Thilo Scheurer Neckarteufel

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Inhaltsangabe zu „Neckarteufel“ von Thilo Scheurer

Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Rätselhaft: Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei der Polizei eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Als sich herausstellt, dass es zwei weitere Postkarten gibt, erkennt Hauptkommissar Treidler die Parallelen zu dem Fall. Und das Gerücht vom irren Serienmörder geht um ...

Besonders zum Schluss konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Haned legen.

— haberland86

Schwäbische Gepflogenheiten, gepaart mit einem wirklich spannenden Krimi.

— ChattysBuecherblog

Spannend und fesselnd

— janaka

Spannend und humorvoll

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fesselnd von Anfang bis zum Ende.

— esposa1969

Treidler und Melchior, das Duo ist für jeden Schwabe ein Lesemuss.

— Antek

Kurzweilig und spannungsgeladen, gepaart mit einer kräftigen Prise Ironie

— Hexchen123

Das hört sich doch gut an! Wer ist die Leiche und warum gibt es drei Todesursachen?Fragen die Spannung aufbringen,das ist ein Buch für mich!

— 92libero

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  • Spannung auf den letzten Seiten

    Neckarteufel

    haberland86

    23. May 2015 um 19:45

    Wer hat die drei Frauen getötet, die in den letzten Wochen am Neckarufer gefunden wurden und was haben die Postkarten mit historischen Motiven damit zu tun, die jeweils einen Tag später im Rottweiler Polizeirevier eingingen? Besonders zum Schluss konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Haned legen. Leider dauerte es über 200 Seiten, bis die Geschichte mich richtig packte. Daher ein Stern weniger als für Schwarzer Neckar.

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  • Leserunde zu "Neckarteufel" von Thilo Scheurer

    Neckarteufel

    ThiloScheurer

    Sie sind zurück: Die Rottweiler Kommissare Treidler und Melchior. Nach Computerkriminalität und Abhörskandal geht es wieder „back to the roots“. Und zwar mit dem dritten Teil der Reihe: „Neckarteufel“ - einem fiesen, kleinen Thriller um einen sagenumwobenen Neckargeist. Oder doch nicht? Wer es genau wissen will, bewirbt sich bis einschließlich 26. Oktober für eines der fünfzehn Freiexemplare, die ich zusammen mit dem Verlag vergebe. Die Gewinner nehmen automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezension. Auch wer es nicht zu einem Freiexemplar schafft, ist in dieser Leserunde herzlich willkommen. Hier der Klappentext: Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei Kommissar Treidler eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Bald geht das Gerücht vom irren Serienmörder um, und seine Kollegin Carina Melchior trifft eine Entscheidung, die sie das Leben kosten könnte . . . Viel Glück!

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    • 233

    Smberge

    06. January 2015 um 13:28
    Beitrag einblenden
    britta70 schreibt Gerade gegen den Ende des Abschnitts baut sich eine immense Spannung auf. Bei dem Undercover-Einsatz hatte ich gleich ein ungutes Gefühl. Melchior ist aber auch echt leichtsinnig. Es war klar, ...

    Ja, das Ende des Abschnitts war wirklich heftig. Was jetzt wohl mit Melchior passiert ist? Anscheinend ist sie mit dem Transporter weggebracht worden, nachdem sie durch eine Spritze betäubt ...

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Mein Lesetipp:

