchte und sucht Ruhe und Ablenkung im Naturschutzgebiet der Wildpferde. Sie verbringt sehr viel Zeit bei den Wildpferden und es kommt zu einer ganz besonderen Freundschaft. Doch eines Tages bemerkt Frida, dass irgendwas nicht mit den Wildpferden stimmt. Die begibt sich auf die Suche des Problems und dabei hat sie selbst mit sich zu kämpfen. Frida vertraut sich niemandem an und die Beziehung zwischen ihr und Jannis gerät zu bröckeln. Jannis hat selbst genug um die Ohren, denn sein Vater droht ihm, sein geliebtes Pferd wegzunehmen. Die Beiden verlieren sich, bis ihnen beiden klar wird, was sie aneinander haben und kämpfen gemeinsam für die Wildpferde.


Cover

Es ist wunderschön, das galoppierende Pferd strahlt Kraft und Eleganz aus. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet und liest sich sehr gut.


,, Donnernde Hufe'', ist der dritte Band von ,, Die Pferde von Eldenau''. Für mich war es das erste Buch der Autorin, ich habe also die ersten beiden Bände nicht gelesen, das hat dem Lesefluss aber nicht gestört. Ich werde aber die anderen Bände doch nochmal lesen, denn ich glaube, dass ich die verschiedenen Charakteren noch besser verstehen werde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen, auch sehr bildlich. Ich hatte die Szenen immer vor Augen und war total gefesselt. Die Geschichte ist abwechselnd aus Fridas und Jannis Sicht geschrieben, so konnte man sich sehr gut in die Beiden herein versetzen. Frida war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie hat die gleiche Einstellung wie ich, zu Pferden. Auch Jannis ist ein toller Junge, doch er ist manchmal noch zu unsicher und lässt sich manipulieren. Die Geschichte fängt schon sehr ereignisreich an und es wird zu keiner Zeit langweilig. Das Setting ist ein Traum, besonders die Szenen am Strand haben mich zum träumen veranlasst. Gefallen hat mir auch, dass es sehr authentisch war und nachvollziehbar. Frida und Jannis verhalten sich eben wie Teenager und deshalb kommt es zwischen den Beiden zu Missverständnissen. Das Ende war dann spektakulär, ich habe mitgefiebert und gehofft. Es war ein toller Abschluss, wie ich ihn mir gewünscht hatte.


Fazit

Es war mein erstes Buch von Theresa Czerny und es wird nicht das Letzte sein. Eine Geschichte in der es um Freundschaft, Mut und Aufopferung geht, mit einem wunderschönen Setting und liebenswerten Charakteren. Eine Lese Empfehlung für alle Pferdefans von Jung bis Alt.

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Rezension zu "Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3" von Theresa Czerny

Ein Pferdeabenteuer
DaisiesDaffodilsAndOtherLettersvor 3 Monaten

Liebe Daffy,

heute erreicht dich mein Brief über ein ganz besonderes Leseerlebnis. Im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks habe ich das Buch Die Pferde von Eldenau. Donnernde Hufe von Theresa Czenry, das dieses Jahr bei Magellan erschienen ist, gewonnen. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil einer Pferdebuchreihe, wobei ich die ersten beiden Bände bisher nicht gelesen habe. Das hat dem Spaß beim Lesen aber keinen Abbruch getan. 


Inhalt 

Nach einem Unfall muss Frida erstmal auf die Mithilfe auf dem heimatlichen Gut verzichten. Um sich davon abzulenken und weil ihr Freund Jannis mit seinem eigenen Pferd beschäftigt ist, unternimmt sie viele Spaziergänge im nahen Naturschutzgebiet. Hier leben die Wildpferde von Eldenau. Frida hält seit dem Unfall einiges vor ihrer Familie und ihren Freunden geheim, auch ihre Ausflüge zu den Wildpferden. Als sie feststellt, dass es diesen nicht gut geht, muss sie etwas zu deren Rettung unternehmen.

Charaktere

Wie ich bereits geschrieben habe, handelt es sich hier um den dritten Teil einer Reihe. Wir steigen in die Handlung ein und erfahren durch kleine Randbemerkungen, welche Abenteuer die Protagonisten bereits erlebt haben. Wer sind sie überhaupt? Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frida und Jannis erzählt – zwei Teenager, die an der deutschen Ostseeküste leben. Jannis lebt mit seiner Mutter und ihren Pferden auf einem Hof, Frida mit ihrer großen Familie und ebenfalls vielen Pferden auf einem benachbarten Gut. Die beiden haben sich verliebt und sind nun ein Paar. 

