Neckarteufel

von Thilo Scheurer 
4,8 Sterne bei13 Bewertungen
Neckarteufel
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Neue Kurzmeinungen

haberland86s avatar

Besonders zum Schluss konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Haned legen.

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Schwäbische Gepflogenheiten, gepaart mit einem wirklich spannenden Krimi.

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Inhaltsangabe zu "Neckarteufel"

Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Rätselhaft: Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei der Polizei eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Als sich herausstellt, dass es zwei weitere Postkarten gibt, erkennt Hauptkommissar Treidler die Parallelen zu dem Fall. Und das Gerücht vom irren Serienmörder geht um ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954514496
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:07.10.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    haberland86s avatar
    haberland86vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Besonders zum Schluss konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Haned legen.
    Spannung auf den letzten Seiten

    Wer hat die drei Frauen getötet, die in den letzten Wochen am Neckarufer
    gefunden wurden und was haben die Postkarten mit historischen Motiven
    damit zu tun, die jeweils einen Tag später im Rottweiler Polizeirevier
    eingingen?

    Besonders zum Schluss konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Haned legen.

    Leider dauerte es über 200 Seiten, bis die Geschichte mich richtig packte. Daher ein Stern weniger als für Schwarzer Neckar.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schwäbische Gepflogenheiten, gepaart mit einem wirklich spannenden Krimi.
    Mein Lesetipp:

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER:
    Durch die Farbgestaltung der Wolken spürt man schon eine gewisse Unruhe. Eine Unruhe, die ganz klar auf einen spannenden Krimi hoffen lässt. Ansonsten ist das Buch in der gewohnten emons"- Form mit viel weiß.

    Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG:
    Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior werden zu einem Leichenfundort in Rottweil gerufen. Inmitten einem Summen und Brummer, liegt in einem Gebüsch eine Leiche. Obwohl Zeidler auf mehr als zwanzig Dienstjahre zurückblicken kann, hat noch nie eine Leiche in einem derartigen Zustand gesehen. Und überall schwirren die Fliegen.
    Im zweiten Handlungsstrang dreht es sich um Ansichtskarten, die an das Polizeipräsidium geschickt wurden. Der Text der Karten, mit einer Kinderschrift geschrieben, stammt aus der Neckargeist-Sage der Brüder Grimm. Darin wird ziemlich detailliert genauso ein Mord bzw. der Tot beschrieben.
    Wie hängt alles zusammen? Wer hat die Karten geschrieben? Was weiß Schreiber von dem Leichenfund?
    Doch mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten.

    Dann werde ich dem Typen mal zeigen, wo der Barthel den Most holt." (Seite 38)

    MEINE BEWERTUNG:
    Wie in den bereits erschienenen Vorgängerbänden (Schwarzer Neckar und Letzte Ausführt Neckartal) beschreibt der Autor auch hier wieder ein bisschen schwäbische Mentalität gepaart mit einer Krimihandlung. Nicht selten werden die schwäbischen Gepflogenheiten und Sprichworte angeführt.

    Melchior fragt, warum Treidler ausgerechnet in jene Sparkasse gehen möchte. Weil ich nur hier kostenlos Geld abheben kann". (Seite 35)

    Ich habe mich nicht nur als Leser sondern beinahe schon als Zuschauer gefühlt. Ein Zuschauer, der mitfiebert, aber auch immer ein Lächeln im Gesicht hat.

    ...Die verblüffende Länge ihrer Beine betonten passende rote Pumps mit viel zu hohen Absätzen, die sich auch zum Lochen von Akten eignen würden." (Seite 63)

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    janakas avatar
    janakavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und fesselnd
    Neckarteufel

    An einem heißen Sommertag im Juni wird am Neckar eine bis zur Unkenntlichkeit verweste Leiche gefunden. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Unbekannte mit Cumarin, ein modernes Rattengift vergiftet wurde, dass sie erdrosselt wurde und zu guter Letzt gibt es noch Anzeichen, dass sie ertrunken ist. Es liegt keine Vermisstenanzeige vor, die auf diese Leiche passen würde. Das Ermittlerteam um Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seiner Partnerin Carina Melchior steht vor einem Rätsel.
    Zur gleichen Zeit erhält die Polizei eine historische Postkarte mit Motiven aus Rottweil, geschrieben mit einem kindlichen Schriftbild und Auszügen aus der Neckarsage. Es ist bereits die dritte dieser Art. Dies bringt die Ermittler auf die Idee, nach weiteren Mordopfern zu fahnden und sie werden fündig.
    Ist in Rottweil ein Serienmörder unterwegs?

