Theresia Graw Glück ist nichts für schwache Nerven

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Inhaltsangabe zu „Glück ist nichts für schwache Nerven“ von Theresia Graw

Theresia Graw erzählt mit Herz und Augenzwinkern von der Suche nach der großen Liebe, dem Vater und dem, was man Glück nennt. Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese - und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist ...

Diese Familiengeschichte hat mich mit seinem Charme gepackt, da macht es gar nichts, wenn das Ende verhersehbar ist.

— sommerlese
sommerlese

Ein schönes Buch fürs Herz und auch für den Urlaub :)

— Ninasan86
Ninasan86

Wenn ihr nicht gern laut und unvermittelt los lacht, ist dieses Buch nichts für euch.

— SimoneW
SimoneW

Netter Roman, aber zu vorhersehbar. Aufgrund der vielen positiven Rezensionen hatte ich mir viel mehr versprochen.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Eine schöne Geschichte, mit vielen heiteren Einlagen. Hat mir gut gefallen.

— Avinja
Avinja

Nettes Sommerlesevergnügen - unkompliziert, sympathisch, humorvoll, luftig, locker, leicht...

— parden
parden

Ein charmantes Lesevergnügen mit einer mitreißenden Leichgkeit!

— Monika58097
Monika58097

..ein überraschend netter Schmöker für zwischendurch..

— orchidee25
orchidee25

Eine turbulente Familiengeschichte, herrlich verrückt und mit einem Hauch Romantik versehen, die ich nur zu gern weiterempfehle!

— Jasmin88
Jasmin88

spannend und humorvoll

— hoonili
hoonili

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  • Wohlfühlroman für Herz und Seele

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    AntjeDomenic

    AntjeDomenic

    20. May 2017 um 11:16

    " Glück ist nichts für schwache Nerven"Theresia GrawVerlag: blanvaletISBN: 978-3-442-38325-2Preis: 9,99 EuroVeröffentlichung: 16. Februar 2015Klappentext: Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen ...Valentina ist zornig, Ihre Scheidung ist frei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat Ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, erfreift sie diese - und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist ...Gestaltung des Buches:Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Der Rettungsring ist deutlich hervorgehoben durch die Größe und Farbe. Das Buch wirkt wie eine perfekte Urlaubslektüre.Meine Meinung:Die Geschichte des Romans ist eine sehr feinfühlige. Eine Lektüre für das Herz. Gerade bei schlechtem Wetter optimal zum Ablenken. Die Autorin hat die Geschichte zauberhaft beschrieben. Es ist wirklich ein Buch für Herz und Seele. Man kann total nach empfinden, wie die Protagonistin sich fühlt und was sie alles erlebt. Die Stadt Venedig wird wundervoll dargestellt beschrieben und man fühlt sich dort hin versetzt beim Lesen. Ein richtiges Wohlfühlbuch, was man Lesen muss. Man musste es einfach weiterlesen und kann den Roman kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist real und ich denke dem ein oder anderen ist sowas Ähnliches sicher schon passiert. Die Protagonistin mochte ich auf Anhieb, denn Sie ist absolut symphatisch und authentisch. Sowie auch alle anderen Mitwirkenden in dem tollen Buch. Die Autorin, Theresia Graw, hat für mich eine wundervolle Geschichte geschaffen, welche in der Ich-Form geschrieben ist. Es war das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich bin mir sicher auch nicht das Letzte.Danke an das Blkoggerportal und den blanvalet Verlag für die Zusendung des Buches.Absolute Emnpfehlung zum Lesen von mir. Daher 5 von 5*

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  • Familie ist nicht immer einfach...

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    abuelita

    abuelita

    24. March 2017 um 18:28

    Manchmal geht einfach alles schief…so geht es auch Valentina.Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese – und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist …er Klappentext verspricht eine amüsante Komödie "mit Herz und Augenzwinkern" und da wird der Leser auch nicht enttäuscht. (amazon)Chaotisch ist Valentina, unorganisiert und doch sehr spontan auch – wie sie aus dem Stegreif heraus da bei ihrem Erzeuger als Haushälterin anheuert, ist köstlich und auch, wie sie dann mit ihm umgeht. Aber es ist halt alles auch sehr vorhersehbar… Trotzdem – der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu lesen; ich jedenfalls habe mich amüsiert und das ist ja bei so einem Buch die Hauptsache.Fami

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  • Zauberhafte Familiengeschichte