Zusammen mit ihren besten Freunden Max und Linh bestreiten sie ihren Alltag auf den jeweiligen Höfen und es kommt ein ganz tolles Gefühl von Pferdestimmung auf, die nicht romantisiert wird, sondern mich teilweise an meinen eigenen Pferdealltag erinnert hat. Das hat mir richtig gut gefallen und ist nicht zwangsläufig gegeben, wenn man ein Pferdebuch zur Hand nimmt. Theresa Czerny greift unterschiedliche Reitweisen und Ausbildungsstile auf und lässt diese aufeinander treffen. Jede/r ReiterIn weiß genau, wie schwer es in einer Stallgemeinschaft sein kann, wenn da mehrere Meinungen aufeinander treffen und jede/r den eigenen Stil aus vollem Herzen vertritt. In diesem Buch wird wunderschön gezeigt, dass wir alle voneinander lernen können und Methoden, die wir noch nicht kannten gegenüber offen sein sollten. So unterschiedlich wie jeder Mensch ist, ist auch jedes Pferd ein Individuum. Das wird hier sehr schön dargestellt, indem wir nicht nur zwei Perspektiven beim Lesen erleben, sondern auch mehrere Pferde kennen lernen. Es gibt nicht dieses eine Wunderpferd, sondern viele verschiedene, die auch auf ihre je eigene Art und Weise auf die jungen Leute reagieren. 

Wo wir von Individualität sprechen, komme ich noch einmal auf Frida und Jannis zu sprechen. Da ich mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin, waren mir beide fremd und ich musste mir selbst erstmal einen Standpunkt in ihren Kapiteln suchen. Der Einstieg ist mir bei Jannis leichter gefallen, als bei Frida. Mit ihr musste ich erst warm werden, um ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Im Laufe der Geschichte macht sie einiges durch und hat ganz persönliche Probleme zu bekämpfen. Dabei an ihrer Seite zu sein, hat mich der Figur nahe gebracht und am Ende kann ich nicht mehr sagen, ob mir Jannis' oder Fridas Kapitel besser gefallen. Eine wirklich tolle Idee ist es, einen männlichen Protagonisten in einem Pferdebuch zu erleben und so nah an der Figur dran zu sein. Meine eigene Leseerfahrung in diesem Genre hat mich bisher nur weiblichen Protagonistinnen vorgestellt und somit war ich sehr positiv überrascht von Jannis. Vielleicht muss ich doch sagen, dass seine Kapitel noch eine Winzigkeit mehr überzeugt haben, wegen eben dieses Umstandes. 


Es wirkt in meinem Brief so, als gäbe es nur Jugendliche in diesem Buch, was jedoch nicht der Fall ist. Auch wenn der Fokus selbstverständlich auf den Gefühlen, Problemen und dem Handeln von Frida, Jannis und ihren Freunden liegt, spielen auch die Eltern eine Rolle. Diese wurden sehr schön in die Handlung eingebaut, sodass man als LeserIn mitbekommt, dass die Jugendlichen erwachsene Bezugspersonen haben, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es geht nicht darum, mir erhobenem Zeigefinger den Jüngeren alles zu verbieten, Theresa Czerny schreibt Elternfiguren, die eine Beziehung zu ihren Kindern haben. Das ist in den meisten Fällen eine sehr positive, doch auch Unstimmigkeiten werden beleuchtet. So entsteht ein stimmiges Bild von Familienleben und die Geschichte bekommt einen richtigen Hintergrund, in den das Pferdethema eingeflochten wird. Wie ich schon schrieb, ich habe mich an meinen eigenen Pferdealltag erinnert gefühlt und das hat mir die Geschichte so nahe gebracht und mich in sie einfühlen lassen.

Schreibstil
Du hast es sicher schon gedacht, dass ich hier nur Gutes sagen kann. Die Geschichte hätte mir nicht so gut gefallen, wäre sie nicht großartig geschrieben worden. Es handelt sich um ein Kinder-/ Jugendbuch und die Zielgruppe – abgesehen von all den Pferdefans da draußen – ist sicher im Grundschulalter. Doch Theresa Czerny schreibt nicht platt, sondern sehr eloquent und durchdacht. Mit über 300 Seiten ist es eine Geschichte, die sich Zeit für Entwicklung nimmt und Schlüsselszenen den nötigen Platz zur Entfaltung bietet. Die Seitenzahl mag unerfahrene, junge LeserInnen vielleicht abschrecken, doch die Handlung ist so gut und spannend aufgebaut, dass man schwer enttäuscht wäre, müsste man Eldenau früher verlassen.

