Thilo Corzilius Ravinia

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Inhaltsangabe zu „Ravinia“ von Thilo Corzilius

An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt - egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, entschlüsselt Lara das Geheimnis ihrer Vergangenheit und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit dem rätselhaften Schlüsselmachergesellen Tom versucht Lara, Ravinia vor dem Untergang zu bewahren ...

Düstergoldene Magie, umwoben mit einem Hauch Philosophie

— Huschdegutzel

"Ravinia" kann nicht mit Charakteren glänzen, dafür bietet es eine rasanter Handlung und schöne Sprache!

— elane_eodain

Tolles Buch was einem entführt in eine Stadt voller Geheimnisse. Hab es verschlungen wies nur mit guten Büchern geht.

— Espe

Ein wirklich tolles Buch. Mir hat es sehr gut gefallen. Ravinia ist eine Welt die man gerne einmal selber besuchen möchte, so geheimnisvoll.

— LaDragonia

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  • Düstergoldene Magie, umwoben mit einem Hauch Philosophie

    Ravinia

    Huschdegutzel

    09. May 2016 um 15:09

    An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt - egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, entschlüsselt Lara das Geheimnis ihrer Vergangenheit und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit dem rätselhaften Schlüsselmachergesellen Tom versucht Lara, Ravinia vor dem Untergang zu bewahren ... Den Stil mancher Autoren vergisst man nicht - und da ich von Autor Thilo Corzilius "Lang lebe die Nacht" verschlungen habe, griff ich hier gern auch zu - und wurde nicht enttäuscht. Natürlich erinnert der Bösewicht ein wenig an Voldemort... aber das störte mich nicht wirklich. Denn der Rest kam mir zu keiner Zeit bekannt vor und ich ließ mich gern entführen in eine Stadt, die so ganz anders ist, als alles Bekannte und kam so manches mal nicht umhin, mir einen Schlüsselmacher als Freund zu wünschen. Die Protagonisten sind geheimnisvoll, voller Talente und manchmal sogar tiefgründig - und vor allem bei manchen Abschnitten kommt der Autor mit kleinen philosophischen Äußerungen um die Ecke, die einen zweiten Gedanken durchaus wert sind. Der Buch ist düstergolden und ich begann beinahe, auch den Regen zu lieben; die Handlung ist spannend und war für mich - bei aller Fantastik - doch immer irgendwie vorstellbar. Einen Stern ziehe ich dennoch ab - manches wird mir zu kurz abgehandelt, gerade bei Mozart und Elisabeth hätte ich mir noch einige Seiten mehr gewünscht. Leseempfehlung für alle Liebhaber gut durchdachter fremder Welten, die auch mal etwas anspruchsvoller sind.

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  • Ravinia

    Ravinia

    MickeyK

    24. April 2014 um 23:31

    Zum Buch: Was wäre, wenn dich ein einziger Schlüssel überallhin bringen könnte? An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt, egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, lernt Lara ihre Vergangenheit kennen und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit Tom Truska, dem geheimnisvollen Schlüsselmachergesellen, und dem Amerikaner Lee versucht Lara Ravinia zu retten... Zu Beginn des Romans hatte ich meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, aber je tiefer ich in die fantastische Welt von Ravinia eintauchte, desto faszinierend fand ich sie. Die Beschreibung der Stadt Ravinia erinnerte mich zum Teil stark an eine Mischung aus Ombra, einer Stadt in der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke und Buchhaim, der Bücherstadt aus der Zamonien-Reihe von Walter Moers. Die Schreibweise des Autors ähnelt zudem stark der Schreibe von Christoph Marzi und ließ wunderbare Erinnerungen an seine Uralten Metropolen-Reihe in mir erwachen. Die Geschichte selbst erinnert teilweise ein wenig an Harry Potter, vor allem die Beschreibung, das Verhalten und die Geschehnisse rund um den Bösewicht der Reihe, lässt viele Parallelen zu Lord Voldemort zu. Die Figur des Stadtvaganten erinnert wiederum an die Figur des Staubfinger in der Tintenwelt-Trilogie. Und die Liebe zu Büchern, die kennzeichnend für Schlüsselmacher Tom ist, lässt den Leser unvermeidbar Parallelen zu der Stadt der träumenden Bücher ziehen. Die Bibliothek als strategischer Treff- Recherche- und Beratungspunkt erinnerte mich wiederum sehr stark an Lycidas von Christoph Marzi. Jede der vorgestellten Figuren besitzt ihre Ecken und Kanten und einige Figuren besitzen noch ein großes Potenzial, das hoffentlich im zweiten Teil der Reihe, Epicordia, weiterentwickelt wird. Zusammenfassend kann ich jedem Fantasyliebhaber, der die Romane von Christoph Marzi, Cornelia Funke, J.K. Rowling und Walter Moers mag, nur empfehlen, sich diesen Roman nicht entgehen zu lassen.