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    sommerlese

    sommerlese

    22. February 2017 um 16:49

    Der Roman "Glück ist nichts für schwache Nerven" stammt von der Autorin "Theresia Graw" und erschien 2015 bei "Blanvalet". Valentina ist eine junge Frau, die nach ihrer Scheidung auch noch eine anstehende Beförderung an eine jüngere Kollegin verloren hat und nun an einem Tinnitus leidet. Nicht mal ihre engsten Freundinnen haben Zeit für sie, die eine ist auf Hochzeitsreise, die andere hat mit ihrem Baby genug zu tun. Und ihre eigene Mutter tingelt durch Brasilien, um den Regenwald zu retten. Da entdeckt sie einen Brief ihres vermeintlichen Vaters, der ihr lebenslang unbekannt ist. Sie kommt an seine Adresse und besucht ihn. Anfangs möchte sie ihn nur sehen, doch durch einen dummen Zufall und ein wenig Verhandlungsgeschick schlüpft sie in die Rolle der bestellten Altenpflegerin. Die folgenden Wochen werden die turbulentesten ihres Lebens und zeigen, was alles Glück sein kann. Diese Geschichte hat mich emotional regelrecht umgehauen. Wenn mich ein Buch so sehr packt, dass ich vom bloßen "Reinlesen wollen" auf Anhieb das halbe Buch lese, muss es einfach gut sein! Von Anfang an habe ich mit Valentina mitgefühlt und alles miterlebt und sie in mein Herz geschlossen. Sie ist auf der Suche nach ihrem leiblichen, ihr unbekannten Vater und möchte ihn wenigstens mal sehen. Der Zufall hilft ihr dabei und sie schlüpft nahezu ohne Probleme in die Rolle einer Altenpflegerin und findet sich in ihrer neuen Umgebung, dem eigenen Vater und der netten Familie auch schnell wohl. Doch ihre Rolle ist nicht echt, einige Notlügen braucht es, um sie in Gang zu halten und daraus entwickelt sich dann unweigerlich eine kaum aufzuhaltende Kettenreaktion aus Situationen, die immer wieder amüsieren und den Leser überraschen und mitfiebern lassen, wann denn nun die Bombe der wahren Vaterschaft platzt. Als Leser bekommt man Valentinas Gedanken, Reaktionen und Ängste hautnah mit, fühlt mit ihr ihre Zuneigung für ihren Vater, erkennt wie sie sich neu verliebt und hofft einfach nur auf einen guten Ausgang der Geschichte. Dabei ist einiges vorhersehbar, aber vor lauter Glücksgefühl für Valentina macht das überhaupt nichts. Man ist auf ihrer Seite und erlebt eine zauberhafte Reise nach Venedig mit, sieht die Streitigkeiten der Familie und einige unerwartete Wendungen der Geschichte und wird einfach nur gut unterhalten. Für ihren mitreißenden, lockeren und gut zu lesenden Schreibstil gebührt Theresia Graw wirklich ein großes Lob. Dieser Roman geht so unterhaltsam vorwärts, dass man in einen regelrechten Leserausch verfällt und nicht aufhören kann bis man am Ende angelangt ist. Dabei ist immer eine Menge Humor im Spiel und ich musste bei vielen Bemerkungen lachen. Es zeigt sich, das vieles im Leben vielleicht eine Durststrecke bedeuten kann, in der man wie z. B. in Valentinas Fall auf eine Kindheit mit Vater verzichten muss, aber im Endeffekt dann doch noch das große Glück findet. Wie sich hier die Dinge entwickeln, ist mit viel Liebe zum Detail dargebracht und man erlebt manch schöne Schauplätze hautnah mit. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sie haben so ihre Ecken und Kanten und man erlebt typische Familienszenen, die sehr natürlich wirken. Dieser Roman handelt von Glück und Familie und erlaubt einen traumhaften Einblick in einen wunderschönen Venedigurlaub. Es ist eine unterhaltsame Mischung für wunderbare Lesestunden!

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  • Wunderbare Unterhaltung garantiert

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    25. July 2016 um 11:47

    Wenn es dicke kommt, dann so richtig.Valentina, seit 3 Tagen von ihrem Mann Holger geschieden, hat gerade den ihr in Aussicht gestellten Job an die neue Kollegin verloren.Niemand ist da, bei dem sie sich mal so richtig ausheulen kann. Eine Freundin tourt auf Hochzeitsreise, eine andere ist gerade Mutter geworden und ihre Mutter schwirrt als Umweltaktivistin lieber in der Weltgeschichte, derzeit in Brasilien, herum.Zu allem Unglück bekommt sie auch noch einen Tinnitus, der sie für 3 Wochen aus dem Verkehr zieht.Als ihre Mutter aus Brasilien anruft und sie bittet, nach ein paar Unterlagen in ihrer Wohnung zu gucken, fällt ihr eine Pralinenschachtel in die Hände. Darin befinden sich ein Zeitungsausschnitt und ein Abschiedsbrief. Der Brief ist von ihrem Vater an ihre Mutter. Es ist das erste Mal, dass Valentina überhaupt etwas von ihrem Vater erfährt, ihre Mutter war in dieser Hinsicht nicht sehr kommunikativ. Nun weiß sie, wer er ist oder war. Ein angesehener Architekt, der zudem gar nicht so weit weg wohnt, wie sie nach einer Googlesuche erfährt.Der Arzt, den sie wegen dem Tinnitus aufgesucht hatte, verordnete ihr viel Ruhe und die gedachte sie in Italien zu verbringen. Sachen ab ins Auto und schon sollte es los gehen. Aber vorher wollte sie sich noch einen kleinen Blick auf das Anwesen ihres vermeintlichen Vaters gönnen. Ein Vorsatz mit Konsequenzen...Als sie da vor dem Anwesen steht, wird sie versehentlich für die Pflegerin für Herrn Enzinger, ihren Vater, gehalten und ins Haus gebeten. Dort tut sie so, als wäre sie diese wirklich. Als es jedoch ernst wird, versucht sie zu flüchten. Auf dem Weg zu ihrem Auto trifft sie auf die echte Pflegerin, Eva aus Polen, und sie kann sie überzeugen, für 3 Wochen die Rollen zu tauschen. Sie will in der Zeit ihren Vater kennenlernen und Eva soll sich 3 Wochen München ansehen und solange in Valentinas Wohnung unterkommen. Nach einigem Hin und Her stimmt Eva zu.Valentina verbringt viel Zeit mit ihrem Vater und nötigt ihn auch mal zu Unternehmungen, die ihm nicht so zusagen, aber da muss er durch. Immer wieder will sie ihm mitteilen, wer sie ist, aber irgendwas ist immer.Der einzige Wermutstropfen ist Felix, in den sie sich verliebt hat, den Gärtner. Leider entpuppt er sich als Sohn der Familie und damit schwinden alle ihre Hoffnungen.Seit Valentina in den Enzinger Haushalt gekommen ist, verändert sich einiges. Enzinger, ihr Vater, ist ein grummeliger und nicht sehr gesprächiger Mann. Seit einem Unfall vor 10 Jahren arbeitete er nicht mehr als Architekt. Er ist in seinen Bewegungen stark eingeschränkt und seit 3 Monaten an den Rollstuhl gefesselt. Das macht ihn wütend und ablehnend. Valentina versucht, ihn aus dem Schneckenhaus herauszuholen und fährt mit ihm durch die Gegend, ob er will oder nicht.Die beiden kommen sich näher, aber Valentina hat einfach keine Gelegenheit ihm zu sagen, wer sie ist.Der Roman der Autorin Theresia Graw ließ mich, einmal hineingeschnuppert, nicht mehr los. Obwohl ich schon recht bald eine Ahnung hatte, wie das Ende aussehen wird, hat es Spaß gemacht, Valentina und alle ihre Anstrengungen mit zu erleben und zu verfolgen.Auf der Suche nach Liebe, Glück und einem Vater begibt man sich gemeinsam mit Valentina auch auf eine Reise nach Venedig.Valentina ist die Sympathieträgerin des Buches, obwohl auch fast alle anderen Protagonisten in diese Kategorie einzuordnen sind.Sie ist ehrlich, hilfsbereit und man wünschte sich, sie als Freundin zu haben. Ihr gelingt es mühelos, andere für sich einzunehmen. Leider gibt es in dem Haushalt aber auch eine Person, die ihr nicht wohlgesonnen ist und ihr schaden will.Was Valentina noch anfangs wie ein Unglücksrabe aussehen lässt, ändert sich zusehens. Sie fühlt sich wohl, leidet aber unter der Lüge, unter der sie sich ins Haus geschlichen hat und ihrem eigentlichen Ansinnen, das sie ihrem Vater gegenüber noch nicht loswerden konnte.Man muss aber Valentina gern haben, man kann gar nicht anders. Ich habe sie in mein Herz geschlossen, habe mit ihr gemeinsam bei der Psychologin gesessen, habe mit ihr gelebt, geliebt, gehofft und gelitten.Sehr humorvoll erzählt die Autorin die Geschichte von Valentina und das in der Ich-Form aus der Sicht von Valentina. So ist der Leser aktuell bei allem dabei, kennt ihre Gedanken, Sorgen und Ängste.Ich habe Valentina auf ihrer Suche nach dem Vater und dem Glück sehr gern begleitet und empfehle das Buch sehr gern weiter.

