Therese Walsh Die Stimme meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die Stimme meiner Schwester“ von Therese Walsh

Vor neun Jahren verlor Maeve ihre Zwillingsschwester Moira – und fl üchtet sich seither in ihre Arbeit, um den quälenden Gedanken um Schuld, Eifersucht und Verrat zu entgehen. Doch als sie auf einer Kunstauktion einen antiken Dolch ersteigert, gerät ihr geordnetes Leben außer Kontrolle: Die Waffe scheint eine Art Eigenleben zu entwickeln. Oder bildet sie sich das nur ein? Erst nach und nach begreift sie, dass der Dolch ihr einen Weg weist – den Weg der Erinnerung, den sie gehen muss, um die traumatischen Ereignisse von damals endlich zu bewältigen …

Nette Lektüre für zwischendurch. Liest sich flüssig, ist jedoch im Gesamten ziemlich unaufgeregt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

    Die Stimme meiner Schwester

    BeautyBooks

    02. December 2011 um 11:14

    Seit Maeve vor neun Jahren ihre Zwillingsschwester Moira verlor, hat sie sich ein streng geregeltes Leben aufgebaut, ihren Freund, den Künstler Noel, hält sie auf Distanz.. Als sie bei einer Auktion einen Keris, einen javanesischen Dolch, entdeckt, ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben verändern wird.. Sie ersteigert den Keris – und beobachtet schon bald merkwürdige Phänomene: Die geschwungene Klinge des Dolches fühlt sich ungewöhnlich warm an, er ist nicht dort, wo Maeve ihn hingelegt zu haben meint, später taucht er an anderen Orten auf.. Vor allem aber entzündet sich an der mysteriösen Waffe, die auf frappierende Weise jenem Dolch gleicht, mit dem sie und Moira einst Piraten spielten, Maeves Erinnerung mit solcher Heftigkeit, dass sie ihr nicht länger ausweichen kann.. Um das Geheimins des Keris zu lüften, lässt sich Maeve von ihrem Vater und ihrer besten Freundin überreden, nach Rom zu reisen.. Dort wartet jedoch auch jede Menge Gefahr auf sie.. Und Noel.. Wird sie ihm durch diese Reise wieder näher kommen..? Auch Noel will Maeve’s Vergangenheit in Erfahrung bringen.. Er will dass sie sich ihm gegenüber öffnet.. Was passierte damals zwischen ihr und Moira..? Wieso redet sie nie von ihrer Zwillingsschwester..? Was geschah vor 9 Jahren..? Meine persönliche Meinung: Eine warmherzige, fast magische Geschichte über Zwillingsschwestern, Selbstfindung und Vergebung.. Maeve und Moira wurden von heut auf morgen auseinandergerissen.. Sie waren Schwestern, Zwillinge und beste Freundinnen.. Bis sich Moira veränderte, den Streit mit Maeve regelrecht suchte, ihr aus dem Weg ging.. Streit, Hass und Wut.. Maeve, die immer schon beliebter und talentierter war.. Moira kämpfte für Anerkennung, wollte so sein wie ihre Zwillingsschwester.. Wenn da nicht dieser Junge wär, der in Maeve verliebt ist.. Moira ist eifersüchtig, denn sie liebt diesen Jungen und will endlich mal das bekommen was sie sich wünscht.. Liebe.. Ich fühlte irrsinnig mit Moira und Maeve, den Hauptprotagonistinnen, mit.. Dieses Buch wechselt sich mit den Kapiteln zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab.. Zwei Zwillinge, die komplett gleich aussehen, jedoch die andere mehr Erfolg, Liebe und Aufmerksamkeit bekommt.. Die Suche nach der Wahrheit des Keris.. Rom und so einiges an geschichtlichem kommt hier nicht zu kurz.. In diesem Buch sieht man, was Eifersucht alles anrichten kann.. Dass man lernen muss, auch mal Vergeben zu können, um ein glückliches Leben weiterhin führen zu können.. Eine Geschichte, die einem zum Nachdenken bringt, einem die Tränen fliessen lässt, aber auch glücklich macht!