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  • Schlüssel in eine andere Welt

    Ravinia

    werderaner

    09. March 2014 um 19:57

    Am ihren 16ten Geburtstag erhält lara einen Schlüssel in eine andere Welt,  der welt von ravinia geschenkt. dort gerät sie in eine geheimnisvolle welt voller kleiner gehemnise. Sie erfahrt einige sachen aus der Vergangenheit die ihr bisher verschwiegen würden. Die Grundidee das es in fast allen Situationen den passenden Schlüssel für den passenden ort hat ist toll, wurde aber meiner Meinung nach nicht optimal umgesetzt. Insgesamt eine schöne Geschichte die Potenzial nach oben hat.

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  • düstergolden

    Ravinia

    eulenmama

    13. February 2014 um 11:29

    sehr schön zu lesen. man möchte wirklich auch einen schlüssel für ravinia besitzen um dahin zu reisen. angenehmer schreibstil. wer gute urban fantasy mag ist hier goldrichtig.
    habe mir schon den zweiten teil bestellt : )

  • Leserunde zu "Dorn" von Thilo Corzilius

    Dorn

    ThiloCorzilius

    In Wahrheit ist die Hoffnung ein wildes Tier...     Liebe Leserinnen und Leser,   kurz vor Weihnachten ist mein Roman „Dorn“ bei Piper erschienen. Es ist das erste Mal, dass ich klassische High Fantasy schreibe. Und entsprechend gespannt bin ich darauf, die Welt Dorn auf Euch Leserinnen und Leser loszulassen.   Eine Leserunde hier bei Lovelybooks zu veranstalten lasse ich mir da natürlich nicht nehmen. Und hiermit lade ich Euch ganz herzlich dazu ein.   „Dorn ist eine Welt, aus der die alte Magie längst entschwunden ist. Und auch das Eherne Reich, welches den Kontinent eint, ist im Zerfall begriffen. Als Markgraf Deckard von Falkenberg ein geheimnisvolles Elbenmädchen unter seinen Schutz stellt, ahnt er nicht, dass dieses etwas bei sich trägt, das sowohl die Rettung als auch den Untergang des Reiches bedeuten könnte. Und dass ihr dunkler Verfolger vor nichts zurückschrecken wird...“   Der Piper Verlag stellt freundlicherweise 15 Freiexemplare zur Verfügung, um die Ihr Euch bis Sonntag hier bewerben könnt.   Übrigens: Ein kleines Special zum Buch (mit einer Leseprobe und einem kleinen Video aus meinem Arbeitszimmer) findet Ihr hier.   Ich hoffe, ich habe Euer Interesse geweckt und freue mich sehr drauf, Euch zu den Geheimnissen meiner Welt Dorn zu begleiten.   Euer Thilo   --------------- PS: Wer noch mehr über mich und meine Bücher erfahren möchte, der kann sich auf meiner Homepage oder bei Facebook und Twitter umsehen.

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  • Wanderbuch "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Regeln * Jeder geht bitte mit dem Buch um als wäre es das eigene. Natürlich sollt ihr es nicht mit weißen Handschuhen lesen und Gebrauchsspuren sind bei so vielen Lesern ja gar nicht zu vermeiden. Nur einfach ein bisschen darauf achten, dass keine Knicke reinkommen, nichts drüberschütten, nichts reinschreiben, keine Seiten rausreißen oder sowas. * Bitte schreibt hier einen Kommentar, wenn das Buch bei euch angekommen ist und wenn ihr es weitergeschickt habt. Ihr kümmert euch selbstständig um die Weitergabe der Adressen. * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Passiert einem ein Missgeschick und das Buch wird irgendwie schwerer beschädigt, bitte direkt an mich wenden. Es gibt für alles eine Lösung und ich reiße keinem den Kopf ab. * Portokosten trägt natürlich ebenfalls jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre doch schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste. * Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt. * Jeder hat 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Falls jemand nicht in der Zeit fertig wird, schreibt er bitte eine kurze Nachricht, damit der Nächste Bescheid weiß. *Es wäre schön, wenn ihr eine Rezension schreibt. Ist aber keine Pflicht. Ich behalte mir das Recht vor Personen ohne Angabe von Gründen wieder zu streichen oder nicht aufzunehmen. Hinweise Ich behalte mir vor, die Wanderbuchrunde sofort abzubrechen, sollte ich bemerken, dass es nicht rund läuft. Sprich, es wird sich nicht gemeldet, das Buch wird ohne Ansage länger behalten, etc. Teilnehmerliste: Rilana > angekommen 20.11.12 chatty68 > angekommen Mikki > angekommen > weitergeschickt Lialotta LaDragonia something Zuletzt an Wildpony für ihre BW Bücherei.  

