Theresa Prammer Wiener Totenlieder

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Inhaltsangabe zu „Wiener Totenlieder“ von Theresa Prammer

Carlotta Fiore ist Kaufhausdetektivin, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Polizeianwärterin. Und neuerdings Statistin an der weltberühmten Wiener Oper. Eigentlich ist sie dort Undercoverermittlerin: Die Polizei braucht ihre Hilfe. In der Welt der exzentrischen Künstler ist ein Mörder unterwegs. Ein Sänger nach dem anderen stirbt. Die Aufführungen sind ausverkauft, aber kaum jemand möchte mehr auftreten. Zum Glück bekommt Lotta Hilfe von Exkriminalkommissar Konrad Fürst. Doch auch gemeinsam können sie nicht verhindern, dass jede Vorstellung ein neues Opfer fordert ...

Mäßig spannend, vieles vorhersehbar, Ende etwas unglaubwürdig. Wiener Charme fehlte leider. Trotzdem wüßte ich gerne, wie es weiter geht.

— orfe1975

hmm,mir hat so einiges gefehlt, insbesondre wiener schmäh und charme, spannung. schade hab mehr erwartet.

— eulenmama

Nach einem eher lahmen Beginn wurde das Buch doch besser! Dennoch passiert im letzten Teil so viel, dass es nicht ganz glaubwürdig ist!

— Pippo121

Für einen Wiener Krimi zu wenig Wien und zu wenig Krimi

— mysticcat

Zieht sich hin, wird jedoch echt spannend!!

— nadiiine

Super! Spannend, kurzweilig, guter Stil. Absolute Krimi-Empfehlung!

— renareini

Es war nicht alles gut, aber bei Weitem auch nicht alles schlecht! Die Protagonisten sind gut, aber mehr Lokalkolorit hätte nicht geschadet.

— Miamou

Morden im ehrwürdigen Wiener Opernhaus, spannend und doch skuril

— oztrail

Manchmal ist weniger mehr

— glanzente

Erfrischend ehrlich, ungezwungen ...

— tanteruebennase

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  • Fand ich jetzt nicht so gut

    Wiener Totenlieder

    gaby2707

    29. June 2017 um 16:22

    Tenor Wilhelm Neumann hat gleich seinen großen Auftritt als Monostratos aus Mozarts Zauberflöte. Doch der Auftritt soll sein letzter sein. Von einer Metallplatte seines Kostüms in den Rücken getroffen, stürzt er tot in der Orchestergraben. Dies ist schon der zweite Todesfall an der Wiener Oper. Und es hört nicht auf. Ist hier ein Serienmörder unterwegs? Will er der Oper schaden? Wer wird der nächste sein? Hannes Fischer von der Kripo in Wien bittet den Ex-Kommissar Konrad Fürst und die Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore sich als Statisten einzuschleusen und so den Fall zu lösen. Ich habe „Die unbekannte Schwester“ den 3. Fall aus dieser Serie bereits gelesen und musste, da er mir sehr gut gefallen hat, natürlich auch die ersten beiden Bücher lesen. Leider hat mich dieses Debüt nicht vom Hocker gerissen. Ein Mörder in der Wiener Oper – mal was anderes. Carlotta, die Tochter einer berühmten Operndiva, ist in die Welt der Oper hineingewachsen, kennt sich hier aus und begegnet Menschen aus ihrer Vergangenheit. Hier soll sie „ermitteln“. Die junge Frau, die ständig nach Alkohol sucht und säuft, mit ihren Problemen andere nervt und mit sich nicht im Reinen ist, soll einen Serienkiller dingfest machen. Sie selbst rutsch von einer Katastrophe in die andere. Nur gut, dass sie Konrad Fürst an ihrer Seite hat, der mir schon hier sehr gut gefällt. Er ist der Ruhigere von den Beiden und gleicht manches aus. Wobei auch sein Vorleben nicht einfach oder geradeaus ist. Die beiden sind jedenfalls für eine Überraschung gut. Die weiteren Protagonisten sind natürlich und lebensecht gezeichnet und ich hatte bald ein klares Bild der Oper und ihrer Akteure im Kopf. Ich hatte mir den gerühmten Wiener Schmäh gewünscht, etwas mehr Lokalkolorit, ein bisserl vom Charme und Flair dieser Stadt, die ich sehr mag. Leider Fehlanzeige. Dafür bekomme ich einige Mordfälle, einen Mordanschlag auf Carlotta und eine sensationelle Erkenntnis geliefert, die die beiden Ermittler betrifft. Die Spannung springt für mich etwas unkontrolliert von einem Strang zum anderen. Vielleicht wäre es für den Erstling besser gewesen, sich auf die Mordserie zu konzentrieren. So kam es für mich zu einigen Ungereimtheiten, manches war für mich zu konstruiert und somit unglaubwürdig. Trotzdem alles löst sich zum Schluss nachvollziehbar auf. Wenn dies mein erstes Buch der Autorin gewesen wäre, wäre es bestimmt auch mein letztes gewesen. Da ich aber gelesen habe, dass sie mit Sprache sehr gut umgehen kann, mich trotz einiger Kritikpunkte gefesselt hat und ich den Werdegang von Lotta und Konrad und auch Hannes weiter verfolgen möchte, freue ich mich nun erst mal auf Band 2. und weitere Fälle, die die drei vielleicht lösen werden.

