Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind

von Theresa Czerny 
4,7 Sterne bei18 Bewertungen
Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

sparkly_booksdreams avatar

Bestes Pferdebuch!!!

Zeilenfluegels avatar

Ein wundervolles Buch, das jede Seite wert ist (:

Alle 18 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind"

Wind, Meer und Weite – für Frida gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Pony Liv durch die Wellen zu galoppieren. Sie kann einfach nicht verstehen, was Jannis daran findet, sein Pferd jedes Wochenende auf Turnieren über Hindernisse zu jagen.
Jannis belächelt Frida dafür, dass sie so gar keinen Ehrgeiz hat beim Reiten – er und seine Stute Dari sind ein Topteam auf dem Springplatz. Doch dann beginnt Dari, sich zu verändern, und Jannis stellt fest, dass ausgerechnet Frida einen echten Draht zu seiner Stute hat.
Gemeinsam versuchen sie, Dari zu helfen. Bis zu einem Turnier, nach dem nichts mehr ist, wie es war …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734850387
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne13
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Zeilenfluegels avatar
    Zeilenfluegelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch, das jede Seite wert ist (:
    Ein ganz wundervolles Buch!

    Für Jannis ist Frida ein Ponyhofmädchen. Wo sie mit ihrer Stute Liv Bodentraining macht oder stundenlang am Strand ausreiten könnte, ist er ein aufstrebender Springreiter, dem es auf den ersten Blick vor allem um Leistung und Erfolg geht.

    Kein Wunder, dass zwischen den beiden schnell die Fetzen fliegen. Sie sind in ihren Ansichten zu verschieden, als dass sie länger als ein paar Minuten miteinander auskämen. Dennoch können sie sich nur schwer aus dem Weg gehen, da Jannis und seine Mutter den Nachbarhof vom Gut Eldenau gekauft haben. Vor allem Dari, Jannis Pferd, hat Frida sofort ins Herz geschlossen. Ihr ist klar: sie muss Dari helfen und sie vor den Turnieren beschützen. Und als Dari auf einmal anfängt sich immer panischer zu benehmen, scheint sie tatsächlich die einzige Chance für die sensible Stute zu sein...

    Ich liebe die Atmosphäre, die in dem Buch herrscht. Das Leben in und auf Eldenau ist wild, lustig, anstrengend, aber auch wunderschön. Die Umgebung und die Höfe sind wundervoll und sehr lebensecht beschrieben, sodass man sich sofort anwesend und Zuhause fühlt. Man munkelt, dass auch wilde Pferde ganz in der Nähe sind...
     
    Durch die verschiedenen Perspektiven von Frida und Jannis bekommt der Leser einen großen Einblick in das Leben als Turnierreiter und das einer "Pferdeflüsterin", der es vor allem um beidseitigen Spaß und die Beziehung zu ihren Pferden geht.

    Frida ist unglaublich stur, hat ihren ganz eigenen Kopf und geht Jannis damit ziemlich auf die Nerven. Der hingegen ist zu Frida einfach nur arrogant und lässt sich von ihr nichts sagen. Er steht unter extremen Druck von seinem Vater, der ihm regelmäßig sein Leben, vor allem in Bezug auf seine Reitkarriere, erschwert. Und auch der neue Bereiter auf seinem Hof zeigt ihm deutlich, wer von ihnen die größere Erfahrung im Springreiten hat. Erst als sich Frida und Jannis näher kommen und sie sich ein wenig anfreunden, vermischen sich ihre jeweiligen extremen Ansichten etwas und geben ihnen ganz neue Perspektiven. Sie sind beide total tolle Protagonisten, die ich schnell liebgewonnen und sie unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet habe.

    Auch die Nebencharaktere sind super ausgearbeitet und spielen wichtige Rollen in dem Leben von Frida und Jannis. Auch wenn ihre besten Freunde keine Pferdemenschen sind, können sie einander immer vertrauen und sich gegenseitig unterstützen. Und auch ihre tollen Familien haben einen wichtigen Anteil an der Geschichte.