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    • 30
  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    LaDragonia

    13. March 2013 um 16:32

    So sah Lara zum ersten Mal die Stadt Ravinia. Nicht ihre Straßen und Gassen mit den uralten wispernden Häusern. Darauf hatte sie im Laufe des Vormittags den einen oder anderen Blick erhaschen können. Nein, diesmal sah sie die Seele der Stadt. Das Sonderbare, das Magische, das Zauberhafte. Das Ulkige, das Urige, das unendlich Schöne. Und natürlich das Verrückte, das Irre und das Düstere. Die Seele einer Stadt. Zum Inhalt: Zu ihrem 16. Geburtstag bekommt Lara McLane von ihrem Großvater einen goldenen Schlüssel geschenkt, mit dem einzigen Hinweis, dass dies ein Test sei. Als sie ihn an ihrer Haustüre ausprobiert, landet sie nicht wie mit ihrem bisherigen Schlüssel, vor der Türe im Hausflur, sondern in der Victoria Street gegenüber dem Laden des Schlüsselmachers Balthasar Quibbes. . Balthasar ist es dann auch, der Lara in die Geheimnisse der Zunft der Schlüsselmacher einweist. Er erklärt ihr, dass ihr spezieller Schlüssel sie von jedem Punkt der Welt immer wieder in die Victoria Street bringen wird. Dass es noch viele solcher Schlüssel gibt und das ein ganz besonderer Schlüsselmacher-Meister ist, der in der Lage ist solche Schlüssel herzustellen. Ebenso wie sein Mürrischer und schweigsamer Geselle Tom. . Durch Tom und Balthasar lernt Lara dann auch Ravinia kennen, eine Stadt wie sie magischer nicht sein könnte. In ihr leben fast ausschließlich Menschen mit besonderen Talenten und auch Lara scheint so ein besonderes Talent von ihren verstorbenen Eltern geerbt zu haben. In Ravinia erfährt Lara dann auch mehr über ihre Vergangenheit, aber auch über eine schicksalhafte Verschwörung die dort im Gange zu sein scheint. Und auf einem steht sie gemeinsam mit Tom vor der schweren Aufgabe Ravinia vor dem Untergang zu bewahren. . Meine Meinung: Ravinia ist der erste Roman des Autors Thilo Corzilius. Der Klappentext schreibt: „… für alle Fans von Christoph Marzi“. Da ich von diesem Autor allerdings noch nichts gelesen habe, kann ich nicht wirklich beurteilen ob dem so ist. Was ich aber von meiner Seite aus sagen kann, ist das mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. Es erinnert ein wenig an die Tintenwelt von Cornelia Funke und Harry Potter, genauso fühlte ich mich aber auch an viele andere Fantasyromane erinnert. „Ravinia“ hat einfach für jeden Geschmack etwas, „Düstergolden“ und auch traumhaft schön. . Die Protagonisten hat der Autor wirklich wunderbar gezeichnet. Sie waren mir, sieht man mal von den typisch Bösen ab, auf Anhieb symphatisch. Vor allem Lara kommt meiner Meinung nach sehr authentisch rüber. Ist sie doch alles andere als perfekt, mit ihrer manchmal doch typisch zickige Art, einer pubertierenden Jugendlichen. Genauso kennen wir uns als Jugendlich doch auch selber aus dieser Zeit. . Der Schreibstil des Autors ist wirklich fesselnd und spannend, und er schafft mit Ravinia eine ganz eigene Welt. Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Wobei ich selber schon wirklich gespannt auf die Fortsetzung „Epicordia“ bin.

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2013 um 23:00

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Buchkritik: Thilo Corzilius hat in seinem Debüt-Roman eine ganz außerordentliche fantastische Welt geschaffen. Den auf dem Buchrücken angesprochenen Vergleich mit Christoph Marzi braucht der Autor eindeutig nicht zu scheuen, allerdings würde ich auch nicht einfach beide Autoren in eine Schublade stecken, denn Corzilius hat mit diesen Roman etwas ganz eigenes geschaffen. “Ravinia” spielt in unserer ganz normalen Welt und doch versteckt sich hinter Ecke etwas Geheimnisvolles, Anderes, Magisches. “Ravinia” strotzt nur so vor Energie und realen, vielschichtigen Charakteren und der Schreibstil des Autors zieht einen schon nach wenigen Seiten gekonnt in seinen Bann und lässt den Leser bis zur letzten Seite nicht mehr los. Durch den trockenen aber geistreichen Humor und die tiefgründige, nachdenklich-ironische Schreibweise schafft der Autor, was nur wenigen gelingt: Er zaubert seinen Lesern gleichzeitig ein Lächeln auf die Lippen und gibt stellenweise doch sehr philosophische Denkanstöße. Fazit: Ein wunderschönes Buch für alle, die geistreiche Fantasy mit einem guten Spritzer Humor mögen. Das Cover: Das Cover ist schlicht und ergreifend perfekt. Es sieht toll aus und passt super zum Buch, was kann man sich mehr wünschen?