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  • Für einen Wiener Krimi zu wenig Wien und zu wenig Krimi

    Wiener Totenlieder

    mysticcat

    09. February 2017 um 18:26

    Das Buch "Wiener Totenlieder" ist der erste Band einer Reihe und erschien 2015 als Hardcover und Hörbuch. 2016 erschien der 2. Band um Carlotta Fiore und im Frühjahr 2017 ist die Veröffentlichung des dritten Bandes geplant. Da ich bereits vor zwei Jahren die Leseprobe gelesen hatte und davon begeistert war, habe ich mich gefreut, als mir dieses Buch nun doch noch in die Hände gefallen ist. Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen und durch die Ortskenntnis hatte ich auch die Handlungsorte, allen voran die Wiener Oper, direkt vor Augen. Für meinen Geschmack ist die Wandlung der alkoholabhängigen Protagonistin Maria Fiore gerade im letzten Drittel des Buches zu extrem und wirkt auf mich unglaubwürdig, da das angepasste Verhalten nicht zu dem rebellischen Verhalten aus den ersten zwei Dritteln des Buches passt (so hat mir Maria besser gefallen). Ich hatte bei dem Buch einen Krimi erwartet, jedoch war die Krimihandlung in diesem Werk eher eine Nebenhandlng. Die einzelnen Personen samt ihrer (dramitischen) Lebensgeschichten nehmen sehr viel Raum in diesem Buch ein - und dazu kommen noch die Rückblendungen eines Mädchens, die immer wieder eingestreut werden. Da ich unbedingt wissen wollte, wer hinter den Morden steht, habe ich das Buch bis zum Ende durchgelesen. Leider ist der "Wiener Charme" nicht auf mich übergesprungen, denn weder von der lokalen Sprache (wenigstens eine Figur hätte Wiener Dialekt sprechen können) noch bekannte Orte außerhalb der Oper werden aufgesucht. Dadurch ist für mich der Handlungsort nicht typisch Wienerisch, sondern ziemlich austauschbar. Mein Fazit: Eine gute Buchidee, die mir als Roman oder Drama besser gefallen hätte.

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  • toller erster Teil

    Wiener Totenlieder

    Simi159

    13. August 2016 um 21:48

    Im Wiener Opernhaus sterben die Darsteller und Mitarbeiter wie Fliegen, die tod von den Wänden fallen. Ein Serientäter scheint in den Reihen der Darsteller und Angestellten unterwegs zu sein. Und egal ob Sänger oder Souffleuse jeden kann es als nächstes Treffen. Und so bittet der Polizist, Hannes Wagner, den Ex Polizisten Konrad Fürst und die Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore, um Hilfe. Carlotta ist die Tochter einer Opernsängerin, und kennt sich im Milieu des Opernhauses sehr gut aus. Fürst und Fiore sollen sich als Komparsen getarnt ein genaueres Bild von der Situation machen und die Verbrechen aufklären. Gemeinsam versuchen die Beiden, dem Täter auf die Spur zu kommen und geraten selbst ins Visier des Mörders…. Fazit: „Wiener Totenlieder“ von Theresa Prammer ist der erste Fall mit diesem durchaus sympathischem Ermittlerduo, die mehr gemeinsam haben, und mehr verbindet, als den Beiden und dem Leser, lange Zeit klar ist. Beide, Fürst und Fiore, haben ihr persönliches Lebenspäckchen zu tragen, und die Aufdeckung dieser Päckchen, nehmen große Teile der Handlung des Buches ein. So, dass die Kriminalhandlung und die Aufklärung der Morde zeitweise etwas ins Stocken und in den Hintergrund gerät. Die Charaktere, nicht nur Fürst und Fiore, auch die Anderen sind gut beschrieben, wirken authentisch und alle zusammen ergeben eine sehr bunte Mischung, die gut in dieses Setting Theater/Oper passt. Ohne dass irgendwelche Klischees bedient werden. Ja und am Theater ist ja oft auf mehr Schein als Sein. Doch hier sind die Ermittler glaubwürdig und lebensnah, wenn auch oft zu nah dem Alkohol zugetan. Spannungen sehr viele Wendungen gibt es obendrauf. Und da alle Teile, die Krimihandlung, die Teile über Carlotta und Konrad sehr geschickt zusammengefügt sind, liest man sich mühelos und schnell durch diese temporeiche Geschichte. Dennoch ist da Raum für mehr, vor allem, wenn man dann weißt, was Konrad und Carlotta verbindet. Sie müssen weiter/wieder ermitteln und ich werde bestimmt wieder dabei sein. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Ein ungleiches Ermittlerduo...