An dieser Stelle sollte ich auch endlich darauf zu sprechen kommen, ob sich die Bücher querbeet lesen lassen. Ich habe schon erwähnt, dass ich die vorherigen Bände nicht kenne – das aber ändern werde – und trotzdem gut in die Geschichte gefunden habe. Mein großer Vorteil war natürlich auch, Teil der Leserunde zu sein, bei welcher die Autorin großartig involviert war. Ich habe einige Fragen gestellt und sofort eine Antwort erhalten. So fiel es mir beispielsweise schwer, mir ein optisches Bild von den Figuren zu machen, weil sehr sparsam mit Beschreibungen ihres Äußeren umgegangen wird. Das kann große Vorteile bringen, wenn man ein/e LeserIn ist, die/ der sich gern ohne Vorgaben selbst ein Bild macht. Ich brauche zumindest kleine Eigenheiten der jeweiligen Figur, um sie mir vorzustellen. 

Doch abgesehen davon, ist dieser dritte Teil der Reihe in sich abgeschlossen und lässt sich wunderbar als erstes Buch der Reihe lesen. Wer die Figurenentwicklung erleben möchte, greift zum Auftakt der Reihe. Das werde ich mir auch vornehmen. Vor allem, weil ich den Schreibstil für ein Kinderbuch unheimlich genossen habe und nun eine neue Pferdebuchreihe in meinem Bücherregal komplettieren möchte. Ich glaube, dass das wunderschön aussehen wird. Das Buch ist sehr wertig gedruckt und gebunden. Ich muss immer wieder über das Cover streichen und die erhabenen Stellen fühlen.
Da es gerade in die Jahreszeit passt, kann ich für Eldenau nur eine Weihnachtsgeschenkidee für PferdenärrInnen aussprechen. Vielleicht gibt’s den ersten Band auch gleich zum Nikolaus und die Folgenden bringt dann der Weihnachtsmann, weil es so gut gefallen wird.

Damit schließe ich meinen begeisterten Brief und wünsche dir einen tollen Start in die Adventszeit.


Deine Daisy 

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Rezension zu "Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3" von Theresa Czerny

Ein Sommer der Veränderung
Buchgespenstvor 3 Monaten

Endlich Sommerferien – doch alle Pläne, die Frida und Jannis für ihren ersten Sommer als Paar haben zerschlagen sich schon in den ersten Tagen. Jannis‘ Vater setzt seinen Sohn wieder unter Druck und droht erneut ihm Dari wegzunehmen, wenn er nicht endlich Turniererfolge erzielt, doch Dari hat die Misshandlungen noch immer nicht verarbeitet. Jannis hofft auf Frida, doch die kämpft mit eigenen Problemen: seit einem Unfall, bekommt sie Panik bei den Ponys. Krampfhaft versuchen beide alleine mit ihren Problemen fertig zu werden – ein harter Belastungstest für ihre junge Beziehung.

Von der ersten Seite an fesselt der dritte Band. Pferde, Romantik und die Ostsee, gleichgültig zu welcher Jahreszeit man es liest, man fühlt sich immer als wären Sommerferien. Die wechselnden Perspektiven lassen den Leser sowohl Frida als auch Jannis verstehen. Jeder führt seine eigenen Kämpfe, hat seine eigenen Ängste. Man fragt sich manchmal, ob es für sie leichter wäre miteinander zu reden, aber sie sind Teenager, die hier ihre eigenen Erfahrungen machen und der Leser fiebert auf jeder Seite mit.

Eine geniale Fortsetzung einer meiner Lieblingspferdebuchreihen!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Pferde von Eldenau - Donnernde Hufe - Band 3 (ISBN:undefined)

Hier könnt ihr bis zum 28. Oktober eines der 10 Exemplare des dritten Bandes von "Die Pferde von Eldenau" gewinnen und an der Leserunde mit Autorin Theresa Czerny teilnehmen!

Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Vilma sich an Alba vorbeidrückte, und die zwickte sie dafür in die Kruppe. Die Haut in meinem Nacken prickelte. Irgendwas war hier –

Ich hatte das Gefühl noch nicht ganz in einen Gedanken gefasst, als es ohrenbetäubend knallte. Genau wie die Pferde zuckte ich zusammen. Zum Überlegen kam ich gar nicht – aus reinem Instinkt wollte ich zurück zur Tür, aber dazu war es zu spät. Eine der Stuten warf den Kopf hoch und wieherte schrill, und als wäre das das Signal zum Durchdrehen gewesen, breitet sich die Panik wie eine Welle zwischen den Pferden aus und erfasste auch mich.

