Thilo Scheurer Letzte Ausfahrt Neckartal

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Inhaltsangabe zu „Letzte Ausfahrt Neckartal“ von Thilo Scheurer

Auf der Rastanlage Neckartal wird ein Toter gefunden. Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior übernehmen den Fall. Doch das BKA setzt den beiden einen Beamten vor die Nase, der an eine Verbindung zum islamistischen Terrorismus glaubt. Als Melchior ein undruchsichtiges Computerprogramm entdeckt, scheint sich der Fall in eine völlig andere Richtung zu entwickeln: Plötzlich taucht der Tote quicklebendig wieder auf, und die beiden finden sich inmitten eines internationalen Skandals voll tödlicher Gefahren wieder …

Ein aktueller Krimi mit Lokalkolorit. Lesenswert!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein aktueller und spannender Krimi, der den Eindruck verstärkt, dass auch in unserem Land oft viel zu viel im Verborgenen bleibt

— schlumeline
schlumeline

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  • Leserunde zu "Letzte Ausfahrt Neckartal" von Thilo Scheurer

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    ThiloScheurer

    ThiloScheurer

    Jetzt ist er da: Der Nachfolgeroman zu „Schwarzer Neckar“ und Krimi zum Abhörskandal. Ich möchte euch zur Leserunde von „Letzte Ausfahrt Neckartal“, meinem neuen Kriminalroman einladen, der letzte Woche im Emons Verlag erschienen ist. Ganz besonders wer   wissen will, wie sich Treidler und Melchior in ihrem zweiten Fall schlagen (Kenntnisse aus dem Debütroman nicht unbedingt erforderlich), Interesse an einer eigentlich fiktiven Geschichte hat, die von der Realität eingeholt wurde,   einen spannenden Regionalkrimi mit interessanten Charaktere lesen möchte, bei dem nichts so ist, wie es scheint, der bewirbt sich bis einschließlich 27. September für eines der zehn Freiexemplare, die ich zusammen mit dem Verlag vergebe. Die Gewinner nehmen automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezension. Auch wer es nicht zu einem Freiexemplar schafft, ist in dieser Leserunde herzlich willkommen. Und darum geht’s: Auf der Rastanlage Neckartal wird ein Toter gefunden. Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior übernehmen den Fall. Doch das BKA setzt den beiden einen Beamten vor die Nase, der an eine Verbindung zum islamistischen Terrorismus glaubt. Als Melchior ein undurchsichtiges Computerprogramm entdeckt, scheint sich der Fall in eine völlig andere Richtung zu entwickeln: Plötzlich taucht der Tote quicklebendig wieder auf, und die beiden finden sich inmitten eines internationalen Skandals voll tödlicher Gefahren wieder . . . Die schwäbische Kleinstadt im Zentrum eines internationalen Skandals, in den die Geheimdienste verwickelt sind. Treidler und Melchior ermitteln im Zeitalter der globalen Datenüberwachung. Ein Regio-Thriller, wie er aktueller nicht sein könnte. Viel Glück!

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  • Letzte Ausfahrt Neckartal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    24. March 2014 um 13:25

    Klappentext: Auf der Rastanlage Neckartal wird ein Toter gefunden. Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior übernehmen den Fall. Doch das BKA setzt den beiden einen Beamten vor die Nase, der an eine Verbindung zum islamistischen Terrorismus glaubt. Als Melchior ein undurchsichtiges Computerprogramm entdeckt, scheint sich der Fall in eine völlig andere Richtung zu entwickeln: Plötzlich taucht der Tote quicklebendig wieder auf, und die beiden finden sich inmitten eines internationalen Skandals voll tödlicher Gefahren wieder... Die schwäbische Reichsstadt im Zentrum eines internationalen Skandals, in den amerikanische und europäische Geheimdienste verwickelt sind. Treidler und Melchior ermitteln im Zeitalter der globalen Datenüberwachung. Ein Regio-Thriller, wie er aktueller nicht sein könnte. Buchgestaltung: Das Cover zeigt neben dem Titel „Letzte Ausfahrt Neckartal“ in orange eine Straße und im Hintergrund einen Wald. Prinzipiell finde ich das Cover ganz gelungen, jedoch ist es mir ein bisschen zu wenig aussagekräftig und hätte das Buchgeschehen noch mehr illustrieren können. Dagegen gefallen mir sowohl der Titel als auch der Klappentext sehr gut und passen auch zum Buch. Alles in allem gesehen eine gelungene Buchgestaltung. Eigene Meinung: Die Handlung ist wirklich sehr spannend und konnte mich durch das ganze Buch hindurch fesseln. Die Kriminalgeschichte wird sehr gut geschildert und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte hineinversetzen. Besonders toll sind die Charaktere des Buches, die Ermittler sind sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Auch die Sprache konnte mich überzeugen, sie ist sehr flüssig und daher angenehm zu lesen. Fazit: Ein Kriminalroman mit tollen Kommissaren, der sehr zu empfehlen ist. Autor: Thilo Scheurer, Jahrgang 1964, lebt und schreibt in einer Kleinstadt am Rande des Schwarzwalds. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium folgten Tätigkeiten in den Bereichen Marketing und Verkauf. Mit Dokumentationen und Werbetexten entdeckte er seine Liebe zum Schreiben. Inzwischen ist er Geschäftsführer und Gesellschafter eines kleinen Softwareunternehmens. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Allgemeine Infos: Titel: Letzte Ausfahrt Neckartal Autor: Thilo Scheurer Verlag: Emons Seitenzahl: 271 Preis: 10,90 EUR ISBN: 978-3954511891

