Die unbekannte Schwester

von Theresa Prammer 
4,1 Sterne bei95 Bewertungen
Die unbekannte Schwester
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Positiv (71):
yesterdays avatar

Solider Wienkrimi, Teil 3 der Serie. Gute Mischung aus Spannung und privaten Einblicken.

Kritisch (5):
juli.buechers avatar

die Spannung fehlt, die Protagonistin war mir unsympathisch, die Story hat mehr Potential, dass leider nicht ausgeschöpft wurde.

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Inhaltsangabe zu "Die unbekannte Schwester"

»Wenn Haas' Brenner ein weibliches Pendant suchte: Theresa Prammer kann ihre Carlotta Fiore sofort zum Vorsingen schicken.« Süddeutsche Zeitung

Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Da verschwindet ihre Halbschwester Henriette. Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach dem Leben? Der schwerfällige Polizeiapparat macht Lotta ganz rastlos, alleine würde sie schneller und ohne bürokratische Hindernisse arbeiten können. Doch als sie dem tödlichen Familiengeheimnis auf die Spur kommt, ist sie froh um die Hilfe des Polizeiteams.

Der neue Krimi der Leo-Perutz-Preisträgerin 2015.

»Spannend, atemlos, mitunter höchst ironisch. Mit Carlotta Fiore hat Prammer eine der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen der Krimiszene erschaffen.« Brigitte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548291765
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:07.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Knopfvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend und amüsant
    Sehr spannend und amüsant

    Die unbekannte Schwester von Theresa Prammer ist der dritte Band einer Krimreihe um Carlotta Fiore, Tochter einer weltbekannten Opernsängerin. Das wohlgestaltete Cover des Kriminalromans weist schon darauf hin, dass dieser in Wien spielt.
    Man muß die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, um in die Handlung zu finden. Die Autorin flicht immer kleine Hinweise auf Handlungen und Begebenheiten ein, die in den beiden Bänden stattfanden, ohne dass es störend wirkt. Eher als kleine Erinnerung. Ich kann aber empfehlen, die Vorgängerbände auch zu lesen.
    Carlotta und Konrad treten ihren Dienst bei der Kriminalpolizei an. Konrad wird nach 30 Jahren mit stehendem Applaus begrüßt, Carlotta wird mit einer blamablen YouTube Aufnahme begrüßt und gedemütigt. Und dann sollen die beiden auch noch Vorträge halten und vom aktiven Dienst ferngehalten werden.
    Aber nicht mit Carlotta Fiore!! Als ein Journalist Selbstmord begeht, wittert sie gleich, dass es wohl kein Selbstmord ist. Dann findet sie in der Wohnung des Opfers Zettel mit kleinen Notizen. In Steno - keine Chance es zu entziffern. Nur ein altes Datum und ihren Namen kann sie lesen. Was hat das zu bedeuten?
    Carlotta und Konrad ermitteln wieder undercover, an ihren Kollegen vorbei. Plötzlich verschwindet auch noch Henrietta. Warum?
    Der erste Teil dieses Buches erzählt zuerst viel aus dem Leben rund um Konrad, Carlotta, Hannes, Konny, Henrietta und Anna und nimmt dann sehr schnell Fahrt auf. Ich konnte bei der spannenden Handlung das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Ich liebe diese Reihe und finde sie von Band zu Band schöner und spannender und freue mich auf weitere Abenteuer dieser unkonventionellen Protagonistin.
    Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem List Verlag, die mir das TB zeitnah und kostenlos zum Lesen zur Verfügung gestellt haben.

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    tinirini77s avatar
    tinirini77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kann meiner Meinung nach mit den Vorgängern nicht mithalten.
    3. Teil der Krimireihe

    Nachdem ich bereits "Wiener Totenlieder" und "Mörderische Wahrheiten" von Theresa Prammer gelesen hatte, wollte ich mir den 3. Band der Krimireihe nicht entgehen lassen.