    Wiener Totenlieder

    Miamou

    14. July 2016 um 10:11

    Mit „Wiener Totenlieder“ legt Theresa Prammer den ersten Teil ihrer Carlotta Fiore Reihe vor. Im Moment lese ich sehr gerne Bücher, die in Wien spielen, deshalb bin ich nicht wirklich darum herumgekommen. Zudem hat mich das Cover gleich sehr angesprochen, weswegen es gleich bei mir einziehen durfte. Die gute Carlotte ist Kaufhausdetektivin, ehemalige Opernsängerin und gescheiterte Polizeianwärterin. Als auf der Wiener Oper auf offener Bühne ein Mord nach dem anderen passiert wird sie von der Polizei als Undercoverermittlerin eingesetzt und bekommt unerwartet Hilfe von dem Exkriminalikomissar Konrad. Beide ermitteln sie als Statisten getarnt in der Wiener Oper. Dabei wird sehr schnell klar, dass Carlotte, die lieber will, dass man sie Lotte nennt, noch immer im Schatten ihrer Mutter steht, die eine international anerkannte Operndiva war. Aber auch Konrad trägt ein Geheimnis mit sich. Vor vielen Jahren hat er seine Tochter bei einem Parkfest verloren. Die verzweifelte Suche nach ihr, hat ihm damals seinen Job gekostet. Zugegeben handelt es sich bei „Wiener Totenlieder“ um keinen sehr klassischen Wiener Krimi. Ich habe vorher einige Rezensionen gelesen, in denen klar hervorkommt, dass die Tätersuche eigentlich hinter der Identitätsfindung der Figuren, speziell der von Lotte, im Hintergrund verschwindet. Ich muss dem zustimmen. Besonders in den ersten zwei Drittel des Buches geht es darum, wer Carlotta ist, die von Beginn an nicht gerade sympathisch wegkommt. Sie trinkt eindeutig zu viel, steigt mit jedem x – beliebigen Mann ins Bett und ist auch sehr zynisch, besonders Konrad gegenüber. Trotzdem alles Züge, die sie für mich doch sehr einzigartig machten. Gegen Schluss wurde sie dann die Klassisch – Angepasste und das in einem Tempo, dass es schon fast unglaubwürdig machte. Ich finde aber trotzdem, dass sie gut gezeichnet war. Sie hat diesen gewissen Charakter und mit ihren Ängsten und Sorgen etwas Menschliches. Konrad hingegen mochte ich um einiges lieber. Auf der Suche nach seiner Tochter, die schon 23 (!) Jahre dauert hat er sich irgendwo verloren und er wirkte sehr rastlos. Mit der Ermittlung den Mörder der Wiener Oper zu stellen hat er eine Aufgabe, die ihn dann doch etwas ablenkt und mit Lotte hat er ein Gegenüber, mit dem er sich durchaus reiben kann. Ich mochte die Szenen mit den beiden und ihre Streitgespräche, dann aber auch gleich wieder wo sie beide an einem Strang ziehen mussten, wenn es um Leben und Tod geht. Auch mit den Nebencharakteren hat Theresa Prammer ein sehr facettenreiches Ensemble erschaffen. Wobei einem besonders zu Beginn sehr viele Namen um die Ohren prasseln, aber keine Sorge, man muss sich nicht alle merken, um die Handlung zu verstehen. Viele Figuren werden nur kurz namentlich vorgestellt und verschwinden dann gleich wieder. Die Handlung war grundsätzlich gut aufgebaut und man weiß auch, wo die Autorin hin will. Für mich ganz klar, dass sie in dem ersten Band ihre Figuren mal positionieren „musste“. Dass sie dabei auch mal ganz vom eigentlichen Geschehen abdriftet, ist dann auch irgendwo verständlich. Nachdem man als Leser dann nämlich weiß wer wo steht, wird besonders das letzte Drittel dann extrem spannend, wo es dann tatsächlich darum geht, dass der Mörder geschnappt wird (Lebensbedrohung und Geheimnisausflösungen inklusive). Es wäre daher natürlich spannend zu sehen, wie die Autorin mit ihren Figuren im nächsten Band „Mörderische Wahrheiten“ weiterarbeitet. Was mir sehr gefehlt hat, war der klassische Wiener Lokalkolorit. Theresa Prammers Figuren hätten gut und gerne mal den Wiener Dialekt verwenden dürfen. Außerdem finde ich, dass sie manche Ortsangaben nicht unbedingt hinter komplizierten Umschreibungen hätte verstecken müssen (man darf dann ruhig Begriffe wie „AKH“ verwenden für „Wiens größtes Krankenhaus“). Ich habe mich dann auch während dem Lesen mal gefragt, was sie mit „Wiener Oper“ eigentlich meint. Es gibt ja doch einige in Wien, aber trotzdem ist der Schauplatz nicht klar ausgewählt. Auch das hätte sie für mich in einen Wiener Krimi ruhig machen können. So wurde die Stadt Wien eigentlich ersetzt, weil durch den fehlenden Lokalkolorit die Handlung genauso gut nach Berlin oder nach Bern (oder in sonst eine Hauptstadt) hätte gesetzt werden können. Trotzdem muss man ihr aber auch zu Gute halten, dass sie an manchen Stellen diesen schwarzen Humor der Wiener dann wieder gut herausgearbeitet hat. Er ist sehr unscheinbar und man muss schon sehr aufpassen um ihn zu erkennen. Aber wie gesagt, hätte dieses Klassisch – Wienerische eine weitaus riesengrößere Portion vertragen. Der Schreibstil als auch der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Zwischen den einzelnen Kapiteln werden immer wieder Rückblenden eines kleinen Mädchens, das von Alpträumen gequält wird, eingestreut, wobei man als aufmerksamer Leser ab der Hälfte kleine Hinweise findet, wohin dieser Erzählstrang laufen könnte, auch wenn einige Details noch sehr im Dunkeln bleiben. Ein weiteres Besonderes, die Morde werden aus Sicht der Opfer erzählt. Als Leser hat man lange keine Ahnung, wer es sein könnte, was aber auch daran liegt, dass man eigentlich so gut wie keine Hinweise bekommt. Was dann wieder daran liegt, dass die ermittelnden Figuren eigentlich mehr mit sich selbst, als mit dem Fall an sich beschäftigt sind. Im Großen und Ganzen kein schlechtes Buch. Krimi aber erst im letzten Drittel. Wenn man das aber vorher schon weiß, dann kann man durchaus damit leben. 3,5 Sterne von mir.