    Neckarteufel

    ChattysBuecherblog

    27. November 2014 um 21:40

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER: Durch die Farbgestaltung der Wolken spürt man schon eine gewisse Unruhe. Eine Unruhe, die ganz klar auf einen spannenden Krimi hoffen lässt. Ansonsten ist das Buch in der gewohnten emons"- Form mit viel weiß. Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG: Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior werden zu einem Leichenfundort in Rottweil gerufen. Inmitten einem Summen und Brummer, liegt in einem Gebüsch eine Leiche. Obwohl Zeidler auf mehr als zwanzig Dienstjahre zurückblicken kann, hat noch nie eine Leiche in einem derartigen Zustand gesehen. Und überall schwirren die Fliegen. Im zweiten Handlungsstrang dreht es sich um Ansichtskarten, die an das Polizeipräsidium geschickt wurden. Der Text der Karten, mit einer Kinderschrift geschrieben, stammt aus der Neckargeist-Sage der Brüder Grimm. Darin wird ziemlich detailliert genauso ein Mord bzw. der Tot beschrieben. Wie hängt alles zusammen? Wer hat die Karten geschrieben? Was weiß Schreiber von dem Leichenfund? Doch mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten. Dann werde ich dem Typen mal zeigen, wo der Barthel den Most holt." (Seite 38) MEINE BEWERTUNG: Wie in den bereits erschienenen Vorgängerbänden (Schwarzer Neckar und Letzte Ausführt Neckartal) beschreibt der Autor auch hier wieder ein bisschen schwäbische Mentalität gepaart mit einer Krimihandlung. Nicht selten werden die schwäbischen Gepflogenheiten und Sprichworte angeführt. Melchior fragt, warum Treidler ausgerechnet in jene Sparkasse gehen möchte. Weil ich nur hier kostenlos Geld abheben kann". (Seite 35) Ich habe mich nicht nur als Leser sondern beinahe schon als Zuschauer gefühlt. Ein Zuschauer, der mitfiebert, aber auch immer ein Lächeln im Gesicht hat. ...Die verblüffende Länge ihrer Beine betonten passende rote Pumps mit viel zu hohen Absätzen, die sich auch zum Lochen von Akten eignen würden." (Seite 63)

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  • Neckarteufel

    Neckarteufel

    janaka

    24. November 2014 um 10:33

    An einem heißen Sommertag im Juni wird am Neckar eine bis zur Unkenntlichkeit verweste Leiche gefunden. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Unbekannte mit Cumarin, ein modernes Rattengift vergiftet wurde, dass sie erdrosselt wurde und zu guter Letzt gibt es noch Anzeichen, dass sie ertrunken ist. Es liegt keine Vermisstenanzeige vor, die auf diese Leiche passen würde. Das Ermittlerteam um Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seiner Partnerin Carina Melchior steht vor einem Rätsel. Zur gleichen Zeit erhält die Polizei eine historische Postkarte mit Motiven aus Rottweil, geschrieben mit einem kindlichen Schriftbild und Auszügen aus der Neckarsage. Es ist bereits die dritte dieser Art. Dies bringt die Ermittler auf die Idee, nach weiteren Mordopfern zu fahnden und sie werden fündig. Ist in Rottweil ein Serienmörder unterwegs? Dies ist bereits der dritte Fall des Ermittlerteam Treidler und Melchior, aber mein erstes Buch von dem Autor Thilo Scheurer, aber ich hatte keine Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen. Und es wird nicht mein letztes Buch von dem Autor sein. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, spannend und fesselnd, ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Dies und die kurzen Kapitel sorgen für ein vergnügliches und schnelles Lesen. Hauptkommissar Wolfgang Treidler ist ein echt witziger Kerl. Im diesem heißen Sommer erscheint er mit knielange Jeanshosen und Barfuß-Sandalen am Tatort, echt lustig. Er fährt einen alten Mercedes, dessen Radio noch mit Kassette läuft, hat ein altes Handy und spart wo er nur kann, ein echter Schwabe halt. Das alles zusammen macht ihn mir sehr sympathisch. Dann ist er etwas eigenbrötlerisch und hat Schwierigkeiten mit Autoritätspersonen, auf der Dienststelle eckt er schon mal bei seinem Vorgesetzten an. Seine Partnerin Carina Melchior ergänzt ihn perfekt. Sie weiß ihn gut zunehmen und hat immer eine Antwort parat. Zusammen sind sie ein perfektes Team. Besonders gut hat mir auch das Auslegen falscher Fährten gefallen, der Autor hat mich als Leser hin und wieder in die falsche Richtung gelenkt. Es hat echt Spaß gemacht, bei diesem Fall dabei gewesen zu sein.

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  • Rezension zu "Neckarteufel" von Thilo Scheurer