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  • 2. Fall für Treidler und Melchior

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    12. December 2013 um 12:58

    Zum Inhalt: Wolfgang Treidler und Carina Melchior (beide von der Kripo Rottweil) werden zu einer Autobahnraststätte gerufen, da man dort einen Toten gefunden hat. Es handelt sich dabei um Marek Kowalski aus Polen. Den ersten Ermittlungen zufolge, beschäftigte sich Kowalski mit Computerprogrammen. Ob es die Tat einen islamistischen Hintergrund hat?  Oder hatte die Tat etwas mit dem Programmen zu tun? Treidler ermittelt.   Meine Meinung: 271 Seiten voller Spannung, Action und Zwischenmenschlichem. Und keine Langeweile. Der Autor weiß wirklich seine Leserschar zu unterhalten. Teilweise erfolgt ein Rückblick auf den vergangenen Fall, der aber zum Verständnis nicht erforderlich ist. Möchte man jedoch die Personen näher kennenlernen, sollte man unbedingt die Reihenfolge beachten. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der hoffentlich bald erscheinen wird.   Bisher erschienen: 1.) Schwarzer Neckar  

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  • Abhörskandal hautnah

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    mareike91

    mareike91

    21. November 2013 um 23:54

    Klappentext: Auf der Rastanlage Neckartal wird ein Toter gefunden. Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior übernehmen den Fall. Doch das BKA setzt den beiden einen Beamten vor die Nase, der an eine Verbindung zum islamistischen Terrorismus glaubt. Als Melchior ein undurchsichtiges Computerprogramm entdeckt, scheint sich der Fall in eine völlig andere Richtung zu entwickeln: Plötzlich taucht der Tote quicklebendig wieder auf, und die beiden finden sich inmitten eines internationalen Skandals voll tödlicher Gefahren wieder . . . Meine Meinung: Der Schreibstil gefällt mir, es lässt sich gut und flüssig lesen und dank einiger Perspektivwechsel und Rückblicke kommt zunehmend Spannung auf. Zwar ist es bereits der zweite Teil für die Ermittler Carina Melchior und Wolfgang Treidler, aber auch ohne den ersten Teil zu kennen lässt sich die Handlung sehr gut nachvollziehen und ich kam schnell hinein.  Das Thema des Krimis ist momentan ja sehr aktuell, fast täglich verfolgt einen in den Nachrichten das Wort „Abhörskandal“ und als „einfacher“ Bürger fragt man sich da natürlich: wie viel ist technisch wirklich möglich? Werden wir gar jede Sekunde unseres Lebens verfolgt bzw. abgehört? Eine wirklich sehr beängstigende Frage, die auch in diesem Buch aufgegriffen wird. Als Leser hat man das Gefühl, dem BKA zur Abwechslung mal über die Schulter gucken zu können und kann einen Einblick in die Thematik gewinnen. Computer bzw Informatik ist zwar nicht wirklich richtig mein Ding und nach den ersten Seiten hatte ich etwas Bedenken, ob das Buch meinem Geschmack entspricht, allerdings legt sich das Ganze im Laufe des Buches zum Glück sodass auch ich voll und ganz auf meine Kosten kam. Die beiden Ermittler Melchior und Treidel werden authentisch und menschlich dargestellt. Treidel, Mitte 40, ist alles andere als perfekt. Er hat Ecken und Kanten und leidet sehr unter dem Verlust seiner Frau, sodass er seine Trauer oftmals versucht in Alkohol zu ertränken. Melchior, nur 2 Jahre jünger als ihr Kollege, ist zwar gleichermaßen sympathisch. Doch sie hütet ein Geheimnis… Die beiden Charaktere gefallen mir, schon allein, weil sie einfach nicht perfekt sind und es Spaß macht, sie immer näher kennen zu lernen.  Dank detaillierter und charmanter Beschreibung der Örtlichkeiten und ab und zu ein wenig Dialekt war auch etwas an Lokalkolorit vorhanden. Es hätte - für meinen Geschmack - aber ruhig noch ein wenig mehr sein können für einen richtigen Lokal-Krimi. Fazit: Ein brandaktueller und packender Krimi rund um den Abhörskandal. Dank einiger überraschender Wendungen und toller Charaktere wirklich spannend. Ein Muss für die Informatik- und Computer-Fans unter den Krimilesern. Von mir gibt’s dafür 4 von 5 Sternen.

