Thilo Scheurer Schwarzer Neckar

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Neckar“ von Thilo Scheurer

In einem schwäbischen Dorf finden Schulkinder einen Toten mit einer Reichsmarkmünze im Rachen. Kommissar Wolfgang Treidler, der mangels Beweisen unlängst vom Mord an seiner schwangeren Frau freigesprochen wurde, untersucht den Fall. Als neue Partnerin stellt ihm das Dezernat für interne Ermittlungen Carina Melchior, eine ostdeutsche Polizistin mit Stasi-Vergangenheit, zur Seite. Doch anstatt zusammenzuarbeiten, verfolgen beide ihre eigenen Ziele, und erst ein gefährlicher Vorfall im Milieu der russischen Mafia bringt sie einander näher. Doch um seinen Platz im Leben wiederzufinden, muss Treidler zuerst den Fall lösen, der seinen Namen trägt. Und der Mörder seiner Frau ist ihm näher, als er ahnt … Eine grandios komponierte Geschichte mit kantigen Helden und einem Schluss, der selbst abgebrühte Krimifans nicht kaltlässt.

Hervorragender regionaler Krimi, der in keine Bibliothek fehlen sollte.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Leserunde zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    ThiloScheurer

    ThiloScheurer

    Mögt ihr Krimis mit regionalem Bezug? Aber darf es auch etwas mehr sein? Vielleicht ein böser Thriller, der kurz vor Weihnachten spielt, wenn die Tage am kürzesten sind und der Neckar am längsten schwarz erscheint? Dann möchte ich euch einladen zur Leserunde meines Debütromans „Schwarzer Neckar“, der Mitte Oktober im Emons Verlag erschienen ist. Für jeden Tag der Geschichte habe ich einen Leseabschnitt vorgesehen. Bewerbt euch bis einschließlich 27. November für eines der zehn Freiexemplare, die ich zusammen mit dem Verlag vergebe. Dafür möchte ich lediglich wissen, welche Thriller ihr so lest (Autor, Titel und wie euch das Buch gefallen hat ). Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezension. Auch wer es nicht zu einem Freiexemplar schafft, ist in dieser Leserunde herzlich willkommen. Und darum geht’s: In einem schwäbischen Dorf finden Schulkinder einen toten Greis mit einer Fünf-Reichsmark-Münze im Rachen. Kommissar Wolfgang Treidler, der mangels Beweisen unlängst vom Mord an seiner schwangeren Frau freigesprochen wurde, untersucht den Fall. Als neue Partnerin stellt ihm das Dezernat für interne Ermittlungen Carina Melchior, eine ostdeutsche Polizistin mit Stasi-Vergangenheit, zur Seite. Anstatt zusammenzuarbeiten, verfolgen beide ihre eigenen Ziele, und erst ein gefährlicher Vorfall im Milieu der russischen Mafia bringt sie einander näher. Doch um seinen Platz im Leben wiederzufinden, muss Treidler zuerst den Fall lösen, der seinen Namen trägt. Und der Mörder seiner Frau ist ihm näher, als er ahnt ... Und hier könnt ihr euch schon mal in die Leseprobe reinlesen: http://www.emons-verlag.de/media/files/leseproben/Scheurer_Schwarzer_Neckar_S.2-17.pdf Ich denke, euch erwarten interessante Charaktere und spannende Unterhaltung, bei der auch der Kopf nicht zu kurz kommt. Und gratis dazu gibt’s ein paar schwäbische Dialoge.  Viel Glück!

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    14. January 2013 um 19:13

    ÜBER DEN AUTOR Thilo Scheurer, Jahrgang 1964, lebt und schreibt in einer Kleinstadt am Rande des Schwarzwalds. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium folgten Tätigkeiten in den Bereichen Marketing und Verkauf. Mit Dokumentationen und Werbetexten entdeckte er seine Liebe zum Schreiben. Seit zehn Jahren ist er Geschäftsführer und Gesellschafter eines kleinen Softwareunternehmens. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Quelle: http://www.emons-verlag.de/autoren/thilo-scheurer PROTAGONISTEN Wolfgang Treidler: Hauptkommissar bei der Kripo Rottweil Carina Melchior: Hauptkommissarin und neue Kollegin von Treidler STORY Kommissar Treidlers Frau wurde ermordet und Treidler selbst wurde der Tat verdächtigt. Zurück im Polizeidienst kommt eine neue Kollegin hinzu. Misstrauisch wird sie erstmal von ihm unter Augenschein genommen. Zeitgleich wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um einen 80jährigen Russen, der erschossen und mit einer Münzen aus dem 3. Reich im Hals, aufgefunden wurde. Die Ermittlungen beginnen... FAZIT Meines Erachtens handelt es sich um eines der besten regionalen Krimis aus 2012. Der Spannungsbogen reicht von der ersten bis zur letzten Seite und zum Schluß, legt das Buch bzw. der Fall nochmal richtig an Fahrt zu. Von Langeweile oder Langatmigkeit - keine Spur. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung mit dem Ermittlerduo.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    SoSo

