Thilo Corzilius Epicordia

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Inhaltsangabe zu „Epicordia“ von Thilo Corzilius

Die Fortsetzung von Thilo Corzilius' phantastischem Debüt »Ravinia« führt den Leser in eine geheimnisvolle Welt tief unter der Erde: In Epicordia lebt das Mondvolk, das eifersüchtig über sein Territorium wacht. Den Bewohnern Ravinias ist der Zutritt verboten. Als jedoch die tiefsten Tunnel Epicordias von feindlich gesinnten mechanischen Tieren blockiert werden, wendet sich Francesco Bastiani ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Er führt seine Freunde gegen den Willen des Mondvolks tief hinab in die Höhlen, wo sie einen beunruhigenden Verdacht schöpfen: Ist ihr alter Feind Ruben Goldstein verantwortlich für die Armee der mechanischen Wesen? Mit Entsetzen müssen die Freunde feststellen, dass die Sturmbringer zu einem erneuten Schlag ausholen: Sie wollen Laras wundervolle neue Welt in ihre Hand bringen, koste es, was es wolle ...

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  • düstergolden die zweite

    Epicordia

    eulenmama

    24. February 2014 um 12:07

    die geschichte um lara und ihre freunde geht weiter. diesmal gehts in die unterwelt epicordia. heimat der mondmenschen. diese vertragen kein sonnenlicht . von den menschen von ravinia halten sie nicht viel. nun brauchen sie doch die hilfe von lara, tom, den rabenlord.... da mechanische gottesanbeterinnen in einen tunnel epicordias aufgetaucht sind,gegen die sie sich nicht erwehren können. auch die liebe kommt nicht zu kurz. genau wie ravinia gut und fesselnd geschrieben. der autor hat ja noch material für mehrere teile. würde mich freuen wenn die geschichte weitergeht.

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  • Leserunde zu "Dorn" von Thilo Corzilius

    Dorn

    ThiloCorzilius

    In Wahrheit ist die Hoffnung ein wildes Tier...     Liebe Leserinnen und Leser,   kurz vor Weihnachten ist mein Roman „Dorn“ bei Piper erschienen. Es ist das erste Mal, dass ich klassische High Fantasy schreibe. Und entsprechend gespannt bin ich darauf, die Welt Dorn auf Euch Leserinnen und Leser loszulassen.   Eine Leserunde hier bei Lovelybooks zu veranstalten lasse ich mir da natürlich nicht nehmen. Und hiermit lade ich Euch ganz herzlich dazu ein.   „Dorn ist eine Welt, aus der die alte Magie längst entschwunden ist. Und auch das Eherne Reich, welches den Kontinent eint, ist im Zerfall begriffen. Als Markgraf Deckard von Falkenberg ein geheimnisvolles Elbenmädchen unter seinen Schutz stellt, ahnt er nicht, dass dieses etwas bei sich trägt, das sowohl die Rettung als auch den Untergang des Reiches bedeuten könnte. Und dass ihr dunkler Verfolger vor nichts zurückschrecken wird...“   Der Piper Verlag stellt freundlicherweise 15 Freiexemplare zur Verfügung, um die Ihr Euch bis Sonntag hier bewerben könnt.   Übrigens: Ein kleines Special zum Buch (mit einer Leseprobe und einem kleinen Video aus meinem Arbeitszimmer) findet Ihr hier.   Ich hoffe, ich habe Euer Interesse geweckt und freue mich sehr drauf, Euch zu den Geheimnissen meiner Welt Dorn zu begleiten.   Euer Thilo   --------------- PS: Wer noch mehr über mich und meine Bücher erfahren möchte, der kann sich auf meiner Homepage oder bei Facebook und Twitter umsehen.

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    • 310
  • Wanderbuch "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Regeln * Jeder geht bitte mit dem Buch um als wäre es das eigene. Natürlich sollt ihr es nicht mit weißen Handschuhen lesen und Gebrauchsspuren sind bei so vielen Lesern ja gar nicht zu vermeiden. Nur einfach ein bisschen darauf achten, dass keine Knicke reinkommen, nichts drüberschütten, nichts reinschreiben, keine Seiten rausreißen oder sowas. * Bitte schreibt hier einen Kommentar, wenn das Buch bei euch angekommen ist und wenn ihr es weitergeschickt habt. Ihr kümmert euch selbstständig um die Weitergabe der Adressen. * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Passiert einem ein Missgeschick und das Buch wird irgendwie schwerer beschädigt, bitte direkt an mich wenden. Es gibt für alles eine Lösung und ich reiße keinem den Kopf ab. * Portokosten trägt natürlich ebenfalls jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre doch schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste. * Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt. * Jeder hat 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Falls jemand nicht in der Zeit fertig wird, schreibt er bitte eine kurze Nachricht, damit der Nächste Bescheid weiß. *Es wäre schön, wenn ihr eine Rezension schreibt. Ist aber keine Pflicht. Ich behalte mir das Recht vor Personen ohne Angabe von Gründen wieder zu streichen oder nicht aufzunehmen. Hinweise Ich behalte mir vor, die Wanderbuchrunde sofort abzubrechen, sollte ich bemerken, dass es nicht rund läuft. Sprich, es wird sich nicht gemeldet, das Buch wird ohne Ansage länger behalten, etc. Teilnehmerliste: Rilana > angekommen 20.11.12 chatty68 > angekommen Mikki > angekommen > weitergeschickt Lialotta LaDragonia something Zuletzt an Wildpony für ihre BW Bücherei.  