    Neckarteufel

    dorli

    18. November 2014 um 14:47

    Rottweil im Juni. An der Primmündung wird eine verweste Leiche gefunden. Das Ermittlerteam um die Kommissare Treidler und Melchior steht vor einem Rätsel – nicht nur, dass die Obduktion gleich drei mögliche Todesursachen ergibt, auch scheint niemand die junge Frau zu vermissen. Erst als ein Handy gefunden wird, kommen die Dinge langsam ins Rollen… Thilo Scheurer beginnt diesen Krimi mit einem fesselnden Prolog – drei Tage nach der Johanninacht, eine Frau wurde vergiftet. Sie weiß weder wer sie ist, noch wo sie ist. Sie hat Durst, wird hin- und hergeschleudert. Sie hört kurz eine Polizeisirene und ein Mann redet immer wieder auf sie ein – mehr erfährt der Leser an dieser Stelle nicht. Im Folgenden erlebt man gemeinsam mit den Kommissaren Wolfgang Treidler und Carina Melchior, was in den Tagen vor der Johanninacht in Rottweil geschehen ist. Obwohl die Ermittlungen nach dem Fund der Leiche auf Hochtouren laufen und es einige Verdächtige gibt, scheint eine Lösung des Falls in weiter Ferne zu liegen – schlimmer noch, mehrere rätselhafte historische Postkarten, jeweils mit Auszügen aus der Neckargeist-Sage beschriftet, deuten darauf hin, dass ein Serienmörder im Neckartal sein Unwesen treibt. Um einen weiteren Mord zu verhindern, ist Eile geboten und die beiden Ermittler greifen zu einer nicht wirklich bis ins Letzte durchdachten Maßnahme, die fast in einer Katastrophe endet… Thilo Scheurer hat mir in „Neckarteufel“ alles geboten, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört. Eine flüssig und mitreißend erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch zahlreiche offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln gegeben hat. Dazu viele humorvolle Szenen, die dem Krimi eine große Portion Schwung verleihen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor seinen Kommissar mit einem recht losen Mundwerk ausgestattet hat – Treidler redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: frech, dreist, manchmal sogar ruppig. Eine Sprache, die sehr gut zu ihm passt, die ihn offen und ehrlich wirken lässt und ihn unheimlich sympathisch macht. Die Dialoge sind entsprechend sehr lebhaft und bieten beste Unterhaltung. Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, mit Treidler und Melchior auf Verbrecherjagd zu gehen. „Neckarteufel“ bietet eine erstklassige Mischung aus Spannung und Humor und hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.

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  • Neckarteufel

    Neckarteufel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Am Ufer des Neckars wird eine verwesende Frauenleiche gefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass sie vergiftet und erwürgt wurde und ertrunken ist. Doch die Frau wird von niemandem als vermisst gemeldet. Für das Ermittlerduo Treidler und Melchior beginnen die Ermittlungen, doch den beiden macht nicht nur die füchterlichte Hitze in Rottweil zu schaffen, sondern auch die langsamen Fortschritte in diesem Fall. Nebenbei erfährt Treidler von seiner Sekretärin, die leidenschaftlich Postkarten sammelt, dass vor Wochen schon alte Postkarten bei ihnen eingegangen sind, auf deren Rückseite mit Kinderschrift Absätze der Neckarsage geschrieben wurde. Und vor kurzem ist wieder so eine alte Postkarte gekommen. Darin geht es um Leichen, die drei Tage später mit einem blauen Ring um den Hals aufgefunden werden. Melchior und Treidler stellen Nachforschungen an und stellen fest, dass noch zwei weitere Leichen, deren Akten vor Wochen als Unfall abgelegt wurden, dem gleichen Täter zuzurechnen sind. Also geht ein Serienmörder in Rottweil um. Der Druck auf das Ermittlerduo steigt und Melchior bringt sich bei den Ermittlungen selber in große Gefahr. Hat wirklich die Neckargeist-Sage etwas mit diesen Morden zu tun? Dies ist bereits der dritte Fall des Ermittlerduos Treidler und Melchior. Neckarteufel war leider erst mein erster Fall mitden Beiden, und ich war begeistert. Die beiden Hauptprotagonisten sind einem sofort ans Herz gewachsen. Treidler lässt sich nichts gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Außerdem ist der geizig, hängt an seinem alten 190er Mercedes und seinem alten Handy. er liebt seinen Beruf und er hat das Herz am richtigen Fleck. Melchior ergänzt ihn perfekt und kann bestens mit seiner Art umgehen. Der Schreibstil ist klasse, man fliegt über die Seiten und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte zieht einen sofort in seinen Bann. Es ist spannend, es werden viele falsche Fährten gelegt, man tappt lange Zeit im Dunkeln, ist hin- und hergerissen, dann doch wieder bei dem falschen Täter. Und was das tolle an diesem Krimi ist, es gibt sehr viel Humor. Besser kann man als Leser nicht unterhalten werden. Bei diesem Buch fehlt es an nichts und es bereitet  einen riesigen Lesespaß. Jedem Krimifan unbedingt zu empfehlen. Von mir 5 Sterne für diesen tollen Krimi.