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  • Glück findet sich überall ...

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Ninasan86

    Ninasan86

    07. July 2016 um 21:18

    Zum Inhalt:Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen...Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese - und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist.Über die Autorin:Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Theresia Graw hat bereits mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Nach »Das Liebesleben der Suppenschildkröte« ist »Glück ist nichts für schwache Nerven« ihr zweiter Roman für Erwachsene.Mein Fazit und meine Rezension:Valentina hat einfach Pech. Pech in der Liebe, Pech im Beruf und obwohl sie jetzt in dieser schlimmen Zeit Freunde braucht, so befindet sich ihre beste Freundin in den Flitterwochen - wohingegen Valentina mit ihrer Scheidung kämpft - und ihre Mutter im Urwald in Brasilien ... das Ausmaß ihrer verkorksten Vergangenheit, der Familie und auch des beruflichen Werdegangs wird dem Leser jedoch erst bewusst, als sich dieser mit ihr bei der Psychologin befindet. Ein armseliges Leben führt sie da und ja, Valentina ist definitiv zu bedauern. Nach den ersten Seiten dachte ich nur noch "Ach du meine Güte, wie kann man der Frau denn helfen? Kann es nicht endlich mal besser werden?" Und ja, es wird besser - auch, wenn es sich nicht direkt Valentina oder dem Leser offenbart, denn: das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - und oftmals befindet sich auch viel Glück darin! So auch in Valentinas Fall, denn mit Hilfe der Pralinenschachtel findet sie endlich heraus, wer ihr Vater ist. Vielleicht kann sich jetzt doch noch etwas Normalität in ihr Leben stehlen? Als Pflegekraft getarnt trifft Valentina nach 37 Jahren auf ihren Vater, ihr Glück scheint vollkommen - doch wie will sie ihm das beibringen? Ein Versteckspiel ohnegleichen beginnt, in welchem nicht nur Valentina an ihre Grenzen kommt, sondern auch ihr Vater um einige Erfahrungen reicher und auch glücklicher wird. Vielleicht findet Valentina so nicht nur einen Vater, sondern gewinnt eine ganze Familie? Wer weiß das schon ... ich, als Leser! Und ihr könnt es auch sehr leicht erfahren ;)Ich kenne den Schreibstil der Autorin bereits aus ihrem Buch "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" (eine Rezension hierzu findet ihr auch auf meinem Blog!). Mir war von Anfang an klar, dass es sich bei dem Buch nicht um eine Schmunzette handeln würde, sondern um einen humorvollen und doch mit einem Spritzer Ernsthaftigkeit angefüllten Roman, den man so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. Valentina habe ich direkt von Anfang an in mein Herz geschlossen und auch den alten Enzinger. Ja ich habe mit Valentina gelitten, habe mich mit ihr "auf die Couch" zur Psychologin gelegt und mir ernsthaft überlegt, wie eine einzelne Person nur so viel negatives erleben kann. Valentina tat mir richtig Leid! Umso mehr hat es mich erfreut, dass sie doch mit Hilfe eines Zufallsfundes etwas Licht in ihre sonst so düstere und geheimnisumwobene und vor allen Dingen vaterlose Vergangenheit werfen konnte. Valentinas Mutter hat mir auch sehr gut gefallen. Einfach verschroben, doch authentisch - passend zu Valentina! Und im Nachhinein lässt sich ihr Verhalten auch sehr gut nachvollziehen. Der Architekt Enzinger als alter und gehandicapter Kauz hat es mir anfangs nicht leicht gemacht, doch auch ihn hatte ich mit der Zeit ins Herz geschlossen. Zwischendurch musste ich selbst noch nach Luft schnappen und das Buch ab und an zur Seite legen, denn eins ist garantiert: wenn man einmal damit begonnen hat, dann kann man es nicht mehr so einfach aus der Hand legen! Ich habe es doch innerhalb kürzester Zeit geschafft und kann mit Fug und Recht behaupten: Theresia Graw hat es geschafft mich mit ihrer neuen Geschichte zu fesseln, in den Urlaub zu entführen (in dem ich mich gerade befinde) und mich meine Reise nach Venedig von vor über 10 Jahren erneut erleben und vor meinem inneren Auge aufleben zu lassen! Dafür kann ich mich einfach nur bedanken und allen anderen (künftigen) Lesern da draußen sagen: schnappt euch das Buch und lasst euch von Theresia Graw über die wundervolle Kulisse des Starnberger Sees bis hin nach Venedig entführen, um die Vergangenheit von Valentina zu erkunden und für sie eine neue Zukunft zu erschaffen!