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  • Letzte Ausfahrt Neckartal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2013 um 08:12

    Der Kriminalroman "Letze Ausfahrt Neckartal" von Thilo Scheurer ist der zweite Teil einer Reihe mit dem Ermittlerduo Carina Melchior und Wolfgang Treidler. Band drei ist bereits in Planung. Man kann diesen Band lesen ihne den Vorgänger zu kennen. Die Story startet in Rottweil, dort wird auf der Autobahnraststätte Neckartal ein ermordeter Mann in seinem Auto aufgefunden. Schnell wird dem Team klar, das der Fall viel grössere Kreise zieht als zunächst vermutet. Die Ermittlungen werden durch ein hinzugezogenes BKA Team erschwert, schnell werden Grabenkämpfe geführt und die Ermittlungen laufen in Richtung islamistischer Terrorismus. Melchior und Treidler zweifeln daran und ermitteln auf eigene Faust weiter. Dabei werden sie stärker in den Fall involviert als ihnen lieb ist. Ihren Ergebnissen zufolge hat der Fall etwas mit Datenspionage zu tun. Die Ermittlungen führen nicht nur nach Berlin, sondern führen durch verschiedene europäische Länder. Der Krimi war flüssig zu lesen und durch wechselnde Perspektiven und Rückblicke abwechslungsreich und spannend. Man kann ihn ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen. Ein guter Krimi der mir einige spannende Stunden beschwert hat. Ich freue mich auf den dritten Band!

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  • Letzte Ausfahrt Neckartal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    schlumeline

    schlumeline

    15. November 2013 um 19:00

    An der Autobahnraststätte Neckartal wird die Leiche eines Mannes gefunden. Mit den Ermittlungen in der Angelegenheit beginnen die Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior, die zu ihrem Leidwesen schon bald Unterstützung durch das BKA in Gestalt von Rüdiger Paschl erhalten. Treidler und Paschl sind sich auf Anhieb unsympathisch. Melchior kennt Paschl aus früheren Zeiten und versucht ein wenig die Wogen zu glätten, aber das gelingt ihr nicht wirklich. Bei dem Toten scheint es sich aufgrund des vor Ort gefundenen Personalausweises um Marek Kowalski zu handeln, den der Leser als Computerfreak auf Abwegen kennenlernt. Nur warum wurde er getötet und von wem? Während Paschl davon ausgeht, dass hier eine terroristische Vereinigung die Fäden zieht, ermitteln Treidler und Melchior in eine ganz andere Richtung und begeben sich dabei in große Gefahr. „Letzte Ausfahrt Neckartal“ ist nach „Schwarzer Neckar“ der zweite Fall für die Ermittler Treidler und Melchior, die sich aufgrund der Ereignisse im ersten Band schon etwas näher gekommen sind. Zumindest weiß Carina Melchior nun schon viel mehr über Wolfgang Treidler und im Verlauf dieses zweiten Falles sollen auch Treidler und damit auch die Leser Einblick in die Vergangenheit Melchiors bekommen. Der Autor Thilo Scheurer hat in diesem Krimi ein Thema aufgegriffen, welches wirklich brandaktuell ist. In Zeiten von Abhörskandalen fragen sich wohl immer mehr Menschen, was in unserer Welt so alles möglich ist. Dafür sind Marek Kowalski und seine Computerprogramme jedenfalls ein gutes Beispiel. Ein Blick hinter die Kulissen des BKA verstärkt den Eindruck, dass auch in unserem Land viel zu viel im Verborgenen bleibt und oftmals erst spät oder aber auch gar nicht ans Licht kommt. Insgesamt gesehen ist dieser Roman wirklich aktuell, spannend, teilweise sogar humorvoll und actionreich. Ein lesenswertes Buch, das ganz sicher nicht nur eine „lokale“ Rolle in der Welt der Kriminalromane haben sollte.

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  • Von Kriminellen, Abhörskandalen und Datenmissbrauch...