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  • Singen und Sterben in Wien

    Wiener Totenlieder

    oztrail

    26. June 2016 um 10:14

    Klappentext: Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore.   Zum Inhalt: Carlotta Fiore die Kaufhausdetektivin ist eine gescheiterte Existenz. Kein Talent wie ihre Mutter die berühmte Sängerin,  aus der Polizeischule geworfen, ob das was werden kann. Das einzige das Lotta, so will sie genannt werden, hat ist die riesige Wohnung, die Lotta von ihrer Mutter geerbt hat. Ansonsten, jeden Tag in die Bar um ihr Leben im Alkohol zu ertränken, ein sehr tristes Leben. Dann eines Tages taucht ihr ehemaliger Freund auf, Hannes Fischer, arbeitet im Wiener Polizei Kommissariat.  Er braucht ihre Hilfe. In der Wiener Oper passierte ein Mord. Es muss verdeckt ermittelt werden.  Fischer rekrutiert auch eine weitere Person für den Einsatz, Konrad Fürst, ehemaliger Polizeikommissar. Beide werden in die Oper als Statisten geschleust. Lotta, weil ihre berühmte Mutter dort der Star war und sie die Beschaffenheit des Hauses kennt, Konrad, weil er ehemaliger Polizist ist. Was dann weiter passiert sollte jeder Leser für sich entdecken.   Mein Fazit: Das Erstlingswerk von Theresa Prammer war mehr als spannend. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es wird nie langweilig. Man ist von der ersten Seite an mit Spannung dabei und geht mit auf Mörderjagd. Unterbrochen wird die Szenerie der Oper immer wieder durch Erinnerungen eines kleinen Mädchens, das ein Trauma verarbeiten muss. Diese Szenen sind psychologisch gruselig, da man immer wieder etwas Brutales erwartet.  Es ist nicht leicht rauszufinden wer dieses Mädchen ist. Der Tatort, die Wiener Oper ist ein passender Ort für die Morde die hier passieren.  Man fühlt sich in die Vorstellungen mit hineingezogen und ist selbst ein Statist. Theresa Prammer hat viel erklärt ohne aufdringlich zu wirken, trotzdem habe ich lange gebraucht um die Verdächtigen einzugrenzen. Was mich aber richtig umhaut ist der letzte Satz im Buch, dafür gab es keine Anzeichen. Für mich klar, dass es einen Folgekrimi geben wird.   Für das Cover bezeichnend, das Wiener Riesenrad, ja man kann gleich Wien interpretieren, aber ich hätte mir doch den Tatort gewünscht, die Wiener Oper.  Was mir noch gefällt ist, das Buch ist Hardcover.   Ich kann für die Wiener Totenlieder eine klare Leseempfehlung aussprechen auch wenn das Buch bereits im März 2015 erschienen ist.

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  • Leserunde zu "Wiener Totenlieder" von Theresa Prammer

    Wiener Totenlieder

    TheresaPrammer

    +Eilmeldung: Ein Serienmörder am weltberühmten Wiener Opernhaus + Ein Tenor wird mit seinem Kostüm ermordet, eine Soubrette unter einem Kulissenteil begraben und eine Sopranistin vergiftet. Und das am weltberühmten Wiener Opernhaus. Die Polizei ist machtlos und bittet Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore um Hilfe. Die ist nicht nur gescheiterte Opernsängerin, sondern auch die Tochter der weltberühmten Sopranistin Maria Fiore. Eigentlich wollte Lotta die Welt von egozentrischen, hyperventilierenden Künstlern für immer hinter sich lassen. Sie hasst alles, was damit zusammenhängt. Aber so richtig spannend ist die Arbeit im Kaufhaus auch nicht. Also lässt sie sich als Statistin in die Oper einschleusen. Ihr zur Seite steht Konrad Fürst, ein ehemaliger Kriminalkommissar, der sich als Clown durchschlägt, seit vor langer Zeit seine kleine Tochter verschwunden ist. Doch der Mörder lässt sich nicht aufhalten – sein nächstes Ziel: Lotta Fiore  Liebe Leser/innen, es freut mich sehr, Euch zur Leserunde der im Ullstein Verlag erschienenen "Wiener Totenlieder" einzuladen!  "Wiener Totenlieder" ist ein Krimi im Künstlermilieu, aber auch eine Liebesgeschichte. Denn Lotta trifft den Komissar Hannes Fischer wieder, mit dem sie vor Jahren liiert war ... Zu meiner Person: Ich wurde 1974 in Wien geboren, hatte Engagements als Schauspielerin unter anderem am Burgtheater, den Festspielen Wunsiedel und an der Volksoper. Seit sieben Jahren arbeite ich außerdem als Regisseurin. 2006 gründete ich mit meinem Mann das Sommertheater "Komödienspiele Neulengbach". Ich lebe und schreibe abwechselnd in Wien und in einem hübschen Häuschen am Berg in der Nähe von Reichenau an der Rax.Mehr Infos gibt es hier und auf meiner Facebook-Seite. Ich suche 20 Leser/innen, die gerne an einer Leserunde teilnehmen möchten. Bewerbungsfrage: Mich interessiert Euer Eindruck von der Leseprobe, die Ihr HIER findet. Die Bewerbung läuft bis inklusive 15. März 2015. Ich freue mich auf Eure Bewerbungen! Sehr herzlich, Theresa Prammer Ps.: Die "Wiener Totenlieder" und ich sind am 12. und 13. März auf der Leipziger Buchmesse und freuen sich auf ein "Meet&Greet", beim Ullstein Verlag Halle 3,  Stand B 100. Die Lesung findet am 12. März um 20 Uhr bei der "Krekeler killt - Österreichische Kriminacht" am Riverboat statt.

