Thich Nhat Hanh

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 (2)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Einfach versöhnen

Erscheint am 28.11.2018 als Hörbuch bei Argon Balance ein Imprint v. Argon Verlag.

Einfach versöhnen

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Wie Siddhartha zum Buddha wurde

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 (26)
Erschienen am 01.03.2004
Ich pflanze ein Lächeln

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 (22)
Erschienen am 08.01.2007
Das Wunder der Achtsamkeit

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Erschienen am 20.08.2009
Ärger

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Erschienen am 12.03.2007
Im Hier und Jetzt zuhause sein

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Erschienen am 09.02.2010
Das Herz von Buddhas Lehre

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Erschienen am 11.02.2004
Schritte der Achtsamkeit

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Erschienen am 01.05.2009
achtsam essen - achtsam leben

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 (6)
Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Thich Nhat Hanh

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ulrikerabes avatar

Rezension zu "Einfach gehen" von Thich Nhat Hanh

Achtsames Gehen im Alltag
ulrikerabevor 6 Monaten

Dieses Büchlein gibt kleine Anregungen für ein achtsames Gehen und bildet damit einen wohltuenden Kontrapunkt zu unserer schnellen Zeit. Gut in den Alltag integrierbare Übungen zum meditativen Gehen mit Achtsamkeit und Einsicht. Natürlich nicht für jeden Weg von A nach B anwendbar, aber um gezielt innezuhalten und trotzdem vorwärts zu kommen, anzukommen, nach Hause zu kommen.

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gsts avatar

Rezension zu "Das Wunder der Achtsamkeit" von Thich Nhat Hanh

Das Wunder der Achtsamkeit
gstvor 8 Monaten

„Das Floß ist dazu da, den Fluss zu überqueren. Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond.“ Seite 51

Wie oft tun wir etwas, ohne wirklich bei der Sache zu sein? Wie oft wollen wir mit ungeliebter Arbeit möglichst schnell fertig werden, um endlich Zeit für die Dinge zu haben, die wir gerne tun? Thich Nhat Hanh erklärt in seinem Buch, dass nur das Leben bedeutet, was wir mit Achtsamkeit tun. Wer voll und ganz bei der Sache ist, die er gerade verrichtet (sei es Putzen oder einen Weg hinter sich bringen), wird gar nicht mehr auf die Idee kommen, dass er an einem anderen Ort oder zu einer anderen Zeit sein will.

Der vietnamesische Mönch ist überzeugt davon, dass jeder, der seinen Alltag achtsam verbringt, auch seine Umwelt anregt, sich achtsam zu verhalten. Er arbeitet daran, meditierend Hass durch Liebe zu ersetzen. „Macht euch keine Sorgen, wenn die Menschen um euch herum nicht ihr Bestes tun. Sorgt euch nur darum, dass ihr eure Sache gut macht. Wenn ihr euer Bestes tut, dann ist das der sicherste Weg, diejenigen, die um euch sind, daran zu erinnern, ihr Bestes zu tun. Um eure Sache gut zu machen, müsst ihr ständig Achtsamkeit üben“, schreibt er auf Seite 59 seines Ratgebers.

Wer dieses Büchlein gelesen hat, kennt zumindest die Grundlagen der Atemtechniken für eine gelingende Meditation und wie diese im Zusammenhang mit Achtsamkeit den Blick auf die Welt verändern kann. Das Buch ist in neun Kapitel aufgeteilt, von denen das achte mehrere Meditationsübungen enthält, die den Leser mit der Natur in Einklang bringen.

Das Buch erschien bereits 1975, als die Amerikaner noch in Vietnam kämpften. Damals wurden dem Autor Vorwürfe gemacht, dass er in Amerika predige, während seine Landsleute zu Hause litten. Worauf Thich Nhat Nanh entgegnete: „Wenn sie möchten, dass ein Baum wächst, dann reicht es nicht, wenn sie die Blätter gießen. Man muss der Wurzel Wasser geben. Viele Wurzeln des Krieges sind hier in diesem Land.“ Er wollte gegen den Krieg vorgehen und damit seine Landsleute vor weiterem Leid bewahren.

Mich hat das Buch sehr angesprochen. In meinen Augen ist es auch nach über 40 Jahren noch so aktuell wie zu der Zeit, als es erschien.