    SoSo

    03. January 2013 um 21:59

    Der beste Regionalkrimi, den ich seit langem gelesen habe. Nach 2 Jahren wird Kommissar Treidler wieder in den Polizeidienst der Stadt Rottweil aufgenommen. Eigentlich möchte er nur seine Ruhe haben und den ungelösten Mord an seiner Frau aufklären, dessen er beschuldigt wurde. Als es dann zu einem Mord an einem 80-jährigen Russen kommt, wird ihm Kommissarin Melchior zur Seite gestellt, die aus Berlin kommt und die aufgrund ganz anderer Tatsachen nach Rottweil versetzt wurde. Während beide Ermittler ihre geheimnisvollen Interessen verfolgen, entwickelt sich der Fall des toten Russen mit der Fünf Reichsmark Münze im Rachen und den mysteriösen Tattoos zu einem dritten, ereignisreichen Handlungsstrang. Der Leser hat einiges zu tun bei dem Versuch, diese drei Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und um auf die Spur des Täters zu kommen. Bis zum Ende bleibt vieles im Unklaren und der Spannungsbogen steigt und steigt. Das Schwabenland und seine Bewohner werden sehr treffend und mit viel Lokalkolorit beschrieben, was dem Fall und den handelnden Personen eine wirklich gelungene Grundlage bietet. Ich hoffe nach diesem gelungenen Debüt in Zukunft mehr von Thilo Scheurer lesen zu können und freue mich auf weitere Ermittlungen dieses phantastischen, einzigartigen Duos, Treidler und Melchior.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    bookgirl

    bookgirl

    02. January 2013 um 11:33

    Inhalt Kommissar Treidler wird nach zwei Jahren wieder in den Polizeidienst aufgenommen. Seine Frau ist ermordet worden und lange Zeit galt er als Hauptverdächtiger. Nun hat er auf Wiedereinstellung geklagt und gewonnen. Doch es ist nicht so einfach mit dieser Vergangenheit den Dienst wieder aufzunehmen und die Kollegen sind nicht gerade begeistert, dass er wieder an Bord ist. Eigentlich möchte er auch nur in Ruhe gelassen werden, um endlich heraus zu bekommen, wer für den Mord an seiner Frau verantwortlich ist. Aber schon muss er die Ermittlungsarbeit in Rottweil übernehmen. Bei einer Bushaltstelle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden in dessen Rachen eine Fünf-Reichmarks-Münze steckt. Treidler nimmt seine Arbeit auf und bekommt Hilfe von der Kollegin Carina Melchior, dessen Anwesenheit ihn mehr nervt, als dass er sie als nützlich empfindet. Doch wer steckt hinter dem Mord? Meine Meinung Das Debüt von Thilo Scheurer ist spannend, unterhaltsam und auch humorvoll geschrieben. Eine gute Mischung! Gerade die schwäbischen Passagen haben das nötige Lokalkolorit sehr gut hervorgehoben und immer wieder für ein Schmunzeln bei mir gesorgt. Der Fall ist nachvollziehbar konstruiert und man konnte schön miträtseln, wer der Täter sein könnte. Auch das Ermittlergespann Treidler und Melchior hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich, dass wir in Zukunft noch mehr von den beiden Protagonisten lesen dürfen. Besonders gelungen finde ich, dass die Handlung in zwei Strängen erzählt wurde. Einerseits in einem Rückblick, der uns mehr über den Täter verrät und andererseits mit den jetzigen Ermittlungsarbeiten. Die winterliche Kulisse ist bildhaft skizziert und man konnte sich die Beschreibungen sehr gut vorstellen. Als sich das Buch dem Ende zuneigte, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein echter Showdown, wie ihn ein routinierter Krimi-Autor nicht besser hätte schreiben können. Fazit Schwarzer Neckar ist ein Regionalkrimi, der diese Beschreibung mehr als verdient und mir ein paar unterhaltsame und spannende Stunden bescher hat. Schon jetzt freue ich mich auf weitere Treidler/Melchior-Fälle.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    kampfsenf