    Dies ist bereits der dritte Fall des Ermittlerteam Treidler und Melchior, aber mein erstes Buch von dem Autor Thilo Scheurer, aber ich hatte keine Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen.
    Und es wird nicht mein letztes Buch von dem Autor sein.

    Der Schreibstil ist locker und humorvoll, spannend und fesselnd, ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Dies und die kurzen Kapitel sorgen für ein vergnügliches und schnelles Lesen.

    Hauptkommissar Wolfgang Treidler ist ein echt witziger Kerl. Im diesem heißen Sommer erscheint er mit knielange Jeanshosen und Barfuß-Sandalen am Tatort, echt lustig. Er fährt einen alten Mercedes, dessen Radio noch mit Kassette läuft, hat ein altes Handy und spart wo er nur kann, ein echter Schwabe halt. Das alles zusammen macht ihn mir sehr sympathisch.
    Dann ist er etwas eigenbrötlerisch und hat Schwierigkeiten mit Autoritätspersonen, auf der Dienststelle eckt er schon mal bei seinem Vorgesetzten an. Seine Partnerin Carina Melchior ergänzt ihn perfekt. Sie weiß ihn gut zunehmen und hat immer eine Antwort parat. Zusammen sind sie ein perfektes Team.

    Besonders gut hat mir auch das Auslegen falscher Fährten gefallen, der Autor hat mich als Leser hin und wieder in die falsche Richtung gelenkt. Es hat echt Spaß gemacht, bei diesem Fall dabei gewesen zu sein.

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    dorlis avatar
    dorlivor 4 Jahren
    Rezension zu "Neckarteufel" von Thilo Scheurer

    Rottweil im Juni. An der Primmündung wird eine verweste Leiche gefunden. Das Ermittlerteam um die Kommissare Treidler und Melchior steht vor einem Rätsel – nicht nur, dass die Obduktion gleich drei mögliche Todesursachen ergibt, auch scheint niemand die junge Frau zu vermissen. Erst als ein Handy gefunden wird, kommen die Dinge langsam ins Rollen…

    Thilo Scheurer beginnt diesen Krimi mit einem fesselnden Prolog – drei Tage nach der Johanninacht, eine Frau wurde vergiftet. Sie weiß weder wer sie ist, noch wo sie ist. Sie hat Durst, wird hin- und hergeschleudert. Sie hört kurz eine Polizeisirene und ein Mann redet immer wieder auf sie ein – mehr erfährt der Leser an dieser Stelle nicht.

    Im Folgenden erlebt man gemeinsam mit den Kommissaren Wolfgang Treidler und Carina Melchior, was in den Tagen vor der Johanninacht in Rottweil geschehen ist.

    Obwohl die Ermittlungen nach dem Fund der Leiche auf Hochtouren laufen und es einige Verdächtige gibt, scheint eine Lösung des Falls in weiter Ferne zu liegen – schlimmer noch, mehrere rätselhafte historische Postkarten, jeweils mit Auszügen aus der Neckargeist-Sage beschriftet, deuten darauf hin, dass ein Serienmörder im Neckartal sein Unwesen treibt. Um einen weiteren Mord zu verhindern, ist Eile geboten und die beiden Ermittler greifen zu einer nicht wirklich bis ins Letzte durchdachten Maßnahme, die fast in einer Katastrophe endet…

    Thilo Scheurer hat mir in „Neckarteufel“ alles geboten, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört. Eine flüssig und mitreißend erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch zahlreiche offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln gegeben hat. Dazu viele humorvolle Szenen, die dem Krimi eine große Portion Schwung verleihen.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor seinen Kommissar mit einem recht losen Mundwerk ausgestattet hat – Treidler redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: frech, dreist, manchmal sogar ruppig. Eine Sprache, die sehr gut zu ihm passt, die ihn offen und ehrlich wirken lässt und ihn unheimlich sympathisch macht. Die Dialoge sind entsprechend sehr lebhaft und bieten beste Unterhaltung.

    Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, mit Treidler und Melchior auf Verbrecherjagd zu gehen. „Neckarteufel“ bietet eine erstklassige Mischung aus Spannung und Humor und hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und humorvoll
    Neckarteufel

    Am Ufer des Neckars wird eine verwesende Frauenleiche gefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass sie vergiftet und erwürgt wurde und ertrunken ist. Doch die Frau wird von niemandem als vermisst gemeldet.

    Für das Ermittlerduo Treidler und Melchior beginnen die Ermittlungen, doch den beiden macht nicht nur die füchterlichte Hitze in Rottweil zu schaffen, sondern auch die langsamen Fortschritte in diesem Fall. Nebenbei erfährt Treidler von seiner Sekretärin, die leidenschaftlich Postkarten sammelt, dass vor Wochen schon alte Postkarten bei ihnen eingegangen sind, auf deren Rückseite mit Kinderschrift Absätze der Neckarsage geschrieben wurde. Und vor kurzem ist wieder so eine alte Postkarte gekommen. Darin geht es um Leichen, die drei Tage später mit einem blauen Ring um den Hals aufgefunden werden.

    Melchior und Treidler stellen Nachforschungen an und stellen fest, dass noch zwei weitere Leichen, deren Akten vor Wochen als Unfall abgelegt wurden, dem gleichen Täter zuzurechnen sind. Also geht ein Serienmörder in Rottweil um. Der Druck auf das Ermittlerduo steigt und Melchior bringt sich bei den Ermittlungen selber in große Gefahr. Hat wirklich die Neckargeist-Sage etwas mit diesen Morden zu tun?

    Dies ist bereits der dritte Fall des Ermittlerduos Treidler und Melchior. Neckarteufel war leider erst mein erster Fall mitden Beiden, und ich war begeistert.

    Die beiden Hauptprotagonisten sind einem sofort ans Herz gewachsen. Treidler lässt sich nichts gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Außerdem ist der geizig, hängt an seinem alten 190er Mercedes und seinem alten Handy. er liebt seinen Beruf und er hat das Herz am richtigen Fleck. Melchior ergänzt ihn perfekt und kann bestens mit seiner Art umgehen.

    Der Schreibstil ist klasse, man fliegt über die Seiten und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte zieht einen sofort in seinen Bann. Es ist spannend, es werden viele falsche Fährten gelegt, man tappt lange Zeit im Dunkeln, ist hin- und hergerissen, dann doch wieder bei dem falschen Täter. Und was das tolle an diesem Krimi ist, es gibt sehr viel Humor. Besser kann man als Leser nicht unterhalten werden. Bei diesem Buch fehlt es an nichts und es bereitet  einen riesigen Lesespaß.

    Jedem Krimifan unbedingt zu empfehlen. Von mir 5 Sterne für diesen tollen Krimi.

    Kommentare: 2
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    bookgirls avatar
    bookgirlvor 4 Jahren
    Krimi um den sagenumwobenen Neckargeist

    Inhalt

    Nicht nur die brütende Sommerhitze, sondern auch der Fund einer Frauenleiche macht den Rottweiler Kommissaren Treidler und Melchior zu schaffen. Doch wer steckt hinter dem brutalen Mord? Bei den Ermittlungsarbeiten wird deutlich, dass es sich bei der Toten nicht um einen Einzelfall handelt und der Täter bereits zwei Mal gemordet hat. Als dann auch noch die Sekretärin der Polizei Rottweil Postkarten mit Hinweisen auf die Neckargeist-Sage erhält, die eng mit den Fundorten und Tötungsmethoden in Verbindung stehen, wird deutlich, dass ein Serienmörder am Werk ist. Wird es weitere Morde geben und wird es den Kommissaren gelingen, die Taten des Mörders zu vereiteln?

