Therese Walsh

 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Therese Walsh

Therese Walsh schloss ein Studium der Psychologie mit dem Master Degree ab. Seitdem ist sie als Journalistin für verschiedene Fach- und Frauenzeitschriften tätig und Mitbegründerin des Autorenblogs »Writer Unboxed«. Walsh veröffentlichte ihr Romandebüt »Die Spuren meiner Schwester« im Jahr 2009. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von New York, USA.

Alle Bücher von Therese Walsh

Die Stimme meiner Schwester

Die Stimme meiner Schwester

 (6)
Erschienen am 25.05.2011
The Last Will of Moira Leahy

The Last Will of Moira Leahy

 (0)
Erschienen am 03.08.2010

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Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh
BeautyBooksvor 7 Jahren

Seit Maeve vor neun Jahren ihre Zwillingsschwester Moira verlor, hat sie sich ein streng geregeltes Leben aufgebaut, ihren Freund, den Künstler Noel, hält sie auf Distanz.. Als sie bei einer Auktion einen Keris, einen javanesischen Dolch, entdeckt, ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben verändern wird.. Sie ersteigert den Keris – und beobachtet schon bald merkwürdige Phänomene: Die geschwungene Klinge des Dolches fühlt sich ungewöhnlich warm an, er ist nicht dort, wo Maeve ihn hingelegt zu haben meint, später taucht er an anderen Orten auf.. Vor allem aber entzündet sich an der mysteriösen Waffe, die auf frappierende Weise jenem Dolch gleicht, mit dem sie und Moira einst Piraten spielten, Maeves Erinnerung mit solcher Heftigkeit, dass sie ihr nicht länger ausweichen kann.. Um das Geheimins des Keris zu lüften, lässt sich Maeve von ihrem Vater und ihrer besten Freundin überreden, nach Rom zu reisen.. Dort wartet jedoch auch jede Menge Gefahr auf sie.. Und Noel.. Wird sie ihm durch diese Reise wieder näher kommen..? Auch Noel will Maeve’s Vergangenheit in Erfahrung bringen.. Er will dass sie sich ihm gegenüber öffnet.. Was passierte damals zwischen ihr und Moira..? Wieso redet sie nie von ihrer Zwillingsschwester..? Was geschah vor 9 Jahren..?

Meine persönliche Meinung:
Eine warmherzige, fast magische Geschichte über Zwillingsschwestern, Selbstfindung und Vergebung.. Maeve und Moira wurden von heut auf morgen auseinandergerissen.. Sie waren Schwestern, Zwillinge und beste Freundinnen.. Bis sich Moira veränderte, den Streit mit Maeve regelrecht suchte, ihr aus dem Weg ging.. Streit, Hass und Wut.. Maeve, die immer schon beliebter und talentierter war.. Moira kämpfte für Anerkennung, wollte so sein wie ihre Zwillingsschwester.. Wenn da nicht dieser Junge wär, der in Maeve verliebt ist.. Moira ist eifersüchtig, denn sie liebt diesen Jungen und will endlich mal das bekommen was sie sich wünscht.. Liebe..
Ich fühlte irrsinnig mit Moira und Maeve, den Hauptprotagonistinnen, mit.. Dieses Buch wechselt sich mit den Kapiteln zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab.. Zwei Zwillinge, die komplett gleich aussehen, jedoch die andere mehr Erfolg, Liebe und Aufmerksamkeit bekommt.. Die Suche nach der Wahrheit des Keris.. Rom und so einiges an geschichtlichem kommt hier nicht zu kurz.. In diesem Buch sieht man, was Eifersucht alles anrichten kann.. Dass man lernen muss, auch mal Vergeben zu können, um ein glückliches Leben weiterhin führen zu können.. Eine Geschichte, die einem zum Nachdenken bringt, einem die Tränen fliessen lässt, aber auch glücklich macht!

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Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Klappentext:
Vor neun Jahren verlor Maeve ihre Zwillingsschwester Moira – und flüchtet sich seither in ihre Arbeit, um den quälenden Gedanken um Schuld, Eifersucht und Verrat zu entgehen. Doch als sie auf einer Kunstauktion einen antiken Dolch ersteigert, gerät ihr geordnetes Leben außer Kontrolle: Die Waffe scheint eine Art Eigenleben zu entwickeln. Oder bildet sie sich das nur ein? Erst nach und nach begreift sie, dass der Dolch ihr einen Weg weist – den Weg der Erinnerung, den sie gehen muss, um die traumatischen Ereignisse von damals endlich zu bewältigen …