    Die Spannung bleibt ebenfalls nicht zu kurz, ich habe die ganze Zeit mit den Charakteren mitgefiebert. Vor allem gegen Ende hin müssen die Freunde zusammenhalten und gegen eine unbekannte dritte Partei ermitteln, die auf dem Hof von Jannis sein Unwesen treibt.

    'Die Pferde von Eldenau' ist ein ganz besonderes Buch, in dem es um Freundschaft, Vertrauen und natürlich das Leben mit Pferden geht. Dass es in erster Linie um die Beziehung zwischen Pferd und Mensch und erst ganz zum Schluss um den Erfolg geht. Dass wir auch von den Pferden jede Menge lernen können. Es zeigt das wunderbare Leben von zwei Pferdemenschen.
    Ich kann das Buch jedem Leser mit einem Herz für Pferde nur ans Herz legen. Lest es.



    Fazit:

    Eine tolle und spannende Pferdegeschichte ohne die typischen Klischees, mit tollen Charakteren und der richtigen Portion Pferdefeeling.

    Ich gebe 'Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind' 4,5 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    milapferds avatar
    milapferdvor 2 Monaten
    Horsemanship vs Turniersport - oder geht beides?


    Jannis, ein begabter Nachwuchsspringreiter und Frida die Pferdeflüsterin werden Nachbarn. Bei der Ausbildung ihrer Pferde prallen Welten aufeinander, doch Jannis gibt Fridas Horsemanship Künsten eine Chance, als seine vielversprechende Stute plötzlich keinen Pacour mehr springen kann. Gemeinsam versuchen sie der Stute mehr vertrauen zu geben. Doch die Arbeit der Beiden wird auf eine harte Probe gestellt. 

    Hachs, die Geschichte ist so schön. Genau richtig zwischen realistisch dargestelltem Reiterleben und Spannung. Zwischen den Gefühlen von Teenies und dem erwachsenen Umgang mit Problemen. Der Schreibstil läd sehr zum schnellen weiterlesen ein. Man will das Buch gar nicht aus der Hand legen. Besonders gut gefallen hat mir die wechselnde Sicht von Jannis und Frida. Da bekommt der Leser die wirklich unterschiedlichen Ansichten von Turnierreitern und Horsemanship Leuten mit. Auch die Gefühle der beiden Protagnisten lässt sich sehr schön miterleben.
    Eine tolle Pferdegeschichte mit sympathischen Charakteren für die ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    JosBuecherblogs avatar
    JosBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Suoer Buch mit sehr viel Spannung am Ende
    Das Glück der Erde..

    Da ich ja auch reiten gehe, bin ich ebenfalls ein großer Fan von Pferdebüchern.
    Dieses Pferdebuch hat mir besonders gefallen, da es nicht nur um Pferde, sondern auch um Freundschaft und Vertrauen geht. Außerdem treffen Welten wie das Springreiten und das Freizeitreiten aufeinander, was ebenfalls zu Konflikten führt. Dabei konnte ich allerdings beide Seiten gut verstehen.
    Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da er sehr flüssig war und die Kapitel auch relativ kurz gehalten sind. So ließt sich das Buch sehr schnell, da man hier und da einfach ein kurzes Kapitel lesen konnte. Außerdem sind die Kapitel abwechselnd aus Jannis und Fridas Sicht geschrieben, was dazu führt, dass man beide Seiten besser verstehen kann und auch nachvollziehen kann, was in der jeweiligen Person so vorgeht.
    Das Buch hat mich in seinem gesamten Verlauf mitreißen können, allerdings ist am Ende besondere Spannung aufgekommen. Ich habe wirklich mitgefiebert und ebenfalls probiert, das Rätsel zu lösen, was sich den Jugendlichen aufgetan hat.
    Die Geschichte an sich wurde gut abgeschlossen, allerdings bleiben einige Stellen noch etwas offen. Zum Glück wird es ja auch eine Fortsetzung geben, so dass man erfahren kann, wie es mit den Pferden und den Personen weitergehen wird.  

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Sago68s avatar
    Sago68vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Großer Lesespaß auch für ältere Pferdemädel.
    Großer Lesespaß auch für ältere Pferdemädel.