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  • Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

    Die Stimme meiner Schwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. June 2011 um 12:08

    Klappentext: Vor neun Jahren verlor Maeve ihre Zwillingsschwester Moira – und flüchtet sich seither in ihre Arbeit, um den quälenden Gedanken um Schuld, Eifersucht und Verrat zu entgehen. Doch als sie auf einer Kunstauktion einen antiken Dolch ersteigert, gerät ihr geordnetes Leben außer Kontrolle: Die Waffe scheint eine Art Eigenleben zu entwickeln. Oder bildet sie sich das nur ein? Erst nach und nach begreift sie, dass der Dolch ihr einen Weg weist – den Weg der Erinnerung, den sie gehen muss, um die traumatischen Ereignisse von damals endlich zu bewältigen … Meine Meinung: Es gibt Bücher die vermögen es, den Leser von den ersten Seiten an zu fesseln und mit ihrer Geschichte zu verzaubern. Die Stimme meiner Schwester wurde für mich zu einem solchen Buch. Maeve lebt abgeschottet von Familie und ihrer Vergangenheit. Dort entdeckt sie auf einer Auktion einen Dolch, viel mehr einen Keris, der sie an ihre Kindheit und ihre Zwillingsschwester erinnert. Wie besessen, muss sie diesen Keris besitzen, der sie nach und nach immer mehr in ihren Bann zieht und sie zu manipulieren scheint.. Sie muss sich endlich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen, ob sie will oder nicht, bevor sie sich selbst und ihr Leben verliert. Therese Walsh lässt hier in ihrer Geschichte nicht nur Wissen aus der Antike einfließen, nein sie gibt dieser Handlung auch etwas Mystik und Spannung. Mir als Leser kam es vor, als würde ich diese Mystik förmlich beim Lesen zu spüren. Selbst wenn nicht so viel Spannendes passiert, versteht die Autorin es gekonnt, den Leser die Spannung durch diesen Roman hindurch, spüren zu lassen. Sie fesselt mit ihrem lebendigen und klaren Schreibstil, sie schreibt gefühlvoll und auch geheimnisvoll, lässt die Handlung auch ab und an düster wirken, sodass ich fast glaubte, die Gefahr förmlich zu spüren. Die Figuren sind voller Liebe dargestellt, sie wirken real und geben dem Leser schnell das Gefühl sie zu kennen. Die Protagonistin Maeve war mir gleich sympathisch aber auch ihre Freunde und Familie. Wir erfahren hier viel über Zwillinge, ihre innige Verbindung zueinander, die derart gut beschrieben ist, dass sie meine bisherigen Vorstellungen über Zwillinge und ihre Liebe zueinander, bestätigten. Die Handlungsorte sind unter anderem Bethany und Rom. Auch die Orte vermag die Autorin so ausführlich darzustellen, dass man sich beide Umgebungen gut vorstellen kann und glaubt, ebenfalls dort anwesend zu sein. Die Handlung ist in 24 Kapitel unterteilt, die mit einer schönen schnörkeligen Verzierung untermalt sind. Die Geschichte spielt abwechselnd in Maeves Gegenwart und Kindheit bzw. Jugendzeit. Es werden viele sagenumwobene Geschichten und Geheimnisse um den Keris erwähnt, ich selbst konnte leider nicht sehr viel im Internet darüber finden, außer, dass er tatsächlich Macht besitzen soll und viele Geheimnisse um ihn ranken. Die Geschichte endet mit einem Epilog, Anmerkungen der Autorin und einer Danksagung. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die tragisch, schön, spannend und voller Geheimnisse ist. „Die Stimme meiner Schwester“ zog mich bereits ab der ersten Seite durch seine mystische Handlung in den Bann und nahm mich mit in die Geheimnisse rund um Maeve und ihrem Keris. Schnell konnte ich völlig eintauchen in dieses Buch und ringsherum alles Vergessen. Voller Fantasie und Dramatik, gemischt mit Liebe und Spannung und dem Schmerz des Vermissens, ist diese Geschichte geschrieben. Mit ihrem Debütroman hat die Autorin einen wunderbaren und schicksalhaften Familienroman geschrieben. Therese Walsh lebt in New York. Die Stimme meiner Schwester ist ihr erster Roman. (Quelle: Knaur)

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  • Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

    Die Stimme meiner Schwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. June 2011 um 15:01