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    • 3

    Arun

    13. November 2014 um 13:04
  • Hier ist ein Urschwabe dem Verbrecher auf der Spur

    Neckarteufel

    Antek

    Für Treidler und Melchior ist das bereits der dritte Fall, für mich mein erster und das wird auf jeden Fall nicht der letzte sein. Ich bin wirklich begeistert von diesem tollen Ermittlerduo. Nicht nur die brütende Hitze, die zurzeit in Rottweil herrscht, bringt die beiden Kommissare ordentlich ins Schwitzen, sondern auch der neue Fall. Am Ufer des Neckars wird eine schon stark verweste weibliche Leiche gefunden. Der Täter hat nichts dem Zufall überlassen, denn die Tote wurde vergiftet, gewürgt und ist dann letztendlich ertrunken. Wer hat diese Frau, die scheinbar niemand vermisst, auf so grausame Weise ermordet? Zudem fällt Sekretärin Anita Schober dank ihrer Sammelwut für Postkarten auf, dass mit den historischen Postkarten, die da im Kommissariat eintrudeln, etwas nicht stimmen kann. Welches Kind schreibt schon Teile der grausamen Neckargeistsage an die Polizei? Der Sage nach soll es zur Johannisnacht eine Tote geben. Geht hier womöglich ein Serienmörder um? Wird Kreidler und Melchior gelingen den Täter rechtzeitig vor der Johannisnacht zu überführen und damit einen weiteren Mord zu verhindern? Ich hatte wirklich 300 Seiten lang super humorvolle und spannende Unterhaltung. Das geht schon beim Prolog los, der einen sofort packt und auch wenn Kreidler sich zwischendurch noch mal schnell um Bankräuber und Ladendiebe kümmern muss, stand der Mörder nach einigen falschen Fährten wirklich erst auf den letzten Seiten fest. Vor allem gegen Ende war ich wirklich hin- und hergerissen mit meinem Verdacht und bin in so manche Finte getappt. Treidler ist mir ja sofort ans Herz gewachsen und bisher habe ich wirklich etwas verpasst, was aber mit weiteren Fällen sofort nachgeholt wird. Der etwas eigenbrötlerische und ganz typisch schwäbische Kommissar ist wirklich klasse. Was habe ich gelacht und geschmunzelt über seinen notorischen Sparzwang, der ihm so manches Mal die Tränen in die Augen getrieben hat. Außerdem ist sein Hang zum Altbewährten viele Lacher wert, bei der Musikkassette angefangen, über das alte Handy bis hin zum altersschwachen Benz ist da alles dabei. Er ist nicht der Meister der Geduld und was er von anderen hält, prustet er auch munter raus. Vielleicht nicht immer das Beste, aber für den Leser einfach zu gut. Bei seinen Ermittlungen ist er mit Leib und Seele dabei, was ihn auch manchmal zu unüberlegten Alleingängen verleitet, aber wenn es halt brennt, was will man da sonst anderes machen. Seine Kollegin Melchior ist der perfekte Partner. Ebenfalls sehr sympathisch, aber das Beste ist, dass sie Treidler nicht klein bei gibt. Auf seine spitzen Kommentare hat sie stets eine treffende Antwort parat. Gemeinsam sind die zwei ein super Team, bei dem sich die Verbrecher wirklich warm anziehen müssen. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass Treidler immer wieder mal einen schwäbischen Spruch auf den Lippen hat. Dezent gesetzt, verleiht dies Lokalkolorit, aber überfordert auch keinen Leser jenseits des Weißwurstäquators. Eine perfekte Mischung aus humorvoll, witziger Unterhaltung und Spannung, gefährlich wird es nämlich auch noch so richtig. Ich kann Treidler und Melchior mit ihrem Neckarteufel wirklich nur jedem Krimileser wärmstens ans Herz legen.

