Thilo Bode Die Freihandelslüge

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Inhaltsangabe zu „Die Freihandelslüge“ von Thilo Bode

Nicht nur TTIP, auch das kanadisch-europäische Freihandelsabkommen CETA muss gestoppt werden. Denn CETA ist TTIP durch die Hintertür! Mit der Verabschiedung beider Abkommen, würden Regelwerke in Kraft gesetzt, die in erster Linie Konzernen nützen, während sie der Mehrheit der Menschen in Nordamerika und Europa schaden. Unmissverständlich legt Thilo Bode dar, welche Folgen CETA und TTIP für Verbraucher-, Umwelt- und Arbeitnehmerrechte haben und warum sie – das vor allem macht sie gefährlich – die Souveränität der Länder aushöhlen, in demokratischen Prozessen darüber zu entscheiden, welche Gesetze sie haben wollen. Das gilt es zu verhindern. Freihandel ist auch ohne CETA und TTIP möglich.
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe des SPIEGEL-Bestsellers
Große Demonstrationen in 7 Städten am 17. September 2016

Ein Buch das die zeigt wie die Arbeitnehmer,- Umwelt,- und Konsumentenschutzgssetze mit Füßen getreten werden, solange die Wirtschaft wächst

— MatthiasBreimann

Auch für politisch Uninteressierte von größter Bedeutung!

— Sommerregen

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  • Die Freihandelslüge - Ein Buch das einem die Augen öffnet!

    Die Freihandelslüge

    MatthiasBreimann

    21. April 2017 um 09:02

    Thilo Bode, zeigt in einem spannenden und aufrüttelnden Werk, was uns allen bevorsteht oder bevorstehen könnte, wenn die beiden Freihandelsabkommen, unterzeichnet werden.Die Vereinheitlichung von Rückleuchten bei Fahrzeugen, ist eines der harmloseren Beispiele von unzähligen. Aber bei der Einfuhr von hochgiftigen Chemikalien, trotz Verbot in der EU, fangen erst die wirklich besorgnisseregenden Beispiele an. Vereinheitlichung von der Narhungsmittelherstellung. Alles wird dann zwar Günstiger, aber zu welchem Preis? Stichwort: Genmais und Chlorhuhn!Und, und, und…….Auch zeigt der Autor, „wunderschöne“ Beispiele auf, wie die Befürworter arbeiten und mit welchen Tricks und Versprechungen, gelockt wird, um gutgläubige Menschen, doch noch umzustimmen. Von mehr Arbeitsplätzen die Geschaffen werden bis hin zu mehr Geld, am Monatsende für jeden Bürger.Wobei, Thilo Bode mit zahlreichen Fakten von hochrangigen Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftern, das genaue gegenteil aufzeigt.Auch zu erwähnen , sind die im letzten Teil des Buches, zahllosen Quellenangaben und Internetadressen, wo sich ein jeder selbst ein Bild machen kann, wie gearbeitet wird und was dahinter steckt. Wie Zeitungsartikel, dokumentierte Aussagen von Befürwortern und Gegnern, aber auch der letzte Stand der Dinge wie es in der Verhandlungen aussieht, uvm.Ein Buch das die zeigt wie die Arbeitnehmer,- Umwelt,- und Konsumentenschutzgssetze mit Füßen getreten werden, solange die Wirtschaft wächst und das Geld stimmt.Ein faszinierendes Werk, das einem Augen öffnet!

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  • Informativ und ehrlich

    Die Freihandelslüge

    Jana_Zimmermann

    17. January 2017 um 15:33

    Wahrscheinlich ist dies nun das erste Mal, dass es auf bei mir etwas politischer zugeht. Sicherlich, die teilweise heiße Diskussion um die angeblichen Freihandelsabkommen TTIP und CETA ist auch an mir medial nicht vorbeigegangen. Und ja, auch ich bin politisch schon interessiert, aber so richtig haben mir die Medien bis heute nicht klarmachen können, was diese Freihandelsabkommen bedeuten – sowohl für mich als einzelnen Bürger als auch für die (Welt-) Wirtschaft im Allgemeinen. Thilo Bode holt dieses Versäumnis in seinem Buch „Die Freihandelslüge – Warum wir CETA und TTIP stoppen müssen“ in verständlicher Weise nach. In seinen Ausführungen wird schnell klar, warum ich die Bedeutung der Abkommen nie so richtig verstanden habe: Die an den Verhandlungen Involvierten haben Geheimhaltung auf höchstem Niveau betrieben. Nur wenige durften im Detail erfahren, um was es gehen wird. Übrigens ist es das, was ich immer wieder in meinem Bekanntenkreis an der Politik rüge: Diese schiere Geheimnistuerei! Ich als Bürger mit einem gesunden Menschenverstand bekomme schon manchmal mit, dass uns bestimmt Dinge verschwiegen werden, ich fühle mich dann echt für dumm verkauft. Das nur mal so am Rande. TTIP ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, CETA ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada. Ziel soll es sein, so wird immer argumentiert, die Standards zu vereinheitlichen. Das klingt doch nicht schlecht, oder? Zumindest wird das einem so verkauft. Doch welcher Standard soll denn zur Vereinheitlichung herangezogen werden? Und genau das erörtert Thilo Bode in seinen Ausführungen in allgemein verständlicher Weise. Zunächst hatte ich das Gefühl, der Autor sei sehr einseitig in seinen Betrachtungen, doch mehr und mehr wurde mir beim Lesen klar, wie detailreich seine Argumentation doch ist. Mir jedenfalls hat das Buch „Die Freihandelslüge – Warum wir CETA und TTIP stoppen müssen“ die Augen geöffnet. Nun, da ich in Sachen Freihandelsabkommen aufgeklärt wurde, bin ich endlich auch in der Lage, mir meine eigene Meinung zu bilden.

