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Theresa KaiserLow Carb für Faule: 120 einfache und leckere Rezepte in unter 20 Minuten inkl. 30-Tage-Challenge (Kochbuch für Low-Carb-Ernährung, LowCarb Rezepte)
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Low Carb für Faule: 120 einfache und leckere Rezepte in unter 20 Minuten inkl. 30-Tage-Challenge (Kochbuch für Low-Carb-Ernährung, LowCarb Rezepte)

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Bei Kochbüchern, die sich auf eine bestimmte Ernährungsart beziehen, geht es meistens in zwei unterschiedliche Richtungen: die eine Seite – eine Einführung in die Ernährungsweise mit Infos zu den vorrangig und oft benutzten Produkten, allerlei Erklärungen im Allgemeinen und eher leichte, ansprechende Rezepte, die auch jedermann kochen kann – und die andere – die weiterführenden Kochrezepte mit Detailwissen ohne das ganze Vorgeplänkel und speziellere Rezepte z.B. für besondere Anlässe etc.
Nun mein allgemeines Problem mit diesem Buch: Was willst du sein?! Bist du noch im Selbstfindungsmodus?

Nein, ich will das Buch in keine bestimmte Richtung pressen und es mag ja auch gut sein, wenn man mal „anders“ ist als die Masse, jedoch empfinde ich das Buch als nicht ausgereift und kann zudem auch die Leserschaft nicht ganz einordnen. Näheres folgt…

Was für Erwartungen weckt die Autorin?
*****
Die Anmerkung „für Faule“ lässt mich an besonders einfache Rezepte denken, ohne viel Schnickschnack. Hinzu wird noch eine Zeitangabe gemacht: in unter 20 Minuten! Eigentlich perfekt. Schnell, „einfach und lecker“ (siehe Cover)und low carb.
Insgesamt ist das Cover sehr ansprechend gestaltet, der Klappentext lässt viel erwarten.

Mir ist bewusst, dass es sich um ein Kochbuch für knapp über 5€ handelt, jedoch hätten ein paar Farbabbildungen nicht geschadet! Alle paar Seiten findet man eine schwarz-weiß Abbildung der gekochten Speisen…ähm…ist das wirklich so? Beim Möhrenporridge ist ein Bund Möhren abgebildet…die Hähnchen-Erdnuss-Pfanne ist kaum zuzuordnen, wenn nicht der Titel darüber zu lesen wäre…die Smoothies und Shakes sind witziger weise auch bebildert, ja, schöne Gläser mit grauer Flüssigkeit.
Liebe Frau Kaiser, bitte lassen Sie doch lieber gleich die Abbildungen weg.

Das Vorwort und die ersten Kapitel ließen mich zuerst positiv aufhorchen. Verständliche Erklärungen weshalb man auf Low Carb umstellen sollte, was ist dies überhaupt und einige Regeln hierzu. Das Ganze ist sehr knapp gehalten, mag aber für den Anfang und die ersten Versuche der Ernährungsumstellung ausreichen. Ich habe die ganze Zeit noch auf eine Zusammenstellung von wichtigen, unbedenklichen Nahrungsmitteln und eben eher zu vermeidende Nahrungsmittel gehofft – wurde leider enttäuscht. Im Text wird in wenigen Sätzen erwähnt, Nudeln, Haferflocken, Kartoffeln, Reis und Zucker zu meiden und diese durch Gemüse und Salat zu ersetzen. Äußert stark verallgemeinert, meiner Meinung nach zu stark!
Frau Kaiser hat zudem einen Hang zu Sprichwörtern: „Sport ist kein Mord“ und etwa „You are what you eat“. Den letzten Satz beanspruchen schon viele Ernährungsarten für sich, warum sollte dies auch hier fehlen, nicht wahr?!

Weiterhin ist das Buch in Frühstück, Mittag- und Abendessen eingeteilt, hinzu kommen noch Snacks und Salate sowie Backgut und Desserts. An sich schön übersichtlich und gut geordnet. Hier gibt es einen Pluspunkt.

Auch die Rezepte sind sehr kurz gehalten, nehmen meist nur eine Seite in Anspruch. Längere als zweiseitige Rezepte sind mir nicht aufgefallen.

An sich war ich an diesem Punkt eher noch überzeugt, dass es sich um ein sehr einfach gehaltenes Anfängerbuch handeln soll. Bereits bei den ersten Rezepten wird der „Noobie“ jedoch mit allerlei Zutaten bombardiert, die der „normale deutsche Haushalt“ ganz sicher nicht zu Hause hat. Eine kurze Einführung hierzu wäre schon schön gewesen. Da ich bereits seit einiger Zeit low carb bzw. vorrangig die ketogene Diät bevorzuge, sind mir die Waren bekannt, jedoch kann ich mir vorstellen, dass Einsteiger hierbei nur den Kopf schütteln werden: Kakao-Nibs, Whey Pulver/Eiweißpulver (kann man sich hier nicht auf einen Terminus pro Buch einigen?), Kokosmehl, Stevia, Kokosöl, Flohsamenschalen, Mandelmehl etc.
Als einführende Rezepte nur schwer für den Laien ohne Großeinkauf umsetzbar. Auf einer der letzten Seiten findet man hierzu eine Einkaufsmittel für, ich zitiere, „ungewöhnliche Lebensmittel“.

Der Großteil der Rezepte stellen für mich gängige Speisen dar, bei denen die Kohlenhydratquelle einfach weggelassen wurde. Ab und an sind Alternativen angemerkt, wie etwa Blumenkohl als Reisersatz, was ich nur als positiv werten kann.
Auch die Anmerkung hinter den Rezeptüberschriften, ob es sich um ein veganes oder vegetarisches Rezept handeln, möchte ich positiv hervorheben.

Einige Rezepte sind wirklich nett und schmecken ganz lecker aber weder kann ich das Buch als Einsteigerlektüre, noch als Inspirationsquelle für langjährige Low Carber empfehlen. Leider wurde ich eher enttäuscht.

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