    Lotta Fiore, die nun bei der Polizei zu arbeiten begonnen hat, hat es gleich am 1. Tag mit einem vermeindlichen Selbstmord zu tun. In Lotta tut sich sofort das Gefühl auf, dass es sich um Mord handeln könnte und nachdem sie eine Notiz in der Wohnung des Toten findet, auf dem ihr eigener Name verzeichnet ist, setzt sie alles daran, weitere Nachforschungen anzustellen. Diese führen sie in ihre eigene Vergangenheit...

    Für mich ist es das schwächste Buch der Reihe, da es lange dauert, bis sich endlich Spannung aufbaut und für mich das Ende für meinen Geschmack für einen Krimi viel zu kitschig ist. Daher gibt's von mir 3 Sterne.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor einem Jahr
    Carlottas Kindheit wird aufgearbeitet

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Carlotta Fiore, ehemalige Kaufhausdetektivin und nun offiziell Ermittlerin bei der Wiener Polizei und das, obwohl sie ihre Ausbildung abgebrochen hat. Ihre KollegInnen im Büro verhalten sich ihr gegenüber ablehnend, sie wird geduldet und mit Konrad Fürst, der nach schwerer Krankheit wieder in den Polizeidienst einsteigt, zu Vorträgen verdonnert. Carlotta und Fürst halten sich an keine Vorschriften und ermitteln eigenständig am Tod eines Journalisten, bis sie selbst in größter Gefahr schweben.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Mir haben der Schreibstil der Autorin und das miteinander verwobene Bild der vielen Handlungsstränge sehr gut gefallen. Carlottas Privatleben und die Aufarbeitung ihrer Kindheit und ihrer psychischen Probleme nehmen in diesem Teil eine sehr große Rolle ein, dementsprechend kommt mir persönlich das Schicksal von Henriette, Fiores Tochter, zu kurz. Da sie unter mysteriösen Umständen verschwunden war, habe ich mir mehr erwartet, als dass sie einfach so wieder auftaucht. Konrads Geschichte finde ich auch noch nicht vollständig geklärt, hier hätte ich mir noch mehr Klarheit gewünscht. Ansonsten fand ich Carlottas persönliche Geschichte sehr interessant, ihre berufliche Arbeitsweise mag ich weniger. Sie arbeitet ständig in Alleingängen, entwendet Dinge von Tatorten und bringt sich und andere in Gefahr. Dass sie ohne abgeschlossene Ausbildung arbeiten darf, finde ich auch nicht ganz gerechtfertigt.

    Am Ende des Buches hatte ich nicht das Gefühl, dass nun alles aufgeklärt und abgeschlossen ist, theoretisch wäre auch noch ein vierter Teil möglich.

     

    Mein Fazit:

    Ich würde unbedingt empfehlen, die ersten beiden Krimis mit Carlotta Fiori vorher zu lesen um die Familiengeschichte und die Zusammenhänge zu verstehen, ansonsten wird es etwas verwirrend.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Wenn Lotta doch bloß nicht so chaotisch wäre...

    Carlotta Fiore tritt zusammen mit Konrad Fürst ihre Stelle bei der Polizei an. Während Konrad begeistert erwartet wird, ist der Empfang für Carlotta eher beschwerlich. Sie stürzt sich in die Arbeit und findet bei einem angeblich glasklaren Selbstmord einen Zettel mit ihrem Namen darauf. Und plötzlich ist auch Henriette in diesen Fall verwickelt, die leibliche Tochter Maria Fiores. Wer ist hinter Carlottas Geheimnis her, dem Geheimnis ihrer Herkunft, und wer weiß überhaupt Bescheid darüber? Hilfe von ihren Kollegen kann Carlotta sich nicht erhoffen, und so macht sie sich daran, den Fall zusammen mit Konrad zu lösen zu.

    Dies ist bereits der dritte Fall mit Carlotta Fiore, ich kenne beide Vorgänger. Während der erste Band mich sofort für sich eingenommen hat, habe ich mich schon beim Nachfolger schwer getan, Carlottas Verhalten zu verstehen. Zu sehr erinnerte sie mich an ein aufgescheuchtes Huhn, zu chaotisch war sie bei den Ermittlungen. Auch in diesem Band ist mir oft unverständlich geblieben, warum sie für sich allein unterwegs ist, bestenfalls noch mit Konrad Fürst, der ihr allerdings keine große Hilfe sein kann. Viel zu wenig nutzt sie die Ressourcen, die sie in ihrem Umfeld hat (auch wenn die nicht so üppig gesät sind, das macht die Autorin schon klar), und bringt dadurch sich und andere in Gefahr.