    "Die Stimme meiner Schwester" ist ein Roman der uns Zeuge werden lässt, wie eine junge Frau zu sich selber findet! Das Buch hat 2 verschiedene Erzählstränge, in einem Erfahren wir von Maeve was aktuell, also in der Gegenwart geschieht und der andere nimmt uns mit in die Vergangenheit, in der Maeve und Moira noch Kinder waren. Ein großer Schicksalsschlag hat aus Maeve eine Frau gemacht, die jegliche Freude am Leben verloren hat. Sie schottet sich von allen ab und sogar ihre Eltern scheinen in ihrem Leben keine Rolle mehr zu spielen. Therese Walsh´s Schreibstil ist sehr schön und einfach zu lesen. Jedoch sollte man das Buch trotzdem mit viel Aufmerksamkeit lesen, da einem sonst schnell mal kleine Details, die zum Verständnis für Maeves Verhalten beitragen, entgehen können. Der Melancholi in diesem Buch kann man nur schwer entkommen und so habe ich an der einen oder anderen Stelle auch mal eine Träne vergossen. Durch das Buch zieht sich auch eine Liebesgeschichte, die zwar von tiefsinnigen Dialogen zwischen dem Paar zeugt, aber dennoch eine ehr untergeordnete Rolle spielt. Fazit: Ein Buch mit Tiefe in dem es um die Trauer einer Schwester geht, die nie wirklich los lassen kann und sich ihrer Gefühle viel zu unsicher ist. Tolles Buch, welches ich jedem Fan von Frauenliteratur ans Herz legen kann

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  • Rezension zu "Die Stimme meiner Schwester" von Therese Walsh

    Die Stimme meiner Schwester

    Ailis

    02. June 2011 um 12:34

    Dieses Buch war ein Wagnis, denn ich mag es meist nicht, wenn sich Realität und Magie vermischen. Doch hier war dieses Magische im Klappentext schon angedeutet und ich wusste, worauf ich mich einlasse. Das muss ich diesem Roman zugutehalten, denn schiebt man mir die magische Wende unangekündigt unter, kann ich das so gar nicht leiden. In diesem Bereich gibt es für mich nur schwarz oder weiß: entweder es ist Fantasy oder es ist eine realistische Geschichte, die in unserer Welt spielt. Vermischungen dieser beiden Bereiche wirken in meinen Augen meist plump und ungeschickt und leider habe ich das auch hier wieder so empfunden. Die Geschichte, die Therese Walsh erzählt, handelt von den Zwillingsschwestern Maeve und Moira. Der Leser steigt ein, als Maeve, die ihr Studium im Eiltempo bewältigt hat, 25 ist und als Dozentin an der Universität lehrt. Zu diesem Zeitpunkt ist es bereits neun Jahre her, dass sie ihre Schwester verloren hat. In Rückblenden lernen wir die beiden Mädchen kennen und erfahren, was dazu geführt hat, dass Maeve zu einer einsamen und gehemmten jungen Frau geworden ist, die nur noch wenig gemein hat mit dem wilden und musikalisch begabten Wunderkind, das sie einst war. Eines Tages jedoch wird sie in ihrer selbst erschaffenen Ruhe und Isolation gestört, als sie auf einer Auktion einen indonesischen Dolch ersteigert. Diese Waffe, ein so genannter keris, sieht einem Dolch sehr ähnlich, den Maeve und Moira als Kinder einmal ins Meer haben fallen lassen. Doch nach und nach hat Maeve das Gefühl, dass diese Waffe mehr ist als ein Stück geschliffenes Metall. Dieser Dolch scheint einen eigenen Willen zu haben und will ihr irgendetwas mitteilen. Als sie dann an ihrer Tür die Nachricht eines empus vorfindet - eines indonesischen weisen Mannes, der solche Dolche schmiedet -, der sie einlädt, ihn in Rom zu besuchen, um mehr über ihren keris zu erfahren, macht sie sich auf den Weg. Eine Reise, die sie und ihr Leben vollkommen verändern soll... Für mich persönlich war dieser Roman ein Flop, aber das kann ich ihm objektiv gesehen nicht anlasten. Ich wusste, dass das Magische und Esoterische Teil der Geschichte sein würden, das hat der Klappentext recht deutlich gemacht, also kann ich mich nun nicht beschweren. Es war ein Versuch, diesen Vermischungen eine zweite Chance zu geben, der gescheitert ist. Nur ebenso, wie ich bei einem Liebesroman nicht meckern kann, dass geküsst und gekuschelt wurde, kann ich hier nun nicht bemängeln, dass übersinnliche Elemente eine Rolle spielen. Das einzige, was ich diesem Roman anlasten kann, ist die Schlichtheit der Geschichte und die Tatsache, dass das Ende einfach zu perfekt sein will. Wenn Maeves Träume zum Schluss hin so plastisch werden, dass der empu wie in einem Telefonat zu ihr spricht und ihr die neuesten Informationen mitteilt, dann wirkt das schrecklich kitschig und banal. Dass die Autorin meinte, am Ende jedes kleine Rätsel im Detail auflösen zu müssen, habe ich ihr übel genommen, denn so war jeder Zauber verflogen.

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