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LaLectures avatar

Rezension zu "Ich pflanze ein Lächeln" von Thich Nhat Hanh

Die Grundlagen der Achtsamkeit
LaLecturevor 10 Monaten



Inhalt


„Ich pflanze ein Lächeln“ ist eine Sammlung verschiedener Texte und Reden des buddhistischen Mönchs Thich Nhat Hanh. Von den Grundlagen des bewussten Atmens bis hin zu Achtsamkeit in Bezug auf Beziehungen und unsere Rolle in der Gesellschaft geben sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Punkte der Achtsamkeit.



Meinung

„Ich pflanze ein Lächeln“ habe ich von einer Person geschenkt bekommen, die mir sagte, dass dieses Buch ihr viel bedeutete und ihr über eine sehr schwere Phase in ihrem Leben hinweggeholfen habe. Nach der Lektüre kann ich das nun gut verstehen, denn dieses Büchlein öffnet einem für einige Dinge die Augen.


Da das Konzept der Achtsamkeit eng mit buddhistischer Philosophie zusammenhängt, muss man sich zunächst auf die religiöse oder esoterische Note des Buches einlassen, auch wenn es einen manchmal reizt, den Autor zu belächeln, wenn er beispielsweise über das schreibt, was ein Löwenzahn einem erzählen kann.
Hat man sich erstmal an die vermutlich ungewohnte Denk- und Ausdrucksweise Thich Nhat Hanhs gewöhnt, kann man in diesem Büchlein einige sehr hilfreiche Tipps entdecken.


Einer der wichtigsten Punkte der Achtsamkeit, dem in diesem Buch der gesamte erste Abschnitt gewidmet wird, ist das Zur-Ruhe-Kommen, das Sein im Augenblick, das Einfach-Nur-Wahrnehmen. Dies mitten im unserem stressigen Alltag voller To-Do-Listen und ständiger elektronischer Erreichbarkeit zu tun, ist gar nicht so einfach. Wer kann es sich schon leisten, sich einfach mal eine Stunde hinzusetzen und zu meditieren?
Da der Autor, gebürtiger Vietnamese, selbst lange in den USA im Exil gelebt hat und nun in Frankreich lebt, kennt er die Mentalität im Westen und passt seine Tipps an diese an. In kurzen Absätzen erklärt er beispielsweise, dass man schon kleine Momente wie das Abwaschen oder das Warten an einer roten Ampel nutzen kann, um zu sich und dem Moment zurückzufinden. Dazu beschreibt er einfache Atemübungen und Sprüchen, mit denen man meditieren kann.


Der nächste Abschnitt widmet sich dann der Anwendung von Achtsamkeit in alltäglichen, auch zwischenmenschlichen Situationen. Beispielsweise geht es darum, starke Emotionen wie Wut erst einmal wahrzunehmen und zu akzeptieren und dann langsam zu versuchen zu verstehen, wie und warum sie zustandekommen. Durch Achtsamkeit, erklärt Thich Nhat Hanh, können wir lernen, dass unsere Wut aus uns selbst kommt und davon abhängt, wie wir mit etwas umgehen, und nicht davon, was uns passiert. Weiter gedacht bedeutet das, dass wir unsere Gefühle mit Übung besser in den Griff bekommen können. Diese Überlegungen fand ich sehr faszinierend und hilfreich, da sie einen für mich ganz neuen und anderen Ansatz für den Umgang mit Emotionen bieten.


Das Bewusstsein für die eigenen Gefühle und dafür, dass andere Menschen Dinge anders sehen und fühlen, überträgt der Autor anschließend auf zwischenmenschliche Beziehungen und geht am Ende - noch einen Schritt weiter - auf die Rolle des einzelnen Menschen in der Gesellschaft und der Welt ein.
Auf diese Weise kommt ein hilfreicher und interessanter Querschnitt der Achtsamkeit zustande, durch den man nicht nur lernt, was sie ist sondern auch, was sie für das eigene Leben bedeuten und wie sie einem helfen kann, glücklicher und gelassener zu leben.


Man muss sich beim Lesen, sollte man nun selbst Interesse an Achtsamkeit entwickelt haben, bewusst sein, dass man zu solchen Erkenntnissen und einem solchen Einklang mit der Welt, wie Thich Nhat Hanh sie hat bzw. verspürt, nicht von heute auf morgen kommt. Doch da das Buch quasi von Null anfängt, ist es ein guter Einstieg in das Thema und bietet viele praktische Ansätze, um mit dem Üben von Achtsamkeit zu beginnen.