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  • Erfrischend ehrlich, ungezwungen ...

    Wiener Totenlieder

    tanteruebennase

    20. April 2016 um 11:10

    Die Wiener Totenlieder waren für mich vor allem eins: ehrlich und ungezwungen. Ja, es tauchen viele Aspekte auf, die bereits mehrfach in Krimis und Romanen vorgekommen sind: eine verschwundene Tochter, ein zweiter Erzählstrang mit verwirrenden Träumen, eine Antiheldin, die mehr privat als beruflich auf Mördersuche geht und eigentlich mehr auf der Suche nach sich selbst ist. Aber irgendwie ist dieser Krimi, der durch den großen Fokus auf das Privatleben der Protagonisten durchaus auch als Roman gesehen werden kann, doch sich selbst treu geblieben. Viel von Wien zB erfährt man nicht - ist aber auch nicht nötig - wozu also erzwungen Lokalkolorit einarbeiten? Die privaten Aspekte erscheinen wichtiger als die Suche nach dem Mörder - na und? Die ganze Handlung folgt einem roten Faden, keine erzwungenen Höhen und Tiefen, kein "was unbedingt noch reingepackt werden musste". Im allerbesten Sinne einfache und gute Unterhaltungsliteratur - ich freue mich auf neue Fälle mit Carlotta!

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  • Mutter

    Wiener Totenlieder

    anyways

    05. April 2016 um 20:52

    Das Ensemble am Wiener Opernhaus wird stark dezimiert. Jemand hat es vorrangig auf die durchschnittlichen Sänger und Sängerinnen abgesehen. Gemeinsam ist ihnen nur ein spektakulärer Tod entweder bei den Proben oder der Premiere. Kriminalkommissar Hannes Fischer ist verzweifelt, er bräuchte dringend Insider in der Oper, jemand der sich gut auskennt mit den Gepflogenheiten und den schwierigen Charakteren der Schauspieler. Zwei Personen könnten ihm als Undercover-Agenten vielleicht behilflich sein, Ex-Kollege Konrad Fürst, der etwas unrühmlich aus dem Dienst schied und sich jetzt eine Existenz als Clown aufgebaut hat, und seine Ex-Freundin und ehemalige Polizeidienstanwärterin Carlotta Fiore, Kaufhausdetektivin mit Gesangs-, Ballett und Schauspielunterricht. Bei letzterer weiß er, das er sie nur sehr schwer wird überzeugen können, erstens mit ihm wieder zusammen zu arbeiten und zweitens zurück an die Oper zu gehen… Ein sehr bemerkenswerter Debütkrimi. Eine ausgefeilte Story, vermischt mit zahlreichen Perspektivwechseln, gut gelungenen Spannungsbögen und einem spektakulärem Finale. Doch der Leser ist auch sehr gefordert, denn zwischen die eigentliche Story hat die Autorin eine weitere Geschichte eingebaut, die eines Mädchens, bei der der Verdacht besteht, dass die Kleine entführt wurde. Da sowohl Konrad Fürst, als auch Carlotta eine sehr schwierige und teilweise dramatische Vergangenheit haben, ist nicht ganz klar mit wem diese Geschichte eine Verbindung hat oder haben wird. Es sind viele Erzählstränge die Theresa Prammer spinnt, sie fädelt sie jedoch gekonnt zu einem schlüssigen Ende, in dem auch ein wenig Hoffnung auf eine Fortsetzung aufflammt. Der Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs ist detailliert und realistisch geschildert, ungefähr auch so wie man es als Laie vermutet. Überall egoistische, egozentrische, erfolgsverwöhnte, machthungrige und dadurch teilweise brillante aber auch durchschnittlich begabte Individuen , die die Hoffnung nie aufgeben auch endlich ihr Talent so weit entwickelt zu haben, das auch sie zu den Großen gehören, ein Durchhaltewillen, der nicht immer von Erfolg gekrönt ist, bevölkern diese Kulturstätte, immer auf der Suche nach Ruhm und Beifall. Gefallen hat mir ganz besonders die Darstellung von Lottas innerer Zerrissenheit, die Tochter eines so großen Stars zu sein und die Erwartungshaltung die deren künstlerische Umgebung an sie hat, nie erfüllen konnte und kann. Eine unangenehme Situation sich ständig mit einer Überlebensgroßen Figur der eigenen Mutter zu messen, vielleicht hat ihr die Autorin deshalb so einen ungesunden Lebenswandel zugeschrieben. Normalerweise mag ich die übertriebene Darstellung solcher verkappten Existenzen nicht, wahrscheinlich weil dieser Stereotyp in den meisten (amerikanischen) Krimis vertreten ist. Hier macht es jedoch durchaus Sinn die Protagonisten genauso agieren zu lassen. Zu guter Letzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich sehr gefreut habe endlich wieder ein Hardcover Buch in den Händen zu halten. Nicht das ich etwas gegen Paperback Bücher hätte, aber bei einem so spannenden Krimi sieht man es denen anhand der Leseknicke doch deutlich an.