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    • 30
  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. December 2012 um 22:29

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Mit “Epicordia” setzt Thilo Corzilius die phantastische Geschichte fort, die er in “Ravinia” begonnen hat. Dabei schließt die Fortsetzung nicht direkt an Band 1 an, sondern es sind zwischenzeitlich zwei Jahre ins Land gezogen. Die Charaktere, allen voran natürlich Lara McLane und ihr Lehrmeister, der Schlüsselmacher Tom Truska, sind allerdings weitestgehend die Altbekannten, sodass es wirklich einfach sich wieder in die Geschichte einzufinden und direkt ins Geschehen einzutauchen. Und es ist viel passiert in diesen zwei Jahren: Die Charaktere haben sich ebenso weiterentwickelt wie die magische Stadt Ravinia, mal zum Guten, mal zum Schlechten. Und so landen die Charaktere auch nur allzu schnell in einem neuen Abenteuer, das ihrem ersten in keinerlei Hinsicht nachsteht und ebenso phantastisch und innovativ ist, genau wie die neuen Figuren, denen die altbekannten Charaktere unterwegs begegnen. Und auch Thilo Corzilius Stil ist ebenso angenehm und flüssig zu lesen und hat ähnlich poetisch phantastische Qualitäten wie in “Ravinia”. Alles in allem ist “Epicordia” damit eine rundum würdige Fortsetzung, die sich ebenso schnell und fesselnd liest, wie der erste Band und die vor allen Dingen wirklich Lust auf mehr macht. Ein Glück, dass es noch einen dritten Band geben wird.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    Buecherengel

    07. November 2012 um 22:19

    Leseprobe "Gefühle sind wie ein Sturm. Er wirbelt unverhofft die See der Emotionen auf, flaut ab, schwillt wieder an. Licht und Schatten wechseln sich ab wie warme und kalte Luftschichten - und dann, wie aus dem Nichts, entladen sich Gewitter, wühlen die Wogen auf und lassen das Wasser des Lebens über einem zusammenschlagen." Inhalt In Epicordia lebt das Mondvolk, das eifersüchtig über sein Territorium wacht. Den Bewohnern Ravinias ist der Zutritt verboten. Als jedoch die tiefsten Tunnel Epicordias von feindlich gesinnten mechanischen Tieren blockiert werden, wendet sich Francesco Bastiani ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Er führt seine Freunde gegen den Willen des Mondvolks tief hinab in die Höhlen, wo sie einen beunruhigenden Verdacht schöpfen: Ist ihr alter Feind Ruben Goldstein verantwortlich für die Armee der mechanischen Wesen? Mit Entsetzen müssen die Freunde feststellen, dass die Sturmbringer zu einem erneuten Schlag ausholen: Sie wollen Laras wundervolle neue Welt in ihre Hand bringen, koste es, was es wolle … Unterhaltungsgrad Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da sein Vorgänger meteorgleich bei mir eingeschlagen hat. Doch leider muss ich gleich am Anfang sagen, dass Thilo Corzilius meiner Meinung nach sein Level nicht halten konnten, aber fangen wir von vorne an. Das Cover von "Epicordia" ist wirklich wieder sehr schön gestaltet worden. Es spiegelt gut die innere Stimmung des Buches wieder, und auch wiederholt es (Gott sei Dank) nicht den Stil des Covers von "Ravinia". Es hat etwas persönliches. Auch ein weitere Pluspunkt ist wieder einmal der Schreibstil von Corzilius. Ist weiß nicht was es ist, aber es ist einzigartig. Der Autor zieht mich direkt in das Buch hinein und durch die Szenen- und Perspektivenwechsel erlebt man das Buch immer wieder von einem anderen Blickwinkel. In "Epicordia" begegnet man auch wieder einer Menger bekannter Charaktere - Lara McLane, Tom Truska, Lord Hester, etc. Auch treffen wir viele neue Gesichter, diese bringen neuen Wind in die Segel. Doch leider habe ich das Gefühl, dass dieses mal die Charakter eher oberflächlicher geblieben sind. Es werden weniger die Gefühle oder Gedankengänge ergründet, ich habe eher das Gefühl, dass sie der Handlung hinterher rennen - ein wenig gehetzt hinterher rennen! Nervenkitzel Es gibt ein großes Problem in Epicordia. Rätselhafte mechanische Tiere bedrohen die Mondstadt und außerdem verschwinden immer wieder Menschen aus Ravinia spurlos. Eigenartig?! Schnell wird man mit diesem Thema konfrontiert und auch geht es gleich mit den Ermittlungen los. Doch leider konnte ich mich nicht wirklich in die Geschichte hineindenken. Es beginnen zwar schnell die Ermittlungen, doch irgendwie verlaufen die sich im Sand und es dödelt alles nur so vor sich hin. Es werden dann noch andere Menschen gesucht, die man unbedingt für die Lösung braucht und leider finde ich erfährt man viel zu wenig über Epicordia. Auch die Beschreibung von der Mondstadt fällt im Gegensatz zu manch anderen Ortsbeschreibungen spärlich aus. Es entsteht nicht wirklich ein Spannungsbogen, wenn dann nur ein minimaler Spannungshügel. Ist wirklich schade für dieses Buch, denn es hätte eindeutig mehr Nervenkitzel verdient. Abschlussworte Schreibstil top, Spannung flop! Für Lara McLane-Fans eine ganz nette Fortsetzungsgeschichte, aber ich hab eindeutig was besseres, was spannenderes erwartet. Ich habe es zwar schon gerne gelesen, doch leider hat der gewisse Flair gefehlt und ich bin mir sicher, dass das Thilo Corzilius besser kann. Fazit: ganz nett zu lesen.