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Mikki

    09. January 2013 um 15:42

    So an sich hat mir die Idee der Geschichte wirklich sofort zu gesagt, wie cool es wäre, wenn man mal eben schnell mit einem einzigen Schlüssel auf der Welt herumspringen könnte wie man mag ... insgesamt finde ich die Idee wirklich toll umgesetzt und sie hat beim Lesen viel Spaß gemacht! Eine hübsche Fantasywelt neben unserer eigenen, von der nicht jeder etwas weiß, aber wer etwas davon weiß, erlebt dort bestimmt viele Abenteuer ... :) Allerdings haben mir auch zwei Kleinigkeiten an dem Buch nicht ganz so gefallen, denn manche Sätze werden in ähnlicher Form immer wieder wiederholt, am Anfang eines Absatzes oder Kapitels. Erst fand ich das ja sehr cool, aber im Lauf des Buches ging es mir irgendwie auf den Keks. Was mich auch noch ein wenig gestört hat, dass das Finale irgendwie doch sehr flott gelöst und vorbei war, da hatte ich nach dem ganzen Hin & Her vorher etwas mehr erwartet.... Insgesamt aber trotzdem ein lesenswertes Buch, denn man wird auf locker, leichte Art mitgenommen, in eine fantasievolle Welt, in der Raben mal nicht unbedingt etwas Schlimmes bedeuten, sondern eher das Gegenteil! :)

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Buecherengel

    07. November 2012 um 22:18

    Inhalt Was wäre, wenn dich ein einziger Schlüssel überallhin bringen könnte? An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt – egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, lernt Lara ihre Vergangenheit kennen und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit Tom Truska, dem geheimnisvollen Schlüsselmachergesellen, und dem Amerikaner Lee versucht Lara Ravinia zu retten. Erste Worte Das Wetter ist ein Verräter. Genau das dachte Lara, als sie zum ersten Mal an diesem Tag aus dem Fenster auf den tiefgrauen Himmel über Edinburgh sah. Aber was wollte man erwarten, wenn man im Januar Geburtstag hatte? Meinung Aufmerksam auf dieses Buch bin ich erst durch die Programmübersicht des Piper Verlags geworden. Mich hat sofort das Layout mit seinen etwas düsteren Farben (schwarz, blau-türkis, dunkelgrün) und der helle Vollmond im Mittelpunkt angesprochen. Als es dann endlich daheim lag, konnte ich keine Sekunde länger warten und fing voll großer Erwartungen an. Und wurde auch nicht enttäuscht. Zu Beginn lernt man die Hauptfigur Lara McLane kennen und schnell schließt man sie und ihren Großvater, ein netter brummiger herzensguter alter Mann, ins Herz. Doch schnell ist die Ruhe vor dem Sturm vorbei und Lara läuft auf Grund eines geheimnisvollen Schlüssels, den sie zu ihrem 16. Geburtstag erhält, den Schlüsselmachern Tom & Baltasar Quibbes über den Weg. So beginnt Lara's spannende Reise in die Welt Ravinia mit ihren ganzen Geheimnissen und Überraschungen. Viele Leser und Rezensenten haben kritisiert, dass Thilo Corzilius' Schreibstil dem von Christopher Marzi verdammt ähnlich ist - z.B. häufige Verstärkungen, Wortwiederholungen, Umschreibungen, etc. Da ich selbst die Romane von Marzi gelesen habe, kann ich dem nur zustimmten, doch gleichzeitig widerspreche ich dem. Corzilius schreibt zwar ähnlich, aber nicht gleich. Ich finde im Laufe des Buches werden die persönlichen Nuancen viel prägnanter und eigenwilliger - z.B. Orts- und Perspektivewechsel, Tagebucheinträge, etc. Persönlich gefällt mir die Art wie das Buch geschrieben/erzählt ist sehr gut und es liest sich flüssig von der Hand. Die Propaganistin Lara wurde von Thilo Corzilius wunderbar ausgearbeitet und sie handelt immer sehr authentisch. Wirklich schön finde ich, dass Lara ihre Vergangenheit selber sucht, erfährt und verarbeitet - teils durch die Tagebücher ihrer Mutter, teils durch hartnäckigem Fragen an ihrem Großvater und Mentor, die immer den Anschein lassen, dass sie mehr wissen, als sie preisgeben wollen. Ohnehin sind alle weiteren Charaktere glaubhaft dargestellt und bringen durch ihre eigene Vergangenheit allerlei Geheimnisse mit in die Geschichte. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn man am Ende des Buches auf eine Fortsetzung hofft. Betrachtet man die Story im Gesamten, so liest sie sich wie ein Mix aus diversen bekannten Stoffen: Der Bösewicht, der erst verschwindet und dann wieder aufersteht, erinnert mich an die Harry-Potter-Reihe (vgl.: Lord Voldemort); die gesamte Rahmengestaltung lehnt sich etwas an die Bücher von Christopher Marzi an. Doch Corzilius drückt dem Ganzen seinen eigenen persönlichen Handdruck auf und schafft somit eine neue einzigartige Welt. Hier und da hätte ich mir noch mehr Tiefgang gewünscht, zum Beispiel bei der Stadtbeschreibung oder einfach mehr Hintergrundwissen zu dem jetzigem Geschehen, doch da wäre die Gefahr gewesen, dass das Buch zu umfangreich/zu ausladend geworden und evtl. langweilige Stellen (nur irgendwelches sinnloses Gefasel) vorgekommen wäre. Ein persönlicher Pluspunkt ist die jeweilige Kapitelanfangsgestaltung. Hier wurde das Cover in schwarz/weiß nochmals abgedruckt und eine kleine Zusammenfassung des Kapitels - so eine Art Kapitelüberschrift - beigefügt. Da ich auch eine leidenschaftliche Zitaten-/Buchstellensammlerin bin, war "Ravinia" quasi ein Hochgenuss für mich. Thilo Corzilius lässt nicht nur immer witzige, auflockernde Sprüche mit einfließen, sondern bindet immer wieder bekannte Zitate von diversen Liedern mit ein. Dies schafft wiederum eine gewisse Atmosphäre mit der man viel mehr in die Geschichte miteintaucht - vorteilhaft wäre hier, wenn man das Lied, aus dem das Zitat stammt, kennen würde ... Fazit Obwohl man einige Parallelen zwischen Corzilius und Christopher Marzi ziehen kann/zieht, ist "Ravinia" ein einzigartiges Buch mit einem einzigartigem Schreibstil. An manch klitzekleinen Ecken kann noch gefeilt werden, aber dies ist eher nebensächlich. Thilo Corzilius ist mit seinem Debütroman wie eine Bombe eingeschlagen und bei mir ist klar, dass ich noch mehr solche Krater haben will. Auf Corzilius wird definitiv weiter ein Auge geworfen.

