Thierry Jonquet

 4.2 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Die Haut, in der ich wohne, Die Unsterblichen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Thierry Jonquet

Die Haut, in der ich wohne

Die Haut, in der ich wohne

 (27)
Erschienen am 07.09.2011
Die Unsterblichen

Die Unsterblichen

 (3)
Erschienen am 11.08.2003
Die Goldgräber

Die Goldgräber

 (1)
Erschienen am 01.09.2001
The Skin I Live in

The Skin I Live in

 (0)
Erschienen am 27.07.2011
Tarantula

Tarantula

 (0)
Erschienen am 01.12.2011
Nassim aus Teheran

Nassim aus Teheran

 (0)
Erschienen am 01.07.1999
Ein Kind im Krieg

Ein Kind im Krieg

 (0)
Erschienen am 01.02.1997

Neue Rezensionen zu Thierry Jonquet

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Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Ein kurzes und intensives Buch. Eine Geschichte die sich erst auf der allerletzten Seite auflöst und man durchaus als krank bezeichnen könnte. Aber gerade das unerwartete Ende hebt das Niveau des Buches und gibt der Geschichte die nötige Tiefe und Spannung.

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Molkss avatar

Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet
Molksvor 7 Jahren

Großartig abartig!

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Schattenkaempferins avatar

Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet
Schattenkaempferinvor 8 Jahren

Richard, Ève, Vincent, Alex, Vivianne – das sind die Charaktere, die in Die Haut, in der ich wohne eine Rolle spielen. Dabei sind vorerst keine Zusammenhänge zwischen ihnen erkennbar.

Kurzer Ersteinblick:
Richard, seines Zeichens ein bekannter Schönheitschirurg, sperrt seine Partnerin Ève in einem abgeschlossenen Appartement im Dachgeschoss seines Anwesens ein. Sie darf dieses Appartement nur unter seiner Aufsicht verlassen: Entweder zum monatlichen Besuch Viviannes in einer Psychiatrie, zu offiziellen Anlässen der Klinik oder zu Treffen mit bezahlenden Männern, die Ève bis zum Äußersten quälen dürfen, während Richard im Nebenzimmer durch einen Einwegspiegel dabei zusieht. In welcher Hinsicht die Bande zwischen den dreien bestehen, wird erst spät klar.
Vincent, ein junger Abiturient, wird von einem Unbekannten in einem Kellerverlies gefangen gehalten – über Jahre sitzt er im Dunklen fest, doch mit der Zeit gestaltet ihm sein Peiniger den Aufenthalt immer angenehmer.
Und zu guter Letzt gibt es noch Alex, einen verletzten und unsicheren Bankräuber und Polizistenmörder auf der Flucht.

Doch wie gehören all diese Charaktere zusammen, und wie schafft es ein Autor, auf nur 144 Seiten eine spannende Geschichte um sie alle zu stricken?
Der erste Teil dieser Frage ist leicht beantwortet: Man muss das Buch selbst lesen, denn jedem Rezensenten sind die Hände gebunden – viel über die Story zu erzählen würde die Story verraten. Und damit auch das Ende, das dieses Buch ausmacht und ein Glanzstück darstellt.
Der zweite Fragenteil könnte mit einem simplen „Ich weiß es nicht!“ beantwortet werden. Doch es gibt viele Punkte, die einen guten Thriller ausmachen, und Jonquet schafft es, die meisten, wenn nicht sogar alle in seinem Buch zu vereinen.

Durch drei – anfänglich – völlig verschiedene Handlungsstränge kommt man, abgesehen vom Hinweis auf dem Klappentext, nicht im Traum darauf, dass sich die Geschichten zu einem alptraumhaften Zusammenspiel entwickeln könnten. Ständige, sprunghafte Perspektivenwechsel bringen zusätzlichen Schwung in die ohnehin ruhelose Story, sodass man als Leser des Öfteren den Atem anhält und trotzdem nicht aufhören kann, immer und immer weiter zu blättern. Dabei behält der Leser trotzdem immer die Übersicht und weiß genau, bei welchem der Protagonisten er sich gerade befindet.

Was als befremdender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Buch, das nach dem ersten Lesen nicht aus der Hand gelegt werden kann, sondern noch einmal von vorne begonnen wird. Die niedrige Seitenzahl lädt hierzu zusätzlich ein, und auch nach dem zweiten Lesen bleibt man mit einem leisen Gefühl zurück, dass man etwas übersehen hat, und weiß doch, dass jeder einzelne Buchstabe aufgenommen wurde.

Man darf gespannt sein, wie dieses Meisterstück als Film umgesetzt wird und ob das Entsetzen, das einen beim Lesen überkommt, auch auf die großen und kleinen Leinwände dieser Welt übertragen werden können.

Fazit:

Ein beängstigender Thriller mit überraschend-schockierendem Ende, den man zwar auf Grund der Seitenanzahl mal eben zwischendurch lesen kann, aber so schnell nicht vergessen wird. Die Haut, in der ich wohne geht direkt unter selbige und weckt das Grauen in der hintersten Ecke der Vorstellungskraft. Sehr empfehlenswert!

Wertung: viereinhalb Sterne

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4,5/5

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