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  • Leserunde zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    katja78

    Heute darf ich Euch zu einer tollen Leserunde einladen. "Epicordia" ist der Nachfolger von "Ravinia" geschrieben von Thilo Conzilius. Zum Buch.. Die Fortsetzung von Thilo Corzilius’ phantastischem Debüt »Ravinia« führt den Leser in eine geheimnisvolle Welt tief unter der Erde: In Epicordia lebt das Mondvolk, das eifersüchtig über sein Territorium wacht. Den Bewohnern Ravinias ist der Zutritt verboten. Als jedoch die tiefsten Tunnel Epicordias von feindlich gesinnten mechanischen Tieren blockiert werden, wendet sich Francesco Bastiani ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Er führt seine Freunde gegen den Willen des Mondvolks tief hinab in die Höhlen, wo sie einen beunruhigenden Verdacht schöpfen: Ist ihr alter Feind Ruben Goldstein verantwortlich für die Armee der mechanischen Wesen? Mit Entsetzen müssen die Freunde feststellen, dass die Sturmbringer zu einem erneuten Schlag ausholen: Sie wollen Laras wundervolle neue Welt in ihre Hand bringen, koste es, was es wolle … Wenn Ihr nun auch in dem 2. Teil versinken wollt dann Bewerbt Euch bis zum 2. August 2012 und gewinnt eines von 4 Freiexemplaren. Thilo Conzilius wird die Leserunde begleiten! Verratet mir einfach, warum gerade Ihr das Buch bekommen solltet :o) An dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank an den Piper Verlag, der so nett ist, mir die Exemplare für die Verlosung zur Verfügung zu stellen! DANKE Wie immer an dieser Stelle der Hinweis, sich nur zu bewerben wenn man Zeitnah an der Leserunde Teilnehmen kann, da hilft es auch nicht wenn man ne Woche Urlaub hatte, Prüfung, Heiratet oder ähnliches....sowas weiss man vorher und sollte den anderen Bewerbern fair gegenüber stehen.

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    • 171

    ThiloCorzilius

    24. September 2012 um 12:49
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    Alchemilla schreibt Lara ist mit Alisha Folders im Pfarrhaus bei Robert Garbow, der als Seelsorger arbeitet und ich frage mich, ob der Autor des Buches mit seinem Theologiestudium eine ähnliche Tätigkeit anstrebt.

    Im Moment nicht ;-) Theologie war vor allem ein Interessensstudium. Nirgendwo sonst schien mir der Grad an Allgemeinbildung derart hoch zu sein (Philosophie, Geschichte, Alte Sprachen, ...

  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    haTikva

    16. September 2012 um 23:04

    Epicordia – Eine Stadt unter einer anderen Stadt. Epicordia ist eine Welt für sich, direkt unter der fantastischen Stadt Ravinia, um die es im ersten gleichnamigen Roman ging. Diese Unterstadt wird belebt von dem sogenannten Mondvolk und eisern gegen alle anderen Wesen, die nichts in epicordia verloren haben, bewacht. Zwischen Epicordia und Ravinia besteht schon seit ihrer Existenz eine gewisse Rivalität. Doch diese müssen sie gemeinsam umgehen, damit sie als Einheit gegen eine große, finstere Macht ankommen können. Denn etwas Furchtbares passiert in beiden Städten. Zwar anfangs unabhängig voneinander, doch ein paar Wenige erkennen die wahre Bedrohung, die daraus entstehen könnte. Nun heißt es, gemeinsam zuzuschlagen, bevor etwas Böses und Finsteres in beiden Städten Einzug hält… Und so macht sich eine Hand voll Menschen aus Ravinia, die durch ihre handwerklichen Begabungen helfen können, auf, um nach einer Lösung zu suchen. Darunter ist auch das Mädchen Lara McLane, die schon im letzten Roman großes erlebt hat. Mit Hilfe eines Mannes aus dem Mondvolk können Lara, ihr Meister Tom, sowie eine Polizistin und eine Nachtwächterin aus Ravinia, sich in Epicordia umsehen. Dabei machen sie eine furchtbare Entdeckung die einer schnellen Handlung bedarf. Gleichzeitig sind in Ravinia Laras bester Freund Lee und ein Kommissar auf der Spur von jemandem, den es so schnell wie möglich außer Gefecht zu setzen gilt. Es handelt sich bei dieser Figur um einen alten Bekannten… Das tolle Cover mit den Vögeln darauf, im Hintergrund der große Vollmond und dem nach außen stehenden Prägedruck, stimmte mich schon auf eine düster-schöne Geschichte ein. Und so war ich nach wenigen Sätzen wieder gefangen in der fantastischen Welt die Thilo Corzilius geschaffen hat. Besonders die Unterstadt glänzte mit ihrer interessanten Andersartigkeit. Der Autor brachte die düstere Schönheit mit ihren Glühwürmchen und dem Mondvolk sehr gut zur Geltung. Corzilius Beschreibungen wirkten richtig realistisch. Was mir dabei besonders gefiel waren die Nebensächlichkeiten, die der Autor geschickt einbaute. Etwas schade fand ich dagegen, dass Laras bester freund in diesem Band eher eine Randfigur war. Er hatte zwar seine aktiven Momente, doch diese waren meiner Meinung nach zu gering. Dafür trat ein anderer Junge ins Rampenlicht, mit dem es auch ein paar zarte Momente gab. Doch diese waren sehr kurz gehalten. Die Handlungen des vorherigen Romanes wurden im Laufe der Geschichte immer wieder zu passenden Situationen eingeflochten. Dadurch wurde mir der erste Band „Ravinia“ ins Gedächtnis gerufen und für Quereinsteiger ist es somit auch kein Problem. Wo die Spannung anfangs nicht vorhanden war und die Handlung eher dahinplätscherte, wurde im Laufe der Geschichte eine unterschwellige Dramatik spürbar. Ich konnte mir die Eile richtig vorstellen, die Lara empfand, als sie spürte, dass etwas Furchtbares geschehen würde, wenn sie mit ihren Freunden nicht rechzeitig zur Stellen ist … Dieser langsame Aufbau der Spannung, die zum Ende hin in Dramatik verfiel, brachte Thilo Corzilius gekonnt rüber! Fazit: Ein toller fortlaufender Roman! Ich wurde erneut von Ravinia und ihren Bewohnern verzaubert und es würde mich freuen, wenn es ein neues Abenteuer mit Lara McLane gibt. Somit vergebe ich diesem Fantasyroman vier von fünf Sternen. Lara McLane-Reihe: 1. Ravinia 2. Epicordia