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  • Gute Story, aber zum Ende hin etwas langatmig

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Kuhni77

    Kuhni77

    02. March 2016 um 12:52

    KLAPPENTEXT: Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese – und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist. MEINUNG: Ich habe sehr schnell in das Buch hinein gefunden und die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Valentina möchte einfach raus aus ihrem Alltag und ab nach Italien. Aber als sie dann durch Zufall erfährt, wer ihr Vater ist, ist sie natürlich neugierig und möchte wissen wo und wie denn Ihr Vater – der prominente Architekt Enzinger - lebt. Wie es das Schicksal so will, wird sie mit der neuen Betreuungsperson von Enzinger verwechselt und so endet Valentinas geplante Urlaubsreise im Haus ihres Vaters. Gut, dass die eigentliche Betreuerin mitspielt und Valentina immer zur Seite steht, wenn sie mal nicht weiter weiß. Es war sehr schön zu lesen, wie sie diesem alten, in sich gekehrten Mann langsam wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Wie er nach und nach wieder anfing, sein Leben im Rollstuhl nicht mehr als „das Ende“ anzusehen, sondern wieder Freude am Leben hatte. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Aber leider wurde das Buch ab der Hälfte ziemlich langatmig. Mir wurde es einfach zu viel, dass Valentina immer wieder vor einem neuen Problem stand und immer wieder etwas Neues in der Geschichte eingebaut wurde. Meiner Meinung nach hätte man einiges weglassen können, auch wenn das Buch dann ca. 100 Seiten kürzer geworden wäre. So habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt und beim Lesen gehofft, dass nun nichts Neues mehr passiert und das Buch bald zu Ende ist. FAZIT: Eine gute Story, am Anfang auch sehr gut umgesetzt, aber dann passiert mir einfach viel zu viel in der Geschichte. Leider kann ich deswegen auch nur 3 Sterne geben.

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  • Wunderschön und sorgt für eine tolle Entspannung

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Sonne1960

    Sonne1960

    10. January 2016 um 17:51

    Dies ist das erste Buch von der Autorin Theresia Graw, was ich lese. Ich kannte die Autorin bisher nicht. Hier wird die Geschichte von Valentina erzählt, bei der zur Zeit alles nicht so läuft wie sie möchte in ihrem Leben. Durch einen wirklich dummen Zufall, als sie etwas für ihre in Brasilien weilende Mutter suchen muss, die mal wieder für irgendeine Umweltkatastrophe demonstriert, findet sie einen Schuhkarton, aus dessen Inhalt sie entnehmen, wer denn ihr Vater ist. Und so kommt es wie es kommen muss. Sie landet im Haus ihres Vaters als Angestellte. In einer tollen Villa direkt am Starnberger See. Vater ein weltberühmter Architekt. Mehr will ich hier gar nicht weitererzählen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es besitzt alles, was man an einem schönen Nachmittag, wenn man sich entspannen möchte bei einer guten Tasse Kaffee, haben muss. Leichtigkeit, Spannung, Unterhaltung, eine tolle Lektüre, die einen wirklich sehr gut unterhält. Theresia Graw schreibt auch wirklich sehr unterhaltsam. Man muss die Protagonisten einfach gern haben. Sie sind sehr spannend beschrieben und es geht auch teilweise wirklich sehr lustig in dem Buch zu, so dass man auch mal laut lachen kann. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere einfach sehr unterhaltsam. Auch das gestaltete Cover des Buches gefällt mir hervorragend. Es passt einfach wunderbar zu diesem Buch. Lässt sich doch hier schon Romantik erahnen. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne und ich empfehle es gerne weiter. Ich freue mich auf weitere unterhaltsame Bücher dieser Autorin.