    Schon äußerlich begeistert mich das Buch mit seinen sanften Farben und dem silbernen Pferdekopf neben dem Titelbild, der bereits deutlich macht: Hier handelt es sich um den Auftakt einer neuen Reihe! Darüber bin ich sehr froh, denn das Buch hat mich komplett begeistert. Modern und aus dem Leben gegriffen, kann man hier quasi zwischen jeder Zeile die wirkliche Pferdewelt erschnuppern. Zudem ist die junge Frida, die mt ihrer Famlie auf dem Pferdehof Eldenau lebt, eine starke, äußerst sympathische Protagonistin, von der man sich nicht nur wegen ihres Pferdeverstands eine Scheibe abschneiden kann.
    Als auf dem Nachbarhof ein Turnierstall entsteht, lernt Frida ihren neuen Klassenkamaraden Jannis näher kennen. Im Gegensatz zu Frida, die begesistert ausreitet und sich auch mit der Reittherapie auskennt, schlägt Jannis' Herz für den Turniersport. Doch seine talentierte Stute Dari scheint nicht so gut zu "funktionieren", wie vor allem Jannis' ehrgeiziger Vater dies gern hätte. Zunächst widerwillig, lässt Jannis sich daher von Frida bei Daris Ausbildung helfen. Doch die Probleme scheinen sich nach anfänglichen Fortschritten bei Dari sogar zu verschärfen. Frida gerät unter Verdacht. Wer hat hier wirklich seine Hand im Spiel?
    Alle Protagonisten bis hin zu den Nebenfiguren sind liebevoll plastisch ausgearbeitet. Das Buch wurde mit viel Pferdeverstand geschrieben. In der Geschichte ist nichts einfach schwarz oder weiß. Vielmehr wird dazu eingeladen, über den eigenen Tellerrand zu schauen, ohne dabei Missstände in der Pferdehaltung zu beschönigen. Orte und Personen sind mir bereits so ans Herz gewachsen, dass ich schon auf den nächsten Band warte.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Sternschnuppenklickss avatar
    Sternschnuppenklicksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Reise im schönen Eldenau zwischen Pferdeflüsterin und Turnierreiter.
    " Komm mit mir nach Eldenau..."

    Herzlich Willkommen auf Gut Eldenau!

    Hier gibt es traumhafte Naturerlebnisse, 
    ein mutigesPferdemärchen mit dem 
    gewissen,  feinen Knowhow für Pferde, einem 
    sportlichen, jungen Turnierreiter und 
    natürlich Pferde.

    Hier zunächst ein Auszug vom Klappentext:
    "Als ich Liv Richtung Wasser lenkte, 
    leuchteten die Hagebutten und der 
    knallorangene Sanddorn im Sonnenschein
    um die Wette. Das Strandgras schimmerte
     silbern, die Dünen strahlten weiß und 
    dahinter glitzerte das Meer unter dem 
    wolkenlosen Himmel."

    Der erste Band "Die Pferde von Eldenau -
    Mähnen im Wind" von Theresa Czerny 
    handelt von dem Pferdemädchen Frida, die
     das Reiten am Strand und durch die Wellen
    liebt sowie von dem jungen Turnierreiter 
    Jannis und seiner Stute Dari, für die das 
    Springreiten im Mittelpunkt steht. 
    Zwei Gegensätze der Pferdewelten treffen 
    hier aufeinander und beide haben so ihre 
    Vorurteile dem Anderen gegenüber.
    Die Charaktere sind sehr detailliert 
    ausgearbeitet und man kann sich in beide
    Protagonisten sehr gut hinein versetzen.
    Durch ihre unterschiedlichen Sichtweisen 
    geraten die Beiden immer wieder
     aneinander. Jedoch ist es die Stute Dari 
    und ihr plötzlich anderes Verhalten,  
    was die beiden Jugendlichen dazu bewegt, 
    aufeinander zu zugehen. 
    Der Weg, Dari zu helfen ist voller Abenteuer,
    Spannung, Höhen und Tiefen.
    Dabei ist der Schreibtil der Autorin 
    wunderbar fliessend zu lesen. Durch den 
    Wechsel der Erzähler - Frida und Jannis - 
    erleben wir konstant die Gefühlswelt, 
    Denkweise und Ansichten der jeweiligen 
    Person. Das macht es zu einem spannenden 
    Leseerlebnis. Die Themen Mut, 
    Freundschaft, Familienprobleme und
    Zusammenhalt werden hier in die 
    Geschichte gut integriert genauso wie die
    beiden Pferdewelten mit ihren positiven
    wie negativen Seiten, feine 
    Pferdekommunikation, Tierschutz und 
    Pferdesport. Im Buch sind kleine
    Weisheiten versteckt,  die eigentlich
     für jeden Pferdeliebhaber / Reiter
    selbstverständlich sein sollten.
    Ein Buch, an dem sicherlich auch 
    Erwachsene ihre Freude  haben.