    Meine Meinung

    Nunmehr zum dritten Mal hatte ich das Vergnügen dem Ermittlerteam Treidler und Melchior über die Schultern schauen zu dürfen. Dem Autor ist ein perfekter Mix aus Spannung und Humor gelungen, was größtenteils dem unfreiwillig komischen Kommissar Wolfgang Treidler zu verdanken ist. In seiner trockenen und häufig leicht genervten Art, hat er mich eigentlich fast durchgehend zum Schmunzeln gebracht, aber auch geschafft mich zu berühren. Denn ganz so kauzig wie er auf den ersten Blick erscheinen mag, ist er nicht, was man insbesondere auf den letzten Seiten bemerkt, in denen er den Leser einen winzigen Blick auf sein Herz erhaschen lässt, der mir ungemein gut gefallen hat.

    Aber auch der Krimi-Teil des Buchs weiß zu überzeugen. Der Fall ist spannend, fesselnd und unterhaltsam geschrieben. Ganz nebenbei erfährt man auch etwas über die Neckargeist-Sage, die einen wichtigen Teil in der Geschichte einnimmt. Thilo Scheurer hat hier einen interessanten Aspekt in die Handlung mit eingewoben und auch den Lokalkolorit nicht vergessen, der seinem Krimi eine besondere Note gibt.

    Als Leser stellt man immer wieder Vermutungen an, wer der Täter sein könnte, nur um davon wieder abzuweichen, da man einen anderen als potenziellen Mörder ins Visier nimmt. "Neckarteufel" hat insbesondere im letzten Drittel enorm an Spannung zugelegt und man konnte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende macht Hoffnung auf einen vierten Teil, den ich schon jetzt sehnlichst erwarte, da die Geschichte um Treidler und Melchior noch sehr viele Möglichkeiten für eine Fortsetzung bietet.

    Fazit

    "Neckarteufel" hat mich bestens unterhalten, für spannende und humorvolle Lesestunden gesorgt und gezeigt, dass Thilo Scheurer mit seinem Ermittler-Duo Treidler und Melchior ein tolles Team geschaffen hat. Wer mal wieder einen rundum gelungenen Krimi lesen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen!

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    irismarias avatar
    irismariavor 4 Jahren
    Morde mit Bezug zu einer alten Sage

    Von Thilo Scheurer habe ich schon mit dem Krimi "Letzte Ausfahrt Neckartal" das Rottweiler Ermittlerduo Wolfgang Treidler und Carina Melchior kennen und schätzen gelernt und war auf den neuen Fall „Neckarteufel“ gespannt. Die Geschichte spielt in der Sommerhitze rund um die Johannisnacht und auf eine alte Sage vom Neckargeist und dieser Nacht beziehen sich auch seltsame altertümliche Postkarten, die auf der Polizeidirektion eingehen. Noch ahnt keiner den Zusammenhang zu dem Fund einer Frauenleiche mit kurz geschorenen Haaren. Da auch niemand das Opfer zu vermissen scheint, haben Kommissar Treidler, der ein echtes schwäbisches Original ist und seine junge Kollegin Carina Melchior wenig Anhaltspunkte. Doch dann stellt die Gerichtsmedizin gleich mehrere Todesursachen fest und die Identität der Toten und mögliche Motive werden klar. Doch Melchior vermutet einen Zusammenhang mit vorherigen Todesfällen und fürchtet, dass ein Serientäter sein Unwesen treibt…

     

    Der Schreibstil von Thilo Scheurer ist wie schon im Vorgängerband flüssig und die Geschichte liest sich sehr gut und ist unterhaltsam. Neben Rottweiler Lokalkolorit folgt man den Ermittlern auch nach Berlin und nimmt an ihren persönlichen Schicksalen teil. Der Fall ist spannend und voller Überraschungen. Ich kann „Neckarteufel“ sehr empfehlen.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 4 Jahren
    Rezension zu "Neckarteufel" von Thilo Scheurer