    kampfsenf

    29. December 2012 um 21:58

    Im schwäbischen Rottweil ermittelt Kommissar Treidler an einem Mordfall an einem 80-jährigen Mann. Ihm wird die Kommissarin Melchior zur Seite gestellt. Davon ist er wenig begeistert, weil er doch eigentlich den Mord an seiner Frau aufklären will, für welchen er verdächtigt wurde, aus Mangel an Beweisen jedoch nach 6 monatiger U-Haft entlassen worden ist. Er übt die Polizeiarbeit nur noch aus, um an die Akte und Beweisstücke seiner Frau heranzukommen. Melchior wiederum ist auch nur zum Schein für die Ermittlungen eingeteilt, ihr primärer Job ist es, Treidler zu bespitzeln , weil es heisst, er hätte Beweismaterial unterschlagen. Der Leser bekommt also 3 Handlungsstränge "serviert", die am Ende geschickt zusammenlaufen. Mit sehr viel Lokalkolorit werden Gegend und Menschen beschrieben die es dem Leser erlauben in ein schwäbisches Dorf einzutauchen in dem teilweise noch der Mief von vor 40 Jahren hängt. Bis zum Ende wird man im Unklaren gelassen, wer der Täter ist. Auch was es mit den Rückblenden eines Jungen auf sich hat, die immer wieder nach einigen Kapiteln auftauchen erfährt man erst ganz am Ende. Das Buch ist durchweg flüssig zu lesen und am Ende wird der Spannungsbogen nocheinmal "angezogen". Dieser hätte für meinen Geschmack sogar noch etwas weiter ausgereizt werden können. Nichtsdestotrotz hat dieser Krimi 5 Sterne verdient.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    schlumeline

    schlumeline

    29. December 2012 um 21:46

    In einem Buswartehäuschen wird die Leiche eines älteren Mannes aufgefunden, der eigentlich gar nicht mehr lange zu leben hatte, wie die Obduktion später ergibt. Im Rachen des Toten findet sich eine alte Reichsmarkmünze. Mit der Aufklärung des Falles wird Kommissar Wolfgang Treidler beauftragt. Dieser ist privat schwer angeschlagen, denn vor einiger Zeit wurde seine schwangere Frau ermordet aufgefunden und er selbst als Täter verhaftet. Zwischenzeitlich ist er zwar aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden und auf eigenen Wunsch wieder im Dienst, aber ihm schlägt unter den Kollegen nur pure Abneigung entgegen und er selbst ist beseelt von dem Gedanken den Mörder seiner Frau endlich zu überführen. Eine neue Kollegin, Carina Melchior, soll Treidler unterstützen. Auch sie hütet ein Geheimnis und ist wohl auch nicht aus eigener Initiative von Ostberlin in den Schwarzwald versetzt worden. Die beiden Kommissare müssen sich zunächst einmal zusammenraufen und das ist gar nicht so einfach, denn sie sind beide mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Ein Chorknabe mit engelsgleicher Stimme, von dem der Leser in Rückblicken erfährt, scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen. Nur welche? Auch die im Prolog beschriebene Tötung eines Mannes gegen Ende des Krieges wirft Fragen im Hinblick auf den Zusammenhang zur Handlung auf. Der Autor, Thilo Scheuer, hat mit Treidler und Melchior zwei tolle Ermittler ins Leben gerufen, die eigentlich beide eher eigenbrötlerisch sind, aber auch beide einen starken Willen besitzen. Die Spannung wird in dieser Geschichte auf vielerlei Ebenen erzeugt und auch gehalten. Der Leser darf sich mehr als einmal fragen was hier eigentlich los ist und begleitet Treidler natürlich bei den Fallermittlungen, aber auch bei dessen ganz privaten Ermittlungen. Wer diesen Krimi zur Hand nimmt, erwartet eigentlich vor allem eines, und zwar einen Regionalkrimi in Händen zu halten. Das ist auch so, denn die Handlung dieses Romans spielt am Neckar und damit im Schwarzwald. Dennoch ist die Handlung nicht gerade typisch für einen regionalen Krimi, sondern wartet mit viel mehr auf. Vor allem gegen Ende geht es richtig zur Sache und man könnte in Ansätzen hier schon von einem Thriller sprechen. Man darf wohl hoffen, dass Treidler und Melchior noch mehr Fälle gemeinsam lösen dürfen und dabei auch mehr von ihrer Vergangenheit preisgeben. Dieser erste Fall hier hat mich davon überzeugt, dass ich mehr lesen möchte.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    Spatzi79