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2012 um 18:46

    Zwei Jahre ist es her, dass Lara McLane von ihrer Fähigkeit für das Fertigen von magischen Schlüsseln erfuhr. Schlüssel, die selbst bestimmen, wohin sie führen. Zum Beispiel nach Ravinia, der düstergoldenen Stadt, die einen Zufluchtsort für Menschen, die anders sind, bietet. Doch erneut strecken dunkle Schatten ihre Fühler aus. Mysteriöse Entführungen häufen sich und in Epicordia, der seltsamen Welt unter Ravinia, in der das Mondvolk lebt, tauchen Scharen von mechanischen Gottesanbeterinnen auf, die niemanden passieren lassen. Lara McLane, deren Leben immer noch wie ein Herbstregen ist und Tom Truska sollen herausfinden, wer oder was dahinter steckt. . Die Aufmachung ist gewohnt gelungen und stimmungsvoll wie auch schon im ersten Teil. Auch der Schreibstil gefällt mir immer noch ausgesprochen gut. Sehr atmosphärisch mit vielen Satzgebilden, die sich immer wieder wiederholen und die einem schon fast ein Gefühl von Geborgenheit geben können. Die Charaktere sind wie schon im Vorgänger liebevoll skizziert mit all ihren Macken und Eigenheiten. Lara, die Protagonistin, die mir zwar schon in „Ravinia“ sympathisch war, aber dennoch noch ein wenig blass (wie es wohl normal für 16-jährige ist) auf mich wirkte, gefällt mir in diesem Buch noch mehr und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Nach dem Nachwort darf man nämlich munkeln, dass es wohl einen dritten Band geben könnte. Ich würde mich sehr darüber freuen, denn die düstergoldene Stadt hat es mir durchaus angetan. . Noch stärker als im ersten Buch wird hier immer wieder deutlich, dass Ravinia – auch wenn es im ersten Augenblick manchmal so scheinen könnte – keine perfekte Welt ist, kein Paradies, in dem Sonderlinge mit offenen Armen empfangen werden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Nein, so ist es leider nicht. Denn auch Ravinia ist im Grunde nur ein Ort wie jeder andere. Und auch wenn ihre Bewohner selbst recht merkwürdig sind, so können sie selbst doch ziemlich wählerisch und unerbittlich sein, wenn es darum geht, anderen Zutritt in ihr verborgenes Reich zu gewähren. Denn nur wer auch wirklich eine besondere Fähigkeit hat, darf nach Ravinia. Punkt. Dadurch ergeben sich natürlich auch viele Konflikte, die in diesem Buch noch stärker thematisiert werden, was ich sehr interessant fand. Auch die Thematik Gut und Böse spielt in diesem Buch eine größere Rolle. Allgemein empfand ich „Epicordia“ als ein wenig vielschichtiger als „Ravinia“. . Man erfährt auch, wie in etwa das Fertigen von magischen Schlüsseln abläuft und auch über Ravinia und Epicordia selbst gibt es einiges Neues zu entdecken. An manchen Stellen hätte ich mir dann doch aber auch ein paar mehr Informationen oder Erklärungen gewünscht – was aber nicht heißen soll, dass alle Geheimnisse um Ravinia gelüftet werden müssen. Alles in allem eine sehr gelungene Fortsetzung, die mir ein paar wirklich schöne Lesestunden beschert hat und die mich nun gespannt auf einen dritten Teil wartend zurücklässt.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    conneling

    19. August 2012 um 23:03

    Wir sind wieder in der düstergoldenen Stadt Ravinia, dieses Mal lernen wir die unterirdische Stadt Epicordia kennen, in der das Mondvolk lebt. Ungefähr zwei Jahre sind vergangen, seit Lara Ravinia für sich entdeckt hat. Sie ist auf dem Weg eine sehr gute Schlüsselmacherin zu werden unter dem Schlüsselmacher Tom Truska. Ihre Großmutter ist gestorben, aber Lara hat keine Zeit zu trauern, sie wird zusammen mit Tom, einer Kommisarin und Geneva nach Epicordia gerufen um zu helfen. In Ravinia verschwinden immer wieder Menschen die bald darauf gesund aber mit Gedächtnislücken wieder auftauchen, in Epicordia sorgen feindlich gesinnte mechanische Tiere für Ärger, sie besetzen die tiefsten Tunnel zu Epicordia. Tom und Lara, die Kommisarin Myra Jones und die Nachtwächterin Geneva sollen helfen, einen Weg gegen die Eindringlinge zu finden, deswegen führt Francesco Bastiani diese Vier gegen den Willen des Mondvolkes nach Epicordia und bringt sie in seinem Elternhaus unter. Welche Mächte steuern die mechanischen Tiere und sind verantwortlich dafür, dass sie in einer solchen Überzahl die Tunnel blockieren? Rasant geht es mit dem zweiten Teil nach Ravinia weiter, die uns bekannten Charaktere sind älter und reifer geworden, vorallem Lara wirkt um einiges sympathischer als in Ravinia. Alles wird genauer dargestellt, man kann Ravina vor sich sehen. Auch Epicordia wird sehr gut beschrieben, mir gefällt es sehr gut wie die ganze düstergoldene Stadt größer wird und Umland dazukommt, die Gestaltung des Covers ist sehr an Ravinia angelehnt in anderen Farben aber dadurch mit großem Wiedererkennungswert. Thilo Corzilius ist es gelungen mit Epicordia Ravinia schlüssiger zu machen und in seinem Nachwort weckt er die Hoffnung auf eine weitere Fortsetzung, in der mehr über Tom und auch andere erzählt wird. Woher sie kommen und was sie zu dem gemacht hat was sie heute sind. Mir persönlich hat Epicordia besser gefallen als Ravinia, denn durch mehr Beschreibngen fand ich die Geschichte schlüssiger und abgerundeter, irgendwie verständlicher. Epicordia ist ein Muss für jeden Leser der bereits Ravinia kennengelernt hat und noch mehr von dieser Stadt für die Begabten erfahren möchte.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    PMelittaM

