Theresa Révay Das Erbe der Fonteroys

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Fonteroys“ von Theresa Révay

Sie sind eine mächtige und berühmte Dynastie von Pelzhändlern. Um 1900 trägt ganz Paris die Kreationen der Fonteroys. Aber der junge Léon Fonteroy sucht das Abenteuer. Während er nach Kanada und Russland reist, muss sein Bruder André die Tradition des Hauses weiterführen. In seiner Ehe mit der schönen Valentine ahnt er nicht, dass sie ein Geheimnis vor ihm verbirgt. Andrés Kinder werden in die Wirren der Geschichte verstrickt, als sie im Zweiten Weltkrieg Sergei begegnen, dem Sohn von Léon. Eine verbotene Liebe droht die Familie der Fonteroys zu zerreissen. (Quelle:'Flexibler Einband/01.08.2006')

Zeitsprünge und Personenwechsel sind derart sprunghaft, dass es kaum flüssig lesbar ist. Absolut abzuraten!

— jockel12

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  • Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt ...

    Das Erbe der Fonteroys

    engineerwife

    16. October 2015 um 10:36

    Der Klappentext lässt auf eine spannende Familiensaga hoffen. Diese Hoffnung wird diesmal leider nur teilweise erfüllt. Meistens wird ja das Gegenteil verlangt, aber hier muss ich sagen, das Buch war mir zu kurz. Der interessante Stoff hätte Material für einen Dreiteiler hergegeben. Wie von der Autorin gewohnt, ist auch in diesem Buch der Schreibstil wieder interessant und spannend gehalten aber leider wurden viele Geschichten nur angerissen oder an der Oberfläche behandelt. Ich hätte mir z. B. gewünscht, mehr von Andres Bruder Leon zu erfahren, das harte Leben in Sibirien muss schwer gewesen sein. Natürlich hätten auch die anderen Charaktere noch mehr hergeben können, schade. Zu erwähnen sei aber, dass es sich hier um den Debütroman der Autorin handelt, sie steigert sich deutlich bei ihrem Zweiteiler um Gräfin Xenia Ossolin und den Fotografen Max von Passau.   

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  • Beliebige Geschichte, austauschbare Figuren

    Das Erbe der Fonteroys

    winter-chill

    Die Geschichte einer Pariser Pelzhändlerdynastie vom Ersten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre – voller bewegender Schicksalsschläge, zwischen Geheimnissen, politischen Verstrickungen und unerfüllten Lieben. Stoff also, aus dem man echt etwas hätte machen können. Révay ist mit „Das Erbe der Fonteroys“ allerdings trotzdem nur eine mittelmäßige Familiensaga gelungen. Der Schreibstil ist dabei wirklich ansprechend. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen und man kann den Roman definitiv als kurzweilig bezeichnen. Wie Révay allerdings die Handlung entwirft, ist einfach nur lieblos. Der Roman beginnt 1921: Valentine heiratet eher unfreiwillig André, den Erben der Pelzhändlerdynastie Fonteroy. Über zwei Generationen hinweg wird dann die Geschichte der Familie und des Unternehmens erzählt – zwischen Aufstieg und Fall, zwischen Kriegswirren, Weltwirtschaftskrise und Friedenszeiten, zwischen Paris, Leningrad und Leipzig. Es gibt auch immer mal wieder kleine Rückblenden in die Zeit um den Ersten Weltkrieg. Dabei rast Révay wie ein Schnellzug durch die Zeit. Nach vier Seiten sind dann oft schon mal wieder zwei Jahre vergangen. Und ehe man sich versieht, ist auch der Zweite Weltkrieg schon wieder vorbei. Kaum hat man sich mit den Protagonisten der ersten Generation angefreundet, muss man sich schon an die Protagonisten der zweiten Generation und deren Geschichten gewöhnen. Oft wusste man tatsächlich nicht, in welchem Jahrzehnt man sich gerade befindet. Auch viele wichtige Dinge hat man eher so nebenbei erfahren: Da hat Valentine plötzlich auch noch einen kleinen Sohn und in einem Nebensatz bekommt man dann mit, dass sie für den Widerstand arbeitet. Das alles hat zur Folge, dass der Roman total oberflächlich ist und man gar keine Chance hat, an die Protagonisten heranzukommen und an ihrem Schicksal Anteil zu nehmen. Die Geschichte wird total beliebig und die Figuren einfach austauschbar. Ich konnte überhaupt nicht richtig in die Geschichte eintauchen, weil einfach alles so an mir vorbeigeplätschert ist. Diesen Roman kann man sich meiner Meinung nach echt sparen. Lieber sollte man Révays Zweiteiler „Die weißen Lichter von Paris“ und der „Himmel über den Linden“ lesen. Da geht es um eine ziemlich ähnliche Thematik, allerdings hat Révay da ihr Handwerk besser verstanden.

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  • Rezension zu "Das Erbe der Fonteroys" von Theresa Révay

    Das Erbe der Fonteroys

    elvira

    11. March 2013 um 20:19

    Ich mag die Bücher von Theresa Revay. Zwar sind sie im Grundgerüst gleich, doch sie sind interessant und man erfährt immer was geschichtliches. Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen wie zum Beispiel Die Lichter von Paris. Historisch gesehen war das Buch gut, aber die Charaktere wurden alle nur oberflächlich angeschnitten. Es waren auch leider zuviele Personen in diesem Buch. Man konnte mit keinem wirklich mitfühlen, sehr schade! Die einzigen Personen die ich sehr sympathisch fand waren Andre und Peter, die Frauen waren zum größten Teil gefühlslos, das war nicht so toll, denn gerade in Die weißen Lichter von Paris waren die Frauen die starken Personen. Naja dieses Buch ist ein solides Buch, eine kurzweilige Unterhaltung mit sehr schwachen Charakteren!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Fonteroys" von Theresa Révay

    Das Erbe der Fonteroys

    FoxisBuecherschrank

    17. September 2010 um 12:33

    Eine europäisches Familienschicksal zwischen Glanz und Tragik (um 1900) Die Fonteroys sind eine mächtig Pariser Dynasie von Pelzhändlern. Der Zwist der Brüder André und Léon spaltet die Familie. Aufstieg und Fall, Leidenschaft und Hass prägen über die drei Generationen ihre Lebenswege. In den wirren des Krieges, zwischen Paris, Leipzig und Leningrad, ist es eine verbotene Liebe, die das Schicksal der Fonteroys entscheidet. Leider war das Buch nicht so gut wie ich mir das gedacht hatte. Plätschert irgendwie so dahin und es kommt beim lesen leider Langeweile auf.

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