Theresa Hannig

 4.1 Sterne bei 94 Bewertungen
Autorin von Die Optimierer, Die Unvollkommenen und weiteren Büchern.
Theresa Hannig

Lebenslauf von Theresa Hannig

Theresa Hannig wurde 1984 in München geboren. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und VWL an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete als Softwareentwicklerin, SAP Beraterin, Projektmanagerin von Solaranlagen und Lichtdesignerin. Im Jahr 2016 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman Die Optimierer den 1. Stefan-Lübbe-Preis. 2018 erhielt sie für den Roman "Die Optimierer" den Seraph für das beste Debüt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von München. Theresa Hannig schreibt in ihrem Blog https://theresahannig.de über das Schriftstellerinnendasein, die Tücken beim Schreiben und den Countdown zu ihrer ersten Buchveröffentlichung.

Alle Bücher von Theresa Hannig

Die Optimierer

Die Optimierer

 (94)
Erschienen am 29.09.2017
Die Unvollkommenen

Die Unvollkommenen

 (0)
Erschienen am 28.06.2019
Die Optimierer

Die Optimierer

 (0)
Erschienen am 17.05.2018

Neue Rezensionen zu Theresa Hannig

Neu

Rezension zu "Die Optimierer" von Theresa Hannig

Für alle Fans von 1984
Linker_Mopsvor 3 Monaten

Big Data lässt in "Die Optimierer" grüßen. Der Roman zeigt eine Welt auf, in der alle Menschen der Bundesrepublik Europa vollüberwacht sind und dabei trotzdem (scheinbar) glücklich, den jede*r hat den für ihn optimalsten Platz in der Gesellschaft. So denkt zumindest auch Samson Freitag bis das System, für das er sich immer vehement eingesetzt hat, gegen ihn wendet.

Ich habe den Roman von der ersten Seite an verschlungen. Die Autorin hat einen spannenden und bildhaften Schreibstil und ihr Hauptprotagonist lädt zum mitfühlen/mitleiden ein. Zudem verpackt sie gut und unterhaltsam die Kritik an Big-Data und einem Vollüberwachungsstaat ein.

Einzig kleine Kritik: Das Ende. Das war zwar sehr überraschend und gut, aber es blieb trotzdem auf einer Ebene offen. Ich spoilere bewusst nicht, aber ich hätte schon gerne gewusst wie es mit Samson und der Revolutionstruppe weitergegangen wäre.

Mein Fazit: Alle die 1984 gut fanden, werden auch dieses Buch gut  lieben.

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J

Rezension zu "Die Optimierer" von Theresa Hannig

Spannender Nahe-Zukunft-Thriller mit dystopischen Zügen
Julia_Kathrin_Matosvor 4 Monaten

Verortet in einem möglichen Europa 2052, in dem Roboter in einem schleichenden Prozess die meisten Arbeiten übernehmen, alle überwacht werden, vieles verboten ist (z. B. Fleischkonsum unter Strafe steht), ein undurchsichtiges System die Berufswahl für jeden Europäer vorschreibt oder für das Auszahlen des bedingungslosen Grundeinkommens sorgt. Im Untergrund regt sich Widerstand.
Ein treuer Diener des Systems wird zum Spielball, gerät in die Abwärtsspirale.
Erschreckend realistische Ideen. Mit gelungenen futuristischen Umgebungs- und Technikbeschreibungen. Vergleichbarer Ansatz wie bei QualityLand von Marc-Uwe Kling, bloß düsterer und nicht ganz so zynisch gehalten. Kleiner Wermutstropfen: Komplett aus der Sicht einer Figur wiedergegeben, die egomanisch und damit kein Sympathieträger ist, insofern konnte ich nicht so stark mitfiebern wie gewünscht. Trotzdem: Enorm spannend und mit tollen Wendungen. Einmal angefangen, schwer aus der Hand zu legen.
Sehr interessant, wenn die Vergangenheit, also unsere Gegenwart, beurteilt wird: „perverse unnatürliche Wachstumsgesellschaft (…) Institutionalisierte Kleptokratie (…) Das ist, wenn alles so organisiert ist, dass man die Bevölkerung beklaut.“
Ich hätte mir gewünscht, dass mehr angefangene Handlungsstränge abgeschlossen und aufgeworfene Fragen beantwortet werden, z. B. zu unter Arrest stehenden Bürgern und zur Rebellion. Vielleicht lässt sich die Autorin hier eine Hintertür für eine Fortsetzung offen, die ich gern lesen würde.
Flüssig geschrieben, sodass ein großer Adressatenkreis angesprochen wird.
Das Taschenbuch ist von guter Qualität, weist nach dem Lesen keine Gebrauchsspuren auf.
Wie ich es mir von Nahe-Zukunft-Thrillern regelmäßig erhoffe, nicht nur unterhaltsam, sondern auch im Gedächtnis nachhallend und zum Nachdenken anregend. 4 Sterne mit Tendenz nach oben.