Meine Meinung:
Es gibt Bücher die vermögen es, den Leser von den ersten Seiten an zu fesseln und mit ihrer Geschichte zu verzaubern. Die Stimme meiner Schwester wurde für mich zu einem solchen Buch.
Maeve lebt abgeschottet von Familie und ihrer Vergangenheit. Dort entdeckt sie auf einer Auktion einen Dolch, viel mehr einen Keris, der sie an ihre Kindheit und ihre Zwillingsschwester erinnert. Wie besessen, muss sie diesen Keris besitzen, der sie nach und nach immer mehr in ihren Bann zieht und sie zu manipulieren scheint.. Sie muss sich endlich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen, ob sie will oder nicht, bevor sie sich selbst und ihr Leben verliert.
Therese Walsh lässt hier in ihrer Geschichte nicht nur Wissen aus der Antike einfließen, nein sie gibt dieser Handlung auch etwas Mystik und Spannung. Mir als Leser kam es vor, als würde ich diese Mystik förmlich beim Lesen zu spüren. Selbst wenn nicht so viel Spannendes passiert, versteht die Autorin es gekonnt, den Leser die Spannung durch diesen Roman hindurch, spüren zu lassen.
Sie fesselt mit ihrem lebendigen und klaren Schreibstil, sie schreibt gefühlvoll und auch geheimnisvoll, lässt die Handlung auch ab und an düster wirken, sodass ich fast glaubte, die Gefahr förmlich zu spüren.
Die Figuren sind voller Liebe dargestellt, sie wirken real und geben dem Leser schnell das Gefühl sie zu kennen. Die Protagonistin Maeve war mir gleich sympathisch aber auch ihre Freunde und Familie.
Wir erfahren hier viel über Zwillinge, ihre innige Verbindung zueinander, die derart gut beschrieben ist, dass sie meine bisherigen Vorstellungen über Zwillinge und ihre Liebe zueinander, bestätigten.
Die Handlungsorte sind unter anderem Bethany und Rom.
Auch die Orte vermag die Autorin so ausführlich darzustellen, dass man sich beide Umgebungen gut vorstellen kann und glaubt, ebenfalls dort anwesend zu sein.
Die Handlung ist in 24 Kapitel unterteilt, die mit einer schönen schnörkeligen Verzierung untermalt sind. Die Geschichte spielt abwechselnd in Maeves Gegenwart und Kindheit bzw. Jugendzeit.
Es werden viele sagenumwobene Geschichten und Geheimnisse um den Keris erwähnt, ich selbst konnte leider nicht sehr viel im Internet darüber finden, außer, dass er tatsächlich Macht besitzen soll und viele Geheimnisse um ihn ranken.
Die Geschichte endet mit einem Epilog, Anmerkungen der Autorin und einer Danksagung.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die tragisch, schön, spannend und voller Geheimnisse ist. „Die Stimme meiner Schwester“ zog mich bereits ab der ersten Seite durch seine mystische Handlung in den Bann und nahm mich mit in die Geheimnisse rund um Maeve und ihrem Keris. Schnell konnte ich völlig eintauchen in dieses Buch und ringsherum alles Vergessen. Voller Fantasie und Dramatik, gemischt mit Liebe und Spannung und dem Schmerz des Vermissens, ist diese Geschichte geschrieben.
Mit ihrem Debütroman hat die Autorin einen wunderbaren und schicksalhaften Familienroman geschrieben.
Therese Walsh lebt in New York. Die Stimme meiner Schwester ist ihr erster Roman. (Quelle: Knaur)

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Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

"Die Stimme meiner Schwester" ist ein Roman der uns Zeuge werden lässt, wie eine junge Frau zu sich selber findet!

Das Buch hat 2 verschiedene Erzählstränge, in einem Erfahren wir von Maeve was aktuell, also in der Gegenwart geschieht
und der andere nimmt uns mit in die Vergangenheit, in der Maeve und Moira noch Kinder waren.

Ein großer Schicksalsschlag hat aus Maeve eine Frau gemacht, die jegliche Freude am Leben verloren hat.
Sie schottet sich von allen ab und sogar ihre Eltern scheinen in ihrem Leben keine Rolle mehr zu spielen.

Therese Walsh´s Schreibstil ist sehr schön und einfach zu lesen. Jedoch sollte man das Buch trotzdem
mit viel Aufmerksamkeit lesen, da einem sonst schnell mal kleine Details, die zum Verständnis für Maeves Verhalten beitragen,
entgehen können.

Der Melancholi in diesem Buch kann man nur schwer entkommen und so habe ich an der einen oder anderen Stelle
auch mal eine Träne vergossen.

Durch das Buch zieht sich auch eine Liebesgeschichte, die zwar von tiefsinnigen Dialogen zwischen dem Paar zeugt,
aber dennoch eine ehr untergeordnete Rolle spielt.

Fazit:
Ein Buch mit Tiefe in dem es um die Trauer einer Schwester geht, die nie wirklich los lassen kann und sich ihrer Gefühle
viel zu unsicher ist.
Tolles Buch, welches ich jedem Fan von Frauenliteratur ans Herz legen kann

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