    Das Buch überzeugt auch durch ein
    harmonisches Cover. Der Clou daran: Die 
    Schrift und Reliefs wurden hervor 
    gehobenen.  Es ist so ein angenehmes 
    Leseerlebnis.

    "Die Pferde von Eldenau" überrascht immer 
    mal wieder und ist ein ganz besonderer 
    Schatz,  den jeder Pferdeliebhaber gelesen 
    haben sollte.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Samy89s avatar
    Samy89vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich schönes Buch, für mich unter den Pferdebüchern dieses Jahr ein Highlight.
    Ein wundervolles Buch

    Das Buch hat mir vom ersten Moment an richtig gut gefallen. Ich bin froh das ich mich endlich mal getraut habe eine Leserunde bei LovelyBooks mitzumachen. Das ich direkt beim ersten Buch genommen wurden bin war toll. Dazu ein Pferdebuch. Für mich war dieses Buch der perfekte Einstig für diese Leserunden. So konnte ich mich damit vertraut machen.
    In dem Buch ist Frida und Jannis Thema. Frida ist eine starke kleine Person die ihre eigene Vorstellung davon hat wie man Pferde zu halten hat, dass Jannis aber Turnierreiter ist und seine kostbaren Pferde etwas anders hält passt ihr nicht. Sie ist in der Hinsicht ein kleiner Sturkopf. Doch ich finde ihren Charakter wirklich erfrischend. Jannis aber als Charakter ist auch klasse. Er ist ein bisschen uneinsichtig aber Frida gibt nicht auf.
    Im Buch sind Wendungen die ich nicht vorhersehen konnte, deswegen blieb die Geschichte immer wieder Spannend und ich habe einfach immer weitergelesen. Konnte es nicht aus der Hand legen. Auch nachts nicht, eine durchgelesene Nacht gab es bei diesem Buch also. Gelohnt hat es sich aber. Die Story ist spannend und sehr schöngeschrieben. Flüssig und Leicht verfolgt man die Geschichte. Jeder der Pferdebücher liest sollte das in seinem Regal stehen haben. Ein wirklich schönes Buch, für mich unter den Pferdebüchern dieses Jahr ein Highlight.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Roman um Pferde, Jugendliche und verschiedene Sichtweisen auf's Reiten.
    Pferde, Probleme und Zusammenfinden

    Ein super Reihenauftakt, der auch in sich abgeschlossen ist.

    Frida lebt mit ihrer Familie auf Eldenau. Dort wird auch Reitunterricht erteilt und Frida ist ein absolutes Pferdemädchen, für die das Gefühl mit dem Pferd im Vordergrund steht. Dann wird der Nachbarhof von Jannis und seiner Mutter übernommen. Auch sie halten Pferde und geben Unterricht und Jannis hat mit seiner Stute große Turnierambitionen. Das kann Frida nicht nachvollziehen, doch für Jannis Stute arbeiten sie zusammen. Weitere Schwierigkeiten bahnen sich aber durch Jannis Vater und das Verhalten seines Pferdes an.

    Ich gebe zu, dass ich bisher eher keine Jugendbücher gelesen habe. Doch die Buchbeschreibung hat mich, selber Pferdefan und Reiter, total angesprochen.

    Von Anfang an hat mir der Schreibstil gefallen und die Art und Weise wie sich zwei verschiedene Auffassungen in Sachen Pferde einander annähern. Für 13 jährige wirken Frida, Jannis und deren Freunde schon sehr verantwortungsbewusst, oder gar erwachsen. Gut, manchmal ist das Verhalten zu hinterfragen, aber bei Jannis auch durchaus zu verstehen.