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    14. November 2013 um 18:03

    Wieder einmal habe ich einen Regionalkrimi gelesen – dieses Mal aus dem (mehr oder weniger) nahegelegenen Neckartal, genauer gesagt vom Rande des Schwarzwalds. Es handelt sich bei diesem Krimi um den zweiten Teil einer Serie – der erste Teil trug den Titel SCHWARZER NECKAR - was aber in der Regel kein Problem darstellt, Dank Rückblenden auf wichtige Ereignisse in der Vergangenheit. Das Cover: Das Cover selbst ist matt gestaltet und macht diesmal einen etwas düsteren Eindruck. Im Vordergrund erblickt man eine asphaltgraue Straße samt Mittelstrich, die etwas bergab führt – genau in den dunklen Nadelwald hinein. Der Himmel wirkt wolkenverhangen und der Wald selbst im hinteren Teil wie in Dunst oder Nebel liegend – insofern also alles andere als einladend. Wie bei den Krimis aus dem Emons Verlag, ist auch hier wieder der Buchtitel erhaben dargestellt, also plastisch hervorgehoben. Und natürlich erkennt man an der orangefarbenen, glänzenden Schrift, dass es sich um einen Krimi aus dem Verlag Emons handelt, denn auch dies ist ein Merkmal mit Wiedererkennungswert. Die Handlung: Rottweil im Schwarzwald – An der Rastanlage Neckartal wird ein abgestelltes Fahrzeug mit einem Toten aufgefunden. Schnell wird klar, dass der junge Mann erschossen wurde. Das Opfer: Marek Kowalski, ein junger Pole, der sich mit dem Verfassen bestimmter Programme beschäftigte und dadurch viel Geld verdiente. Doch weshalb musste Marek sterben? Die beiden Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior ermitteln in diesem Fall. Doch dann setzt das BKA ihnen mit Rüdiger Paschl, einen Beamten vor die Nase, der schnell zu dem Schluss kommt, dass hier eine Verbindung zu einer islamischen Vereinigung besteht. Doch dann macht Carina Melchior eine brisante Entdeckung: Ein undurchsichtiges Computerprogramm. Was hat es mit diesem Programm auf sich? WolfgangTreidler und Carina Melchior ermitteln auf eigene Faust weiter. Die Ermittlungen führen Melchior und Treidler bis nach Berlin, wo Carina Melchior mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Und dann taucht plötzlich der Ermordete wieder auf – und das auch noch überaus lebendig. Melchior und Treidler reisen nach Polen und geraten in immer größere, tödliche Gefahr... Meine Meinung: Vorratsdatenspeicherung, Abhörskandale, soziale Netzwerke... - all dies spielt in diesem brandaktuellen Krimi eine große Rolle. Und schnell wird klar, wie schnell und leicht man doch, und sei es nur durch eine unbedachte Bemerkung am Handy, in den Fokus der Ermittler geraten kann, ohne wirklich eine Schuld auf sich geladen zu haben. So ergeht es auch dem Protagonisten Mehmet Bayram in diesem Krimi, der durch einen dummen Zufall plötzlich zum Verdächtigen einer Straftat wird. Zuerst war ich etwas skeptisch nach den ersten Seiten, wurde da doch relativ viel über Computertechnologie und ähnliche Dinge geschrieben. Doch glücklicherweise zog sich diese Thematik nicht durch das gesamte Buch, sondern beschränkte sich auf einige wenige Ereignisse. Auch ohne den Vorgängerband gelesen zu haben, fand ich sehr gut in die Handlung hinein. Dennoch blieben einige Fragen offen, die aber im ersten Band zur Sprache kamen und geklärt wurden. Eigentlich gut, dass die Rückblende hier nicht zuviel aus der Vergangenheit verrät, denn so kann man SCHWARZER NECKAR auch noch nachträglich lesen, ohne dass durch dieses Buch viel Spannung genommen wurde. Wolfgang Treidler, Jahrgang 1969, ist einer der beiden Ermittler. Und wie sich das so für einen anständigen Krimi gehört, ist er ein Mann mit Ecken und Kanten! Anders wäre es ja auch langweilig – wer wünscht sich schon einen perfekten, aalglatten Ermittler!? Noch immer leidet Treidler unter dem Verlust seiner Frau, die ermordet wurde. Und seinen Kummer ersäuft Treidler immer wieder im Alkohol. Bewundernswert fand ich jedoch, dass er diese Tatsache nicht verdrängt, sondern merkt, dass er die Kurve kriegen muss und fortan versucht, die Hände vom Alkohol zu lassen. Mir tat Treidler leid – war er mir doch recht sympathisch, und so wünschte ich ihm, dass er wieder zur Ruhe kommen würde und den Tod seiner Frau verarbeiten kann. Treidlers Kollegin Carina Melchior, Jahrgang 1971, stammt, im Gegensatz zum Urschwaben Treidler, aus den sogenannten neuen Bundesländern. Eines steht fest – Carina ist eine sehr fähige Kommissarin. Interessant fand ich die Ereignisse der Vergangenheit, sowie „Onkel Horst“, der in Carinas Leben eine wichtige Rolle spielte. Doch was verschweigt Carina Melchior ihrem Kollegen? Soviel ist klar – Carina hütet ein Geheimnis! Winkler, ein Kollege Treidlers, ist dessen Intimfeind, soviel ist klar – ebenso, dass Winkler seinen unliebsamen Kollegen gerne loswerden würde, was er in der Vergangenheit ganz offensichtlich schon versucht hat. Winkler war mir sofort sehr unsympathisch und wirkte auf mich falsch und hinterhältig, machte aber dennoch keinen Hehl daraus, dass Treidler ihm ein Dorn im Auge war. Rüdiger Paschl, der den Kommissaren vom BKA vor die Nase gesetzt wurde, war mir von Anfang an ebenfalls sehr unsympathisch, verhielt er sich doch recht hochnäsig und arrogant den anderen Kommissaren gegenüber und wirkte daher meist auch sehr überheblich und besserwisserisch. Mehmet Bayram ist ein kleiner Gangster, der schon die ein oder andere Straftat auf dem Kerbholz hat. Besonders intelligent wirkte er auf mich nicht. Man musste mitunter schmunzeln, über diesen typischen Klischee-Türken mit seinem BMW, den er gerne dazu benutzt, um der Damenwelt zu imponieren – Pech nur, dass der aufgemotzte Wagen doch eher eine Schrottkarre ist und ihn des öfteren im Stich lässt. Ich mochte diesen jungen Mann, lockerte er doch das Geschehen durch seine Art und sein Verhalten ungemein auf. Lokalkolorit war etwas vorhanden, sei es durch die Örtlichkeiten, oder den Dialekt. Letzterer wurde zwar eher sparsam eingesetzt, aber für mich zählt da weniger die Menge, sondern mehr, dass der Dialekt überhaupt vorhanden ist, denn erst dadurch wirkt ein Regionalkrimi auf mich erst so richtig authentisch - vorausgesetzt dass man diesen Krimi denn überhaupt als solchen bezeichnen möchte – auf der Buchrückseite ist gar von einem „Regio-Thriller“ die Rede – für mich ist diese Bezeichnung wiederum etwas hochgegriffen. Um das Geschehen und die Thematik authentisch wirken zu lassen, gab es auch einige Passagen im Buch, die sich mit Informatik-Begriffen, Computer-Technologie,... befassten – für manch einen Leser sicherlich die berühmten „böhmischen Dörfer“. Doch dies sollte die Leser keinesfalls abschrecken, dieses spannende Buch zu lesen, zumal diese Textstellen einen nicht allzu großen Anteil am Buch haben – als störend habe ich diese Stellen eigentlich kaum empfunden, auch wenn ich hier vieles nicht so recht verstanden habe. Tja, was kann ich abschließend sagen? Man sieht wieder einmal, wohin schlampige Polizeiarbeit so führen kann – und dass ein „Fachmann“ nicht unbedingt fähiger ist als seine Kollegen. Und dass man stets ein Augenmerk auf seine Daten haben sollte und diese nicht leichtsinnig weitergeben sollte – in welcher Form auch immer. Meine Neugier wurde nun geweckt und so ist es gut möglich, dass ich irgendwann auch noch das Vorgängerbuch lese, denn wie Wolfgang Treidlers Frau zu Tode kam, das würde mich nun schon interessieren... Fazit: Ein sehr gut konstruierter Krimi, der einige Todesopfer fordert. Das Buch beginnt mit einem actiongeladenen Prolog – der Ermordung einiger Dorfbewohner im Balkankrieg. Ein gelungener Einstieg, der die Neugier des Lesers zu wecken weiß. Der Autor Thilo Scheurer überzeugt mit authentischen Charakteren und sehr verschiedenen Protagonisten – sympathischen, aber auch regelrechten Kotzbrocken – eine gelungene Mischung. Die Handlung mit einigen überraschenden Wendungen - spannend und (erschreckend) aktuell. Von mir erhält dieser Krimi eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Letzte Ausfahrt Neckartal" von Thilo Scheurer