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2012 um 18:57

    Als Lara McLane zu ihrem sechzehnten Geburtstag von ihrem Großvater einen Schlüssel erhält, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben schon bald grundlegend verändern wird. Besagter Schlüssel führt nämlich in die Victoria Street in Edinburgh. Immer. Egal welche Tür man mit ihm aufschließt. Lara erkennt, dass es viele solcher Schlüssel gibt, die an andere Orte führen können, hergestellt von Menschen mit besonderen Fähigkeiten und sie erfährt, dass auch sie solche Fähigkeiten besitzt. Als Schlüsselmacherlehrling erlangt sie Zutritt nach Ravinia, einem düstergoldenen Zufluchtsort für Personen, die anders sind. So wie sie. Doch sie muss feststellen, dass die Zukunft Ravinias bedroht ist. . Ich habe das Debüt von Thilo Corzilius sehr gerne gelesen. Es entführt in eine magische Welt, die vor Ideenreichtum und verschrobenen Charakteren nur so überschäumt. Der Schreibstil ist verspielt und märchenhaft, etwas poetisch. Man wird von den Sätzen umschmeichelt und in ein düstergoldenes Geflecht gehüllt. Einige Sätze und Umschreibungen wirkten für mich allerdings ein wenig zu konstruiert und lasen sich dadurch etwas holpernd, so als wäre all die Poesie und Verspieltheit hier ein wenig zu viel des Guten gewesen und würde somit eher zum Stolperstein werden. Doch hauptsächlich hat mir der Stil sehr gut gefallen und einige Sätze haben es mir wirklich angetan. . Lara fand ich persönlich ein wenig zu blass, aber wahrscheinlich ist das ganz normal bei 16-jährigen Mädchen. Sie war mir dennoch sympathisch mit ihrem manchmal ausbrechendem Temperament und ihrer Aufrichtigkeit. Überhaupt gab es sehr viele Figuren, die mir mit ihren Verschrobenheiten gut gefallen haben und die allesamt das Herz am rechten Fleck tragen. Manchmal tut es eben doch gut, von solchen Charakteren zu lesen und ich freue mich darauf, in der Fortsetzung „Epicordia“ mehr von ihnen zu erfahren. Doch ich muss auch gestehen, besonders freue ich mich, mehr vom Schlüsselmachergesellen Tom Truska zu erfahren. Dieser Charakter hat sich mir mit seiner schweigsamen und ernsten Art sofort in mein Herz geschlichen. Ich mag solche Charaktere sehr gerne und fand Tom Truska sehr gelungen. „Besonnen, düster, schlagfertig und blass.“ (S.57) . Ich mochte es, dass Ravinia kein Ort war, der vollkommen abgeschottet von der Außenwelt ist. Selbst in dieser merkwürdigen und eher altertümlichen Stadt finden sich auch immer wieder Details aus der „normalen“ Welt, die einen manchmal stutzen lassen, aber eigentlich nur logisch sind. Es gibt im Buch eher wenige Stellen, in denen Ravinia erklärt wird, was ich sehr gut fand. Vieles erschließt sich auch von selbst und viele Mysterien und Fragen bleiben im Dunkeln und ungelöst, was nur richtig ist. Die Stadt und ihre Charaktere bewahren sich so ihren düstergoldenen Schein aus Geheimnissen, wodurch die ganze Atmosphäre noch ein bisschen verwunschener wirkt. . Die Aufmachung des Buches fand ich sehr gelungen. Bei Karten schlägt mein Leserherz generell immer höher und zu Beginn jedes Kapitels findet sich ein Zitat. Eine schöne Kleinigkeit über die ich mich ebenfalls gefreut habe. Die langen verschachtelten Kapitelüberschriften haben es mir besonders angetan, Beispiel: „Kapitel 1, in dem Lara bei einer Tasse Kakao herausfindet, dass ein Schlüssel nicht immer gleich ein Schlüssel ist“. Seit „Jim Knopf“ liebe ich diese fast schon unhandlichen Titel, die man viel zu selten in Büchern findet. . Schlussendlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich auch gerne einen Schlüssel hätte, der nach Ravinia führt und bis es soweit ist, kann ich mich ja von diesem Buch dorthin entführen lassen, das von mir 4 Sterne erhält.