    18. August 2012 um 14:40

    Die Geschichte setzt etwa zwei Jahre nach den Ereignissen im Vorgängerband „Ravinia“ ein. In Ravinia werden Menschen entführt und tauchen später wieder auf. Gleichzeitig wird Epicordia, das unter Ravinia liegt und vom sogenannten Mondvolk bewohnt wird, von mechanischen Tieren bedroht. Lara, Tom Truska, Geneva und eine Kommissarin machen sich mit Francesco Bastiani nach Epicordia auf, um das Rätsel zu lösen. Da zwischen Epicordia und Ravinia allerdings gewisse Animositäten herrschen, ist das nicht gerade einfach. Und dann taucht auch noch jemand auf, mit dem sie gar nicht mehr gerechnet hatten. Nachdem ich mit dem Vorgängerband etwas gehadert habe, gefällt mir dieser um einiges besser. Lara ist sympathischer dargestellt, die „philosophischen Anwandlungen“ des Autors sind weniger ausgeprägt und die Geschichte ist ungleich spannender. Die meisten Charaktere aus dem Vorgängerband tauchen auch hier wieder auf, von den meisten erfährt man etwas mehr aus ihrem Leben und auch die neuen Charaktere sind interessant. Gut finde ich auch, dass weiterhin thematisiert wird, dass auch in Ravinia nicht alles optimal ist und die hier lebenden Menschen mit besonderen Fähigkeiten eben auch „nur Menschen“ sind. Optisch ist das Buch wieder sehr schön gestaltet, das Cover erinnert an das von „Ravinia“ und ist dennoch anders. ImBuch gibt es wieder eine Karte von Ravinia, jedes Kapitel wird durch ein Schwarz-Weiß-Bild eingeleitet, das das Titelbild wieder aufnimmt und es gibt auch wieder diese tollen Kapitelüberschriften, die das Geschehen, das einen erwartet in einem Satz erzählt, ohne zu viel vorwegzunehmen. Eine schöne Fortsetzung und hoffentlich nicht der letzte Band von Lara und Ravinia. Im Nachwort lässt der Autor schon anklingen, dass mit einer (oder auch mehreren) Fortsetzung(en) zu rechnen ist. Ich freue mich drauf.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    mithrandir