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Rezension zu "Die Optimierer" von Theresa Hannig

Grandioses Meisterwerk
Emma.Woodhousevor 4 Monaten

Inhalt: 
Der Roman beginnt wie eine seichte Geschichte unserer Gesellschaft. 
Wir lernen Samson kennen der in dieser Geschichte die Hauptrolle übernimmt. 
Samson Freitag ist ein Vorzeigebürger unserer Gesellschaft und arbeitet als Lebensberater für eine Agentur die nur eines im Sinn hat: Den Menschen zu helfen. 
"Jeder an seinen Platz" ist nicht nur ein Begrüßungsritual sondern die Vorstellung der OPTIMALEN Gesellschaft in der wir Menschen leben sollen. So hat Samson die Aufgabe als Lebensberater den Menschen zur Seite zu stehen und ihnen zu zeigen wo sie ihren Platz in der Gesellschaft haben können. Doch was macht man mit Menschen, die nichts können und keine Ambitionen haben etwas für die Gesellschaft zu leisten? 
Mit Sozialpunkten hat man die Möglichkeit sich in der Gesellschaft Anerkennung zu verschaffen. Doch was passiert wenn man Sozialpunkte verliert weil man vielleicht eine falsche Entscheidung getroffen hat? Samson Freitag muss erfahren was seine ach so tolle Optimalgesellschaft für ihn bereit hält.

Meinung:
Ein grandioses Meisterwerk! 
Man hat den Eindruck das die Autorin einen Blick in die Zukunft erhaschen durfte gerade in Hinblick auf die Entwicklungen in China. 
Theresa Hanning schafft mit diesem Roman einen riesen Sprung in eine beängstigende Gesellschaft, die viel für den Leser bereithält. Auch wenn der Roman lustig anfängt und man am Anfang mit einem Schmunzeln im Gesicht nur mit dem Kopf schüttelt, so entwickelt sich die Geschichte immer mehr zu einem Desaster des Fremdschämens. 
Denn Samson Freitag ist ein Mensch der naiv geboren wurde und mit der Zeit die Optimierung als sein Mantra anerkennt. Die absolute Überwachung, die schleichend den Verstand von Samson wachrüttelt wird von Kapitel zu Kapitel handfester. Es ist spannend zu sehen wie Samson sich entwickelt und auch einen ganz neuen Blick auf die Gesellschaft bekommt. Er beherrscht auf seine ganz eigene Art den Roman. Und dann sind da die vielen anderen Charaktere, die dem Ganzen noch eine neue Perspektive geben. Ob nun Samsons Freundin, die es erschreckend findet was mit der Gesellschaft passiert oder Martina, die auf nichts Lust hat und dennoch auf eine bessere Zukunft hofft. Oder Ercan Böser, Politiker und von Samson dorthin befördert. So viele Personen, die Samson auf seinem Weg begleiten und ihm immer einen anderen Blick auf die Gesellschaft verschaffen.
Dennoch hat der Roman nicht den klassischen Bösewicht denn hier gibt es nicht Schwarz und Weiß sondern nur die verschiedenen Grautöne. Von Zeile zu Zeile zeigt sich wie sich die Gesellschaft abfindet mit Gegebenheiten, die so waren und immer noch so sind. Ein Roman der gesellschaftspolitischer nicht sein kann, mit einem Hauch der Technik von Morgen. 
Doch wollen wir in so einer Zeit leben, wo die Menschen einem Schauspieler zu jubeln der sich selbst Politiker schimpft? Aber vielleicht tun wir das bereits und wissen es nur nicht?! Ein Roman der zum Nachdenken anregt und der einen immer wieder überraschen kann. 

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Gespräche aus der Community

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Liebe Leute,
ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr an der Leserunde zu meinem Debütroman "Die Optimierer" teilnehmt. Es gibt 15 Bücher. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Ich bin schon gespannt auf Eure Kommentare und Rezensionen. Wenn Ihr Fragen habt, immer her damit!
Viele Grüße
Theresa Hannig

PS: Danke an Forti für den Hinweis (es heißt mahlen und nicht malen) !

EDIT: Eigentlich sind jetzt die 15 voll... aber man weiß ja nie.
Wenn sich jetzt noch Leute bewerben, die es ernst meinen, kann ich den Verlag bitten, noch ein paar Exemplare mehr zu verschicken. Vielleicht schreibt Ihr einfach dazu, warum der Verlag bei Euch eine Ausnahme machen sollte :)

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EDIT: 03.10.17

Liebe Leute,
ich bin begeistert! Mit so viel Resonanz hatte ich gar nicht gerechnet. Ich danke Euch vielmals für Eure Bewerbungen!
Wie versprochen, habe ich die 15 schnellsten Bewerbungen ausgewählt und die Adressen dem Verlag geschickt. Ich habe außerdem darum gebeten, noch ein paar Exemplare mehr zur Verfügung zu stellen.
Jetzt ist heute natürlich Feiertag - also frühestens morgen bekomme ich Bescheid.
Wenn ich dann weiß, ob/wie viele Rezensionsexemplare noch verschickt werden können, schreibe ich die entsprechenden Leute persönlich noch einmal an. Bitte seid nicht enttäuscht, wenn Ihr dieses Mal nicht dabei sein könnt. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal!
Ich freue mich über Euer Interesse und bin schon sehr gespannt auf Euer Urteil. Bei Fragen oder Anregungen könnt Ihr mich immer gerne kontaktieren!
Viele Grüße und einen schönen Der Tag der Deutschen Einheit!
Theresa Hannig


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Theresa Hannig wurde am 21. Juni 1984 in München (Deutschland) geboren.

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