    Anderes wiederum wird glaubhaft vermittelt, nämlich dass Carlotta unbedingt ihr Geheimnis wahren muss, denn niemand würde ihr glauben, weil sie dadurch auch das Ansehen der berühmten Maria Fiore beschmutzen würde. Das wiederum bringt einen besonderen Reiz in die Geschichte. Für weitere Nachfolgebände würde ich mir wünschen, dass Carlotta etwas zur Ruhe kommen und ihren Scharfsinn gezielter einsetzen kann…

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    ungewöhnlich

    Ein Krimi, der mehr als ungewöhnlich auf den ersten Blick erscheint...

    Die Zusammenstellung von Opern und Polizei war für mich auf den ersten Blick eher fragwürdig, dennoch interessant. Und nach dem Lesen des Buches bin ich mehr als begeistert.
    Hier ist ein sehr guter Kriminalroman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich gefesselt hat.
    Sehr spannende Charaktere, die man sich bildlich vorstellen kann... sehr spannendes Thema und ein fesselnder Schreibstil. Was will man als Leser mehr.

    Die Geschichte selber ist sehr logisch aufgebaut und vorallem schlüssig. Man tappt als Leser nicht von der einen Ecke in die andere, sondern kann irgendwie 1 und 1 zusammenzählen und durch die rasche Handlungsfolge fliegt man quasi durch das Buch...

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    E
    eleisouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit sympathischer Ermittlerin
    Spannender Krimi mit sympathischer Ermittlerin

    Die Vorgänger von Theresa Prammers Krimis mit Carlotta habe ich noch nicht gelesen, aber das sollte sich bald ändern, denn mir hat dieser erstaunlich gut gefallen. Rundum hat alles gepasst: die Story war interessant, die Spannung steigerte sich peau a peau, die Protagonistin war mir sehr sympathisch und der Schreibstil angenehm flüssig. 
    Zum Inhalt: Carlotta Fiore, ehemalige Kaufhausdetektivin und Opernsängerin, ermittelt nun ganz offiziell bei der Polizei neben ihrem Vater. Gleich ihr erster Fall hat es in sich obwohl es anfangs nur wie ein Selbsmord aussieht. Spätestens aber als sie bei der Wohnung des Opfers eine Notiz mit ihrem Namen findet, fängt ihr Misstrauen an. Als dann noch ihre Schwester verschwindet, ist das Chaos komplett. 
    Nebenbei erfährt der Leser so einiges über Carlottas Privatleben und ihre Beziehung zu ihrer, mittlerweile verstorbenen, Mutter. Dies dient dazu, die etwas schroffe aber immer ehrliche Ermittlerin nur noch sympathischer in den Augen der Leser zu gestalten. Eine klare Leseempfehlung von mir! 

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    minnie133s avatar
    minnie133vor einem Jahr
    Kurzmeinung: guter Krimi
    guter Krimi

    Das Buch startet mit Lottas erstem Arbeitstag bei der Kripo - der verläuft aber anders wie erwartet, sie wird nicht ernst genommen... Ihr erster Fall ist ein Selsbtmord, zu dem sie geschickt wird. In der Wohnung des Toten findet sie einen Zettel mit ihrem Namen - was hat es damit auf sich.... 

    Ich finde den Start in das Buch sehr interessant - etwas anders wie typische Krimis, aber die Neugier wird von Anfang an geweckt. 

    Der Krimi spielt in schöner Umgebung und der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich, sodass man sich gut in das Buch hineinversetzen kann.

    Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen - ich empfehle aber jedem, die ersten beiden Teile zu lesen, nur dadurch ist meiner Meinung nach das Lesevergnügen vollständig.