    Dieser Roman stellt so einiges in Sachen Pferde, Pferdesport dar ohne zu ausführlich zu werden. Das reicht in diesem Fall vollkommen aus und zeigt auf, dass alles seine zwei Seiten hat. Dazu das agieren der von Frida, Jannis und Freunden. Mir hat das Lesen von Mähnen im Wind richtig gut gefallen und konnte kaum eine Pause machen.

    Das Cover ist richtig gut gestaltet, die Schrift, die erhabene Schrift sind Handschmeichler.Das Bild ist passend und die Innenseite der Buchdeckel sind mir gleich positiv aufgefallen. Das Papier fühlt sich gut an und ist FSC geprüft.

    Meine Meinung: Rundum gelungen.

    Kommentieren0
    45
    Teilen
    annika_timms avatar
    annika_timmvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Pferdebuch welches mitten aus dem Reiterleben kommt! Zudem entwickelt es sich zum Ende in einen spannenden Pferdekrimi
    Die Medaillie hat immer zwei Seiten, man muss beide betrachten um zu verstehen.

    Wind, Meer und Weite – für Frida gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Pony Liv durch die Wellen zu galoppieren. Sie kann einfach nicht verstehen, was Jannis daran findet, sein Pferd jedes Wochenende auf Turnieren über Hindernisse zu jagen. 
    Jannis belächelt Frida dafür, dass sie so gar keinen Ehrgeiz hat beim Reiten – er und seine Stute Dari sind ein Topteam auf dem Springplatz. Doch dann beginnt Dari, sich zu verändern, und Jannis stellt fest, dass ausgerechnet Frida einen echten Draht zu seiner Stute hat. 
    Gemeinsam versuchen sie, Dari zu helfen. Bis zu einem Turnier, nach dem nichts mehr ist, wie es war …

    Auf dem Foto seht ihr die beiden tierischen Hauptdarsteller die Lewitzer Stute Levi und Darina (Dari) 😉 

    Ich habe das Buch im Zuge eine Leserunde bei Lovelybooks erhalten und war sehr gespannt was wohl auf mich zu kommen mag, denn das Letzte Pferbuch habe ich wohl so vor ca 12-14 Jahren gelesen, aber fleißig mit meinen Mädels Ostwind und ähnliche Filme gesehen.

    Frida ist ein richtiges Pferdemädchen, sie spürt in die Pferde hinein und ihr größtes Glück ist es die Freiheit auf dem Pferderücken in Form von langen Ausritten zu genießen.
    Als Jannis ihr neuer Nachbar und Klassenkamerad wird wird sie mit der Seite der Reiterei konfrontiert für die sie gar nichts über hat: Springreiter für die es das größte ist hochdotierte Turniere mit ihren Pferden zu gewinnen. Die Pferde werden ansonsten eher wie Sportgeräte behandelt und jede Verletzungsgefahr wie in der Herde auf der Wiese stehen oder sogar Ausritte ins Gelände werden vermieden.
    Das ist etwas was Frida richtig gegen den Strich geht, deswegen ist sie Jannis gegenüber erst auch sehr misstrauisch. Im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft.
    Jannis Stute Dari ist eine junge Stute von der noch viel erwartet wird. Frida ist von Anfang an fasziniert von ihr und versucht alles ihr und Jannis zu helfen als sich die Stute zunehmend merkwürdig verhält.
    Aber was steckt dahinter? Wieso verändert sich Dari so zu einem Nervenbündel?
    Neben viel Pferdeträumereien und liebevollen Charakteren, viel Humor und einem Einblick in das Reiterleben aus verschiedenen Perspektiven wird es unheimlich spannend.
    Ja, es entwickelt sich sogar zu einem kleinem Krimi, denn die beiden beschließen zusammen mit ihren besten Freunden hinter das Geheimnis zu kommen.

    Fszit:
    Ich möchte das Buch uneingeschränkt empfehlen! Mich hat es sehr gefesselt, und von einem: ich lese mal kurz rein... ist ein: verdammt, ich kann es nicht mehr weglesen!!!! geworden!

    Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil, der zum Glück von der Autorin  Theresa Czerny schon angekündigt worden ist.

    Leseniveau: 12 und nach oben
    Verlag: Magellan
    Seiten: 340


    ISBN-10373485038X

    https://unddannkamluzie.blogspot.com/2018/08/rezension-die-pferde-von-eldenau.html

    https://www.instagram.com/p/BmZDo9tBkWC/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=1gxc066ow5mk4

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Anrubas avatar
    Anrubavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Reihenauftakt.Wie man wegen der Liebe zu Pferden seine Vorurteile überwindet. Tolle Charaktere und ein fesselnder Schreibstil
    Tolle Charaktere und ein fesselnder Schreibstil


    Im Vordergrund der Geschichte stehen die 13-jährige Frida und der gleichaltrige Jannis. Abwechselnd erzählen sie aus der Ich-Perspektive was passiert und so kann man sich gut in beide Personen hineinversetzen.
    Sie lernen sich kennen als Jannis mit seiner Mutter nach Eldenau zieht und der neue Nachbar von Frida wird. Beide können sich zu Beginn nicht besonders leiden, was vor allen Dingen an ihrer unterschiedlichen Einstellung zur Reiterei liegt. Frida hält alle Springreiter für Tierquäler, während Jannis Frida's Freizeitreiten und Bodenarbeit als Ponykram abtut. Kein guter Start für eine Freundschaft.

    Während Jannis sich gut in der neuen Umgebung einlebt, gelingt es seiner Stute Dari weniger. Sie wird immer nervöser und lässt sich kaum noch reiten. Jannis bleibt nichts anderes übrig als sich an Frida und ihr Gelassenheitstraining zu halten. Am Anfang scheint es Dari zu helfen, doch dann wird das Verhalten der Stute immer schwieriger und Frida fängt an, an sich und ihren Methoden zu zweifeln. Was steckt hinter Dari's seltsamen Verhalten?

    Der Schreibstil ist sehr eindringlich. Mit wenigen Worten schafft es die Autorin große Emotionen zu erschaffen, die einen komplett an die Geschichte fesseln. Die Sprachweise der Charaktere ist dagegen leicht und umgangssprachlich. Eben so, wie man im Pferdestall reden würde. Daher wirkte das Buch sehr authentisch. 

    Überhaupt sind die Charaktere sehr gut dargestellt. Frida und Jannis sind beide keine Helden, sondern ganz normale Teenager, die oft wütend werden und dann mal Dinge sagen, die ihnen später leid tun. Im Gegensatz zu anderen Büchern wird hier nicht auf unnötigen Missverständnissen rumgeritten, sondern die Personen zeigen Charakter und entschuldigen sich. Das hat mir echt gut gefallen. So wurden immer unterschwellige Botschaften gesendet, wie man sich richtig verhält. Perfekt für ein gutes Jugendbuch.

    Selbst Frida's "Gegenspielerin" Annika ist keine intrigante Zicke, sondern einfach nur eifersüchtig und wird nicht übertrieben boshaft dargestellt. So wirkte auch dieser Part sehr glaubhaft.
    Als weitere Nebencharaktere gibt es noch Frida's beste Freundin Linh, welche mich absolut auf ihre Seite ziehen konnte, da sie einen messerscharfen Verstand und kluge Ratschläge parat hat. Auch Jannis' Freund Max steht ihnen hilfreich zur Seite. Zwar hat er genau wie Linh nichts mit Pferden am Hut, doch auch er möchte Dari helfen. Zusammen nehmen sie die Spur auf. 

    Mich konnte besonders das Zusammenspiel zwischen Jannis und Frida überzeugen. Trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten raufen sie sich zusammen um Dari zu helfen. Sie stellen ihre persönlichen Dinge hinten an und liefern sie sich unterhaltsame Wortgefechte. Oft ist das Geplänkel lustig, doch manchmal muss man auch schlucken. Denn Frida kann sehr überzeugend sein und lässt sich von Jannis nichts gefallen. Ihr Durchsetzungsvermögen ist bemerkenswert und gibt der Story einen Wiedererkennungswert. Ich weiß, dass mir das Buch lange im Gedächtnis bleiben wird, eben weil Frida so ein starkes Mädchen ist. Und weil es bei Jannis und Frida um Freundschaft geht und (bisher) keine Liebesgeschichte ist. 