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    dorli

    dorli

    24. October 2013 um 14:29

    Rottweil. Die Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior werden zur Autobahnraststätte Neckartal gerufen. In einem abgestellten Fahrzeug wurde ein Toter gefunden. Noch bevor ihre Ermittlungen richtig in Gang kommen, klingt sich Rüdiger Paschl vom BKA in den Fall ein und übernimmt die Leitung. Paschl ist davon überzeugt, dass der Mord einen terroristischen Hintergrund hat. Als Melchior bei den persönlichen Dingen des Opfers einen USB-Stick mit mysteriösen Dateien findet, weisen die Spuren jedoch in eine andere Richtung. Melchior und Treidler beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln… „Letzte Ausfahrt Neckartal“ ist bereits der zweite Fall für die Rottweiler Kommissare Treidler und Melchior. Für mich war dieser Krimi aber das erste Buch, das ich von Thilo Scheurer gelesen habe. Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes habe ich die beiden Kommissare gut kennengelernt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Informationen fehlen würden. Thilo Scheurer wartet in diesem Krimi mit einer tollen Mischung aus Spannung, Action, humorvollen Dialogen und dem interessanten und aktuellen Thema Datenüberwachung auf. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt. Durch die detaillierten Schilderungen der Ereignisse und ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze ist man stets mittendrin im Geschehen und begleitet die Ermittler von Rottweil über Berlin nach Kattowitz und wieder zurück nach Rottweil, wo dann eine rasante Verfolgungsjagd nicht nur die Akteure in Atem hält. Die von Treidler und Melchior gesammelten Informationen und Erkenntnisse bringen im Verlauf der Geschichte einige Wendungen und Überraschungen mit sich und haben mich bis zum Schluss über Täter und Hintergründe grübeln lassen. „Letzte Ausfahrt Neckartal“ ein spannender Krimi mit zwei sehr sympathischen Ermittlern. Ich freue mich, dass es weitere Fälle mit Wolfgang Treidler und Carina Melchior geben wird.