    17. August 2012 um 17:50

    Ungefähr zwei Jahre sind vergangen seitdem Lara die düstergoldene Welt von Ravinia für sich entdeckt hat. Inzwischen erlernt sie fleißig den Beruf der Schlüsselmacherin und wird hierbei von ihrem Meister Tom Truska vollauf unterstützt. Doch seit einiger Zeit geschehen merkwürdige Dinge in Ravinia. Immer wieder verschwinden Menschen und tauchen einen Tag später mit einer Gedächtnislücke wieder auf. Was passiert mit ihnen in dieser Zeit? Zudem kommt es zu Problemen in Epicordia. Hier lebt das Mondvolk, tief unten in den Höhlen unter Ravinia. Auch Francesco lebt dort und berichtet über zahlreiche mechanische Gottesanbeterinnen, die sich in den unteren Höhlen befinden und niemanden durchlassen. Hilfesuchend wendet er sich an Eusebius, den Gildemeister. Zu den nachfolgenden, geplanten Ermittlungen werden neben Geneva und einer bisher noch nicht bekannten Kommissarin, Lara und Tom hinzugezogen; doch es sind Schwierigkeiten zu erwarten. Ravinia und Epicordia sind seit ewig im Clinch miteinander, der von beiderseitiger mangelnder Toleranz geprägt ist. Es wird schwierig sein, die Epicordier dazu zu bringen, in die Nachforschungen einzuwilligen bzw. diese zu unterstützen. Und tatsächlich, gleich am Anfang des Weges werden sie von einem Spinnenwächter, dem epicordischen Äquivalent des Nachtwächters, angegriffen und es ist nur Francescos beherztem Eingreifen zu verdanken, dass diese Begegnung glimpflich abgeht. Francesco bringt die Gruppe im Haus seiner Eltern unter, die davon nicht sonderlich angetan sind. Und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg, das Geheimnis der mechanischen Gottesanbeterinnen zu ergründen und müssen dabei so manche Rückschläge einstecken. Wird es ihnen gelingen, die mechanischen Tiere zu überwältigen? Und wer steckt hinter diesen gefährlichen Konstruktionen? Könnte es sein, dass Roland Winter noch lebt? "Epicordia" ist der zweite Band der Reihe aus der Feder von Thilo Corzilius. Band eins führte uns in die wunderbare Welt von Ravinia ein, die geschaffen worden ist, für all die Menschen, die etwas Besonderes, sprich magisch sind. Hier sind sie unter ihresgleichen und sind nicht wie in der realen Welt im sozialen Abseits aufgrund ihrer Andersartigkeit. Dem einen oder anderen scheint diese Welt jedoch bereits zu Kopf gestiegen zu sein, denn ehe man sich versieht, befinden sich genau die Menschen, die einst Außenseiter waren und denen Unrecht getan worden ist, weil sie anders sind, genau an der Stelle der Menschen, die sie einst verabscheut haben. Nun sind sie es, die auf andere herabschauen, sie ausgrenzen und deklassieren. Und ein Teil ihrer Opfer sind das Mondvolk aus Epircordia, die sich stolz in ihren eigenen Lebensbereich zurückgezogen haben und nur allzu menschlich wiederum die Menschen aus Ravinia ausgrenzen und dabei so gut wie nie in ihre Welt Einlass gewähren. Doch auch untereinander haben sich die Menschen in Ravinia mit ihren selbstgeschaffenen Regeln und Gesetzen oftmals aneinander schuldig gemacht, und zwar der Engstirnigkeit und Intoleranz. In "Epicordia" wird ein Teil dieser Geschichten erzählt und macht den Leser nachdenklich hinsichtlich der Intoleranz, die vermutlich in jedem von uns wohnt und welche Folgen es haben kann, wenn man sie nicht zügelt. Es war sehr schön, viele alte Bekannte aus dem ersten Band wiederzutreffen. Die meisten Charaktere haben sich inzwischen weiterentwickelt oder sind zumindest auf einem guten Weg dorthin. Allen voran natürlich Lara, die fleißig bemüht ist, ihr Talent zu nutzen und von dem Wunsch beseelt ist, die beste Schlüsselmacherin aller Zeiten zu werden. Stets bemüht das Richtige zu tun, ist sie durchweg sympathisch, wenn auch immer noch ein wenig impulsiv. Auch Lee hat in seiner Ausbildung zum Wahrsager schon viel gelernt, das im Laufe der Geschichte sehr nützlich ist. Trotz seines eigenen traurigen, familiären Schicksals bleibt er stets optimisch und gibt nahezu alles, um seine Freunde zu beschützen. Tom Truska hat sich längst in seine neue Position als Schlüsselmachermeister eingefunden und ist stets bemüht, Lara zu fördern. In "Epicordia" taucht er immer weiter aus seiner selbstgewählten Isolation auf und bleibt dabei doch auch stets ihr Lehrer und Beschützer. Doch natürlich kommen auch neue Verbündete und Gegner hinzu, die das Gesamtbild der Charaktere wunderbar abrunden. "Epicordia" las sich genauso wie sein Vorgänger förmlich in einem weg. Der Schreibstil ist stets flüssig und durchweg spannend. Ich habe mich unheimlich schnell in der Geschichte wiedergefunden und war gefesselt von den rasanten Geschehnissen. Auch die kleinen, feineren und oftmals nachdenklichen Momente, die die Reihe für mich so besonders machen, kommen nicht zu kurz. Ebensowenig wie die Liebe, die in Laras Welt Einzug gehalten hat, jedoch nicht wild und stürmisch daherkommt, sondern leise und vorsichtig. In seinem Nachwort zum Buch deutet Thilo Corzilius an, dass zumindest noch eine weitere Fortsetzung geplant ist und ermöglicht dem Leser einen kleinen Ausblick auf den Inhalt eines eventuellen dritten Bandes. Hierauf hoffe ich sehr, denn mir gefällt die Reihe ausgeprochen gut. Zudem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sich der Autor, wenn überhaupt möglich, beim zweiten Band sogar noch gesteigert hat und mich nunmehr vollends in die Welt von Ravinia hineingezogen hat. Ich bin sehr gespannt, ob Thilo Corzilius das in einem weiteren Band noch toppen kann. Freunden von Jugendfantasyromanen, die Wert legen auf Geschichten mit Tiefgang, kann ich "Epicordia" - selbtverständlich erst nach dem Lesen von "Ravinia" - nur uneingeschränkt empfehlen.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    horrorbiene