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  • Ein Antidepressiva zum Lesen

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    SimoneW

    SimoneW

    22. August 2015 um 21:24

    Valentina ist bei ihrer Hippiemutter in einer Kommune groß geworden und hat von einem Spießerleben geträumt, wer hier schmunzelnd an einen gewissen TV Werbespot denkt, teilt meine Gedanken. Valentina ist wie ich ein 1977er Jahrgang und ihr Leben läuft gerade nicht gerade so, wie sie es sich wünscht. Sie erhofft sich Hilfe von der Therapeutin Frau Leberecht, sie wird krank geschrieben und plötzlich geraten die Dinge ins rollen: Zufällig entdeckt sie bei ihrer Mutter eine alte Schachtel, die eine grauenhafte 70er Jahre Krawatte, einen berührenden Abschiedsbrief so wie einen Zeitungsartikel enthält, auf dem ein bekannter Architekt und auch Verfasser des Briefes, eben jene Krawatte trägt. All diese Dinge sind aus der Zeit 9 Monate vor ihrer Geburt, neugierig googelt Valentina ihren vermeintlichen Vater und findet raus, dass er in einer sehr noblen Gegend am Starnberger See lebt. Sie packt eine Reisetasche und will eigentlich nach Italien zum Ausspannen, macht aber einen Abstecher zum Wohnort ihres Vaters. Eigentlich will sie nur gern sehen wie er wohnt und dann weiterfahren, wird aber versehentlich für die neue Altenpflegerin gehalten. Wenn das Leben ihr diese Chance anbietet, muss sie zugreifen, oder? Draußen trifft sie auf Eva, die polnische Pflegerin, erklärt ihr hastig die Situation und quartiert sie in ihrer Wohnung ein und übernimmt die Pflege ihres mürrischen, gehbehinderten Vaters. Mit ihrer offenen und unkonventionellen Art, erobert Valentina schnell das Herz des alten Mannes und verliebt sich in den vermeintlichen Gärtner Felix. Felix jedoch stellt sich als Sohn des Hauses heraus und Valentina muss ihn auf Abstand halten und erfindet eine Beziehung zu dem attraktiven Hausarzt, der jedoch schwul ist. Die Planung zum 75. Geburtstag ihres Vaters laufen auf Hochtouren und er hat so gar kein Interesse daran. Am Tag vor dem Geburtstag flieht er mit Valentina im Taxi nach Venedig, was seiner Frau und der Tochter Cora wenig gefällt. Er blüht in Venedig förmlich auf und vertraut Valentina eine Geschichte aus den 70ern an: über ihn und Doris (Valentinas Mutter). Wieder daheim, wird der Geburtstag im kleineren Kreis nachgeholt und endet im Eklat, denn Nicole, die Haushaltshilfe, schiebt Valentina einen Diebstahl unter und Felix findet heraus, dass Valentina nicht von der Altenpflege Agentur ist. Enttäuscht und verwirrt flüchtet Valentina nach Hause und heult sich bei Eva und ihrer Mutter aus. Gemeinsam finden sie Beweise, dass Valentina den Diebstahl nicht begangen hat. Mit den Beweisen fährt sie wieder an den Starnberger See um alles aufzuklären. Die Tatsache eine leibliche Tochter zu haben, regt den armen alten Mann so sehr auf, dass er einen Herzinfarkt erleidet. Im Krankenhaus, teilt er dann seiner Frau und Tochter Cora mit, dass Valentina seine leibliche Tochter ist. Valentina erfährt, dass Cora und Felix nur adoptiert sind und muss sofort los, dem ahnungslosen Felix ihre Liebe gestehen... FAZIT: Wenn ihr nicht gern laut und unvermittelt loslacht, ist dieses Buch nichts für euch. Dieses war mein erstes Buch von Theresia Graw und ich liebe ihren lebhaften Schreibstil. Ich mochte, das Buch nur ungern aus der Hand legen, so dass ich es leider schon nach 2 Tagen ausgelesen hatte. Ich wäre gern noch länger bei Valentina und ihrer neuen großen Familie geblieben. Liebe Frau Graw, bitte schreiben sie noch viele Bücher, sie sind wunderbare Antidepressiva.  "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" steht schon auf meinem Wunschzettel zum Geburtstag.

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  • eine Familiengeschichte

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Aleena

    Aleena

    14. August 2015 um 09:49

    Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Regenwaldes. Als Valentina für ihre Mutter was aus ihrer Wohnung holen soll, findet sie ganz versteckt ein Holzkästchen mit dem Hinweis auf ihren unbekannten Vater. Valentina forscht nach und findet heraus wo eben dieser wohnt. Er scheint nicht arm zu sein, so wie er wohnt und Valentina kommt der Zufall zur Hand, dass sie mit der Altenpflegerin verwechselt wird, die genau heute ihren Job antreten soll. Um ihren Vater richtig kennenzulernen ist ihr jedes Mittel recht. Muss nur noch lernen auch wie eine Altenpflegerin zu denken denn ihr Vater ist auf ihre Hilfe angewiesen. Das Cover war wohl der Ausschlag das ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich wollte was leichtes, was spritziges nichts was groß den Kopf ansträngt, außerdem eine witzige Story die mich manches Mal zum Schmunzeln bringt. Das Buch sprüht das alles schon vom Cover her aus und ich hatte sichtlich meinen kurzweiligen Spaß. War man richtig in der Story drin, taucht man auch erstmal eine Weile unter. Es hat was leichtes, man merkt nicht wie die Seiten an einen vorbei fliegen. Es ist aber sehr vorhersehbar, aber das stört nicht den Lesefluss. Die Autorin schaffte es mal mehr, mal weniger aus nicht ganz stimmigen Sachen, was stimmiges werden zu lassen. So richtig aufgefallen ist es mir bei der kleinen Liaison mit ihren Bruder-was ihr erst im Laufe des Buches klar wird. Alles in allem ist es ein gutes Sommerbuch, was man gern mit zum Strand nimmt. Es sprüht durch seine Lockerheit und lässt einen, eine Weile untertauchen.