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    H
    hundeliebhabervor einem Jahr
    Zwischen Gegenwart und Vergangenheit

              Carlotta Fiore ist nun bei der Wiener Polizei angestellt und darf offiziell ermitteln. Ihre neuen Kollegen gönnen ihr die Anstellung trotz übersprungener harter Ausbildung eher weniger. Aus diesem Grund fällt die Begrüßung eher kühl aus. Doch zusammen mit ihrem Vater, Konrad Fürst, wird sie an ihrem ersten Tag zu einem vermeintlichen Suizid geschickt. Carlotta wird wachsam, als sie einen Zettel mit ihrem Namen in der Wohnung des Toten findet. Was hat dessen Tod mit ihr zu tun? Und wie viel weiß der Tote von ihrer Vergangenheit?
    Schließlich war die berühmte Opernsängerin Maria Fiore gar nicht Lottas Mutter, sondern hat diese im Kindesalter entführt. Davon wissen jedoch nur Carlotta, ihr Vater Konrad und Henriette, Marias leibliche Tochter und Carlottas "Schwester". Es werden immer mehr Personen in den Fall hineingezogen, und als Henriette verschwindet, starten Konrad und Lotta ihre eigenen Ermittlungen.

    Ich wusste bis zum Schluss des Buches gar nicht, dass es sich hierbei um den letzten Teil einer Trilogie handelt. Es ist also überhaupt kein Problem, wenn man "Die unbekannte Schwester" unabhängig von den anderen Fällen um Carlotta Fiore liest.
    Die Handlung ist verständlich und logisch dargestellt. Theresa Prammer kreiert die wienerische Stimmung durch dialektalen Einfluss und Lokalkolorit. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, sodass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen habe.
    Für die Handlung und die Ermittlungen spielt Carlottas Vergangenheit eine große Rolle. Daher sind immer wieder Erzählungen und Erinnerungen aus ihrem Kindesalter enthalten. Die Ermittlungen gehen daneben manchmal etwas unter. Da jedoch auch durch die Einblicke in die vergangene Zeit hin der Spannungsbogen besteht, stört dies nicht.

    Carlotta war für mich keine Sympathieträgerin, weil ich ihre Lügen gegenüber Konrad und ihrem Ehemann Hannes nicht nachvollziehen konnte. Dennoch waren ihre Entscheidungen und Handlungen kohärent, was für die Entwicklung des Buches spricht und mal wieder zeigt, dass ein Protagonist keinerlei Sympathie oder Identifikationsgefühl wecken muss, um ein Buch gut zu machen!

           

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    Jazebels avatar
    Jazebelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: 3. Teil der Serie, diesmal leider etwas wenig Spannung und zuviel privates Chaos.
    Im 3. Teil der Serie flaut die Spannung leider ab


              Die unbekannte Schwester ist ja schon der dritte Roman um die, mittlerweile ehemalige, Kaufhausdetektivin Carlotta "Lotta" Fiore.


    Wieder einmal ist das Covermotiv sehr schön gestaltet, das teilweise auf dem Kopf stehende Motiv ist ein Eyecatcher.


    Leider kann dieser Band das Niveau und das Spannungspotential seiner Vorgänger nicht ganz halten. Ich hatte den Eindruck der Fall um den "Selbstmord" Anton Jägers wird eher so nebenbei abgehandelt, während sich in Lottas Privatleben wieder allerlei ereignet und alles mal wieder drunter und drüber geht.


    Lotta hat hier in dieser Geschichte ihren ersten Arbeitstag bei der Kriminalpolizei, Spott und Häme wegen ihrer Vergangenheit lassen nicht lange auf sich warten und zu allem Übel stellt sie dann noch fest, dass sie ab der nächsten Woche von ihrem Vorgesetzten direkt aufs Abstellgleis geschoben werden soll: Vorträge in Schulen halten. Durch einen Zufall wird sie an einen Tatort gerufen, an dem sie Hinweise auf sich selbst findet. Schnell stellt sie fest: nicht nur sie wird bedroht, auch ihr Umfeld ist in Gefahr. 


    Das klingt alles soweit ganz gut. Jedoch konnte ich die Handlungen mancher Charaktere wie z.B. Henriette nicht ganz nachvollziehen. Andere, eigentlich auch wichtige Charaktere, aus Lottas Patchwork-Familie wie Fanny werden mit zwei, drei Sätzen abgehandelt ohne sich weiter zu entwickeln.