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Rainbow

    08. June 2012 um 01:18

    Zu ihrem 16. Geburtstag bekommt Lara McLane einen Schlüssel, der sie von jedem Ort aus in die Victoria Street in Edinburgh führt. Dort trifft sie auf den magischen Schlüsselmacher Balthasar Quibbes, der ihr anbietet, bei ihm in die Lehre zu gehen. Als Balthasars Lehrling gelangt Lara das erste Mal nach Ravinia – die düstergoldene Stadt, von der niemand genau weiß, wo sie liegt. Und Ravinias Existenz ist nur eines der vielen Geheimnisse, über die Lara auf der Suche nach ihrer Vergangenheit stolpert. Ein Waisenkind im Jugendalter, das so gut wie nichts über seine Eltern weiß, aber magische Fähigkeiten besitzt und eine neue Welt entdeckt? Ein dunkler Gegenspieler, der mithilfe der Eltern besiegt wurde, dessen Anhänger aber daran arbeiten, dass er zurückkehren kann? Das kennen wir doch irgendwo her! Die Grundzüge erinnern sehr an Harry Potter, auch wenn sich „Ravinia“ in den Details und Entwicklungen von Harrys Geschichte unterscheidet. Trotzdem ist es auffällig. Die Geschichte beginnt mit Laras Geburtstag, an dem sie den Schlüssel erhält und nach und nach beginnt, die Geheimnisse um Ravinia, ihre Begabung und den Tod ihrer Eltern zu ergründen. Von ihrem Großvater Henry und ihrem Lehrmeister Balthasar Quibbes bekommt das Mädchen relativ wenig Informationen, sodass der Leser über die Welt und Hintergründe Ravinias weniger erfährt, als einem lieb ist. Lara geht das ebenso, sodass sie mindestens die Hälfte der Zeit wütend und kratzbürstig ist – verständlich. Aber sympathisch geht anders. Mit ihrem ständigen Sich-unverstanden-fühlen-und-deswegen-alle-anfauchen-Gehabe benimmt sich die Protagonistin wie ein typischer Teenager und erinnert mich daran, warum ich froh bin, da rausgewachsen zu sein. Andere Figuren sind sympathisch, wenn auch teilweise etwas blass. Der Autor beschreibt zwar Eigenheiten, beschränkt sich dabei aber auf einige wenige, die ständig wiederholt werden, sodass man leider wenig über die Hintergründe der Figuren erfährt. Gleiches gilt für die Schauplätze. Edinburgh ist ein wunderbares Setting und es ist ein wenig bedauerlich, wie wenig man von der Stadt mitbekommt, auch wenn das bei einem Fantasyroman vielleicht zu erwarten war. Überhaupt beginnt „Ravinia“ recht vielversprechend; nach dem ersten Besuch in der Stadt und dem Aufwerfen von zahlreichen Fragen, schleppt sich die Geschichte aber ein wenig dahin. Statt Informationen einzustreuen und den Konflikt mit dem Gegenspieler Roland Winter (auch im Blick auf die Vergangenheit) weiter auszubauen, denkt Lara nach, arbeitet im Schlüsselladen und wundert sich über Balthasars Gesellen Tom Truska. Leider wird auch nie genau erwähnt bzw. nur kurz angeschnitten, woher diese besonderen Begabungen kommen und wie herausgefunden wird, dass Lara tatsächlich begabt ist. Dass ich nicht richtig in die Handlung hinein kam, mag auch an den abrupten Szenenwechseln liegen. Neue Szenen und Schauplätze leitet Thilo Corzilius gern mit philosophisch verpackten Allgemeinplätzen wie „Die Welt ist ein Verräter“ ein, die bei mir nicht nur zu einem Stirnrunzeln geführt haben, sondern auch den Lesefluss unterbrechen. Diese Sätze lassen innehalten und verzögern so die Entwicklung der Geschichte. Corzilius' Stil kann man als poetisch beschreiben. Er benutzt ungewöhnliche Bilder und Metaphern, bleibt sich dabei aber selbst treu. Dadurch hebt sich „Ravinia“ von anderen Werken sehr deutlich ab, was ich als sehr schön empfand. An einigen Stellen war es dann aber zu viel des Guten: Formulierungen wie „Der Junge, dessen Augen zugleich Abgründe und Sprungbretter waren“ sind die ersten ein- oder zweimal interessant, danach fangen sie an zu nerven, unter anderem weil nicht klar ist, was damit ausgesagt werden soll und es auch keinen Kontext gibt, in dem das Relevanz hat. Stattdessen ist es eines der vielen losen Enden und Lücken, die nach und nach auftauchen und mich unzufrieden zurück ließen. Obwohl anscheinend eine Trilogie geplant ist, hätte ich mir mehr Informationen und mehr Entwicklung im 1. Band gewünscht. Band 2, „Epicordia“ ist inzwischen erschienen (Mai 2012). Bücher, deren Hauptfiguren ich anstrengend finde, haben es immer sehr schwer, zu gefallen, aber „Ravinia“ ist ein Buch mit Potential. Aber gerade weil viele Aspekte Geschmackssache sind (z.B. die Sprache), würde ich empfehlen: Rein lesen und selbst eine Meinung bilden.