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  • Netter Roman, aber zu vorhersehbar

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    10. August 2015 um 18:35

    Die 36-jährige Valentina ist gerade frisch geschieden und auch beruflich läuft es gerade nicht optimal für sie. Ihre Alt-Hippie-Mutter Doris ist wie so oft unterwegs, um die Welt zu retten und ihren Vater hat Valentina nie kennengelernt. Als ihre in Brasilien befindliche Mutte Valentina bittet, in ihrer Wohnung nach der Kopie ihres Reisepasses zu suchen, findet Valentina eine alte Pralinenschachtel mit einer Krawatte, einem Zeitungsartikel aus den 70er-Jahren und einen Brief eines ehemaligen Liebhabers ihrer Mutter. Alles spricht dafür, dass es sich bei dem Verfasser des Briefes um, dem Star-Architekten Werner Enzinger, um ihren leiblichen Vater handelt. Valentina beschließt, diesen nun endlich kennenzulernen. Aufgrund seines Prominentenstatus ist es einfach, seine Adresse am Starnberger See zu eruieren. Durch die dreiwöchige Krankschreibung wegen Tinnitus hat Valentina zudem die Zeit, sich als Pflegerin in den Haushalt der Enzingers einzuschleichen. Dort trifft sie neben dem Ehepaar Enzinger auch auf ihre beiden Halbgeschwister Cora und Felix, den sie zunächst für den Gärtner gehalten und einen Blick auf ihn geworfen hat. Aufgrund begeisterten Kritiken vieler Leser hatte ich mir "Glück ist nichts für schwache Nerven" ausgesucht. Der Klappentext verspricht eine amüsante Komödie "mit Herz und Augenzwinkern" und da wird der Leser auch nicht enttäuscht. Valentina ist darin eine chaotische Protagonistin, die kein Fettnäpfchen auslässt und mir für ihr Lebensalter zu unreif und naiv war. Die Geschichte um das Suchen und Finden ihres Vaters, das Hin und Her der Annäherungsversuche zwischen Valentina und Felix sowie die kleinen Intrigen der Haushaltshilfe Nicole waren seeehr vorhersehbar. Auch wenn der Roman durch die Irrungen und Wirrungen sowie mach peinliche Situation, in die Valentina geriet, noch unterhaltsam bleibt, sind diese doch so vorauszusehen, dass der Roman insgesamt leider nicht mit überraschenden Wendungen punkten kann, keine Spannung aufkommen lässt und phasenweise das Niveau einer Vorabendserie erreicht. Zugute halten möchte ich der Autorin jedoch den flüssigen Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen von Schauplätzen und Charakteren, so dass man sich beim Lesen in die Münchner Schickeria bzw. direkt an den Starnberger See versetzt fühlt.

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  • Dieses Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    15. May 2015 um 12:42

    Bei Valentina läuft zurzeit alles schief. Zwar will ihr Mann endlich Kinder, jedoch mit einer anderen Frau. Daher hat sie seit drei Tagen und siebeneinhalb Stunden die Scheidung in der Tasche. Auch im Job läuft es derzeit alles andere als rosig. Ihre lang angestrebte und in Aussicht gestellte Beförderung schnappt ihr eine neu eingestellte Kollegin vor der Nase weg. Ihre beste Freundin vergnügt sich in den Flitterwochen auf Mauritius, ihre Hippiemutter muss mal wieder die Welt retten, naja, zumindest den Urwald in Brasilien und Valentina grübelt bei einer Psychologin vor sich hin. Da kommt ein Hilferuf ihrer Mutter, der Valentina dazu veranlasst, Unterlagen in der Wohnung ihrer Mutter zu suchen. Dabei findet sie eine geheimnisvolle Schachtel mit einem Zeitungsausschnitt, einem Abschiedsbrief und einer Krawatte. In Valentina keimt der Verdacht, dass es sich dabei um eine Spur zu ihrem geheimnisvollen Vater handeln könnte. Und da derzeit eh alles schiefgeht, macht sie sich auf die Suche nach ihm…   Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und schon jetzt kann ich sagen, dass es eine sehr positive Neuentdeckung für mich war. Schnell hatte ich mich festgelesen und tauchte ein in das Leben von Valentina und ihrer verzweifelten Jagd nach ihrem Vater. Dabei geht Valentina sehr pragmatisch und spontan vor, oder wie sonst lässt es sich erklären, dass sie zum Haus ihres potenziellen Vaters fährt, dort mit einer Pflegekraft, die just an diesem Tag dort ihre Stellung antreten soll, die Rolle tauscht und fortan in seinem Haushalt lebt. Sehr humorvoll, mit vielen Fettnäpfchen, leicht sarkastisch treibt die Autorin die Geschichte voran und schafft es, dass der Leser sich nicht nur bestens unterhalten fühlt, sondern sogar mitfiebert und –leidet, hofft und entweder aus dem Kopfschütteln oder grinsen nicht herauskommt.   Die Protagonisten sind sehr plastisch beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Auch die Verwandlung von Valentinas Vater wird authentisch beschrieben. Zwar wirkt die Geschichte in sich etwas verrückt, aber keineswegs unglaubwürdig. Tatsächlich könnte sich alles so abgespielt haben.   Neben einem witzigen Frauenroman spürt man einzelne Passagen, in denen die Autorin auch ein wenig Tiefgang hineingelegt hat und so ihre Leser unterbewusst zum Nachdenken anregt.   Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig, mitreißend und unterhaltsam. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihr.     Fazit: Eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr, wo ich die Autorin sicherlich im Auge behalten werde und mich schon auf das nächste vergnügliche Buch von ihr freue.

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  • Nettes Sommerlesevergnügen...