Fazit

„Ich pflanze ein Lächeln“ ist als dünnes, schnell zu lesendes Büchlein ein wunderbarer Einstieg in das Thema Achtsamkeit. Von einfachen Atemübungen zum Konzentieren auf dem gegenwärtigen Moment und Tipps, wie man diese auch im stressigen Alltag einbauen kann, hin zum Einsatz der Achtsamkeit in der Konfliktbewältigung und ihrer Nützlichkeit für die Beziehung zwischen einem Menschen und seiner Umwelt schneidet Thich Nhat Hanh viele Themen kurz an und unterlegt sie mit Beispielen, teilweise aber auch sehr blumigen, esoterisch angehauchten Bildern.

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Gespräche aus der Community

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rumble-bees avatar
Achtung, es handelt sich hier um eine Hör-Runde. Herzlich eingeladen sind alle, die das Hörbuch bei der kürzlichen Verlosung gewonnen haben - selbstverständlich aber auch alle anderen, die es schon besitzen. Da es sich um ein sehr besinnliches und sozusagen spirituelles Thema handelt, rate ich allen Teilnehmern zu langsamem Hören. Es geht mir nicht darum, das Hörbuch schnell abzuarbeiten, sondern darum, seinen Inhalt wirklich zu erfassen. Auch an vielen unterschiedlichen Meinungen bin ich interessiert - so es sie denn gibt.
Das_Lesedings avatar
Letzter Beitrag von  Das_Lesedingvor 5 Jahren
Bereits der Titel könnte für Hörer / Leser ohne Vorkenntnisse für Verwirrung sorgen. Was ist das Innere Kind und was für eine Kraft ist die Achtsamkeit? Wer nun erwartet in diesem Werk eine Antwort zu erhalten ist leider falsch gewickelt Thich Nhat Hanh setzt voraus, dass dies gewusst wird und wenn nicht – dann muss man sich eben so durch das Hörbuch quälen. Wie das Buch aufgebaut ist, weiß ich nicht, da das Hörbuch gekürzt ist, kann das Buch für unwissende eine schöne Alternative sein. Aber fange ich mal vorne an. Ich habe Vorwissen, kenne mich in der Arbeit mit dem Inneren Kind aus und kenne auch die Arbeit mit der Achtsamkeit, daher habe ich mich gefreut etwas vom vietnamesischen Mönch zu lesen und auch seine Ansichten kennenzulernen. Leider bin ich mit dem Hörbuch, trotz Vorwissen, nicht ganz zurecht gekommen. Thich Nhat Hanh geht davon aus, dass wir alle ein verletztes und missbrauchtes inneres Kind in uns aufweisen, diese Worte sind hart und können, meiner Meinung nach, abschrecken. Vielleicht liegt es aber auch an einem Übersetzungsfehler und der Autor möchte uns nur über die Verletzbarkeit unseres Inneren Kindes aufmerksam machen und verwendet daher diese doch sehr starken Wörter. Auch sind die Affirmationen für die Heilung, für mich, zu negativ. Es wird zu oft “nicht” verwendet. Dann denke ich mal “nicht” an lila Elefanten Was ich sehr gut fand, waren die Erklärungen wie sich negative Sachen in unserem Bewusstsein verwurzeln, wachsen und wie unser Bewusstsein überhaupt funktioniert. Auch wurden immer wieder kleine Übungen in das Hörbuch integriert und mit Musik unterlegt. Herbert Schäfer hat als Sprecher ganze Arbeit geleistet. Er hat eine schöne und ruhige Stimme, die perfekt gepasst hat. Fazit: Das Hörbuch lässt sich zwar gut hören, aber dennoch gibt es von mir keine Hör-Empfehlung. Für Unwissende ist es einfach zu flach und zu esoterisch. Es ist zu weit “innen” angesetzt und führt den Hörer nicht sanft in die neue Materie ein, sondern wirft Brocken vor. Für Hörer mit Vorkenntnissen ist vieles bereits bekannt und daher nur noch als Wiederholung interessant. Die Übungen, die im Hörbuch für ein liebevolles und verständliches Miteinander vorgestellt werden, können wir, meiner Meinung nach, so gar nicht umsetzen. Sie sind für unsere Mitmenschen (zumindest für den Großteil) zu spirituell und würden eher das Gegenteil herbeiführen – Umdenken ist gefragt!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Thich Nhat Hanh wurde am 11. Oktober 1926 in Vietnam geboren.

Community-Statistik

in 199 Bibliotheken

auf 31 Wunschlisten

von 18 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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