    14. August 2012 um 10:28

    Epicordia ist der zweite Band nach Ravinia, der in der gleichnamigen Welt spielt. Ravinia hat mir ausgesprochen gut gefallen und auch Epicordia steht dem im Grunde nichts nach. Im zweiten Band wurde die düstergoldene Welt um einen unterirdischen Teil namens Epicordia erweitert, in dem das Mondvolk herrscht und die Menschen von Ravinia nicht erwünscht sind. So wird Begonnenes hier nicht nur wieder aufgenommen sondern weitergeführt. Ebenso verhält es sich mit dem Schreibstil: Er ist in gleicher Qualität, so wie man es nach Ravinia erwartet. Zwar gab Band eins noch allerlei Rätsel was manchen Hintergrund betrifft auf, doch hier wurden diese (noch) nicht zur Gänze aufgelöst, was eine weitere Forsetzung verspricht. Und eine Fortsetzung hat diese Geschichte definitiv verdient, denn die Handlung kommt hier viel schneller in Fahrt als im ersten Teil, weil die Figuren nicht umständlich eingeführt werden müssen. Zwar gibt es auch hier neue Charaktere, doch die spielen keine größere Rolle, als die bereits bekannten. Somit ist die Geschichte schneller spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Habe ich bei Ravinia noch ausdrücklich gelobt, dass das Buch ohne vorschnelle Liebelein auskommt, so ist die Liebe nun doch Thema in Epicordia. Aber nicht auf schnulzige, kitschige weise, sondern langsam und vorsichtig – mit einem Ausgang, den man bereits schnell vermuten konnte und dennoch nie ausgesprochen wurde… Noch ein Punkt, der eine Fortsetzung interessant macht. Besonders loben muss ich erneut das Layout, dass im Prinzip gleich ist, wie bei Ravinia: Vor jedem Kapitel ist noch einmal das Cover in s/w abgedruckt mit einer kleinen Zusammenfassung und Kapitelzählung. Die Kapitel selbst beginnen mit Zitaten und innerhalb der Kapitel sind die Abschnitte durch kleine Raben von einander abgesetzt. Dies fördert die Lesbarkeit ungemein und macht es auch hübsch anzusehen. Als Bonus ist im vorderen Teil des Buches eine Karte Ravinias abgedruckt. Das Buch ist demnach absolut auf demselben Level wie Ravinia, es lässt sich stellenweise sogar besser lesen, aber manche – wenn auch schönen – Dinge sollte man nicht übertreiben. So habe ich gleich als die Geschichte begann mein erstes Zitat notiert: Gefühle sind wie ein Sturm. Er wirbelt unverhofft die See der Emotionen auf, flaut ab, schwillt wieder an. Licht und Schatten wechseln sich ab wie warme und kalte Luftschichten – und dann, wie aus dem Nichts, entladen sich Gewitter, wühlen die Wogen auf und lassen das Wasser des Lebens über einem zusammenschlagen. S. 14 An diesem Zitat erkennt man Corzilius poetische Ader, die er immer mal wieder gekonnt in die Geschichte von Lara einfließen lässt. Solcherlei Zitate hätte ich viele notieren können, doch nachdem ich zum wiederholten Male Gefühle sind wie ein Sturm zu Beginn einer solchen Passage gelesen habe, wurde es mir fast ein bischen zu viel. Klar erkennt man daran, dass dies “das Thema” das Buches ist und auch Laras Lage wiederspiegelt, doch alle Stellen, die mit diesem Satz anfangen untereinander geschrieben, würde meine Zitatesammlung sprengen… Ich hoffe, dass das nächste Buch ein neues “Thema” erhält. Auch war mir die ständige Wiederholung, in der Laras Leben mit einem Herbstregen verglichen und Ravinia als die düstergoldene Stadt beschrieben wird zu viel, da diese Phrasen bereits im ersten Buch zu Hauf vorkamen. In diesem Rahmen war dies alles gerade noch in Ordnung, doch ich hoffe, dass im nächsten Teil die häufige Verwendung der Phrasen das Fass nicht zum Überlaufen bringen wird… Fazit: Mit Epicordia setzt Corzilius seine in Ravinia begonnene Geschichte gekonnt und ich gleicher Tradition fort. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und lässt sich herrlich einfach herunterlesen. Hervorzuheben ist hier erneut Corzilius beinahe poetischer Schreibstil, obwohl er so manche Phrase für meinen Geschmack bald oft genug verwendet hat… Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung, die bestimmt nicht lange auf sich warten lässt.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    utaechl

    04. July 2012 um 08:26

    Inhalt: Zwei Jahre sind vergangen. In Ravinia ist wieder Ruhe eingekehrt und alles geht seinen gewohnten Gang. Lara McLane, die begabte Schlüsselmacherin, muss den Tod ihrer Großmutter verkraften, bekommt allerdings nicht viel Zeit zum Trauern, denn sie wird zusammen mit ihren Freunden nach Epicordia, der Welt unter Ravinia, gerufen, um den Mondvolk gegen eine Bedrohung durch mechanische Gottesanbeterinnen beizustehen. Der Beginn eines neuen Abenteuers, das ihr neue Freunde, alte Feinde und die Chance, ein Stück dem Titel beste Schlüsselmeisterin aller Zeiten näher zu kommen, beschert. Kritik: Thilo Corzilius schafft es mit seiner bildlichen, poetischen Sprache den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Er erschafft mit einer Leichtigkeit Welten, Handlungsorte, Charaktere und Begebenheiten, die jeden Fantasy-Fan erfreuen müssen. Man merkt, dass das Schreiben und die Geschichte um Lara McLane eine Herzenssache für ihn sind und dass er sich auf dem Fantasy-Gebiet sehr gut auskennt. Das Coverdesign ist sehr gelungen, genau wie die im Buch enthaltene Karte, die dem Leser die Orientierung in Ravinia erleichtert. Da ich den ersten Teil, Ravinia, noch nicht kannte, hat es mich besonders gefreut, dass er dem Leser den Einstieg in den zweiten Teil durch Erklärungen und Rückblenden erleichtert hat. Die Geschichte entwickelt sich zügig, ist durchgehen spannend und springt von einem Höhepunkt zum nächsten. Die Musik- und Romanzitate zu Beginn der Kapitel und im Text sind es wert, nachgeschlagen zu werden. Mir persönlich ist der Epicordia-Anteil etwas zu klein geraten und ich hätte mir noch mehr Geschichten über das Mondvolk gewünscht. Da es Teil zwei einer nach oben offenen Serie an Büchern ist, kann es natürlich sein, dass einige Nebencharaktere später einmal noch eine Rolle spielen werden, die man im Verlauf dieses Bandes noch nicht erkennen kann. Als Leser fragt man sich dadurch, ob nicht einige Nebengeschichten weglassbar sind, während andere Dinge weiter ausgebaut sein könnten. Insgesamt also ein guter Fantasy-Roman von einem deutschen Autor. Da heißt es zugreifen, sich mitreißen lassen und sich darauf freuen, dass die Geschichte um Lara McLane hoffentlich noch lange nicht ihr Ende gefunden hat.