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  • Großartige Charaktere mit dunkler Vergangenheit

    Wiener Totenlieder

    Louisdor

    02. April 2016 um 17:10

    Es gehört fast schon zum guten Ton, dass Ermittler in Krimis heutzutage Probleme mit sich herumschleppen, schwere Kindheiten hatten, Sozialneurotiker sind oder nebenbei noch Eheprobleme lösen müssen. In schlechten Büchern wirkt das aufgesetzt und gestelzt, als habe der Autor den "schillernden Protagonisten" am Reißbrett entworfen. In "Wiener Totenlieder" traf nichts davon zu. Hauptfigur Lotta zog mich ziemlich schnell in ihren Bann, obwohl oder gerade weil sie ziemliche Probleme mit ihrem Leben hat, eindeutig zu viel Alkohol trinkt, und mit deutlich zu vielen Männern wahllos ins Bett steigt.Lüge, Verdrängung, SarkasmusIch bin häufig kein allzu großer Freund von Geschichten in der Ich-Perspektive. Zu viel Innensicht, zu viel Selbstreflexion. Tatsächlich kam ich in die ersten Seiten von "Wiener Totenlieder" etwas schwerfällig hinein, die Sprache erschien mir ungewohnt verschnörkelt, und das, obwohl mich das Thema sehr gereizt hatte: Ermittlungen an einer Oper, geschildert von einer Autorin, die offenbar schon Engagements an Opern und Theaterhäusern hatte. Beide Vorurteile (Perspektive und Sprache) waren in Windeseile verschwunden. Lotta aus der Ich-Perspektive, das ist ein sehr eindringlicher Einblick in die Seele einer Menschen, der sich selbst sehr viel vorlügt, manches verdrängt, anderes wieder sehr klar formuliert. Es lohnt sich, diese Person aus ihrer eigenen Gedankenwelt zu verfolgen.Es geht um Mord an der Oper, ziemlich viel Mord, ein wahrer Serienmörder geht um, und jedes Mal, wenn die Perspektive kurz wechselt, zu einer Figur in der Dritten Person, weiß man bald, dass genau diese Figur sterben wird, was gerade anfangs recht unterhaltsam ist (mir persönlich waren es gegen Ende ein oder zwei Morde zu viel). Es geht, wie in jedem guten Krimi, auch darum, wie das Umfeld reagiert, wie die Oper mit diesem Ausnahmezustand umgeht. Und es geht um zwei verdeckte Ermittler, die eingeschleust werden, beides eigentlich gescheiterte Existenzen, beide nicht die Art von Ermittler, auf die man als Kriminalpolizei zurückgreifen würde, wenn man denn die Wahl hätte: Lotta, Tochter einer berühmten Opernsängerin und Konrad, aus dem Dienst geworfener Kriminalbeamter.Dämonen aus der VergangenheitUnterbrochen wird die Perspektive von Lotta nicht nur durch die Mordopfer, sondern auch durch ein zunächst sehr rätselhaftes Mädchen mit Alpträumen, bei dem man lange Zeit nicht weiß, wer genau sie ist, und wie sie dazugehört. Mir waren, rein aus Leserlogik, mehr oder weniger zwei Szenarien plausibel: Der Mörder - oder Lotta. Ich hatte immer gehofft, dass es Lotta ist, weil es der Figur noch eine Dimension mehr verleihen würde, werde aber an dieser Stelle die Auflösung nicht verraten.Überhaupt, Lotta und Konrad: Beide umgeben jeweils dunkle Geister und Dämonen aus der eigenen Vergangenheit und das ist, anders als die eingangs erwähnten Pseudo-Probleme, messerscharf packend gelungen. So sehr, dass mich zumindest nach der Hälfte das Buches deutlich mehr die Auflösung dieser privaten Geschichten interessierte, als die Suche nach dem Mörder. Für mich zog gerade dadurch das Buch seinen Kick, und ich verrate zumindest so viel, dass die Auflösung höchst dramatisch wird, und nach und nach sogar scheinbar nebensächliche Figuren einen tieferen Sinn erhalten.Das ist, im besten Sinne, ein Krimi, der mehr zu erzählen hat als das Whodunit-Spielchen der Figuren aus der Oper. Für alle, die fasziniert von Charakterdarstellungen sind: Große Empfehlung.