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    • 5
  • Krimi um den sagenumwobenen Neckargeist

    Neckarteufel

    bookgirl

    11. November 2014 um 13:53

    Inhalt Nicht nur die brütende Sommerhitze, sondern auch der Fund einer Frauenleiche macht den Rottweiler Kommissaren Treidler und Melchior zu schaffen. Doch wer steckt hinter dem brutalen Mord? Bei den Ermittlungsarbeiten wird deutlich, dass es sich bei der Toten nicht um einen Einzelfall handelt und der Täter bereits zwei Mal gemordet hat. Als dann auch noch die Sekretärin der Polizei Rottweil Postkarten mit Hinweisen auf die Neckargeist-Sage erhält, die eng mit den Fundorten und Tötungsmethoden in Verbindung stehen, wird deutlich, dass ein Serienmörder am Werk ist. Wird es weitere Morde geben und wird es den Kommissaren gelingen, die Taten des Mörders zu vereiteln? Meine Meinung Nunmehr zum dritten Mal hatte ich das Vergnügen dem Ermittlerteam Treidler und Melchior über die Schultern schauen zu dürfen. Dem Autor ist ein perfekter Mix aus Spannung und Humor gelungen, was größtenteils dem unfreiwillig komischen Kommissar Wolfgang Treidler zu verdanken ist. In seiner trockenen und häufig leicht genervten Art, hat er mich eigentlich fast durchgehend zum Schmunzeln gebracht, aber auch geschafft mich zu berühren. Denn ganz so kauzig wie er auf den ersten Blick erscheinen mag, ist er nicht, was man insbesondere auf den letzten Seiten bemerkt, in denen er den Leser einen winzigen Blick auf sein Herz erhaschen lässt, der mir ungemein gut gefallen hat. Aber auch der Krimi-Teil des Buchs weiß zu überzeugen. Der Fall ist spannend, fesselnd und unterhaltsam geschrieben. Ganz nebenbei erfährt man auch etwas über die Neckargeist-Sage, die einen wichtigen Teil in der Geschichte einnimmt. Thilo Scheurer hat hier einen interessanten Aspekt in die Handlung mit eingewoben und auch den Lokalkolorit nicht vergessen, der seinem Krimi eine besondere Note gibt. Als Leser stellt man immer wieder Vermutungen an, wer der Täter sein könnte, nur um davon wieder abzuweichen, da man einen anderen als potenziellen Mörder ins Visier nimmt. "Neckarteufel" hat insbesondere im letzten Drittel enorm an Spannung zugelegt und man konnte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende macht Hoffnung auf einen vierten Teil, den ich schon jetzt sehnlichst erwarte, da die Geschichte um Treidler und Melchior noch sehr viele Möglichkeiten für eine Fortsetzung bietet. Fazit "Neckarteufel" hat mich bestens unterhalten, für spannende und humorvolle Lesestunden gesorgt und gezeigt, dass Thilo Scheurer mit seinem Ermittler-Duo Treidler und Melchior ein tolles Team geschaffen hat. Wer mal wieder einen rundum gelungenen Krimi lesen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen!

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  • Morde mit Bezug zu einer alten Sage

    Neckarteufel

    irismaria

    11. November 2014 um 09:29

    Von Thilo Scheurer habe ich schon mit dem Krimi "Letzte Ausfahrt Neckartal" das Rottweiler Ermittlerduo Wolfgang Treidler und Carina Melchior kennen und schätzen gelernt und war auf den neuen Fall „Neckarteufel“ gespannt. Die Geschichte spielt in der Sommerhitze rund um die Johannisnacht und auf eine alte Sage vom Neckargeist und dieser Nacht beziehen sich auch seltsame altertümliche Postkarten, die auf der Polizeidirektion eingehen. Noch ahnt keiner den Zusammenhang zu dem Fund einer Frauenleiche mit kurz geschorenen Haaren. Da auch niemand das Opfer zu vermissen scheint, haben Kommissar Treidler, der ein echtes schwäbisches Original ist und seine junge Kollegin Carina Melchior wenig Anhaltspunkte. Doch dann stellt die Gerichtsmedizin gleich mehrere Todesursachen fest und die Identität der Toten und mögliche Motive werden klar. Doch Melchior vermutet einen Zusammenhang mit vorherigen Todesfällen und fürchtet, dass ein Serientäter sein Unwesen treibt…   Der Schreibstil von Thilo Scheurer ist wie schon im Vorgängerband flüssig und die Geschichte liest sich sehr gut und ist unterhaltsam. Neben Rottweiler Lokalkolorit folgt man den Ermittlern auch nach Berlin und nimmt an ihren persönlichen Schicksalen teil. Der Fall ist spannend und voller Überraschungen. Ich kann „Neckarteufel“ sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Neckarteufel" von Thilo Scheurer