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    parden

    parden

    NETTES SOMMERLESEVERGNÜGEN... Manchmal läuft einfach alles schief im Leben. Die sechsunddreißigjährige Valentina befindet sich gerade an einem solchen Punkt und fühlt sich einfach nur mies. Gerade geschieden, im Beruf hat eine Kollegin ihr die Beförderung vor der Nase weggeschnappt, ihre beste Freundin befindet sich auf Mauritius in den Flitterwochen, und ihre Hippie-Mutter gondelt mal wieder in der Welt herum, um selbige zu retten. Zu allem Überfluss hat sie sich jetzt auch noch einen Tinitus eingehandelt, der sie erst einmal zwingt, kürzer zu treten. Bevor sie jedoch wie geplant in den Süden fahren kann, um einfach mal eine erholsame Auszeit zu nehmen, muss sie in der verwaisten Wohnung ihrer Mutter noch einmal nach dem Rechten sehen. Dabei fällt ihr eine alte Pralinenschachtel in die Hand, in der sie eine merkwürdige Entdeckung macht. Ein Abschiedsbrief, ein Zeitungsausschnitt und eine alte Krawatte - was soll das bedeuten? Nicht lange, und Valentina ahnt, dass sie plötzlich ihrem leiblichen Vater auf der Spur ist, von der ihr die Mutter seit 36 Jahren nichts verraten hat... Valtentina findet rasch heraus, dass ihr mutmaßlicher Vater ein berühmter Architekt ist und immer noch in München wohnt. Auf dem Weg in den Krankenurlaub im Süden will sie sich das Anwesen des Werner Enzinger anschauen, doch zu ihrem Erstaunen wird sie sofort hereingebeten. Man hält sie für die neue Pflegekraft, und spontan steht Valentinas Entschluss fest: sie bleibt. Was gäbe es für eine bessere Gelegenheit, ihren mutmaßlichen Vater wirklich kennenzulernen? Und was hat sie schon zu verlieren? Sehr sympathische Charaktere hat Theresia Graw hier gezeichnet, allen voran die junge Valentina Meyer. Geradlinig und ehrlich, voller Energie, neugierig, offen, ein klein wenig dickköpfig, wohlwollend und liebenswert. Aber auch die anderen Charaktere mit ihren kleinen Schrullen sind authentisch geraten. Sei es der Werner Enzinger, der, nun im Rollstuhl sitzend, mit seinem Schicksal hadert, grummelig und introvertiert, und der allmählich wieder aufzublühen beginnt, oder sei es auch Eva, die eigentliche polnische Pflegekraft, die übergangsweise in Valentinas Wohnung lebt, mit ihrem Feng-Shui-Tick und ihrer mütterlichen Herzlichkeit, oder aber auch Valentinas Mutter, die Hippiefrau aus Überzeugung, die sich immer für alles engagieren muss, außer vielleicht für ihre Tochter... Der Schreibstil ist flüssig, die Schilderungen bildhaft. Es gibt viele humorvolle Szenen, die mich häufig schmunzeln ließen, und die Einteilung in zahlreiche Kapitel ermuntert auch zum Lesen, wenn mal nicht so viel Zeit bleibt. Was ich vielleicht nie verstehen werde, ist, weshalb solche Bücher häufig in gehobeneren Kreisen spielen. Vielleicht hat das etwas mit den Wunschträumen vieler Leserinnen zu tun, wer weiß (selbst einmal Prinzessin spielen oder so) oder vielleicht steckt das Motto dahinter, wie auch aus einem Aschenputtel ein Jemand werden kann... Hier fand ich manche der Szenen hinsichtlich des Zurschaustellens des 'Hastewas, Kannstewas' doch etwas überzogen, aber da ich weiß, dass das zu diesem Genre gerne einmal dazugehört, konnte ich mich damit arrangieren. Wenn man sich zur Lektüre eines solchen Buches entscheidet, weiß man ja zumindest in etwa, was einen erwartet. Ein Schicksal soll gewendet werden und wird es schließlich auch - ein wenig Vorhersagbarkeit ist also immer dabei. Und tatsächlich kam es wie erwaret: ein bisschen Romantik, ein bisschen Trouble, ein bisschen Happy End. Oder vielleicht auch mehr? Ein Wohlfühlbuch, wie es manchmal einfach gut tut, wenn man etwas Unkompliziertes braucht. Schon das Cover macht Lust aufs Lesen! Luftig, locker, leicht - ein nettes Sommerlesevergnügen ohne große Überraschungen aber mit einer netten Geschichte... © Parden

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    • 4
  • Ein charmantes Lesevergnügen mit einer mitreißenden Leichtigkeit!

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Monika58097

    Monika58097

    09. May 2015 um 18:24

    Valentina, gerade frisch geschieden, sehnt sich nach ein bisschen Glück. Ihre Mutter kämpft gerade in Brasilien gegen die Abholzung des Regenwaldes. Ihre beste Freundin befindet sich in den Flitterwochen und eine Kollegin ist auch noch bei der Beförderung bevorzugt worden. Als Valentina für ihre Mutter in deren Wohnung nach Unterlagen suchen soll, entdeckt sie dort ein Kästchen. Der Inhalt: Ein Zeitungsausschnitt über den bekannten Star-Architekten Enziger, ein Brief und eine hässliche Krawatte. Was hat das zu bedeuten? Dieser Enziger wird doch wohl nicht ihr Vater sein? Der Mann, den ihre Mutter immer geheim gehalten hat? Enziger wohnt sogar ganz in der Nähe. Der Zufall will es, dass sich Valentina in den Haushalt schleichen kann. Eigentlich haben die Enzigers auf eine Pflegekraft gewartet, aber was die kann, kann Valentina doch auch, oder? "Glück ist nichts für schwache Nerven" - eine bezaubernde Geschichte um eine Frau, die schon immer ihren Vater kennenlernen wollte und ihn nun durch einen Zufall kennenlernen soll - falls es auch wirklich ihr Vater ist. Theresia Graw gelingt es hervorragend, die einzelnen Personen zu zeichnen. Der Architekt Enziger, erst mürrisch in seinem Rollstuhl sitzend, wie er langsam aufblüht und das Leben wieder zu genießen lernt. Valentinas Mutter, die ewige Hippie-Frau, die wirklich keine Demo auslässt und natürlich Valentina selbst, gefrustet und dann voller Tatendrang. Die Reise nach Venedig - was für eine wunderbare Idee! Als Leser war man einfach vor Ort, man war dabei. Die Autorin schreibt nicht nur wunderbar, sondern auch sehr bildhaft. Ein Roman, der einen die Stunden nur so vergessen lässt und der einen auf eine wunderschöne Reise mit in die berühmte Lagunenstadt nimmt. "Glück ist nichts für schwache Nerven" - ein charmantes Lesevergnügen mit einer mitreißenden Leichtigkeit!

