Therese Philipsen

 3.6 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorin von Blutschande, Sündenspiel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Therese Philipsen

Therese Philipsen wurde am 5. September 1976 in Snekkersten, Nordseeland, Dänemark geboren. Bereits während ihres Studiums begann sie beim dänischen Fernsehsender TV2 zu arbeiten, was sie nach dem Studium fortführte. Ihren Debütroman »Den Tjekkiske Forbindelse« veröffentlichte sie im Jahr 2007. Zwei Jahre später veröffentlichte sie ihren nächsten Roman »Blutschande« (Originaltitel »Den Man Elsker«) – die deutsche Veröffentlichung ist für Juni 2011 vorgesehen – über den Ermittler Life Moretti als Auftakt einer Reihe. Deren zweiter Band »Fortidens Synder« erscheint im Juni 2011, ob und wann er auf deutsch erscheint, ist noch nicht bekannt. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Florida, USA.

Alle Bücher von Therese Philipsen

Therese PhilipsenBlutschande
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Blutschande
Blutschande
 (16)
Erschienen am 16.06.2011
Therese PhilipsenSündenspiel
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Sündenspiel
Sündenspiel
 (1)
Erschienen am 20.05.2013
Therese PhilipsenSündenspiel: Thriller
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Sündenspiel: Thriller
Sündenspiel: Thriller
 (0)
Erschienen am 20.05.2013
Therese PhilipsenBlutschande: Thriller
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Blutschande: Thriller
Blutschande: Thriller
 (0)
Erschienen am 11.07.2011

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Neue Rezensionen zu Therese Philipsen

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Blutschande" von Therese Philipsen

eine spannende folgenreiche Suche nach einem vermissten Mädchen
ban-aislingeachvor 2 Jahren

Der Thriller „Blutschande“ wurde von der Autorin Therese Philipsen geschrieben. Das Buch ist am 16.06.2011 auf Deutsch im Goldmann Verlag erschienen und umfasst 344 Seiten.

Als die elfjährige Cecilie ihr Elternhaus am Morgen verließ, schien alles normal zu sein. Doch das blonde Mädchen kam niemals in der Schule an und wurde als vermisst erklärt, als eine Lehrerin die Mutter anrief. Während sich die Medien auf den Fall stürzten und die Eltern die Medien scheinbar zu nutzen wissen, versucht die Polizei fieberhaft den Täter zu finden. Im Küstenort Espergærde bekommt die Polizistin Liv Moretti Hilfe von ganz oben. Eine kürzlich erschaffene nationale Sonderkommission, soll ihr helfen das Mädchen zu finden. Denn der Fall wird mit zwei alten Fällen in Verbindung gebracht. Letztendlich wird das Mädchen gefunden, jedoch an einem Ort wo niemand es jemals vermutet hätte.

Bei diesem Buche hat mir sehr gefallen, dass die ganze Polizeieinheit wichtig war und nicht nur zwei Personen im Vordergrund standen. Natürlich gibt es dennoch zwei Polizisten die am wichtigsten sind. Zum einen ist dies Liv Moretti, welche ich sehr mochte und die meine Vorurteile über Polizisten geradezu gesprengt hat. Sie ist eine sehr unkonventionelle Polizistin mit einer überraschenden Vergangenheit. Sie ist stur, mutig fast schon zu mutig, klug und beobachtend. Ich fand es sehr schön ihre Gedanken mitverfolgen zu können, besonders als sie in ein Milieu vorgedrungen waren, welches sie aus ihrer Kindheit kannte. Die andere Hauptperson ist Per Roland der Leiter der nationalen Sonderkommission. Ich habe gebraucht um ihn lieben zu lernen. Von Anfang an habe ich ihn zwar gemocht, aber manche Ticks von ihm fand ich schrecklich, Die Sache mit den Stimmbändern ging mir zum Beispiel schrecklich auf die Nerven und ein wenig auch seine Sehnsucht nach seiner ach so tollen Exfrau. Doch er ist ein guter, kluger Polizist und ein angenehmer, gebildeter Zeitgenosse. Ich hoffe das die Entwicklung im Polizeiteam sich im zweiten Buch fortsetzt. Die nationale Sonderkommission besteht aus verschiedenen Polizisten und einer Psychologin. Jeder von ihnen ist aus bestimmten Gründen in die Kommission geholt worden, was am Anfang erklärt wird und einem so die Leute näherbringt.

Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Besonders hat mir gefallen wie oft sie mich in die falsche Richtung gelenkt hat. Wenn ich einmal gedacht habe, dass ich endlich das Puzzle zusammensetzen könnte, gab sie mir ein neues Stück, welches auf den ersten Blick nicht zu passen schien und meine ganzen Ideen über den Haufen warf. Genau so etwas liebe ich bei Krimis wie auch bei Thrillern, nur leider gelingt dies meiner Meinung nach nur wenigen Autoren. Vor allem scheitern die meisten dann an einem plausiblen Ende, das ist bei Therese Philipsen ganz anders. Auch hat mir sehr gefallen wie man sich den Leuten näherte und wie die Umgebung beschrieben wurde, so fiel es einem als Leser noch einfacher sich zusammen mit der Polizei auf die Suche nach dem Mädchen zu begeben. Die Nebencharaktere sind ebenfalls sehr gut gelungen, vor allem fand ich klasse wie viele Leute man verdächtigen konnte und am Ende des Buches hatte ich auf all meine Fragen eine Antwort.