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  • International Neckartal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    daskleinebuechercafé

    daskleinebuechercafé

    21. October 2013 um 20:46

    Die Kommissare Melchior und Treidler gehören zum Rottweiler Polizeirevier. In ihren „Einzugsbereich“ gehört auch die Autobahn Rastanlage Neckartal und dort wird ein junger Mann erschossen in einem Auto aufgefunden. Es gibt Hinweise, dass es sich um einen terroristischen Mord handeln könnte. Das BKA setzt den beiden Ermittlern einen eigenen Mann vor die Nase. Das Melchior ein brisantes PC-Programm findet, stößt nicht gerade Begeisterung beim BKA und die verschiedenen Ermittlungsrichtungen nehmen ihren Lauf. Das der Tote plötzlich wieder Lebt gibt dem ganzen eine besonderen Reiz.   Ich kannte den 1. Teil nicht und kam mir nicht benachteiligt vor. Es zwar mag sein, dass das Ein oder Andere mir logischer vorgekommen wäre. Die ersten Seiten sind mir nicht leicht gefallen, es kamen viele technische Begriffe vor aber dann bekam die Geschichte eine Dynamik die mich in ihrem Bann zog. Ich habe das Gefühl, das Thilo Scheuer sehr gut recherchiert hatte und dieses Wissen macht diese Geschichte so glaubwürdig. Unterstützt wird das ganze durch den flüssigen Schreibstil des Autors Dadurch dass eine immerwährende Spannung diese Geschichte durchzog, möchte man am Ball bleiben und den Fall mit lösen. Trotz Vermutungen, die man als Leser anstellt, bleibt man bis zum Schluss im Unklaren und weiß nicht wie es endet.

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  • Rezension zu LETZTE AUFAHRT NECKARTAL von Thilo Scheurer

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    21. October 2013 um 11:27

    Im Rottweiler Polizeirevier geht es turbulent zu. An einer Autobahnraststätte wird ein junger Mann erschossen in einem Auto gefunden. Die Ermittlungsrichtungen laufen in unterschiedliche Bahnen. Es wird gemutmaßt, dass es sich um terroristische Hintergründe handelt. Die Kommissare Melchior und Treidler ermitteln auf ihre ganz eigene Art und werden dabei von einem BKA-Beamten unterstützt. Auf 272 Seiten führt Thilo Scheurer den Leser in die Kreise von BKK und BND. Eine Spurensuche von Rottweil, über Berlin nach Kattowitze in Polen nimmt seinen Lauf. Am besten haben mir die 2 Hauptermittler Melchior und Treidler gefallen. Spritzige Dialoge, dynamisch und ehrgeizig ermitteln sie im Team auf ihre ganz eigene Art und jeder lernt dabei den anderen etwas besser kennen. Die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben und die Schilderungen über ihr Privatleben sind auch nicht zu auslandend. Ich kann eigentlich überhaupt nichts Negatives an diesem Krimi finden. Der Erzähl- und Schreibstil hat mich in wenigen Tagen völlig in seinen Bann gezogen und Tatmotiv und Täter waren schlüssig nachvollziehbar. Ich habe den Vorgängerkrimi nicht gelesen, bin mir aber sicher, dass sich das lohnt. Fazit: Ein gut recherchierter, interessanter, strukturierter Krimi der die Augen über Abhörskandal und Datenschutz öffnet.