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    Ajana

    28. May 2012 um 11:14

    Inhalt Lara ist ein Waisenkind, dass bei ihrem Großvater aufgewachsen ist. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm einen Schlüssel, der bald ihr ganzes Leben ändern soll. Als sie ihn ausprobiert landet sie in der Victoria Street in Edinburgh. Schon bald merkt sie, dass jede Tür sie dort wieder hinbringt. Was ist es nur für ein komisches Schlüssel? Lara trifft auf den Schlüsselmacher Mr. Quibbes, der sie in eine völlig neue Welt einführt - Ravinia. Dort finden Menschen einen Platz, die anders sind und eine besondere Begabung haben. Und Lara soll auch so eine besondere Begabung haben. Quibbes bietet ihr an, bei ihm in die Lehre zu gehen und eine Schlüsselmacherin zu werden .Das Mädchen ist zwar verwirrt von der neuen Welt, willigt aber ein. Irgendetwas verbindet sie mit dieser Welt und die Leute dort scheinen ihre Eltern und Großeltern gekannt zu haben. Doch irgendwie wird sie das Gefühl nicht los, dass ihr etwas verschwiegen wird.... was, wird sie schneller herausfinden, als sie es für möglich hält... denn sie ist Teil einer großen Verschwörung... Meine Meinung Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich das Buch seit Monaten vor mich hergeschoben habe. Das Cover hat mir schon immer gut gefallen, strahlt es doch etwas Düsteres aus. Der Inhalt hat mich eigentlich auch direkt angesprochen, aber irgendwie kamen immer wieder andere Bücher dazwischen. Jetzt bin ich auf jeden froh, es gelesen zu haben. Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an gut gefallen. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, sodass man schnell voran kam beim Lesen. Die Story fängt spannend an. Lara tritt in eine neue Welt ein und fragt sich, warum ihr Großvater ihr nie etwas davon erzählt hat. Doch schon bald merkt sie, dass Ravinia nicht nur schöne Seiten hat und sie schwebt in großer Gefahr. Ravinia ist gut beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es wäre, mit einem Schlüssel dem Alltag und Problemen entfliehen zu können, um in eine andere Welt zu kommen. In der Mitte des Buches verliert das Buch leider ein wenig in Schwung und die Geschichte kommt ein wenig ins Stocken. Lara selbst tritt öfters mal in den Hintergrund und ist eigentlich nur noch eine Mitläuferin. Zum Ende hin wurde das Buch aber zum Glück wieder spannender. Besonders gut hat mir der Charakter Tom gefallen, ein Geselle von Herrn Quibbes. Am Anfang kommt er einem ziemlich muffelig und zurückhaltend vor, aber der Autor hat es geschafft, dass er mir immer mehr an das Herz gewachsen ist, denn Tom hat eine gute Seele und wird für Lara zu einem guten Freund. Leider wie es meistens bei Fantasybüchern ist, wurde der Ausgang der Geschichte wieder mal auf die letzten Seiten gequetscht, was ich bei einem sonst so tollen Buch, ein wenig als Minuspunkt sehe. Deshalb gibt es auch nur 4 Sterne von mir. Mein Fazit Eine interessante Geschichte, die zwischendurch ein wenig abflau,t aber ein schönes Ende hat.