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  • Ein absolutes must-read!

    Die Freihandelslüge

    Sommerregen

    17. October 2016 um 17:37

    In dieser aktualisierten und erweiterten Ausgabe geht Thilo Bode den Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf den Grund. Im ersten Teil des Buches wird in den Kapiteln "Schönredner und Angstmacher", "Der geheime Deal", "Das Märchen vom Wachstum", "Wie Konzerninteressen zu Gesetzen werden oder Der Angriff auf die Demokratie - 1) eingefrorene Standarts, 2) Die offizielle Inthronisierung der Lobbyisten, 3) Paralleljustiz für Investoren, 4) Mogelpackung "Investitionsgerichtshof"" gezeigt, wie sich die Politik den Konzerninteressen unterwirft. Der zweite Teil des Werkes zeigt, wie TTIP in unseren Alltag eingreift, wobei unter Anderem auf Gifte, Lebensmittel, die Landwirtschaft und die neue Arbeitswelt eingegangen wird.Im Anschluss daran wird im Fazit abschließend zusammenfassend erläutert, weswegen TTIP und CETA unbedingt zu stoppen sind.Schon auf den ersten Seiten wird sehr deutlich, dass es sich bei den Freihandelsabkommen keineswegs lediglich um das so oft herangezogene Chlorhühnchen dreht, sondern sehr viel entscheidendere Themen im Fokus stehen. So stellt Bode, der ein Freihandelsabkommen keinesweges kategorisch ablehnt, mit viel Sachverständnis die einzelnen Bedrohungen, welche von beiden Abkommen ausgehen, vor und nimmt zu den von Befürwortern häufig herangezogenen vermeitlichen Vorteilen begründet Stellung.So wird der Freihandel auch als "Freibeuterei" entlarvt und sowohl Gegner als auch Befürworter zu Wort kommen gelassen.Bemerkenswert war in meinen Augen auch, dass stets ein sachlicher Ton beibehalten und zahlreiche Argumente aufgezeigt und ernst genommen werden, sodass man das Für und Wider genau erklärt bekommt. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass die hinter verschlossenen Türen ablaufenden Verhandlungen, von welchen selbst unsere gewählten Volksvertreter ausgeschlossen werden, in keinem guten Licht stehen.Denn, wie man Kapitel um Kapitel immer schmerzhafter wahrnehmen muss, gefährden TTIP und CETA unsere Demokratie in höchstem Maße und gehören daher gestoppt. Alleine die Vorstellung, dass Firmen im Ausland gegen die Regierung klagen können, wenn sie befürchten, ihr Profit könnte durch bestimmte Gesetze gefährdet werden, lässt doch die alamierende Frage aufkeimen, wer die Entscheidungen zu fällen ermächtigt ist - Staat oder Industrie.In sehr verständlicher und packender Weise versteht Thilo Bode es, die Freihandelsabkommen TTIP und CETA unter die Lupe zu nehmen und den Leser auf von diesen ausgehende Gefahren aufmerksam zu machen. Dabei werden sehr viele Argumente, Statistiken, Zitate und Ähnliches angeführt, sodass ein tiefer Einblick möglich ist. Darüber hinaus wird objektiv auf die verschiedensten Bereiche, welche betroffen würden, eingegegangen, was die Tragweite einer Entscheidung für die Abkommen erschreckend greifbar macht.Nach der Lektüre ist mir klarer denn je, dass sowohl TTIP als auch CETA gestoppt gehören, schon alleine um die Souveränität der Länder zu sichern.Daher bleibt es mir auch, dieses Buch an wirklich jeden weiterzuempfehlen, denn auch politisch Uninteressierte wären von den verheerenden Folgen eines Abkommens betroffen und sollten sich daher, schon bevor es zu spät ist, informieren und eine auf Tatsachen und nicht auf Propaganda beruhende Meinung bilden, sodass man noch eine Chance hat, gemeinsam die Verhandlungen zu einem Ende bringen zu können.

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