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    Spatzi79

    01. July 2012 um 14:56

    Zwei Jahre nach den Ereignissen aus Ravina lebt Lara immer noch in der düstergoldenen Stadt und macht ihre Ausbildung zur Schlüsselmacherin. Doch erneut zieht Unheil herauf. Immer wieder verschwinden Menschen spurlos und tauchen kurz darauf zwar unversehrt, aber ohne Erinnerungen an die Entführung wieder auf. Wer mag dahinterstecken und was wird damit bezweckt? Dann erfährt Lara, dass es noch eine weitere geheimnisvolle Welt gibt, die sich tief unter Ravinia erstreckt: Epicordia ist die Heimat des Mondvolkes, das das Licht der Sonne nicht erträgt und deswegen tief in der Erde lebt. Normalerweise werden in Epicordia keine Gäste aus der Oberwelt geduldet, doch nun hat man ein Problem und braucht die Hilfe der Mechaniker. In den Tunneln haben sich rätselhafte mechanische Wesen ausgebreitet, die den Bewohnern den Zutritt zu manchen Bereichen versperren. Tom und Lara machen sich gemeinsam mit einigen anderen auf den Weg, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Sehr positiv ist mir bei der Lektüre aufgefallen, dass der Autor diesmal größtenteils auf Sätze à la „wenn sie gewusst hätte, was auf sie zukommen würde…“ verzichtet. Dies hatte mich im ersten Band doch ziemlich gestört. Lara ist eine Figur, mit der ich persönlich nicht so recht warm geworden bin. Sie ist durchaus nicht unsympathisch, aber in ihrer ganzen Art sehr unstet und ich empfand sie eher als anstrengend. Aber man muss ja auch nicht jeden Buch-Charakter mögen. Sprachlich fand ich das Buch wieder sehr schön, auch wenn man sich auf den blumig-poetischen Stil des Autors erst einmal einlassen muss. Ich bin gespannt, wie es mit Lara und den anderen Bewohnern Ravinias so weitergehen wird – Potential für weitere Fortsetzungen sehe ich in der Geschichte auf jeden Fall!

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  • Rezension zu "Epicordia" von Thilo Corzilius

    Epicordia

    Marie1990

    21. June 2012 um 13:14

    In Epicordia lebt das Mondvolk, das eifersüchtig über sein Territorium wacht. Den Bewohnern Ravinias ist der Zutritt verboten. Als jedoch die tiefsten Tunnel Epicordias von feindlich gesinnten mechanischen Tieren blockiert werden, wendet sich Francesco Bastiani ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Er führt seine Freunde gegen den Willen des Mondvolks tief hinab in die Höhlen, wo sie einen beunruhigenden Verdacht schöpfen: Ist ihr alter Feind Ruben Goldstein verantwortlich für die Armee der mechanischen Wesen? Mit Entsetzen müssen die Freunde feststellen, dass die Sturmbringer zu einem erneuten Schlag ausholen: Sie wollen Laras wundervolle neue Welt in ihre Hand bringen, koste es, was es wolle … "Epicordia" ist der zweite Band der wundervollen Reihe um die düstergoldene Stadt Ravinia und dessen Bewohner aus der Feder von Thilo Corzilius. Ab der ersten Seite ist der Leser wieder gefangen in dieser Welt, die unser so ähnlich, aber doch so anders, so magisch ist. Die Handlung setzt einige Zeit später da an, wo "Ravinia" aufhörte, besitzt aber denselben Charme, als wäre man nie fort gewesen aus dieser düstergoldenen Stadt; man fühlt sich sofort wieder wohl in dieser düsteren, aber dennoch warmen Atmosphäre, die Thilo Corzilius so perfekt zu verbinden weiß. Poesie und Spannung werden mit einer ganz bestimmten Art von Magie verwoben, der man sich einfach nicht entziehen kann. Dabei wird die Geschichte stets atmosphärisch dicht erzählt. Fernab jedes Mainstreams bewegt sich "Epicordia" auf wundervollen Pfaden der Literatur und schafft es, jeden der sich für diese Welt zu öffnen bereit ist, zu begeistern. Das Finale bietet ein Crescendo an allem, was dieses Buch zu dem macht, was es ist; magisch, gefährlich und so anders als alles, was man bisher gelesen hat. Ich kann es kaum erwarten weiter Bände zu lesen, die mich in die düstergoldene Stadt mitnehmen und mich in ihr viele Abenteuer erleben lassen. Der Großteil der Charaktere ist aus "Ravinia" bekannt. Hinzukommen aber noch einige Neue, die das Geschehen abrunden. Man bekommt tiefere Einblicke in die bereits Bekannten und erlebt die Magie der Neuen. Lara ist wie immer sehr sympathisch und besitzt einen wundervollen Charakter, der "Epicordia" zum Leben erweckt. Dabei sind alle Charaktere so grundverschieden wie einfallsreich gestaltet worden und bieten ein weit gefächertes Spektrum. Thilo Corzilius besitzt eine wundervolle Art zu schreiben. Die Sätze sind pure Poesie und Magie. Sie umgibt eine Kraft, die nur wenige Autoren umzusetzen wissen. Der Leser wird von diesem wunderschönen Schreib,- und Erzählstil gefangen genommen und hineinkatapultiert in die Welt von Ravinia und Epicordia. Das Cover ist eindrucksvoll gestaltet und lehnt sich stark an den ersten Band "Ravinia" an. Es spiegelt Facetten des Inhalts wieder und versprüht einen düsteren und geheimnisvollen Charme. Die Kapitelanfänge sind ähnlich gestaltet und beginnen zusätzlich mit Zitaten.

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