    Einziger Kritikpunkt: Frida's Meinung über das Springreiten ist mir viel zu extrem dargestellt. Die Wahrheit liegt in der Realität wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Ich glaube nicht, dass Springreiten grundsätzlich Tierquälerei ist. Wie überall sollte man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Es gibt bestimmt schwarze Schafe, aber auch viele gute Reiter, die ihre Tiere nicht quälen und gut behandeln, trotz Spitzensport.

    Richtig toll finde ich dagegen Frida's Einstellung zur artgerechten Pferdehaltung und alternativen Reitmöglichkeiten. Ich hoffe, dass sich jeder Reiter, der das Buch liest, ein bisschen davon mitnimmt und vielleicht auch einfach mal mit seinem Stallpferd spazieren geht oder andere Dinge macht, die es vom Tunieralltag ablenken.

    Das Buch ist durchgängig unterhaltsam und wird am Ende sogar noch richtig spannend. Zwar war für mich die Handlung etwas vorhersehbar, was ich aber auf mein Erwachsenenalter und meine langjährige Pferdebucherfahrung schiebe. Die Geschichte hat mich trotzdem komplett gefesselt und überzeugt. Einen zweiten Teil würde ich jederzeit lesen.


    Fazit:

    Hinter diesem wunderschönen Cover verbirgt sich eine gelungene Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut, die mich von Anfang bis Ende fesseln und überzeugen konnte. Die authentischen Charaktere überwinden für die Liebe zu Pferden ihre eigenen Vorurteile und raufen sich zusammen um der Stute Dari zu helfen. Durch den eindringlichen Schreibstil entsteht eine wunderbare Atmosphäre, die den Leser gefangen nimmt und nicht mehr loslässt. Nebenbei gibt es tolle Botschaften zur artgerechten Pferdehaltung oder den Umgang mit Konflikten. Das Buch ist ein echter Lesetipp für alle kleinen und großen (Pferde)-Mädchen. Von mir gibt es alle fünf Sterne.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Pferdegeschicht, mir streckenweise aber zuviele Pauschalurteile.
    Ein spannender Pferderoman

    Frida liebt Pferde. Auf Gut Eldenau aufgewachsen hilft sie ihren Eltern bei Ferienkindern, im Stall und bei Problempferden. Mit ihrem besonderen Gespür für deren Ängste ist sie als Pferdeflüsterin bekannt. Turniere sind für sie nur Tierquälerei. Jannis ist auf Turnierplätzen groß geworden. Als begabter Springreiter setzt er seine ganze Hoffnung in seine Stute Dari. Doch plötzlich wird Dari von Tag zu Tag panischer und verschlechtert sich im Training immer mehr. Ob Frida helfen kann, die mit Jannis so gar nichts anzufangen weiß?

    Ein toller Auftakt zu einer neuen Pferdebuchreihe. Die Geschichte wird aus zwei Ich-Perspektiven erzählt, Frida und Jannis, die sich jedes Kapitel abwechseln. Damit kann der Leser sich in beide Charaktere einfühlen und beide sind äußerst sympathisch. Ein wenig gingen mir allerdings Fridas besserwisserische Art und ihre Pauschalurteile auf den Geist. Ihre absolute Ablehnung von Turnieren und Ansicht, es sei ausschließlich Tierquälerei und für jedes Pferd die Hölle, hat mich doch befremdet. Jannis dagegen weckt mehr Verständnis. Er kämpft mit vielen unterschiedlichen Problemen, steht unter enormen Druck und ist ohnmächtig den Ereignissen ausgeliefert, gegen die er verzweifelt angeht.

    Sprachlich sagte mir das Buch nicht immer zu. Die Ich-Perspektive erforderte wohl jugendliche Umgangssprache, aber manchmal hätte ich einen „literarischen“ Stil bevorzugt. Er liest sich für mich flüssiger.