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  • Der Krimi zum Abhörskandal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    irismaria

    irismaria

    16. October 2013 um 11:59

    Der Krimi "Letzte Ausfahrt Neckartal" von Thilo Scheurer ist der zweite Fall für das Rottweiler Ermittlerduo Wolfgang Treidler und Carina Melchior, aber auch ohne Kenntnis des ersten Bands gut verständlich. Die Geschichte beginnt mit einem Mord an kroatischen Zivilisten im Balkankrieg. Dann lernt man den jungen polnischen Computerfreak Marek Kowalski kennen, der Spähprogramme entwickelt und verkauft. Sein Wagen mit seiner Leiche wird kurz darauf auf der Rastanlage Neckartal gefunden. Treidler und Melchior ermitteln, über die Unterstützung eines Ermittlers des BKA sind sie allerdings nicht begeistert. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden, der  Türke Mehmet Bayram hat mit der SIM-Karte des Opfers kurz nach dessen Tod telefoniert. Die Ermittlungen laufen in verschiedene Richtungen, der Verdächtige flieht und der Tote taucht lebend wieder in Polen auf. Wie kann das sein? Der Schreibstil von Thilo Scheurer ist flüssig und die Geschichte liest sich trotz einiger technischer Details sehr gut. Neben Rottweiler Lokalkolorit folgt man den Ermittlern auch nach Berlin und nimmt an ihren persönlichen Schicksalen teil. Der Fall ist spannend und voller Überraschungen. Ich kann "Letzte Ausfahrt Neckartal" sehr empfehlen.

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  • Der 2. Fall von Treidler und Melchior

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    bookgirl

    bookgirl

    15. October 2013 um 13:20

    Inhalt Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior ermitteln wieder. Auf der Raststätte Neckartal wird ein Toter gefunden, der mit einem Schuss aus nächster Distanz ermordet worden ist. Als das BKA ihnen einen Beamten an die Seite stellt und dieser eine Verbindung zum islamistischen Terrrorismus vermutet, sind die beiden nicht gerade begeistert. Nachdem Melchior einen USB-Stick findet und der angeblich Tote lebendig wieder auftaucht, entwickelt sich die Ermittlung in eine völlig andere Richtung. Wenn, ja wenn der BKA-Kollege Paschl nicht seine These weiter verfolgen würde. Meine Meinung Auch wenn das bei einem Krimi wahrscheinlich das falsche Wort ist, so muss ich doch gestehen, dass ich mit "Nächste Ausfahrt Neckartal" sehr viel Spaß hatte. Ja, es ist in erster Linie ein Krimi, aber ich habe ihn nicht nur gerne gelesen, sondern auch durch den gut eingesetzten Humor, immer wieder Schmunzeln müssen. Denn Treidler und Melchior liefern sich gerne einen verbalen Schlagabtausch, bei dem man nicht umhin kommt auch mal lachen zu müssen. Das Buch würde ich nicht als Regionalkrimi bezeichnen, da er überwiegend in anderen Städten spielt. Treidler und Melchior reisen bei ihren Ermittlungen nach Berlin und Kattowitz, um dann an den Ausgangspunkt Rottweil zurück zu kehren. Bei jedem Ort kommen sie des Rätsels Lösung ein Stück näher und lernen sich auch besser kennen. War es in "Schwarzer Neckar" noch Treidler, der im Fokus des Geschehens stand, erfährt man nun vor allem von Carina Melchior mehr über ihre Herkunft und Vergangenheit. Das letzte Drittel nimmt an Fahrt auf und hat für mich den größten Krimianteil, bei dem man als Leser auch immer mitraten konnte, wie alle offenen Stränge zu einem Gesamtbild zusammen kommen. Völlig überraschend war das Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Fazit "Letzte Ausfahrt Neckartal" ist der zweite Fall von dem Ermittlerduo Treidler und Melchior und schon jetzt kann ich sagen, dass ich mich auf den dritten Teil freue. Das Buch ist unterhaltsam, spannend und mit einer guten Portion Humor gewürzt. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus

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  • Letzte Ausfahrt Neckartal

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    graeis

    graeis

    15. October 2013 um 13:01

    Auf einer Raststätte wird die Leiche eines Jungen Polen gefunden. Die Polizeibeamten Melchior und Treidler werden mit der Klärung des Falles beauftragt. Aber kaum mit der Arbeit begonnen, wird den beiden ein Ermittler des BKA vorgesetzt, der sich um den Fall kümmern soll. Melchior und Treidler arbeiten trotzdem weiter, sie finden heraus, dass der Ermittler des BKA in die falsche Richtung ermittelt. Ist das ein Versehen oder Absicht? Mit Hilfe eines ehemaligen Stasimitgliedes finden sie den Grund für den Mord an dem jungen Polen. Nur kurz darauf ist ihr Helfer tot. Ermordet. Es beginnt eine Reise von Ostdeutschland nach Polen und wieder zurück nach Rottweil..... Anfangs habe ich mir etwas schwer getan in die Geschichte rein zu kommen, aber dann habe ich das Buch innerhalb eines Abends zu Ende gelesen. Es war wirklich toll. Immer wieder kommt etwas neues hinzu, dass die Spannung aufrecht erhält und auch die Protagonisten sind unheimlich sympathisch und man leidet mit ihnen. Geschickt vom Autor ist auch der indirekte Verweis auf den ersten Teil. Hier in diesem Buch wird immer wieder klar, dass Treidler nicht über den Tod seiner Frau hinweg ist. Es wird aber nicht geklärt, wie diese gestorben ist....was zur Folge hat, dass ich nun das Vorgängerbuch auch lesen möchte. Alles in allem ein toller Krimi. Ich kann nur eine ganz klare Leseempfehlung geben!!!