    Rottweil während einer sommerlichen Hitzeperiode. Am Neckarufer wird die stark verweste Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde vergiftet, erwürgt und im Neckar ertränkt. Und es gab bereits in der Vergangenheit 2 Frauenleichen, die auf die gleiche Art und Weise starben. Als die Sekretärin des Kommissariats, Anita Schober, in ihrer Postkartensammlung 3 Postkarten mit historischen Bildern des alten Rottweil entdeckt, die auf der Rückseite mit der "Neckargeistsage" der Gebrüder Grimm beschrieben sind, werden Kommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior stutzig und beginnen nach einem Serienmörder zu suchen. Alles deutet darauf hin, daß das letzte Opfer in der Johannisnacht entführt werden soll. Als Melchior sich als Köder zur Verfügung stellt und sie zusammen mit Treidler einen Alleingang startet, wird die Lage sehr gefährlich für sie.

    Auch der dritte Band der Serie um Treidler und Melchior ist wieder Spannung pur. Es beginnt mit einem Prolog, der so spannend zu lesen ist, daß man das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen kann. Bei aller Spannung kommt hier auch der Alltagshumor nicht zu kurz. Wenn Treidler von seinem 21 Jahre alten Mercedes fast Abschied nehmen muß und sich von einem alten Handy auf ein Smartphone umstellen muß, da kommen doch die Lachtränen. Und diese liebenswerte Art von ihm macht ihn halt so unverwechselbar. Er ist geradlinig, sympathisch und ein Typ, dem man auch im realen Leben begegnen kann. Aber auch Melchior ist eine sympathische Frau, sehr gut zu Treidler paßt. Interessant ist es, im Laufe der Serie zu verfolgen wie die beiden, die sich zuerst ja nicht ganz so sympathisch waren, doch nun stark zusammengeschweißt sind. Ihre gemeinsamen Querelen mit den unliebsamen Kollegen sind einfach herrlich. Der Schreibstil ist auch hier wie gewohnt locker und flockig und nimmt den Leser mit auf eine spannende Ermittlungstour.

    Ich freue mich jetzt schon auf eine hoffentlich folgende Fortsetzung!

     

     

     

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd von Anfang bis zum Ende.
    Im Visier des Killers

    Hallo liebe Leser,

    wieder einmal durfte ich an einer äußerst fesselnden Regionalkrimi-Leserunde teilnehmen:

    == Neckarteufel ==

    Autor:  Thilo Scheurer


    == Buchrückentext: ==

    Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Rätselhaft: Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei der Polizei eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Als sich herausstellt, dass es zwei weitere Postkarten gibt, erkennt Hauptkommissar Treidler die Parallelen zu dem Fall. Und das Gerücht vom irren Serienmörder geht um ...


    == Leseeindrücke: ==

    An der Primmündung bei Rottweil, wo auch dieser Regionalkrimi spielt, wurde in der brütenden Hitze eine verwesenden Frauenleiche gefunden. Gleich dreimal ist diese Frau gestorben: Erwürgt, vergiftet worden und letztendlich auch noch ertrunken.Hauptkommissar Wolfgang Treidler und seine Kollegin Carina Melchior nehmen die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dass dieser Mörder in Verbindung mit weiteren Frauenmorden steht, es sich hier um einen Serienkiller handelt. Nach einem jeden Mord erhält Kommissar Treidler eine historische Postkarte mit Verse der der Neckargeist-Sage: Der Neckarteufel geht um! Werden Kreidler und Melchior rechtzeitig vor der Johannisnacht den Mörder entlarven?

    Ich war von Beginn der Handlung perfekt im Geschehen drin und konnte - einmal angefangen - die Lektüre nicht mehr aus den Händen legen. Kommissar Wolfgang Treidler ist einem äußerst sympathisch und wird sehr detailliert und lebendig beschrieben, ebenso wie seine mutige Kollegin Carina Melchior.

    Obwohl dieser Roman bereits der dritte Fall der beiden Ermittler ist, so kann man diesen auch eigenständig lesen, ohne zuvor die anderen beiden Fälle gelesen haben zu müssen. Diese Lektüre war von der ersten Seite bis zu letzten packend und fesselnd.