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  • Leserunde zu "Glück ist nichts für schwache Nerven" von Theresia Graw

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    TheresiaGraw

    TheresiaGraw

    Ihr Lieben!  Es ist soweit: Mein neuer Roman ist da! Er heißt „Glück ist nichts für schwache Nerven“, und ich möchte Euch herzlich zu einer Leserunde einladen. Und darum geht es in meiner Geschichte: Manchmal ist das Leben einfach nicht fair. Zum Beispiel, wenn man wie Valentina gerade die Scheidungspapiere unterschrieben hat und die beste Freundin, an deren Schulter man sich ausheulen möchte, unter Palmen ihre Hochzeitsreise genießt, während ihre Hippiemutter in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds kämpft. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese – und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht … „Glück ist nichts für schwache Nerven“ ist eine muntere Familiengeschichte, die teils in München, teils am Starnberger See und teils in Venedig spielt - und in der natürlich auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Nähere Infos zum Buch und eine Leseprobe findet ihr z.B. auf meiner Homepage Theresiagraw.de Der Blanvalet Verlag stellt 20 Exemplare zur Verfügung. Wer mitlesen möchte, melde sich bitte bis einschließlich Freitag, den 20. Februar, mit einer Antwort auf die Frage: An welchen Glücksmoment in Eurem Leben erinnert Ihr Euch besonders gern? Viel Spaß und viel Glück! Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Antworten und auf unsere Leserunde!

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    • 406
  • Pures Lesevergnügen!!!

    Glück ist nichts für schwache Nerven
    Samy86

    Samy86

    20. April 2015 um 11:11

    Inhalt:   Valentina versteht die Welt nicht mehr. Ihre Scheidung ist nun erst einmal 3 Tage und 7 1/2 Stunden alt, ihr neue Kollegin weiß mit ihren Reizen alle um den Finger zu wickeln und heimst somit gleich einmal die Beförderung ab, und anstatt ihr zur Seite zu stehen, befinden sich ihre beste Freundin mal ebenso in den Flitterwochen auf Mauritius.  Da kommt ihr dich eine kleine Ablenkung gerade recht und so spielt ihr auch noch nebenbei der Zufall in die Karten! Ein Fundstück im Arbeitszimmer ihrer Mutter führt sie auf die Spuren ihres unbekannten Vaters! Eine abenteuerliche Reise beginnt und die Chance ihres Lebens bietet sich unverhofft an, und so erfährt sie, dass das Glück manchmal seltsame –Wege geht und Venedig immer eine Reise wert sein wird…!   Meine Meinung:   Theresia Graw hat mit ihrem neuen Roman „ Glück ist nichts für schwache Nerven“ sich erneut in mein Herz geschrieben. Die Autorin schafft es mit viel Humor, tollen Charakteren und einer unglaublich romantisch-spannenden Handlung den Leser von Anfang an zu fesseln und zu bestreitet man mit Hingabe die Reise ihrer Hauptprotagonistin Valentina auf der Suche nach ihrem unbekannten und verschollen geglaubten Vater.   Valentina gefiel mir sofort als Hauptprotagonistin. Sie hat eine etwas zerstreute, leicht verzweifelte und trotzdem starke und sehr willensstarke Persönlichkeit und man kann sich auch leicht mit ihr auf gewisse Weise identifizieren. Man nimmt sie einfach gerne an die Hand und bestreitet an ihrer Seite die Handlung, als sei man schon ewig und drei Tage befreundet!   Das Cover finde ich wirklich wunderschön, dennoch habe ich es nicht in irgendeiner Weise mit der Handlung oder deren Protagonisten in Verbindung gebracht. Einfach ein kleines aber feines Überraschungspaket würde ich glatt behaupten. ;)   Der Schreibstil ähnelt dem ihres Vorgänger-Romans „ Das Liebesleben der Suppenschildkröte“, denn Theresia Graw weiß ihre Schauorte so in Szene zu setzen, dass man sich selbst gedanklich an dem Ort wieder findet. Ihre Protagonisten erscheinen sehr authentisch und man hat das Gefühl schon ein Leben lang mit ihnen Seite an Seite durchs Leben zu gehen, aber auch mit Humor, Romantik und Dramatik geht sie gekonnt vor und fesselt so den Leser an ihren super flüssig zu lesenden Roman!   Fazit:   Theresia Graw erzählt mit Herz und Augenzwinkern von der Suche nach der großen Liebe, dem Vater und dem, was man Glück nennt. Ein wirklich gelungener Roman der eine Reise nach Venedig wert ist und das nicht nur wegen dem Reiseziel sondern auch der tollen und humorvollen Handlung, aber auch klasse Charakteren denen man auf der Reise an der Seite von Valentina so begegnet. Eine klare Leseempfehlung!

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