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  • Rezension zu "Letzte Ausfahrt Neckartal" von Thilo Scheurer

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    tigerbea

    tigerbea

    14. October 2013 um 20:50

    Leichenfund auf der Rastanlage Neckartal. Wolfgang Treidler und Carina Melchior von der Kripo Rottweil übernehmen den Fall. Doch sie dürfen nicht ungestört ermitteln, der BKA Ermittler Rüdiger Paschl wird ihnen vor die Nase gesetzt. Und dieser glaubt an eine islamische Terrororganisation und läßt sich durch nichts von seiner Ermittlungsrichtung davon abbringen. Doch Melchior und Treidler ermitteln trotz allen Widerständen auf ihre Art. Als plötzlich der Tote lebendig auftaucht und Melchior ein dubioses PC-Programm entdeckt, wird der Fall brisant.... Ein Zeuge nach dem anderen wird ermordet... Doch wer spioniert Treidler und Melchior hinterher? Auch der zweite Fall für Treidler und Melchion ist sehr spannend! Das Buch liest sich sehr gut und flüssig. Die Spannung wird hoch gehalten, man weiß definitiv bis zum Schluß nicht, wie der Fall ausgeht. Die Charaktere sind gut beschrieben, vor allem Mehmet Bayram, der durch einen dummen Zufall zum Opfer wird. Er erfüllt jedes Klischee. Auch die Entwicklung von Treidler und Melchior wird sehr gut weiterhin beschrieben. Duch diesen Fall erfährt man nun auch sehr wichtige Details aus Melchiors Vergangenheit, die ihr Verhalten erklären. Auch Treidler entwickelt sich in privater Hinsicht sehr positiv. Im Übrigen hat man bei dem Buch wirklich das Gefühl, auf alte Bekannte zu treffen. Womit nicht gemeint ist, daß man den ersten Band "Schwarzer Neckar" unbedingt vorher gelesen haben muß. Es lohnt sich, muß aber nicht sein. Für mich ein würdevoller und gelungener Nachfolgeband zu "Schwarzer Neckar"!

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  • guter Regionalkrimi á la Kluftinger & Co

    Letzte Ausfahrt Neckartal
    SteffiR30

    SteffiR30

    14. October 2013 um 14:10

    Inhalt: Auf der Rastanlage Neckartal wird ein Toter gefunden. Die Rottweiler Kommissare Wolfgang Treidler und Carina Melchior übernehmen den Fall. Doch das BKA setzt den beiden einen Beamten vor die Nase, der an eine Verbindung zum islamistischen Terrorismus glaubt. Als Melchior ein undurchsichtiges Computerprogramm entdeckt, scheint sich der Fall in eine völlig andere Richtung zu entwickeln: Plötzlich taucht der Tote quicklebendig wieder auf, und die beiden finden sich inmitten eines internationalen Skandals voll tödlicher Gefahren wieder . . . Meine Meinung: Bei dem Krimi "Letzte Ausfahrt Neckartal" handelt es sich um das 2. Buch von Autor Thilo Scheurer. Kentnisse aus Band 1 "Schwarzer Neckar" sind nicht zwingend erforderlich, mir hat es jedoch sehr geholfen die vereinzelten Anspielungen zu verstehen. Zudem lernt man dadurch die Hauptpersonen Treidler und Melchior noch besser kennen. Das Thema könnte aktueller nicht sein und auch wenn es mit einigen technischen Begriffen daherkommt, mit denen ich nicht viel anfangen konnte, habe ich doch verstanden worum es geht. Der tolle Schreibstil des Autors macht dies aber wieder wett. Trotz Regionalkrimi reist man gemeinsam mit Treidler & Melchior viel herum, was mir gut gefällt. Es werden immer wieder neue Locations eingeführt, so kommt wenig Langeweile auf. Die Spannung entwickelt sich zwar erst im Laufe des Buches, den ersten 90 Seiten fehlt noch ein bisschen der Schwung, aber spätestens ab da geht es dann Schlag auf Schlag. Der Leser kommt kaum noch zum Luft holen und möchte am liebsten das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man rätselt begeistert mit und versucht den Fall zu lösen. Die Auflösung ist zwar nicht so überraschend wie bei "Schwarzer Neckar" jedoch durchaus logisch und überzeugend. Fazit:  Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen - meiner Ansicht nach ein lesenswerter Regionalkrimi mit tollen Hauptpersonen, die Kluftinger & Co Konkurrenz machen - nur der Anfang etwas zu schleppend und manche Passagen recht technisch. Ich freue mich schon auf Band 3 :-)

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