    Die Geschichte selbst wartet mit allem auf, was ich von einem guten Pferdebuch erwarte. Erfrischend war auch, dass es – zumindest in diesem Band – nicht auf die übliche Liebeskonstellation hinauslief. Das wird sehr schnell klar und stellt damit Freundschaft und Pferde in den Mittelpunkt. Wunderbar ist auch, dass Turniere ebenfalls nicht das Zentrum bilden, sondern der richtige Umgang mit dem Tier und Methoden Pferde von traumatischen Erlebnisse zu lösen.

    Fazit: Ein tolles Pferdebuch, bei dem der zweite Teil Pflichtlektüre ist.

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Magellan_Verlags avatar

    Jannis hob die Augenbrauen, als er mich in voller Geländemontur herantraben sah. »Heute mal Programmänderung?«
    Ich parierte Liv neben ihm und Dari durch und die Stuten begrüßten sich vorsichtig. Mein Gefühl war richtig gewesen: Die beiden schienen sich zu mögen.

    »Genau«, beantwortete ich Jannis’ Frage. »Wir reiten aus.«

    Er machte mit Dari kehrt und war nach ein paar Minuten startklar. Vielleicht tat es Dari wirklich ganz gut rauszukommen. In den letzten Tagen hatte sie sich ein paarmal seltsam verhalten, fast schon nervös. Sie sollte ja nächste Woche dieses Turnier gehen, und dafür musste Jannis wieder mehr mit ihr trainieren, also war heute einfach Entspannung nötig.

    Für Annikas Springstunde war es noch zu früh, deswegen gelangten wir ohne Zwischenfälle auf den Feldweg, der uns Richtung Dorf führte. An der Abzweigung zum Wald hielt ich Liv an.

    »Was ist?« Jannis wendete Dari und kam zu uns zurück. »Willst du nicht an den Strand?«

    »Doch.« Ich drehte Liv von dem Grasbüschel weg, das sie interessiert betrachtete, und guckte ihn an. »Später. Aber wenn wir jetzt zum Klippenpfad reiten, sehen wir sie vielleicht. Um diese Zeit sind sie oft am Wasser.«

    »Und wer noch mal?«

    »Wart’s ab.« Ich grinste breit. »Du weißt ja, im Umgang mit Pferden ist Geduld die oberste Tugend.«

    »Mhmhm, ist klar, Buddha«, antwortete Jannis. »Und jetzt mach hin.«

    Ich lachte, während er Dari an uns vorbeilenkte und in den Pfad zum Wald abbog. Die Oktobersonne gab heute alles, sodass es noch mal richtig warm war. Nach diesem Schreckenstag fühlte es sich fast an wie Ferien.


    Wind, Meer und Weite – für Frida gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Pony Liv durch die Wellen zu galoppieren. Sie kann einfach nicht verstehen, was Jannis daran findet, sein Pferd jedes Wochenende auf Turnieren über Hindernisse zu jagen.
    Jannis belächelt Frida dafür, dass sie so gar keinen Ehrgeiz hat beim Reiten – er und seine Stute Dari sind ein Topteam auf dem Springplatz. Doch dann beginnt Dari, sich zu verändern, und Jannis stellt fest, dass ausgerechnet Frida einen echten Draht zu seiner Stute hat.
    Gemeinsam versuchen sie, Dari zu helfen. Bis zu einem Turnier, nach dem nichts mehr ist, wie es war …

    Schon als ganz kleines Mädchen ließ Theresa Czerny keine Gelegenheit aus, in die Nähe eines Pferdes zu kommen. Richtig reiten lernen durfte sie aber erst mit zwölf, also überbrückte sie die Zeit damit, jedes Pferdebuch zu lesen, das ihr in die Finger fiel. Inzwischen ist sie schon eine Weile erwachsen und kann in den Reitstall, wann immer sie will – und das Beste ist: Sie darf jetzt sogar Pferdebücher schreiben!

    Hier könnt ihr 15 Leseexemplare des Reihenauftakts Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 2. August folgende Frage:

    Springen, Western, Fahren, Voltigieren, Freizeitreiten ... die Pferdewelt ist mehr als vielseitig. Für welche Pferdesportdisziplin interessiert ihr euch am meisten?


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

    Euer Magellan-Team


    uffi1994s avatar
    Letzter Beitrag von  uffi1994vor einem Monat
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks