Theresa Prammer Die unbekannte Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die unbekannte Schwester“ von Theresa Prammer

»Wenn Haas' Brenner ein weibliches Pendant suchte: Theresa Prammer kann ihre Carlotta Fiore sofort zum Vorsingen schicken.« Süddeutsche Zeitung Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Ihre Kollegen allerdings sind alles andere als begeistert von der ahnungslosen Neuen, die die lange und harte Ausbildung überspringen durfte. Spöttisch spielen sie ihr zur Begrüßung eine alte Opernaufnahme vor. Der Unterschied zu ihrer verstorbenen Mutter, der weltberühmten Operndiva Maria Fiore, ist frappierend. Lotta würde am liebsten im Boden versinken. Was niemand weiß: Maria Fiore ist nicht ihre richtige Mutter. Sie hat Lotta als Kind entführt. Nur Lotta und ihre »Schwester« Henriette, die echte Tochter Maria Fiores, kennen die Wahrheit. Seit die beiden sich zwei Jahre zuvor gefunden haben, sind sie ein Herz und eine Seele. Doch plötzlich verschwindet Henriette. Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach dem Leben? Der neue Krimi der Leo-Perutz-Preisträgerin 2015. »Spannend, atemlos, mitunter höchst ironisch. Mit Carlotta Fiore hat Prammer eine der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen der Krimiszene erschaffen.« Brigitte

Wahnsinns 3. Teil einer mehr als großartigen Krimi-Reihe ♥

— Wildpony
Wildpony

Besser erst Teil eins und zwei lesen!

— mareikealbracht
mareikealbracht

Interessantes Ermittler-Duo in Wien

— takabayashi
takabayashi

Lotta Fiore ermittelt zum 3. mal

— leniks
leniks

Blieb hinter meinen Erwartungen zurück.

— IlonGerMon
IlonGerMon

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“(Nietzsche) Ich wünsche der Autorin weiterhin viel Chaos!

— TochterAlice
TochterAlice

Ein genialer, mitreißender und megaspannender Krimi mit allem was dazugehört - unbedingt lesen!!!

— daneegold
daneegold

Ein interessanter Krimi, der mich in den Bann zog, so das ich das Buch verschlang.

— claudi-1963
claudi-1963

Am Ende des Buches wurde ich mit einem großartigen Finale belohnt.

— Ekcnew
Ekcnew

Durchschnittlicher Roman, gute Pool-Lektüre!

— skaramel
skaramel

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  • Leserunde zu "Die unbekannte Schwester" von Theresa Prammer

    Die unbekannte Schwester
    TheresaPrammer

    TheresaPrammer

    Lotta Fiore tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an. Ab jetzt ermittelt sie endlich nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Doch ihr Traumjob ist anders als erwartet - Lotta schlägt von ihren Kollegen nur Neid und Missgunst entgegen. Wieso die Neue ohne eine Ausbildung bei der Wiener Polizei eingestellt wurde, vermag niemand zu verstehen. Gleich an ihrem ersten Tag wird Lotta auch noch zu einem Tatort gebeten, an dem sie eine Notiz mit ihrem eigenen Namen und einen Hinweis auf ihr gut gehütetes "Geheimnis" findet. Aber das ist unmöglich, darüber wissen doch nur sie und ihre "Schwester" Henriette Bescheid! Als diese verschwindet, beginnt für Lotta ein Wettlauf mit der Zeit, denn das Geheimnis der Schwestern birgt eine tödliche Gefahr … Hallo Lovelybookers, herzlich willkommen zur Leserunde von  "Die unbekannte Schwester" Über Carlotta Fiore:  "Carlotta Fiore ist eine der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen der Krimiszene." - Brigitte "Eine hochspannende Geschichte rund um die schillerndste Ermittlerin Wiens - da bleiben keine Wünsche offen." - Ursula Poznanski Zur Leseprobe geht es hier. Mehr Infos, Fotos, Neuigkeiten, etc. auf Facebook und Instagram.  Vom Ullstein-Verlag (List) werden 20 Exemplare von "Die unbekannte Schwester" verlost, beantworte bitte folgende Frage und du nimmst automatisch an der Verlosung teil:  Was ist dein Traumjob? Übst du ihn aus, bzw. planst du ihn auszuüben?  Ich freue mich auf eure Antworten! 

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  • Wenn die Vergangenheit dich einholt...

    Die unbekannte Schwester
    ChrischiD

    ChrischiD

    21. May 2017 um 17:14

    Von der einfachen Kaufhausdetektivin zur Wiener Polizei, ganz ohne Ausbildung? Das gelingt nur einer Lotta Fiore, obwohl sie damals von der Polizeischule geworfen wurde. Über die Hintergründe wissen allerdings nur die Wenigsten Bescheid, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass sie von den Kollegen nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird. Gleich der erste Fall bringt sie dann auch direkt gehörig ins Schwitzen, denn es scheint als hätte das Opfer Informationen über Lottas Vergangenheit, die ein ebenso gut gehütetes Geheimnis ist wie vieles andere. Obwohl alles daran gesetzt wird Lotta Fiore und Konrad Fürst aufs Abstellgleis zu verfrachten, knien sie sich mehr denn je in den Fall rein, denn es könnte weitere Opfer geben... Der Todestag der großen Maria Fiore jährt sich zum sechsten Mal, und wieder einmal zeigt sich, dass die einstige Operndiva noch lange nicht in Vergessenheit geraten ist. Carlotta Fiore sieht diesem Ereignis jedes Mal aufs Neue mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie recht sie auch in diesem Jahr behalten soll zeigt sich bereits an ihrem ersten Tag bei der Polizei. Sollte ihr Geheimnis tatsächlich gelüftet worden sein? Und wenn ja, wer hat noch Kenntnis davon? Eine Entführung, die bereits mehrere Jahrzehnte zurück liegt und niemals als solche erkannt wurde? Ein Szenario, welches mehr als unglaublich erscheint, zumal die entführte Person sich frei bewegen kann. Dennoch ist es geschehen und wird immer authentischer und nachvollziehbarer je mehr Hintergrundinformationen erhält. Auch Lotta erhält diese Hinweise auf ihre Vergangenheit, von denen sie viele verdrängt hatte, aber nach wie vor in ihrem Unterbewusstsein vorhanden sind. Somit ermittelt sie zugleich in ihrem ersten (offiziellen) und persönlichsten Fall. Dabei lässt sie sich von nichts und niemandem unterkriegen, auch wenn Rückschläger zu verzeichnen sind, nach kurzen Durchhängern muss es mit doppelter Kraft weiter gehen. Gemeinsam mit einer toughen Hauptprotagonisten begibt der Leser sich auf Spurensuche, die komplizierter ist als zunächst gedacht. Kollegen und Vorgesetzte pflastern den Weg mit Hürden und Hindernissen, die es mitunter in sich haben. Doch Lotta und Konrad finden einen Weg, sei er noch so unkonventionell. Dabei kommt es durchaus zu diversen urkomischen Situationen, die allein im Kopf des Lesers Lachsalven entfachen, obgleich ernsthafte Ereignisse vonstatten gehen. Zudem ist ein stetiger Spannungsaufbau vorhanden, der sich zu Beginn noch etwas kräftiger hätte durchsetzen dürfen, im Verlauf aber immer stärker wird. „Die unbekannte Schwester“ ist der dritte Krimi rund um Lotta Fiore, der jedoch auch vollkommen unabhängig von den Vorgängern gelesen und verstanden werden kann. Es gibt kurze Rückblenden auf vergangene Ereignisse, wenn dies für die Handlung notwendig ist, ansonsten ist das Geschehen in sich abgeschlossen.

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  • Wahnsinns 3. Teil einer großartigen Krimi-Reihe

    Die unbekannte Schwester
    Wildpony

    Wildpony

    19. May 2017 um 18:02

    Die unbekannte Schwester  -  Theresa Prammer Kurzbescheibung Amazon: Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Ihre Kollegen allerdings sind alles andere als begeistert von der ahnungslosen Neuen, die die lange und harte Ausbildung überspringen durfte. Spöttisch spielen sie ihr zur Begrüßung eine alte Opernaufnahme vor. Der Unterschied zu ihrer verstorbenen Mutter, der weltberühmten Operndiva Maria Fiore, ist frappierend. Lotta würde am liebsten im Boden versinken. Was niemand weiß: Maria Fiore ist nicht ihre richtige Mutter. Sie hat Lotta als Kind entführt. Nur Lotta und ihre »Schwester« Henriette, die echte Tochter Maria Fiores, kennen die Wahrheit. Seit die beiden sich zwei Jahre zuvor gefunden haben, sind sie ein Herz und eine Seele. Doch plötzlich verschwindet Henriette. Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach dem Leben? Mein Leseeindruck: Wow.... der dritte Teil der Carlotta Fiore-Reihe war wieder ein Wahnsinns-Krimi. Begeistert von den beiden Vorgängerbänden: Wiener Totenlieder und Mörderische Wahrheiten habe ich mich riesig auf Teil 3 gefreut. Und hier hat die Autorin Theresa Prammer nicht nur an Ihre Erfolge von Teil 1 und 2 anknüpfen können - nein, mit Band 3 hat sie diese (und meiner Erwartungen) noch weit übertroffen. Es war wie persönlich mit in der Handlung dabei zu sein, denn die Autorin versteht es meisterhaft Gefühle so zu beschreiben das man als Leser das Gefühl hat man sieht sie wie im Film oder erlebt sie tatsächlich selbst mit.  Vor allem Lotta hat mir in diesem Band oft so leid getan, da sie immer noch zerrissen ist vor Selbstzweifeln und ihre psychologische Behandlung ihr auch nicht wirklich weiter hilft. Die weiblichen Polizeikollegen sind fies und ungerecht und ihre einzige Stütze ist ihr leiblicher Vater, der ebenfalls noch durch sein Koma nicht ganz in seiner Welt wieder angekommen ist.  Lotta und er müssen sich erst annähern, denn sie wurden ja vor vielen Jahren auseinander gerissen, als Lotta als Kind von Maria Fiore entführt wurde und als ihr Eigenes aufgezogen wurde. Auch dieses Mal  hat es Lotta mit Mord zu tun und dann noch mit dem Verschwinden ihrer Schwester, die ja eigentlich gar nicht ihre Schwester ist.  Dieser Krimi geht wieder unter die Haut und ich habe die Seiten nur so verschlungen. Das Ende ist schlüssig und hat mir sehr gut gefallen, da ich in Bezug auf Hannes doch schon etwas ganz anderes erwartet hatte. Fazit: Unbedingt lesen !!! Und zwar nicht nur Band 3, sondern alle Bände in der richtigen Reihenfolge. Diese Krimis haben es echt in sich und ich mag diese starken Gefühle wirklich super gern! Wie bei den Vorgängerbänden war ich gefesselt und fasziniert und vergebe daher von Herzen gerne 5 Sterne *****

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  • Furioses Fiore-Finale

    Die unbekannte Schwester
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    17. May 2017 um 17:24

    Ich kannte die bisherigen Bücher von Theresa Prammer noch nicht und im Nachhinein denke ich, ich hätte sie besser vorher gelesen. Carlotta Fiora ist eine ungewöhnliche und interessante Protagonistin mit einer berührenden Geschichte, die sie sehr geprägt hat. Daher hat sie mit Ängsten und Einschränkungen zu kämpfen, die sehr speziell sind. Sie wirkt oft panisch, farig und agiert eher aufgrund von Emotionen als logischem Denken.Dadurch, dass ich die ersten beiden Bände nicht kenne, wirkt sie manchmal fremd auf mich. Ebenso die zahlreichen Figuren, die fast alle schon eine Vorgeschichte haben.Wenn man Band eins und zwei nicht gelesen hat, fehlt eben ein guter Teil der Geschichte. Man kennt die Figuren nicht so gut, wie man sie kennen könnte.  Das Buch hat mir gefallen. Das Thema ist ungewöhlich, erschreckend und eindringlich erzählt. Ich würde nur jedem raten das Buch nicht für sich zu lesen. Es ist kein richtiger selbstständiger Kriminalfall in sich, sondern eher eine Fortführung der Geschichte. Wenn man mit diesem Buch beginnt, hat man das Gefühl, in der Mitte einer Geschichte anzufangen.Also: Erst Band eins und zwei lesen und dann erst das furiose Fiore-Finale

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  • Die Leiden der Carlotta Fiore

    Die unbekannte Schwester
    takabayashi

    takabayashi

    17. May 2017 um 01:35

    Als erstes: Bei dieser Reihe ist es erheblich wichtiger, die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, als bei anderen Krimiserien; denn, wie schon bei den ersten beiden Bänden, spielt Lottas Privatleben eine große Rolle in den Fällen, und wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, dürfte das ziemlich verwirrend sein. Lotta arbeitet mit dem Ex-Polizisten Konrad Fürst zusammen, der, wie wir inzwischen wissen, ihr leiblicher Vater ist. Aufgewachsen ist sie bei Maria Fiore, einer weltberühmten Opern-Diva, die eine behinderte Tochter hatte, mit der sie sich nicht schmücken konnte. Deshalb hatte sie kurzerhand ein niedliches Mädchen auf einem Rummelplatz entführt, ihre Tochter ins Heim gesteckt und hatte Lotta als eine präsentable Tochter aufgezogen. Leider hatte ihr Lotta aufgrund ihres mangelnden Gesangstalentes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Irgendwann war sie dem goldenen Käfig entflohen und hatte den Kontakt mit der Mutter (die vor 6 Jahren verstorben ist) komplett abgebrochen. Die Entführung, die ehrgeizige und selbstsüchtige Mutter und deren Art, ihre Tochter zu behandeln, haben Lotta zu einer ziemlich ramponierten Persönlichkeit werden lassen, deren soziale Kompetenz zu wünschen lässt. Nun hatte sich ja in Carlottas Leben in den ersten 2 Teilen einiges zum Guten gewandelt: sie hatte in Konrad ihren Vater gefunden, hatte sich klargemacht, dass Maria Fiore nicht ihre Mutter war, hatte Henriette wiedergefunden – ihre quasi Schwester, Fiores echte Tochter – und last but not least einen liebevollen Mann, den Kommissar Hannes Fischer, getroffen, mit dem sie zusammenlebt und einen kleinen Sohn hat. Ein Problem besteht darin, dass Hannes und sie nun Kollegen sind, denn Polizeichef Krump hat sein Versprechen wahrgemacht und hat Lotta und Konrad eingestellt. Lotta, die vor Jahren eine Ausbildung bei der Polizei angefangen hatte, dann aber wegen eines Suizidversuchs von der Schule flog, wird von den Kollegen nicht freundlich aufgenommen. Man vermutet Kungelei dahinter, dass sie ohne entsprechende Ausbildung eine Stelle bekommen hat. Und die Kollegen halten sie natürlich für Maria Fiores Tochter, denn sie hat ihr Verhältnis zu Konrad nicht publik gemacht. Lotta und Konrad sind beide sehr ungewöhnliche und interessante Ermittlerfiguren. Lotta ist noch nie eine Sympathieträgerin für mich gewesen, aber sie hat mich interessiert. In diesem Buch fand ich sie aber ziemlich enervierend, ihre ewige Geheimniskrämerei, ihr ständiges Lügen, ihr Misstrauen, ihre Eifersucht wurden mir etwas zu viel. Sie beantwortet fast prinzipiell jede Frage mit einer Lüge. Es gibt im Buch Protokolle von Therapiesitzungen – Lotta geht zwar zur Therapie, belügt aber auch die Therapeutin, benimmt sich absolut therapieresistent! Über den Fall will ich nichts erzählen, er ist aufs innigste mit Lottas Geschichte verwoben. Und Lotta gelingt es, den Mörder zu überführen. Im Mittelpunkt steht ihre Psyche, aber im letzten Drittel nimmt der Krimi richtig Fahrt auf und wird sehr spannend. Möglicherweise ist das der letzte Band der Reihe, denn nun sind für Carlotta alle Ungereimtheiten ihrer Vergangenheit geklärt, und in ihrem Leben läuft alles einigermaßen rund: denn in einer weiteren Therapiesitzung hatte sie sich doch auf eine Hypnosebehandlung eingelassen und dabei waren wichtige Erinnerungslücken gefüllt worden. Und im Zuge ihrer Ermittlungstätigkeit während einer Fernseh-Talk Show hatte sie ihre großen Geheimnisse öffentlich gelüftet. Also, Ende gut, alles (mehr oder weniger) gut und möglicherweise das Ende der Geschichte. Auch wenn mir das Verhalten der Protagonistin hin und wieder gegen den Strich gegangen ist, so war es dennoch insgesamt eine spannende, interessante und lohnende Lektüre.

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  • Die verschwundene Schwester

    Die unbekannte Schwester
    AKRD

    AKRD

    16. May 2017 um 11:10

    Bevor ich mit diesem Buch begann, habe ich mir noch rasch „Wiener Totenlieder“ ausgeliehen, den ersten Band um die gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin Lotta Fiore. Man kann die Bücher allerdings getrost auch unabhängig voneinander lesen; es sind keine Vorkenntnisse nötig. Natürlich wird die Geschichte der Protagonistin weitererzählt, aber man versteht die Hintergründe so auch sehr gut. Lotta hat Einiges hinter sich: ihre Mutter ist ein berühmter Opernstar – sie selbst hat jedoch wenig Erfolg in dieser Sparte. Sie verdingt sich daher als Kaufhausdetektivin eine Weile. Doch nun hat sie einen neuen Job, der ein neues Leben verspricht: sie fängt bei der Polizei an. Doch die Kollegen machen ihr das Leben recht schwer... Sie passt so gar nicht zu den altgedienten Kollegen, die den Job „von der Pieke auf“ gelernt haben... Dann verschwindet ihre Halbschwester Henriette und Lotta findet einen Zettel, auf dem ihr Name steht. Ist sie die Nächste ? Und ist Henriette tot ? Vom Spannungsbogen her ein typischer Kriminalroman, gut ausgedachte Geschichte, die auch prima präsentiert wurde und die Charaktere überzeugen ebenfalls.

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  • Unbekannte und vergessene Schwester …

    Die unbekannte Schwester
    goat

    goat

    14. May 2017 um 21:16

    „Die unbekannte Schwester“ ist der Abschlussband der Carlotta Fiore-Trilogie. Optisch ist das Cover auf jeden Fall ein echter Hingucker. Der Inhalt hat mich nun leider nicht ganz so überzeugen können wie die Vorgängerbände.Carlotta, ehemalige Polizeianwärterin und Kaufhausdetektivin hat ihr Ziel erreicht und wird ohne eine Ausbildung bei der Wiener Polizei eingestellt. Warum, kann sich eigentlich keiner erklären – am wenigsten ihre Kollegin. Dementsprechend wird sie dort wenig herzlich aufgenommen. Zusammen mit ihrem Kollegen und Vater Konrad Fürst wird sie zu einem vermeintlichen Suizid gerufen und findet in der Wohnung der Leiche einen Zettel, auf dem ihr Name steht. Carlotta, die als Kind von der berühmten Opernsängerin Maria Fiore entführt und als eigenes Kind ausgegeben wurde, hat natürlich wenig Interesse daran, dass ihre Vergangenheit ans Tageslicht kommt. Doch dann taucht plötzlich eine weitere Leiche auf und auch Carlottas „Schwester“ Henriette – Maria Fiores wahres Kind, ist plötzlich spurlos verschwunden …Im letzten Band der Trilogie kommen die noch fehlenden Details von Carlottas Vergangenheit ans Tageslicht. Da die Geschichte doch sehr komplex ist, war es sehr hilfreich, dass die Autorin viele Dinge aus den ersten beiden Bänden wieder mit aufgegriffen hat, sodass man wieder einen kurzen Überblick bekommen konnte. Es gibt wesentlich sympathischere Protagonisten als Carlotta Fiore. Mich hat extrem gestört, wie unehrlich sie ist und dadurch eben auch für viele Probleme in ihrer eigenen kleinen Familie sorgt.Der Schreibstil allerdings ist flüssig und ich hatte das Buch schnell durchgelesen. Theresa Prammer ist es gelungen, mich bei der Suche nach dem Täter zusammen mit Carlotta auf eine falsche Fährte zu schicken. Der Klappentext weist ja auf das Verschwinden von Carlottas Schwester hin und ich habe mich auf diesen Erzählstrang auch gefreut. Hier wurde aber leider viel zu wenig darauf eingegangen und Henriette wird eigentlich erst zum Ende des Buches hin zum Thema gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass es niemanden so recht interessiert, was auch ihr geworden ist und zumindest von Carlotta hätte ich erwartet, dass sie sich ein bisschen in die Suche nach ihrer Schwester hineinkniet.Beim Finale überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse und ich habe mich gefragt: „Das war es nun?“ Die Trilogie ist abgeschlossen. Trotzdem könnte die Autorin hier zu jeder Zeit wieder anknüpfen. Ich vergebe drei Sterne für diesen Kriminalroman.

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  • Geheimnisse der Vergangenheit

    Die unbekannte Schwester
    Maddinliest

    Maddinliest

    12. May 2017 um 14:37

    Carlotta Fiore beginnt mit ihrem Vater Konrad den Dienst bei der Polizei. Der Empfang verläuft nicht sehr harmonisch und selbst ihr Mann Hannes schient nicht begeistert über ihre Anwesenheit zu sein. Schnell findet sich der Fall eines offensichtliche Suizids zu dem die Beiden geschickt werden. Was zunächst nach einer Routinearbeit aussieht entwickelt sich aber zu einer brisanten Geschichte, als Carlotta in der Wohnung des Toten einen Zettel mit ihren Namen findet. Woher kannte der Tote sie? Was wollte er von ihr? Warum hat er sich selbst getötet? Es tauchen viele ungeklärte Fragen auf, für die sich anfangs nur Carlotta und Konrad interessieren. Die Beiden setzen sich bei ihren Ermittlungen immer mehr auch mit der eigenen Vergangenheit auseinander, welche einige Geheimnisse bereithält... "Die unbekannte Schwester" ist der dritte Band um Carlotta Fiore. Die Hauptprotagonistin ist sehr interessant und vielschichtig charakterisiert. Die Geheimnisse um ihre eigene Person verleihen der Reihe ihren ganz besonderen Charme. Ich habe die Vorgänger gelesen und kam so leicht in die Geschichte um die alten Bekannten. Als Quereinsteiger stelle ich mir den Einstieg schwieriger vor, da sich vieles in diesem Buch auf die Vergangenheit bezieht. Der Autorin Theresa Prammer gelingt es mit ihrem bildreichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil eine geheimnisvolle Atmosphäre um den eigentlichen Fall zu erzeugen. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden des Zettels mit Carlottas Namen beim Toten aufgebaut und durch immer neue Erkenntnisse und Wendungen auf einem hohen Niveau gehalten. Als Leser bekam ich viele Gelegenheiten eigene Überlegungen und Spekulationen bezüglich der Tathintergründe und Täter anzustellen. Das temporeiche und gut konzipierte Finale ist auch mit einigen Emotionen gespickt und konnte mich voll überzeugen.  Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter, möchte den Lesern aber ans Herz legen, die ersten beiden Teile vorher zu lesen, die auch in der Qualität in nichts nachstanden. "Die unbekannte Schwester" bewerte ich mit fünf von fünf Punkten.

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  • Lügengeschichten

    Die unbekannte Schwester
    Anett_Heincke

    Anett_Heincke

    12. May 2017 um 09:35

    Carlotta Fiore hat ihren ersten Arbeitstag bei der Kripo. Nach der Undercover Arbeit bei den letzten Fällen wurde sie ohne Ausbildung eingestellt. Ihre neuen Kolleginnen machen es ihr daher nicht einfach. Aber sie kennen auch ihre Vorgeschichte nicht. Ebenfalls seinen ersten Arbeitstag hat Konrad, der länger im Koma lag und immer noch Probleme mit seinem Gedächtnis hat. Um dem Gezicke im Büro zu entkommen, fahren sie zu einem wahrscheinlichen Selbstmord oder Unfall. Der Journalist Anton Jäger wurde tot aufgefunden. Dort findet Carlotta einen Zettel mit ihrem Namen darauf. Das lässt ihr keine Ruhe und sie versucht zu ermitteln. Obwohl sie inzwischen erfahren hat, dass sie und Konrad nur Vorträge halten sollen und sich nicht im aktiven Polizeidienst befinden. Es folgt ein weiterer Todesfall, ein Mordanschlag auf Konrad und außerdem ist Carlottas „Schwester“ plötzlich verschwunden. Ihr Leben ist wiedermal ein einziges Chaos. Es ist das dritte Buch von Theresa Prammer um Carlotta. Deren Leben und die tragischen Ereignisse ziehen sich durch alle drei Bücher. Carlottas Leben basiert auf einer Lüge, die sie immer mit sich herum schleppt, sie muss ständig aufpassen, wem sie was erzählt. Alles dreht sich um ihre berühmte "Mutter", die Opernsängerin Maria Fiore, auch in diesem neuen Fall. Carlotta denkt, dass ihr niemand glauben wird, wenn sie die Wahrheit über ihre „Mutter“ erzählt. In einer Hypnose Sitzung erfährt sie noch mehr tragische Details aus ihrer Kindheit. Hilfreich ist es, wenn man die Vorgängerbücher auch gelesen hat. Es ist wieder ein rasanter Krimi, teilweise sehr emotional, was die Hauptakteure betrifft. Man kann die Spannungen, die eigentlich zwischen allen bestehen, fast greifen. Die Aufklärung am Ende kam für mich ziemlich überraschend, damit hätte ich nicht gerechnet. Also, wieder ein tolles Buch, sehr gut zu lesen. Und auch wieder ein sehr schönes, passendes Cover.

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  • Die unbekannte Schwester - Lotta zum 3.

    Die unbekannte Schwester
    leniks

    leniks

    11. May 2017 um 22:39

    Das ist nun das dritte Buch mit den Ermittlern Lotta Fiore und Konrad Fürst. Den  zweiten Band habe ich noch nicht gelesen, aber das braucht es auch nicht. Lotta und Konrad dürfen nun offiziell ermitteln und kommen zur Polizei. An ihren ersten Tag werden sie zu einem Tatort gerufen bzw. geschickt. Und mit diesem Toten beginnt eine Reihe von Ereignissen die mehr oder weniger mit Lotta und ihrer Mutter Maria Fiore, der Opersängerin zu tun haben. Diese ist bereits vor einigen Jahren verstorben und der Totestag jährt sich wieder. Die komplizierte Beziehung zwischen Konrad und Lotta, aber auch Lotta und Hannes mit Sohn ist interessant. Den Titel verstehe ich allerdings nicht-, denn unbekannt ist Henriette nicht mehr.  Das Buch umfasst neben Prolog und Epilog auf 384 Seiten 41 Kapitel. Insgesamt gebe ich dem Buch drei Sterne,

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  • Nicht überzeugend!

    Die unbekannte Schwester
    anyways

    anyways

    11. May 2017 um 07:30

    Lotta Fiore und Konrad Fürst, das Duo aus den ersten beiden Büchern ermittelt wieder. Nachdem Konrad aus dem Koma erwacht ist und seine Reha abgeschlossen hat, werden er und Lotta wieder in den Polizeidienst aufgenommen, so wie ihnen das der Polizeichef Krump versprochen hat. Nur sollen sie gar nicht die Kollegen unterstützen, eher sollen sie aus der Schusslinie sein und sich um Vorträge über Ermittlungsarbeit kümmern. Damit sind beide nicht wirklich einverstanden und daher bietet sich die Gelegenheit, dem Büroalltag zu entfliehen, als sie zum suizidalen Ableben eines Reporters berufen werden. Beim zufälligen Durchsehen der Post des Toten, fällt Lotta ein Zettel in die Hände auf dem nicht nur ihr richtiger Name sondern auch ihr Entführungsdatum steht. Woher wusste der Tote dies? Panische Angst macht sich in Lotta breit. Wird das Unfassbare passieren und ihre wahre Geschichte ans Licht kommen und womöglich von der Presse und der Öffentlichkeit zerrissen werden? Ich konnte dem Erscheinungsdatum dieses Kriminalromans gar nicht genug entgegenfiebern, freute ich mich doch auf ein Wiedersehen mit all den Protagonisten, die mir, wenn schon nicht sympathisch, doch äußerst fascettenreich beschrieben wurden und somit für mich sehr interessant waren. Der Einstieg und die „Tatortbegehung“ auf den ersten Seiten entsprachen dann ganz meinen Erwartungen. Doch leider sollte dies in meinen Augen schon genug Spannung sein, die nächsten annähernd zweihundert Seiten verliert sich die Autorin zu sehr in der Vergangenheitsbewältigung ihrer Protagonistin. Was mir in den ersten beiden Büchern spannungsreich und unterhaltend zugleich erschien, war mir jetzt nicht mehr ansprechend genug. Die endlosen Gedankenschleifen um die so übergroße Mutter der Protagonistin wurden mir zu viel. Das nicht ganz nachvollziehbare Verhalten von Lotta, die aus allem und jedem ein übergroßes Geheimnis macht, Dinge verschweigt, extrem eifersüchtig ist, allerdings von allen anderen um sie herum erwartet sich rational zu verhalten, ermüdete mich zwischenzeitlich so stark, dass ich mehrfach das Buch weglegen musste und ernsthaft bezweifelte es je zu Ende zu lesen. Einen Kriminalroman kann und sollte man nicht mit einem Thriller gleichsetzen, doch ein paar Spannungsbögen erwarte ich hier doch und das nicht nur auf den letzten zwanzig Seiten. So ausführlich das Seelenleben der Protagonisten teilweise geschildert wird, fehlt mir diese Ausführlichkeit dann am Schluss, das Motiv des Täters war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

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  • Abschluss der Carlotta Fiore - Reihe?

    Die unbekannte Schwester
    melanie1984

    melanie1984

    09. May 2017 um 16:37

    Dies ist nach "Wiener Totenlieder" und "Mörderische Wahrheiten" der dritte Teil der Carlotta Fiore - Reihe und auch als Abschluss einer Trilogie gedacht. Das Ende ließe aber durchaus eine Fortsetzung zu. Für mich sollte man die Vorgänger schon kennen, ansonsten ist vor allem das Privatleben von Lotta sehr verwirrend.Lotta darf nun endlich offiziell bei der Polizei arbeiten. Gleich am ersten Tag wird sie zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Am Tatort findet Lotta einen Zettel mit ihrem Namen. Es bleibt nicht bei diesem Mord und plötzlich verschwindet auch Lottas "Schwester" Henriette, die einzige Person, die weiß, dass die berühmte Operndiva Maria Fiore nicht Lottas leibliche Mutter ist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...Auch in diesem Teil spielt das Privatleben von Lotta eine große Rolle. Nach und nach werden die Schrecken ihrer Kindheit aufgedeckt. Kein Wunder, dass Lotta so ist wie sie ist. Schön, dass sie ihren Vater und Hannes an ihrer Seite hat. Hannes ist ein Glücksgriff, sowohl als Kollege als auch als Ehemann. Er zeigt viel Verständnis und ist echt zu bewundern. Manches war mir aber leider too much, einfach etwas überzogen. Trotz allem mag ich ungewöhnliche Ermittler mit Ecken und Kanten viel lieber als aalglatte Kommissare ohne Privatleben.Als Leser ist man durch den Prolog den Ermittlern eine Spur voraus. Dort erfährt man gleich, dass der Selbstmord eigentlich Mord war. Die Geschichte wird in der Ich- Perspektive aus der Sicht von Carlotta Fiore erzählt. Zwischenzeitlich sind Sitzungsprotokolle von Lotta bei ihrer Psychologin eingefügt. Der Täter blieb bis zum Schluss ein Rätsel. Die Spannung konnte also perfekt aufrecht erhalten werden.Das Cover wirkt sehr edel. In Gold sind berühmte Bauwerke Wiens zu sehen. Im Lauf der Geschichte kommen bekannte Plätze der Stadt vor. Gerne hätte ich ein wenig mehr Wiener Flair eingesaugt, so wie in der Szene im Cafe Hawelka, die ich sehr genossen habe.FAZIT:Ein spannender Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin, die manchmal ganz schön anstrengend sein kann. Trotzdem mag ich sie sehr gerne und könnte mir einen weiteren Teil durchaus vorstellen.

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  • Hat die Erwartungen nicht ganz erfüllt

    Die unbekannte Schwester
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    07. May 2017 um 00:14

    Carlotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und relativ erfolglose Kaufhausdetektivin hat es endlich geschafft. Nach zwei Fällen/ Romanen ist sie als Quereinsteigerin bei der Kripo in Wien angekommen, zusammen mit der Wiedereinstellung von Konrad Fürst, ihrem Vater. Diesen hat sie im ersten Band „wiedergefunden“ obwohl sie ihn nicht wirklich gesucht hat. Carlotta wird von den Kolleginnen und Kollegen der Abteilung nicht gerade freundlich empfangen, sie wird mit Missgunst und Neid konfrontiert und falsch kolportierte Gründe für ihre Einstellung tun ein Übriges für ein ganz schlechtes Klima untereinander. Der erste Fall für die beiden Neuen ist der Tod einen Journalisten, am Tatort findet sich ein Notizzettel, auf dem deutlich Carlottas Name steht. Leider kann sie sich dieses Beweisstück nicht aneignen, ein Kollege der Streifenpolizei war schneller. Die Beweisaufnahme am Tatort wie auch die Berichte von Spurensicherung und Gerichtsmedizin tendieren zu einem Suizid und damit soll der Fall möglichst schnell abgeschlossen werden. Carlotta sieht in diesem vermeintlichen Selbstmord aber die Vertuschung eines Mordfalls, weswegen sie alles daransetzt, dass weitere Ermittlungen stattfinden.  Die Hindernisse, die sie aus dem Weg räumen muss, sind schon sehr massiv und auch ihr Vorgesetzter will ihr Ermittlungen entziehen. Es geht um brisante journalistische Recherchen, um eine alte Nachbarin als Zeugin, der man einfach nicht glauben will und um eine geheimnisvolle weibliche Besucherin, die den Toten kurz vor seinem Ableben noch aufgesucht hat. Immer wieder werden diese aktuellen Ereignisse mit den persönlichen Lebensumständen von Carlotta und ihrer durchaus komplizierten Vergangenheit verwoben und da beginnt sich ein wenig Kritik bei mir zu rühren. Für meinen Geschmack nehmen diese Ereignisse einen zu großen Raum im Buch ein, der eigentliche Krimi tritt in den Hintergrund. Zeitweilig habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt einen Krimi lese.  In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dies sei eigentlich eine Zusammenfassung von Carlottas Geschichte aus den beiden Vorgängerbänden. Das kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich den zweiten Band nicht kenne. Aber so abwegig scheint mir diese Einschätzung nicht zu sein. In den „Wiener Totenliedern“ habe ich den morbiden Charme, der sowohl zum Handlungsort Theater als auch zur Stadt Wien hervorragend passte, sehr genossen. Von dieser Stimmung habe ich in diesem Band leider nichts mehr wiedergefunden, das habe ich als sehr schade empfunden und deshalb kann ich diesen Band auch nur halbherzig zum Lesen empfehlen. Sicher war ein gewisser Spannungsbogen da und die Neugier auf die Lösung sorgte dafür, das Buch bis zum Ende zu lesen. Aber zu mehr als drei Punkte kann ich mich nicht durchringen.