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  • Leserunde zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    ThiloCorzilius

    -- Was wäre, wenn Dich ein einziger Schlüssel überall hinbringen könnte? -- Im Februar erschien im Piper-Verlag der phantastische Roman "Ravinia". Lovelybooks.de hat mich nun eingeladen, dazu eine Leserunde hier zu veranstalten. Wer also Lust hat, auf eine Reise durch die halbe Welt und ein wenig darüber hinaus, der ist hier vielleicht richtig. Aber seht selbst: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ravinia: "Was wäre, wenn dich ein einziger Schlüssel überall hinbringen könnte? An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt – egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, lernt Lara ihre Vergangenheit kennen und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit Tom Truska, dem geheimnisvollen Schlüsselmachergesellen, und dem Amerikaner Lee versucht Lara Ravinia zu retten." ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Leserunde wird voraussichtlich am ersten Weihnachtstag starten, denn Zeit und Gemütlichkeit sind die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Lesevergnügen. Der Verlag stellt freundlicherweise 15 Freiexemplare zur Verfügung, die ich bis zum 20.12. unter den Bewerbern verlosen werde. Die Exemplare werde ich natürlich signieren, bevor ich sie an die Gewinner weiterleite, sodass sie hoffentlich pünktlich zum Heiligabend bei Euch mit der Weihnachtspost eintreffen werden. Ich hoffe, ich habe Euer Interesse geweckt. Für eine Bewerbung beantwortet nur noch eine schnelle Frage: "Wenn Du einen Schlüssel hättest, der Dich überall hinbringen könnte - wohin würde er Dich wohl zuerst führen?" Ich freue mich auf die Leserunde und darauf, Euch nach Ravinia zu begleiten. Euer Thilo Corzilius ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- PS: Einige schnelle Infos noch... Seid Ihr Euch unschlüssig wegen des Buches? Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://www.piper-verlag.de/media/0000467195.pdf Möchtet Ihr zunächst noch ein wenig über mich (den Autor) erfahren? Schaut hier vorbei: www.thilocorzilius.de Oder hier: www.facebook.com/thilocorzilius

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  • Rezension zu "Ravinia" von Thilo Corzilius

    Ravinia

    tine077

    21. February 2012 um 10:53

    Zu allererst muss ich sagen, dass mir dieses Buch wirklich schlaflose Nächte bereitet hat, was die Bewertung angeht. Vorab, ich habe mich dazu entschlossen, diesem Buch 4 von 5 Sternen zu geben. Aber jetzt erstmal zum Inhalt. Lara bekommt von ihrem Großvater zum 16 Geburtstag einen Schlüssel geschenkt. Ein magischer Schlüssel wie sich bald herausstellt.. Bald darauf lernt Lara die Schlüsselmacher Baltasar und Tom kennen und erfährt von ihrer eigenen Bestimmung. Sie reist an den magischen Ort Ravinia und steht plötzlich vor der Aufgabe, mit ihren neuen Freunden, sowohl Ravinia, als auch die reale Welt vor dem Untergang bewahren zu müssen! Ich fange mal mit den positiven Dingen an. Der Schreibstil von Thilo Corzilius ist wirklich umwerfend und hebt sich deutlich von dem Einheitsbrei der anderen Jugendbücher ab. Die philosophischen Ansätze in sind wirklich sehr interessant und machen das Buch auch für andere Altersklassen sehr lesenswert! Die Charaktere kommen sehr sympatisch rüber und man schließt sie gleich in sein Herz. Die Geschichte und die einzigartige Atmosphäre, die der Autor hier erschafft, hebt sich ebenfalls von der Masse ab. Leider gibt es auch ein paar Kritikpunkte. So bleiben die Figuren beispielsweise sehr flach. Ihnen fehlt die Tiefe, die sonst in der Geschichte allgegenwärtig ist. Lara wird irgendwann zum Mitläufer und ist für die Geschichte an sich eigentlich nicht mehr wichtig. Desweiteren, wurde für meine Verhältnisse zu viel in dieses Buch gepackt (verschiedene Wesen, Handlungen ect.), weniger ist da manchmal mehr. Trotz allem haben mich die positiven Punkte überzeugt und lassen mich über die kleinen Patzer hinwegschauen. Es wird ja auch bald einen zweiten Teil geben, der nochmal mehr Raum für die Charakterentwicklung lässt und die Bedeutung der vielen eingeführten Wesen und Handlungsstränge untermauert. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, was sich deutlich von der Masse der gängigen Jugendbücher abhebt!

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