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  • Viele Morde in Wien

    Wiener Totenlieder

    Langeweile

    01. April 2016 um 10:55

    Die Leseprobe hat mir gut gefallen, ich habe voller Spannung auf das Buch gewartet.Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Zum Inhalt: Carlotta Fiore ,genannt Lotta ,ist die Tochter einer berühmten Opernsängerin die vor zwei Jahren an Krebs verstorben ist.Nach dem Willen ihrer Mutter sollte sie in deren Fußstapfen treten, jedoch fehlte ihr dafür das nötige Talent.Auch eine angefangene Ausbildung bei der Polizei hat sie erfolglos abgebrochen.Ihren Lebensunterhalt verdient sie mehr oder weniger erfolgreich als Kaufhausdetektivin.Lotta spürt ,dass es in ihrem Leben ein dunkles Geheimnis gibt , welches sie gerne lösen möchte. Zur gleichen Zeit tritt die Wiener Polizei mit der Aufklärung von mehreren Morden am Opernhaus auf der Stelle. Der Polizist Hannes Fischer ,Lottas früherer Geliebter , bittet sie um Hilfe .zusammen mit Ex Kommissar Konrad Fürst soll sie als Statistin undercover ermitteln.Konrad Fürst hat seit dem Verschwinden seiner Tochter vor mehr als zwanzig Jahren seinen Halt im Leben verloren,er fristet sein Leben als Clown im Zirkus.Beide hatten bzw. haben ein massives Alkoholproblem. Über Zweidrittel des Buches plätschert die Geschichte so dahin , es geschehen weitere Morde ,ohne dass Lotta und Konrad oder die Polizei der Lösung näherkommen.Ausserdem taucht noch ein Stalker auf ,der Lotta vergewaltigt und ihr und Hannes nach dem Leben trachtet. Zum Schluss werden zwar die Morde und die Geschehnisse der Vergangenheit geklärt, es bleiben jedoch einige Ungereimtheiten übrig. Fazit: Der Roman hatte gute Ansätze ,er war jedoch durch die vielen Geschehnisse für meinen Geschmack völlig überfrachtet. Buchtitel:

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  • Mordsoper

    Wiener Totenlieder

    walli007

    01. April 2016 um 10:12

    Für eine Opernkarriere hat es nicht gereicht, deshalb arbeitet die Tochter der verstorbenen Operndiva als Kaufhausdetektivin. Also, auch deshalb, weil es mit der Ausbildung bei der Polizei nicht geklappt hat. Carlotta, die lieber Lotta heißt, fällt daher aus allen Wolken, als Hannes Fischer sie um Mitarbeit an einem Fall bittet. Wegen ihrer Kontakte zur Oper so sie dort eine Statistenrolle übernehmen. Gleichzeitig soll der Ex-Polizist Konrad Fürst eingeschleust werden, um die Ermittlungen voranzutreiben. Zwar ist es so ziemlich das Letzte, wovon Lotta träumt, aber nachdem bereits das zweite Ensemblemitglied umgekommen ist, willigt sie doch in das Angebot ein.  Oftmals nicht ganz bei der Sache, in ihre eigenen Probleme verstrickt, taucht Lotta schneller wieder in die Welt der Oper ein als ihr lieb ist. Die ehemaligen Kollegen der Mutter erkennen sie natürlich und damit wird die Erinnerung an ihre Kindheit geweckt. Die alten Alpträume drängen sich ins Gedächtnis zurück. Doch auch ihr gemeinsamer Einsatz mit Konrad Fürst kann weitere Opfer nicht verhindern. Es muss ein Insider sein, der gute Kenntnisse der Szene hat. Was kann nur ein Motiv sein, Menschen, die eher als Nebendarsteller fungieren, auf offener Bühne zu töten.  Vielleicht fragt man sich, ob ein lang gehegter Groll wirklich zu solchen Auswirkungen führen kann und ob es solche Zufälle geben kann. Nichtsdestotrotz fühlt man sich in die sympathischen Protagonisten hinein, verdreht zwar manchmal die Augen, wenn die Handlungen etwas abwegig erscheinen, ist aber in jeder Minute der Lektüre mit jeder Faser dabei. In die  Zerrissenheit Lottas kann man sich bestens hineinfühlen. Man bebt förmlich mit ihr, wenn ihr innerlicher Vulkan auszubrechen droht, man wünscht, sie möge den Knoten in ihrem Herzen lösen können. Genauso möchte man Konrad in seiner Suche unterstützen. Dabei lässt man sich in die Welt der exzentrischen Operndarsteller entführen und erhält amüsante und witzige Einblicke in eine Szene, die sich selbst vermutlich sehr ernst nimmt.  Ein spritzig spannendes Debüt.

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  • Mir fehlte Spannung und Lokalkolorit