Da mir der Thriller sehr gut gefallen hat empfehle ich ihn sehr gerne weiter.

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YaBiaLinas avatar

Rezension zu "Blutschande" von Therese Philipsen

Spannender und fesselnder Thriller mit unsympathischer Ermittlerin
YaBiaLinavor 3 Jahren


Inhalt:
Die 11 jährige Cecile verschwindet,auf den Weg zur Schule,spurlos.Es gibt jede Menge Spuren,aber sie verlaufen immer wieder im Sande und die Populatrität von Cecile hilft den Ermittlern auch nicht weiter,da sich die Eltern immer wieder vor die Kamera stellen.Aber dann wird sie gefunden,an einem Ort,wo sie keiner vermutet hätte und alles spricht für einen Täter,der seit 10 Jahren im Gefängnis sitzt,weil er dieselbe Tat vor Jahren schon zwei mal begangen hat....oder haben sich die Ermittler getäuscht?!


Charaktere:
Die Hauptprotagonisten sind die Ermittler Per Roland und Liv Moretti.Per konnte ich gut leiden,er kamm authentisch rüber,egal ob er gerade den "Ermittler" oder seine private Seite gezeigt hat.Man konnte sich richtig vorstellen wie es ihm ging und was er fühlt,wenn es um seine Frau und Kinder ging.Liv jedoch konnte mich gar nicht überzeugen.Ihr ganzes Auftreten und ihre Art,sie kam mir total unsympathisch rüber und ich konnte mich das ganze Buch nicht mit ihr anfreunden.Sie ist zwar eine gute Ermittlerin und macht ihr Arbeit gut,aber alles andere kann man vergessen.


Schreibstil:
Dieser war angenehm und flüssig zu lesen.Die Autorin wusste wie man die Spannung hält um den Leser an das Buch zu fesseln.Diese ganzen Auf´s und Ab´s,immer neue Hoffnungsschimmer,neue Ermittlungsgänge....immer wieder wurden welche zerschmettert....man hat immer mitgefühlt.


Cover:
Naja,Cover ist jetzt nicht so der Burner und ich finde auch nicht,das es zum Inhalt des Buches passt.Da hätte die Autorin sich vielleicht was anderes einfallen lassen sollen.


Fazit:
Ein sehr gelungener Thriller,der mich mit seinem Schreibstil und der Spannung permanent ans Buch fesseln konnte.Jedoch gibt es ein Minuspunkt für die unsympathische Hauptprotagonistin.Konnte mich mir ihr einfach nicht anfreunden.


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A

Rezension zu "Blutschande" von Therese Philipsen

Niederspannung aus Dänemark!
Arunvor 4 Jahren

Blutschande von Therese Philipsen

Der erste Fall des ungleichen Ermittlerpaars Liv Moretti und Per Roland.

Habe überlegt, ob ich überhaupt etwas zu dem Buch schreiben soll?

Vielleicht kann ich aber jemanden davon abhalten seine Zeit mit diesem Werk zu vergeuden!

Die Autorin belegt die Ermittler der Sonderkommission mit jeder Menge an Attributen, damit könnten sie sogar im Varieté auftreten. Dann bereitet sie uns einen Cocktail mit vielen Zutaten wie

Entführung, Vergewaltigung, Mord, Erpressung, Inzest, Kinderhandel, Pädophilie, Lügengebilden weggesperrt sein und sonstigen Verbrechen.

Die Story empfand ich total über konstruiert und einige Szenen waren einfach nur lächerlich!

Die Kommissarin mit ihrer Allzweckwaffe einen Schraubendreher.

Eine Verhaftung eines Verdächtigen der auf einem Bauernhof zur Miete wohnt gerät zu einer Slapstick Einlage mit Kampfhund und einem Bauern mit Jagdflinte, diese gefährliche Situation löst sich mit einem Handyklingeln locker auf.

Der Kommissar fährt bei einem Einsatz mit fast 200 Km/h durch eine Ortschaft, vor einem Laden stehen Jungs und winken ihm jubelnd zu.

Die tägliche Dienstbesprechung wir von dem Leiter der Soko immer mit der Preisgabe von „wichtigen“ Informationen eingeläutet.

Kleines Beispiel: Es ist Dienstag der 23. September 2008. Dieses Jahr hat noch 99 Tage.
Heute ist übrigens der Tag des heiligen Linus. Linus war um das Jahr 90 Bischof in Rom und soll der direkte Nachfolger von Petrus im Amt des Papstes gewesen sein. Außerdem ist heute der Jahrestag des Kaugummis, der 1848 in der USA zum ersten Mal in einem Laden verkauft worden ist.
Hier habe ich mich gefragt waren diese Infos Lückenfüller oder waren diese täglichen Nachrichten als „Running Gag“ gedacht?


Dieses Buch war für mich eine Enttäuschung auf ganzer Linie, habe es nur fertig gelesen, um festzustellen, wie tief das Niveau wirklich war.


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Therese Philipsen wurde am 05. September 1976 in Snekkersten, Nordseeland (Dänemark) geboren.

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