    Neckarteufel

    tigerbea

    10. November 2014 um 08:26

    Rottweil während einer sommerlichen Hitzeperiode. Am Neckarufer wird die stark verweste Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde vergiftet, erwürgt und im Neckar ertränkt. Und es gab bereits in der Vergangenheit 2 Frauenleichen, die auf die gleiche Art und Weise starben. Als die Sekretärin des Kommissariats, Anita Schober, in ihrer Postkartensammlung 3 Postkarten mit historischen Bildern des alten Rottweil entdeckt, die auf der Rückseite mit der "Neckargeistsage" der Gebrüder Grimm beschrieben sind, werden Kommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior stutzig und beginnen nach einem Serienmörder zu suchen. Alles deutet darauf hin, daß das letzte Opfer in der Johannisnacht entführt werden soll. Als Melchior sich als Köder zur Verfügung stellt und sie zusammen mit Treidler einen Alleingang startet, wird die Lage sehr gefährlich für sie. Auch der dritte Band der Serie um Treidler und Melchior ist wieder Spannung pur. Es beginnt mit einem Prolog, der so spannend zu lesen ist, daß man das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen kann. Bei aller Spannung kommt hier auch der Alltagshumor nicht zu kurz. Wenn Treidler von seinem 21 Jahre alten Mercedes fast Abschied nehmen muß und sich von einem alten Handy auf ein Smartphone umstellen muß, da kommen doch die Lachtränen. Und diese liebenswerte Art von ihm macht ihn halt so unverwechselbar. Er ist geradlinig, sympathisch und ein Typ, dem man auch im realen Leben begegnen kann. Aber auch Melchior ist eine sympathische Frau, sehr gut zu Treidler paßt. Interessant ist es, im Laufe der Serie zu verfolgen wie die beiden, die sich zuerst ja nicht ganz so sympathisch waren, doch nun stark zusammengeschweißt sind. Ihre gemeinsamen Querelen mit den unliebsamen Kollegen sind einfach herrlich. Der Schreibstil ist auch hier wie gewohnt locker und flockig und nimmt den Leser mit auf eine spannende Ermittlungstour. Ich freue mich jetzt schon auf eine hoffentlich folgende Fortsetzung!

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  • Im Visier des Killers

    Neckarteufel

    esposa1969

    09. November 2014 um 21:59

    Hallo liebe Leser, wieder einmal durfte ich an einer äußerst fesselnden Regionalkrimi-Leserunde teilnehmen: == Neckarteufel == Autor:  Thilo Scheurer == Buchrückentext: == Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Rätselhaft: Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei der Polizei eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Als sich herausstellt, dass es zwei weitere Postkarten gibt, erkennt Hauptkommissar Treidler die Parallelen zu dem Fall. Und das Gerücht vom irren Serienmörder geht um ... == Leseeindrücke: == An der Primmündung bei Rottweil, wo auch dieser Regionalkrimi spielt, wurde in der brütenden Hitze eine verwesenden Frauenleiche gefunden. Gleich dreimal ist diese Frau gestorben: Erwürgt, vergiftet worden und letztendlich auch noch ertrunken.Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior nehmen die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dass dieser Mörder in Verbindung mit weiteren Frauenmorden steht, es sich hier um einen Serienkiller handelt. Nach einem jeden Mord erhält Kommissar Treidler eine historische Postkarte mit Verse der der Neckargeist-Sage: Der Neckarteufel geht um! Werden Kreidler und Melchior rechtzeitig vor der Johannisnacht den Mörder entlarven? Ich war von Beginn der Handlung perfekt im Geschehen drin und konnte - einmal angefangen - die Lektüre nicht mehr aus den Händen legen. Kommissar Wolfgang Treidler ist einem äußerst sympathisch und wird sehr detailliert und lebendig beschrieben, ebenso wie seine mutige Kollegin Carina Melchior. Obwohl dieser Roman bereits der dritte Fall der beiden Ermittler ist, so kann man diesen auch eigenständig lesen, ohne zuvor die anderen beiden Fälle gelesen haben zu müssen. Diese Lektüre war von der ersten Seite bis zu letzten packend und fesselnd. Die angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 300 Seiten haben mich vorzüglich unterhalten, mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Unter einem jeden Kapitel finden wir eine genaue Zeitangabe, so dass man als Leser immer weiß, wie viel Zeit von den letzten Geschehnissen vorangeschritten ist. Dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man kaum mehr aus den Händen legen mag. Die Handlung rund um den Neckargeist ist gar nicht soweit hergeholt, heißt in der Realität "Vom Neckargeist" und stammt aus der Feder der Gebrüder Grimm: http://www.heilige-quellen.de/Orte_Baden-Wuerttemberg/Neckarsage/Neckar-Sage_Seite.html#Vom%20Neckargeist Als Neckarauerin, meine Heimat, hat mich diese Sage rund um die Handlung fasziniert und mitgerissen. Für diesen Regionalkriminalroman, der mich bestens unterhalten hat und keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ, vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass wir mitlesenn durfte! ©esposa1969