    Die angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 300 Seiten haben mich vorzüglich unterhalten, mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Unter einem jeden Kapitel finden wir eine genaue Zeitangabe, so dass man als Leser immer weiß, wie viel Zeit von den letzten Geschehnissen vorangeschritten ist. Dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man kaum mehr aus den Händen legen mag. Die Handlung rund um den Neckargeist ist gar nicht soweit hergeholt, heißt in der Realität "Vom Neckargeist" und stammt aus der Feder der Gebrüder Grimm:

    http://www.heilige-quellen.de/Orte_Baden-Wuerttemberg/Neckarsage/Neckar-Sage_Seite.html#Vom%20Neckargeist

    Als Neckarauerin, meine Heimat, hat mich diese Sage rund um die Handlung fasziniert und mitgerissen.

    Für diesen Regionalkriminalroman, der mich bestens unterhalten hat und keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ, vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen!

    Vielen Dank, dass wir mitlesenn durfte!


    ©esposa1969

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 4 Jahren
    Super toller Regional Krimi

    Im Neckartal wird eine verwesende Frauenleiche gefunden, die gleich auf drei Arten getötet wurde. Doch wer ist sie? Es ist keine Frau als vermisst gemeldet. Kommissar Treidler und seine Kollegin Melchior haben mehr Fragen als Antworten. Im Kommissariat treffen drei historische Postkarten mit Auszügen aus der Neckargeist-Sage ein. In dieser geht es um einen Geist, der Badende im Neckar ertränkt und erst drei Tage später wieder frei gibt.
    Neben der gefundenen Frauenleiche scheinen noch zwei weitere Frauen getötet worden zu sein. Ist er wirklich der Geist aus der Sage? Oder ein verrückter Serientäter? Treidler und Melchior möchten ihm eine Falle stellen.
    Wird es ihnen gelingen? Oder begehen sie einen riesigen Fehler?

    Fazit:
    Dieser Krimi ist Klasse. Toller Plot, jede Menge Spannung, falsche Fährten und tolle Charaktere machen dieses Buch zu einen erstklassischen regionalen Krimi. Vor allem das Ermittlerteam, allen voran Treidler ist genial anders. Er ist nicht nur ein Schwabe, wie ihn sich die meisten Leser vorstellen, sagt meistens/eigentlich immer was er denkt und hat seinen ganz eigenen Kopf. Und so stellt er neben dem Mörder eine Bankdatendiebin und deckt, etwas unkonventionell, eine undichte Stelle im eigenen Kommissariat auf. Seine Kollegin ist zwar der ruhige Part, aber als Team sind die zwei unschlagbar. Ich hatte einen Heiden Spaß mit den Beiden bei der Mördersuche nach dem Neckargeist. Einmal angefangen konnte ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen…
    Von mir gibt es 5 STERNE.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ThiloScheurers avatar

    Sie sind zurück: Die Rottweiler Kommissare Treidler und Melchior. Nach Computerkriminalität und Abhörskandal geht es wieder „back to the roots“. Und zwar mit dem dritten Teil der Reihe: „Neckarteufel“ - einem fiesen, kleinen Thriller um einen sagenumwobenen Neckargeist. Oder doch nicht?

    Wer es genau wissen will, bewirbt sich bis einschließlich 26. Oktober für eines der fünfzehn Freiexemplare, die ich zusammen mit dem Verlag vergebe. Die Gewinner nehmen automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezension. Auch wer es nicht zu einem Freiexemplar schafft, ist in dieser Leserunde herzlich willkommen.

    Hier der Klappentext:
    Der Fund einer verwesten Leiche drückt die Stimmung im Neckartal. Niemand wird vermisst, und die Autopsie ergibt gleich drei Todesursachen. Unterdessen trifft bei Kommissar Treidler eine historische Ansichtskarte mit Auszügen der Neckargeist-Sage ein. Bald geht das Gerücht vom irren Serienmörder um, und seine Kollegin Carina Melchior trifft eine Entscheidung, die sie das Leben kosten könnte . . .

    Viel Glück!
    Smberges avatar
    Letzter Beitrag von  Smbergevor 4 Jahren
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