„Hooo“,  machte ich noch, aber im nächsten Moment hatte ich keine Luft mehr, um etwas zu sagen, denn Millie rempelte mich an und schob mich gegen Asta, die in der Enge des Stalls nicht anders konnte, als dagegenzuhalten und mich an Millies Flanke zu drücken. Schwarz kamen die Wände auf mich zu, als ich mit ausgestreckten Armen versuchte, die beiden auf Abstand zu halten, und gegen die Ponys natürlich nicht die geringste Chance hatte.


Frida und Jannis könnten eigentlich den perfekten Sommer verbringen, wäre da nicht dieser eine Moment, der für Frida alles auf den Kopf stellt. Plötzlich erkennt sie sich selbst nicht wieder, schlimmer noch: Sie kann mit Jannis nicht darüber reden, was in ihr vorgeht.

Immer öfter flüchtet sie sich ins Naturschutzgebiet, die Halbinsel, auf der wilde Pferde leben. Dort fühlt sie sich sicher, und dort freundet sie sich mit einem jungen Hengst an, der ihre Hilfe zu brauchen scheint. Schneller, als ihr lieb ist, steckt sie mitten in einem Abenteuer, in dem mehr auf dem Spiel steht als nur die Sicherheit der Wildpferde …


Schon als ganz kleines Mädchen ließ Theresa Czerny keine Gelegenheit aus, in die Nähe eines Pferdes zu kommen. Richtig reiten lernen durfte sie aber erst mit zwölf, also überbrückte sie die Zeit damit, jedes Pferdebuch zu lesen, das ihr in die Finger fiel. Inzwischen ist sie schon eine Weile erwachsen und kann in den Reitstall, wann immer sie will – und das Beste ist: Sie darf jetzt sogar Pferdebücher schreiben!


Neugierig geworden? Hier könnt ihr 10 Exemplare von Die Pferde von Eldenau – Donnernde Hufe (ab 12 Jahren) gewinnen. Beantwortet uns dazu bis zum 28. Oktober folgende Frage: 

An welchen Ort flüchtet ihr, wenn ihr mal Ruhe und Zeit für euch braucht?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

154 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind (ISBN:undefined)

Jannis hob die Augenbrauen, als er mich in voller Geländemontur herantraben sah. »Heute mal Programmänderung?«
Ich parierte Liv neben ihm und Dari durch und die Stuten begrüßten sich vorsichtig. Mein Gefühl war richtig gewesen: Die beiden schienen sich zu mögen.

»Genau«, beantwortete ich Jannis’ Frage. »Wir reiten aus.«

Er machte mit Dari kehrt und war nach ein paar Minuten startklar. Vielleicht tat es Dari wirklich ganz gut rauszukommen. In den letzten Tagen hatte sie sich ein paarmal seltsam verhalten, fast schon nervös. Sie sollte ja nächste Woche dieses Turnier gehen, und dafür musste Jannis wieder mehr mit ihr trainieren, also war heute einfach Entspannung nötig.

Für Annikas Springstunde war es noch zu früh, deswegen gelangten wir ohne Zwischenfälle auf den Feldweg, der uns Richtung Dorf führte. An der Abzweigung zum Wald hielt ich Liv an.

»Was ist?« Jannis wendete Dari und kam zu uns zurück. »Willst du nicht an den Strand?«

»Doch.« Ich drehte Liv von dem Grasbüschel weg, das sie interessiert betrachtete, und guckte ihn an. »Später. Aber wenn wir jetzt zum Klippenpfad reiten, sehen wir sie vielleicht. Um diese Zeit sind sie oft am Wasser.«

»Und wer noch mal?«

»Wart’s ab.« Ich grinste breit. »Du weißt ja, im Umgang mit Pferden ist Geduld die oberste Tugend.«

»Mhmhm, ist klar, Buddha«, antwortete Jannis. »Und jetzt mach hin.«

Ich lachte, während er Dari an uns vorbeilenkte und in den Pfad zum Wald abbog. Die Oktobersonne gab heute alles, sodass es noch mal richtig warm war. Nach diesem Schreckenstag fühlte es sich fast an wie Ferien.