    Auch das Tempo ist in diesem Buch ein Knackpunkt, auf den ersten 200 Seiten passiert kaum etwas, am Ende kommt alles Knall auf Fall. Das ist ein bisschen schade, da man hier als Leser schon motiviert sein muss, um bei der Stange zu bleiben.


    Der Kriminalfall selbst ist ganz interessant, jedoch auch hier bargen sich m.M. einige Schwächen, die mir nach wie vor nicht logisch erscheinen. Einiges wird zwar am Ende erklärt, manches bleibt jedoch merkwürdig. Ich kann dies leider nicht ausführlicher beschreiben ohne interessierte, potentielle Leser zu spoilern.


    Zusammenfassend ist dieses Buch leider der vorläufige Tiefpunkt der Serie, immer noch ganz okay, aber nicht wirklich gut. Ich hoffe auf einen vierten Band der qualitativ wieder zulegt.
            

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    H
    HK1951vor einem Jahr
    Schwesternbande

    Theresa Prammer hat mit „Die unbekannte Schwester“ einen durchaus brauchbaren Krimi geschrieben, der mich gut unterhalten hat, wenn auch nicht durchgehend fesselnd, aber das ist ja auch eher ein Stilmittel des Thrillers... Krimis leben ja meistens von eher sich langsam steigernder Spannung und das ist hier auch gut gelöst und überzeugend erzählt.

    Mit der Protagonistin wurde ich nicht wirklich „warm“, konnte mich nicht groß mit ihr identifizieren – das ist aber auch kein Grund, die Qualität der Geschichte zu schmälern für mich. Ich konnte nur einige Handlungsweisen von ihr nicht wirklich nachvollziehen, sie kamen mir daher unglaubwürdig vor.

    Der Klappentext

    Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Ihre Kollegen allerdings sind alles andere als begeistert von der ahnungslosen Neuen, die die lange und harte Ausbildung überspringen durfte. Spöttisch spielen sie ihr zur Begrüßung eine alte Opernaufnahme vor. Der Unterschied zu ihrer verstorbenen Mutter, der weltberühmten Operndiva Maria Fiore, ist frappierend. Lotta würde am liebsten im Boden versinken. Was niemand weiß: Maria Fiore ist nicht ihre richtige Mutter. Sie hat Lotta als Kind entführt. Nur Lotta und ihre "Schwester" Henriette, die echte Tochter Maria Fiores, kennen die Wahrheit. Seit die beiden sich zwei Jahre zuvor gefunden haben, sind sie ein Herz und eine Seele. Doch plötzlich verschwindet Henriette. Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach dem Leben?

    hält aber im Großen und Ganzen, was er verspricht und daher vergebe ich gute drei Sterne.



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    Lotta Fiore tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an. Ab jetzt ermittelt sie endlich nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Doch ihr Traumjob ist anders als erwartet - Lotta schlägt von ihren Kollegen nur Neid und Missgunst entgegen. Wieso die Neue ohne eine Ausbildung bei der Wiener Polizei eingestellt wurde, vermag niemand zu verstehen. Gleich an ihrem ersten Tag wird Lotta auch noch zu einem Tatort gebeten, an dem sie eine Notiz mit ihrem eigenen Namen und einen Hinweis auf ihr gut gehütetes "Geheimnis" findet. Aber das ist unmöglich, darüber wissen doch nur sie und ihre "Schwester" Henriette Bescheid! Als diese verschwindet, beginnt für Lotta ein Wettlauf mit der Zeit, denn das Geheimnis der Schwestern birgt eine tödliche Gefahr …

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    "Die unbekannte Schwester"

    Über Carlotta Fiore: 

    "Carlotta Fiore ist eine der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen der Krimiszene." - Brigitte

    "Eine hochspannende Geschichte rund um die schillerndste Ermittlerin Wiens - da bleiben keine Wünsche offen." - Ursula Poznanski

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    »Eine hoch spannende Geschichte rund um die schillerndste Ermittlerin Wiens. Da bleiben keine Wünsche offen.« Ursula Poznanski

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