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  • Super toller Regional Krimi

    Neckarteufel

    Simi159

    09. November 2014 um 08:46

    Im Neckartal wird eine verwesende Frauenleiche gefunden, die gleich auf drei Arten getötet wurde. Doch wer ist sie? Es ist keine Frau als vermisst gemeldet. Kommissar Treidler und seine Kollegin Melchior haben mehr Fragen als Antworten. Im Kommissariat treffen drei historische Postkarten mit Auszügen aus der Neckargeist-Sage ein. In dieser geht es um einen Geist, der Badende im Neckar ertränkt und erst drei Tage später wieder frei gibt. Neben der gefundenen Frauenleiche scheinen noch zwei weitere Frauen getötet worden zu sein. Ist er wirklich der Geist aus der Sage? Oder ein verrückter Serientäter? Treidler und Melchior möchten ihm eine Falle stellen. Wird es ihnen gelingen? Oder begehen sie einen riesigen Fehler? Fazit: Dieser Krimi ist Klasse. Toller Plot, jede Menge Spannung, falsche Fährten und tolle Charaktere machen dieses Buch zu einen erstklassischen regionalen Krimi. Vor allem das Ermittlerteam, allen voran Treidler ist genial anders. Er ist nicht nur ein Schwabe, wie ihn sich die meisten Leser vorstellen, sagt meistens/eigentlich immer was er denkt und hat seinen ganz eigenen Kopf. Und so stellt er neben dem Mörder eine Bankdatendiebin und deckt, etwas unkonventionell, eine undichte Stelle im eigenen Kommissariat auf. Seine Kollegin ist zwar der ruhige Part, aber als Team sind die zwei unschlagbar. Ich hatte einen Heiden Spaß mit den Beiden bei der Mördersuche nach dem Neckargeist. Einmal angefangen konnte ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen… Von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Ein heißer Regionalkrimi mit hohem Spannungsbogen

    Neckarteufel

    Hexchen123

    02. November 2014 um 11:48

    Ein neuer Fall für Treidler und Melchior. Ein grausamer Leichenfund in Rottweil hält die beiden Kommissare an diesem heißen Sommer ordentlich auf Trapp. Schnell wird klar, dass es Verbindungen zu anderen Morden gibt und ein Serienmörder nicht mehr wegzudiskutieren ist. Historische Postkarten mit Teilen der Neckarteufel-Sage begleiten den Leichenfund und schnell wird klar, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit ist, um einen weiteren Mord zu verhindern. Werden es Treidler und Melchior schaffen, den Mörder rechtzeitig zu fassen? Der Prolog ist super spannend geschrieben und lässt einen spannenden und kurzweiligen Krimi erahnen. Der erste Eindruck trügt nicht, auch wenn die ersten Seiten etwas langgezogen sind. Dies entschädigt jedoch der rasant ansteigende Spannungsbogen, welcher bis zum Schluss erhalten bleibt. Der Schreibstil des Autors ist wunderbar leicht und auch die typischen, schwäbischen Ausdrücke kommen nicht zu kurz. An vielen Stellen muss man herzhaft lachen, wenn gekonnt Metaphern eingesetzt werden. Thilo Scheurer führt den Leser immer mal wieder auf eine andere Fährte und sorgt für den einen oder anderen Überraschungsmoment. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen spannungsgeladen Sommerhimmel und ist absolut passend zu diesem Krimi. Übrigens gibt es die Sage des „Neckarteufels“ tatsächlich. Sie stammt aus der Feder von Jacob Grimm im Jahre 1875. Darüber hinaus geistern noch ein paar wenige Abwandlungen dieser Sage in verschiedenen Regionen über die Gewässer. Wer also Lust auf einen spannenden Regionalkrimi mit einem ungleichen Ermittlerduo hat, sollte bei dieser Lektüre unbedingt zugreifen.

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