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  • Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart

    Die unbekannte Schwester
    yesterday

    yesterday

    05. May 2017 um 21:47

    Wunderbaren leisen, humorvollen Lokalkolorit lässt Theresa Prammer in ihren Wien-Krimi, den dritten der Reihe um Carlotta Fiore, einfließen. Angefangen von herrlich typischen Namen, über den guten alten Schilling bis zu spontanen Ausdrücken („ma!“) bietet das Buch eine schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen darf. Passend zu Prammers eigener Theater-Vergangenheit ist auch Carlotta, Tochter einer berühmten Opern-Diva, die Bühne nicht fremd. Wenngleich die Neo-Polizistin gerne einfach nur ihre Arbeit machen möchte und es nicht erträgt, erkannt zu werden.Ebenso passend darf Lotta, wie sie meist genannt wird, im Burgtheater ermitteln. Jegliche (witzig wie treffende) Bemerkungen zu Schauspielern und ihrem Umfeld darf sich die Autorin natürlich erlauben. Der aktuelle Fall dreht sich um einen vermeintlichen Selbstmord und als nach und nach weitere Personen entweder verschwinden oder auch unter mysteriösen Umständen sterben, suchen Lotta und Kollege Konrad nach dem „Mittelpunkt“. Wer ist die Person, um die sich alles dreht? Nur so können die Taten in Beziehung zueinander gesetzt werden. Auch die beiden Polizisten bleiben nicht verschont und müssen die eine oder andere physische und psychische Schramme verkraften.Die Handlung ist grundsätzlich gut verständlich und auch logisch und ein einfach ein spannender Krimi. „Leider“ ist sie stark mit Lottas Vergangenheit verknüpft. Natürlich wird auch das genauer angesprochen und aufgelöst, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass die Umstände um Lottas und Konrads Vergangenheit etwas schwierig zu verdauen sein könnten. Man muss die beiden vorangegangen Bücher nicht gelesen haben, aber es könnte häufigeres Stirnrunzeln vermeiden. Ich kannte den Beginn von Band 2 und das hat mir geholfen, mir die Zusammenhänge schneller vorstellen, mich wieder erinnern zu können. Diese Zusammenhänge, diese Geschichte in der Geschichte, sind auch das Ungewöhnliche an dieser Krimi-Reihe, lassen die Bücher aus der großen „Krimi-Masse“ herausstechen.

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  • Die unbekannte Schwester

    Die unbekannte Schwester
    AnjaIris

    AnjaIris

    05. May 2017 um 15:58

              Cover: Am Cover erkennt man, wie schon bei den Vorgängerbüchern gleich, daß die Handlung in Wien spielt.Inhalt:Endlich ein neuer Fall für Carlotta Fiore, gescheiterter Opernstar und ehemalige Kaufhausdetektivin. Jetzt kann sie endlich offiziell ermitteln, und nicht wie bisher nur Undercover. Doch gleich am ersten Tag begegnen ihr die neuen Kollegen mit Ablehnung, weil durchgesickert ist, das Carlotta die Polizeischule nie abgeschlossen hat. Aber mit Hilfe ihres Lebensgefährten Hannes, und ihres Partners Konrad Füerst, der in Wirklichkeit auch ihr leiblicher    Vater ist, schafft sie es, sich gegen die mobbenden Kollegen durchzusetzen. Dieses Geheimnis kennen nur Hannes, Konrad, Carlotta, und Henriette, die echte Tochter der berühmten Opernsängerin Maria Fiore. Maria hatte Carlotta als 5jährige entführt, und gegen ihre leibliche Tochter ausgetauscht, weil diese sich nicht nach ihren Vorstellungen entwickelte. Dieses Geheimnis hatte Carlotta nach dem Tod der vermeintlichen Mutter herausgefunden. Vor zwei Jahren hatten sich Carlotta und Henriette wiedergefunden. Gleich bei ihrem ersten Fall findet Carlotta am Tatort einen Zettel mit ihrem Namen. Und dann ist Henriette plötzlich verschwunden. Hat jemand das Geheimnis entdeckt, und trachtet den "Schwestern" jetzt nach dem Leben? Meinung: Ich war schon von den ersten beiden Bänden begeistert. Und auch in diesem Buch schafft es die Autorin, die Akteure vorzustellen, die Leser in die Geschichte hineinzuführen, und dann mehr und mehr Spannung aufzubauen, bis man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Durch den lockeren, flüssigen Schreibstil läßt sich das Buch wunderbar lesen. Es ist wunderbar spannend, und der Wiener Schmäh gefällt mir sehr. Das könnte für meinen Geschmack noch ausgeprägter sein. Ich kann das Buch jedem Krimi- Fan empfehlen.Ich freue mich jetzt schon auf Carlottas nächsten Fall.        

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