Die Haut, in der ich wohne

von Thierry Jonquet 
4,3 Sterne bei27 Bewertungen
Die Haut, in der ich wohne
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melodrams avatar

Genialer aber dennoch etwas verstörender Roman..

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Ein kurzer, aber perfekter Thriller, dessen Geschichte sich erst ganz zum Schluss auflöst. Super!

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Inhaltsangabe zu "Die Haut, in der ich wohne"

Zwei grausame Verbrechen: Ein Chirurg, der seine Partnerin in seiner Villa gefangen hält und zum Sex mit Fremden zwingt. Und ein entführter Abiturient, der in einem Verlies auf das Ende seiner Qualen hofft. Diese Figuren verbindet ein düsteres Geheimnis. Rachsucht, Ausschweifung und bedingungslose Liebe verschmelzen in diesem Thriller zu einer zerstörerischen Kraft, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453503915
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:140 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:07.09.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

    Ein kurzes und intensives Buch. Eine Geschichte die sich erst auf der allerletzten Seite auflöst und man durchaus als krank bezeichnen könnte. Aber gerade das unerwartete Ende hebt das Niveau des Buches und gibt der Geschichte die nötige Tiefe und Spannung.

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    Molkss avatar
    Molksvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

    Großartig abartig!

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    Schattenkaempferins avatar
    Schattenkaempferinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

    Richard, Ève, Vincent, Alex, Vivianne – das sind die Charaktere, die in Die Haut, in der ich wohne eine Rolle spielen. Dabei sind vorerst keine Zusammenhänge zwischen ihnen erkennbar.

    Kurzer Ersteinblick:
    Richard, seines Zeichens ein bekannter Schönheitschirurg, sperrt seine Partnerin Ève in einem abgeschlossenen Appartement im Dachgeschoss seines Anwesens ein. Sie darf dieses Appartement nur unter seiner Aufsicht verlassen: Entweder zum monatlichen Besuch Viviannes in einer Psychiatrie, zu offiziellen Anlässen der Klinik oder zu Treffen mit bezahlenden Männern, die Ève bis zum Äußersten quälen dürfen, während Richard im Nebenzimmer durch einen Einwegspiegel dabei zusieht. In welcher Hinsicht die Bande zwischen den dreien bestehen, wird erst spät klar.
    Vincent, ein junger Abiturient, wird von einem Unbekannten in einem Kellerverlies gefangen gehalten – über Jahre sitzt er im Dunklen fest, doch mit der Zeit gestaltet ihm sein Peiniger den Aufenthalt immer angenehmer.
    Und zu guter Letzt gibt es noch Alex, einen verletzten und unsicheren Bankräuber und Polizistenmörder auf der Flucht.

    Doch wie gehören all diese Charaktere zusammen, und wie schafft es ein Autor, auf nur 144 Seiten eine spannende Geschichte um sie alle zu stricken?
    Der erste Teil dieser Frage ist leicht beantwortet: Man muss das Buch selbst lesen, denn jedem Rezensenten sind die Hände gebunden – viel über die Story zu erzählen würde die Story verraten. Und damit auch das Ende, das dieses Buch ausmacht und ein Glanzstück darstellt.
    Der zweite Fragenteil könnte mit einem simplen „Ich weiß es nicht!“ beantwortet werden. Doch es gibt viele Punkte, die einen guten Thriller ausmachen, und Jonquet schafft es, die meisten, wenn nicht sogar alle in seinem Buch zu vereinen.

    Durch drei – anfänglich – völlig verschiedene Handlungsstränge kommt man, abgesehen vom Hinweis auf dem Klappentext, nicht im Traum darauf, dass sich die Geschichten zu einem alptraumhaften Zusammenspiel entwickeln könnten. Ständige, sprunghafte Perspektivenwechsel bringen zusätzlichen Schwung in die ohnehin ruhelose Story, sodass man als Leser des Öfteren den Atem anhält und trotzdem nicht aufhören kann, immer und immer weiter zu blättern. Dabei behält der Leser trotzdem immer die Übersicht und weiß genau, bei welchem der Protagonisten er sich gerade befindet.

    Was als befremdender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Buch, das nach dem ersten Lesen nicht aus der Hand gelegt werden kann, sondern noch einmal von vorne begonnen wird. Die niedrige Seitenzahl lädt hierzu zusätzlich ein, und auch nach dem zweiten Lesen bleibt man mit einem leisen Gefühl zurück, dass man etwas übersehen hat, und weiß doch, dass jeder einzelne Buchstabe aufgenommen wurde.

    Man darf gespannt sein, wie dieses Meisterstück als Film umgesetzt wird und ob das Entsetzen, das einen beim Lesen überkommt, auch auf die großen und kleinen Leinwände dieser Welt übertragen werden können.

    Fazit:

    Ein beängstigender Thriller mit überraschend-schockierendem Ende, den man zwar auf Grund der Seitenanzahl mal eben zwischendurch lesen kann, aber so schnell nicht vergessen wird. Die Haut, in der ich wohne geht direkt unter selbige und weckt das Grauen in der hintersten Ecke der Vorstellungskraft. Sehr empfehlenswert!

    Wertung: viereinhalb Sterne

    Handlung: 4,5/5
    Charaktere: 4,5/5
    Lesespaß: 4,5/5
    Preis/Leistung: 4,5/5

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    tacituruss avatar
    taciturusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet

    Der Titel dieses Thrillers hat mich aufmerksam gemacht. Dahinter verbirgt sich ein perfekt komponierter Psychothriller. In drei unterschiedlichen Handlungssträngen nähern wir uns einer Geschichte, in der der Autor eine düstere Stimmung heraufbeschwört. Drei Geschichten, die mit Gefangenschaft zu tun haben. Éve, die von Richard prostituiert wird. Vincent, der in einem kerkerhaften Verließ gefangen gehalten wird und Alex, der sich nach einem Raub verbergen muss.

    Gekonnt schafft es Jonquet die Leser zu faszinieren. Immer wieder überrascht er mit erstaunlichen Wendungen, verbindet die Geschichten, schockt mit unerwarteten Reaktionen der Figuren und wirft dabei Fragen auf, die nachhallen. Mit 141 Seiten handelt es sich um einen kurzen, aber äußerst intensiven Thriller, der wohl niemanden kalt lässt.

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    melodrams avatar
    melodramvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Genialer aber dennoch etwas verstörender Roman..
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    higgledypiggledys avatar
    higgledypiggledyvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein kurzer, aber perfekter Thriller, dessen Geschichte sich erst ganz zum Schluss auflöst. Super!
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    itzmee
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    Wortklaubervor einem Jahr
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    Lelle12vor 3 Jahren

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