Wind, Meer und Weite – für Frida gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Pony Liv durch die Wellen zu galoppieren. Sie kann einfach nicht verstehen, was Jannis daran findet, sein Pferd jedes Wochenende auf Turnieren über Hindernisse zu jagen.
Jannis belächelt Frida dafür, dass sie so gar keinen Ehrgeiz hat beim Reiten – er und seine Stute Dari sind ein Topteam auf dem Springplatz. Doch dann beginnt Dari, sich zu verändern, und Jannis stellt fest, dass ausgerechnet Frida einen echten Draht zu seiner Stute hat.
Gemeinsam versuchen sie, Dari zu helfen. Bis zu einem Turnier, nach dem nichts mehr ist, wie es war …

Schon als ganz kleines Mädchen ließ Theresa Czerny keine Gelegenheit aus, in die Nähe eines Pferdes zu kommen. Richtig reiten lernen durfte sie aber erst mit zwölf, also überbrückte sie die Zeit damit, jedes Pferdebuch zu lesen, das ihr in die Finger fiel. Inzwischen ist sie schon eine Weile erwachsen und kann in den Reitstall, wann immer sie will – und das Beste ist: Sie darf jetzt sogar Pferdebücher schreiben!

Hier könnt ihr 15 Leseexemplare des Reihenauftakts Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 2. August folgende Frage:

Springen, Western, Fahren, Voltigieren, Freizeitreiten ... die Pferdewelt ist mehr als vielseitig. Für welche Pferdesportdisziplin interessiert ihr euch am meisten?


Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team


238 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Pferde von Eldenau - Galopp durch die Brandung - Band 2 (ISBN:undefined)

»Die Polizei hat übrigens diese Biker aus dem Naturschutzgebiet gefunden.«
Moment, was? Mit diesem Themenwechsel hatte ich jetzt nicht gerechnet. »Woher weißt du das?
»Sie haben es mir gesagt.«

Kleine Pause für mein Hirn, bevor es heiß lief.
»Wer? Die Polizei? Oder die Biker?«, hakte ich vorsichtig nach.

Frida biss sich auf die Lippe.
»Die Biker«, murmelte sie. In die Augen sah sie mir noch immer nicht.

Ach, egal. Reiten konnte ich später immer noch. Ich machte Botti los, stellte ihn zu Caruso auf den Paddock und zog die verdutzt guckende Frida mit mir auf die nächste Bank.

»Und jetzt von vorn: Was ist passiert?«
Frida holte ein bisschen zittrig Luft. Scheiße, was hatten die denn mit ihr gemacht?

Anscheinend hatte ich mich irgendwie angespannt, denn sie sah mich an und verdrehte die Augen. »Reg dich ab, nichts ist passiert. War nur einfach eine blöde Situation.«
Während sie von dem Zwischenfall an der Bushalte erzählte, wirkte sie langsam ein bisschen entspannter. Was waren das bloß für Idioten, dass sie jemandem auflauerten? Und woher wussten sie, woher das Video stammte?

Frida schüttelte den Kopf, als ich sie danach fragte. »Das haben sie natürlich nicht gesagt. Nur: ›Du hast uns verpfiffen. Dafür machen wir dich fertig.‹«

 

Jannis‘ Turnierambitionen sind auf Eis gelegt, seit sich Dari, sein talentiertes Springpferd, nicht mehr reiten lässt. Stattdessen hilft er Frida, ihr Pony Liv für das Strandderby fit zu kriegen. Dieses Rennen ist jedes Jahr DAS Ereignis für Gut Eldenau, daher stürzen sich alle begeistert in die Vorbereitungen. Doch dann wird bei einem Reitunfall ein Mädchen verletzt und die Pferde des Guts geraten in Verruf. Sogar das Derby wird abgesagt.

Ihre Ponys sollen unberechenbar sein? So ein Quatsch, findet Frida. Irgendwie müssen Jannis und sie das Gegenteil beweisen und damit nicht nur das Ansehen des Guts, sondern auch das Derby retten. Mit wem sie sich dabei anlegen, können sie ja nicht ahnen ….

Schon als ganz kleines Mädchen ließ Theresa Czerny keine Gelegenheit aus, in die Nähe eines Pferdes zu kommen. Richtig reiten lernen durfte sie aber erst mit zwölf, also überbrückte sie die Zeit damit, jedes Pferdebuch zu lesen, das ihr in die Finger fiel. Inzwischen ist sie schon eine Weile erwachsen und kann in den Reitstall, wann immer sie will – und das Beste ist: Sie darf jetzt sogar Pferdebücher schreiben!

Hier könnt ihr 10 Exemplare von Die Pferde von Eldenau – Galopp durch die Brandung gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 7. Februar folgende Frage:

Bei einem Ausritt beobachten Jannis und Frida eine Gruppe Biker, die im Naturschutzgebiet ihr Unwesen treiben. Wie hättet ihr in dieser Situation gehandelt?


Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

245 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  theresaczernyvor 4 Monaten

Das macht doch gar nichts! Ich freue mich jetzt auch! <3

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