    Wiener Totenlieder

    vanessabln

    29. March 2016 um 15:15

    An der Wiener Oper sterben die Künstler und sonstige Mitarbeiter wie die Fliegen - und das sogar während der Vorstellungen. Carlotta Fiore, Tochter einer berühmten Opernsängerin, selbst nach einigen Widrigkeiten des Lebens als Kaufhausdetektivin tätig, wird dazu auserkoren, undercover als Statistin zu ermitteln, gemeinsam mit dem ehemaligen Kommissar Konrad Fürst, der wiederum zwischenzeitlich als Clown seinen Lebensunterhalt verdient. Die beiden müssen sich immer wieder zusammenraufen, denn sie tragen jeweils eine zunächst sehr geheimnisvolle Vergangenheit mit sich herum. Fiore fällt durch ihre unkonventionelle Lebensart, eine gewisse Streitsucht und den ständigen Hang, in schwarze Löcher zu fallen, obwohl sie nach außen tapfer die Freche spielt, zwar aus dem Rahmen und könnte sympathisch sein, bin mit ihr jedoch überhaupt nicht warm geworden. Sie lässt keinen One-Night-Stand aus und ist zudem dem Alkohol verfallen, während Fürst noch immer Hoffnung hat, seine seit Langem vermisste Tochter zu finden und der Sympathieträger ist.Aufgrund der Inhaltsangabe und da der Krimi in Wien spielt, hatte ich wohl etwas hohe Erwartungen an das Buch. Der Prolog hat mir gut gefallen, er hatte Witz und Spannung, und dann ging es langsam immer mehr bergab, so dass ich kurz vor der Hälfte sogar überlegte abzubrechen. Sicher blickt man hier einmal hinter die Kulissen der Oper (zumal die Autorin dort heimisch war) und die dort tätigen Personen haben die vermuteten Marotten. Aber der berühmte Wiener Charme, den ich in anderen Büchern, die in dieser Stadt spielen, gefunden habe, fehlte leider. Somit hätte das Buch auch in jeder anderen Großstadt spielen können. Die Ironie, die manchmal durchkommt, wird irgendwie durch die übertriebene Art der Protagonistin, wieder erschlagen.Insgesamt war mir das Buch zu fade und vor allem für einen Krimi zu wenig spannend. Eigentlich stehen verwickelte Familiendramen im Vordergrund, die für einen Roman gut getaugt hätten. Ob das alles reaIistisch ist, bleibt offen, wie auch ein paar andere Fragen. Irgendwann fragte ich mich außerdem, wie immer mehr Personen ermordet werden können, obwohl sich die Polizei im Haus befindet. Dazu erfährt man leider nichts, wie auch über die Ermittlungen kaum etwas zu erfahren ist. Im Mittelpunkt stehen Fiore und Fürst, ihre Vergangenheiten, ihre widersprüchlichen Gefühle und die Tatsache, dass ein beiläufiger One-Night-Stand durchaus gefährlich werden kann. Am Ende gab es immerhin als Trost noch einige Überraschungen und es wird klar, was es mit dem immer wieder eingeschobenen Mädchen, das Alpträume hat, auf sich hat. Das Potenzial wurde hier insgesamt nicht ganz ausgeschöpft, finde ich. Insbesondere die Mutter von Lotta fand ich gut dargestellt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Mord im Wiener Opernhaus

    Wiener Totenlieder

    nati51

    27. December 2015 um 12:12

    In ihrem Krimidebüt entführt die Autorin Theresa Prammer ihre Leser ins bekannte Opernhaus nach Wien, dies bildet eine ungewöhnliche Kulisse für die Morde mit sehr ausgefallenen Mordinstrumenten. Der Tenor Wilhelm Neumann ist überglücklich als Monostatos in einer modernen Fassung der Zauberflöte singen zu können. Doch sein Kostüm macht beim Anziehen Probleme, seinen Garderobier findet er eingesperrt auf der Toilette, doch die Zeit reicht nicht mehr sich vollständig umzuziehen und so betritt er die Bühne in Unterhose und einen schnell übergeworfenen Bademantel. Er verspürt einen plötzlichen Schmerz und stürzt in den Orchestergraben, durchbohrt von einer Metallplatte aus seinem Kostüm. Hannes Fischer von der Polizei bittet Lotta Fiore, eine Kaufhausdetektivin um Hilfe, da dieses bereits der zweite Mord an der Wiener Oper war, denn bereits vorher kam eine Soubrette ums Leben, als sie unter einem Kulissenteil begraben wurde. Er will Lotta als Statistin einschleusen, denn ihr würde man mehr anvertrauen, als der Polizei, da ihre verstorbene Mutter eine bekannte Operndiva war und sie sich im Opernhaus auskennt. Doch ihre Undercovertätigkeit soll Lotta nicht allein durchführen, Clown Foxi mit richtigem Namen Konrad Fürst, ein ehemaliger Ermittler, soll ihr zur Seite stehen. Konrad Fürst, wurde vor mehr als zwanzig Jahren aus dem Polizeidienst entlassen, als ihn ein Schicksalsschlag traf. Seine damals vierjährige Tochter verschwand spurlos auf einem Parkfest. In einem Fluss fand man den Rucksack des Mädchens und es wurde vermutet, dass das Kind ertrunken ist. Doch die Leiche wurde nie gefunden Die Ermittlungen wurden eingestellt und Konrad ist fest überzeugt, dass seine Tochter noch lebt. Die beiden ungewöhnlichen Ermittler nehmen an den Proben und Vorstellungen teil, doch sie haben das Gefühl den Mörder nicht näher zu kommen. Obwohl weitere Morde geschehen, wird das Wiener Opernhaus nicht geschlossen, denn die Vorstellungen sind komplett ausgebucht. Schon nach den ersten Seiten wird klar, dass es sich bei diesem Buch um einen abwechslungsreichen Krimi handelt, der nicht nur wegen den Morden das Interesse weckt, sondern man ist auch auf die ungewöhnlichen Undercoverermittler gespannt und möchte Näheres über ihren Hintergrund erfahren. Die Ermittlungen werden durch kurze Einschübe unterbrochen, die von einem Mädchen handeln, die unter Albträumen leidet. Erst am Schluss wird klar, wer dieses Mädchen ist. Die Charaktere der Protagonisten sind gut und authentisch gezeichnet. Die Beschreibungen vor und hinter der Bühne sind der Autorin gelungen und man merkt dass Theresa Prammer selbst als Schauspielerin gearbeitet hat. Das Buch endet mit einem Finale und einem Happy End. Bis zum Schluss fühlte ich mich gut unterhalten.

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