Mein Leben ist meine Lehre

von Thich Nhat Hanh 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mein Leben ist meine Lehre
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Inhaltsangabe zu "Mein Leben ist meine Lehre"

Autobiografische Geschichten des großen Zen-Meisters.
Thich Nhat Hanh ist neben dem Dalai Lama der bekannteste Vertreter des Buddhismus im Westen. Erstmals erzählt er in „Mein Leben ist meine Lehre“ viele bisher nicht bekannte biografische Erinnerungen und verbindet sie mit der Weisheit des Buddhismus.
Seine Kindheit in Vietnam wird lebendig und sein ganz früher Wunsch, so gelassen zu werden wie der Buddha auf dem Cover einer Zeitschrift. Als junger Mönch erlebt er den Krieg in Vietnam, woraus die von ihm gegründete Bewegung des Engagierten Buddhismus entsteht. Im Laufe seines engagierten Lebens begegnet er vielen großen Persönlichkeiten wie beispielsweise Martin Luther King jr., der ihn für den Friedensnobelpreis vorschlug. Auch seine Zeit im Exil in Frankreich, der Aufbau seines Klosters „Plum Village“, sein unermüdliches Lehren von Achtsamkeit und Meditation und das Ende seines Lebens werden thematisiert: Er möchte nicht, dass für ihn eine Gedenk-Stupa gebaut wird: „Darin werdet ihr mich nicht finden.“
Wie kein zweiter verkörpert der große Zen-Meister Achtsamkeit und Meditation bei allem, was er tut. Beeindruckend ist, wie er sich in ausweglos erscheinenden Situationen in die Stille zurückzieht, um mit der darin gewonnen Weisheit konstruktive Lösungen zu finden. Sein Wirken als großer Lehrer zeigt, was ein Einzelner in dieser Welt bewirken kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426292778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:O.W. Barth
Erscheinungsdatum:02.10.2017

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor einem Jahr
    "Wir müssen das Innehalten üben"

    Ab und zu findet man in diesem Text praktische Anleitungen, obwohl dies kein Buch über die buddhistische Praxis von Thich Nhat Hanh ist. Eine Autobiografie im eigentlichen Sinne sollte man auch nicht erwarten, ebenso wenig großartige Neuigkeiten, wenn man vom Autor schon andere Bücher gelesen hat. Vielmehr beschreibt Thich Nhat Hanh lediglich verschiedene Situationen seines Lebens, was damals passierte und wie er und andere sich dabei verhalten haben. Daraus kann man seine Lehre oder seine Auffassungen und Einsichten ablesen.

    Immer wieder taucht an verschiedenen Stellen die Gehmeditation auf. In besonders heiklen Situationen liefen die Mönche langsam im Kreis und synchronisierten dabei die Schritte und ihren Atem. Moderne Menschen würde das wohl eher in den Wahnsinn treiben, was nur das allgemeine Gehetztsein verdeutlicht. Wahrscheinlich würde
    moderne Menschen auch folgende Übung verrückt machen: "In Plum Village haben unsere Brüder und Schwestern eine Achtsamkeitsglocke auf ihren Computer geladen. Jede Viertelstunde erklingt die Glocke, und sie hören mit der Arbeit und dem Denken auf und kehren zu ihrem Ein- und Ausatmen zurück, sie kehren nach Hause zu ihrem Körper zurück. So spüren sie, dass sie da sind, wahrhaft lebendig. Sie genießen das achtsame Atmen mindestens für drei Atemzüge und fahren dann mit ihrer Arbeit fort."

    Durch das Buch zieht sich ein Gedanke, der besonders entwurzelten Menschen helfen kann. Thich Nhat Hanh wurde nach einer Auslandsreise die Rückkehr in sein Heimatland verweigert, weshalb er sich in Frankreich ansiedeln musste. Es traf ihn hart, seine Heimat und seine Freunde verloren zu haben. Lange litt er darunter, bis er schließlich zur selben Erkenntnis kam wie einst Buddha: "Unsere wahre Heimat ist der gegenwärtige Augenblick, was auch immer gerade geschieht. … Unsere wahre Heimat ist ein Ort, an dem wir nichts mehr suchen, uns nach nichts mehr sehnen, nichts mehr bedauern. Wenn wir mit der Energie der Achtsamkeit ins Hier und Jetzt zurückkehren, werden wir fähig sein, unsere wahre Heimat im gegenwärtigen Augenblick zu gründen." Was für einen Menschen aus dem westlichen Kulturkreis zunächst befremdlich klingen mag, ist die Essenz des Buddhismus, die man nicht verstehen oder begreifen, sondern nur erleben kann.

    "Wir sollten uns jeden Tag daran erinnern, dass es bei der Praxis nicht darum geht, irgendwohin zu gelangen oder etwas zu erreichen. Die Praxis selbst ist genau die Freude und der Friede, die wir suchen. Die Praxis ist das Ziel. Für jeden und jede von uns ist es möglich, im gegenwärtigen Moment zu weilen."

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