    Spatzi79

    28. December 2012 um 13:51

    In einem kleinen Dorf im Schwarzwald wird ein Toter aufgefunden. Offensichtlich handelt es sich bei dem alten Mann um einen Russen. Doch warum hat er eine Münze aus der NS-Zeit im Rachen? Kommissar Wolfgang Treidler bekommt zur Aufklärung des Falles eine Partnerin an die Seite gestellt, wovon er anfangs nicht sonderlich begeistert ist. Auch Carina Melchior aus Berlin wirkt nicht gerade begeistert über ihre Versetzung in den tiefen Süden Deutschlands. Auch scheint sie so ihre eigenen Geheimnisse aus der Vergangenheit mitzubringen. Doch die beiden unterschiedlichen Charaktere raufen sich dann doch irgendwie zusammen. Neben den Ermittlungen um den toten alten Mann geht es in diesem Buch auch um die Ermittlungen in Treidlers ganz privatem Fall. Seine Frau wurde umgebracht und lange Zeit galt er selbst als der Hauptverdächtige, erst vor kurzem wurde er aus Mangel an Beweisen freigesprochen und durfte wieder in den Dienst zurückkehren. Seine Kollegen misstrauen ihm aber weiterhin fast alle und ihn treibt nur noch die Suche nach dem wahren Täter an. Parallel zum aktuellen Handlungsstrang werden immer wieder Szenen aus Sicht eines Kindes eingeblendet, deren Verbindung zu den heutigen Ereignissen lange im Dunkeln bleibt und erst gegen Ende aufgelöst wird. Ein spannender deutscher Krimi, der offensichtlich der Auftakt zu einer neuen Reihe sein wird. Da bei mir allerdings weder Treidler noch Melchior große Sympathiepunkte sammeln konnten, weiß ich noch nicht, ob ich ihre Fälle weiterverfolgen werde.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2012 um 16:15

    Ein Krimi, der uns mit in die Vergangenheit nimmt * „Er zählte vier Männer. Drei von ihnen trugen schwarze SS-Uniformen und der Älteste, ein dicklicher Blonder, einen langen, dunklen Ledermantel. Der Mann blickte ihn eisig an. „Steh auf!“ „Ich kann nicht“, sagte Merkle. Ihr habt mir das Knie zerschossen.“ (S. 8) * In einem schwäbischen Dorf wird ein Toter mit einer Reichsmark im Rachen aufgefunden. Kommissar Wolfgang Treidler untersucht diesen Fall gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Carina Melchior. Gemeinsam decken sie unglaubliches auf, doch auch in ihrer eigenen Vergangenheit gibt es noch Dinge aufgedeckt werden wollen. Schaffen sie es gemeinsam sich von den Schatten der Vergangenheit zu lösen? * Thilo Scheurers Krimidebüt „Schwarzer Neckar“ ist ein ausgeklügelter Krimi, der sich auf vielseitige Art mit dem Thema Vergangenheit beschäftigt. * Thilos Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Er beschreibt die Handlungen und Situationen, in denen sich die Protagonisten wiederfinden sehr bildhaft und detailliert, so dass man ohne Probleme in das Buch und seine vielfältigen Geschichten hineinfindet. * Der Autor arbeitet in „Schwarzer Neckar“ auf zwei Zeitebenen. Zum einen befinden wir uns mit den Kommissaren Wolfgang Treidler und Carina Melchior in der Gegenwart, in der sie einen Mord aufzuklären haben. Zum Anderen gibt es immer wieder Kapitel aus der Sicht eines „Fremden“, man weiß und fühlt, das er etwas mit der Geschichte zu tun hat, kann aber im ersten Moment nicht wirklich einordnen, inwiefern. Aber ich sage immer wieder, so etwas macht einen guten Krimi aus. Wenn man als Leser rätseln muss und manchmal auch auf die falsche Fährte geführt wird. * Mit den Charakteren und ihrer Vergangenheit hat sich Thilo Scheurer auch sehr viel Mühe gegeben. Und wieder tritt das Thema Vergangenheit auf. Beide haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und möchten sich von ihr lösen, doch ob das so einfach sein wird? Grade für Wolfgang Treidler ist es sehr schwierig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, geht es bei ihm doch um den Mord an seiner schwangeren Frau. Da er damals auch noch der einzige Verdächtige war, und sich an nichts erinnern konnte, kam er in Untersuchungshaft. Natürlich hat er nun mit Verurteilungen seitens der Kollegen zu kämpfen, aber auch mit schrecklichen Schuldgefühlen.... * Ich finde, dass Thilo Scheurers Krimidebüt wirklich wunderbar gelungen ist und bin schon gespannt, welche Abenteuer die Kommissaren Treidler und Melchior wohl als nächstes erleben werden! Spannend, düster und voller Geheimnisse!

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    TochterAlice

    TochterAlice

    23. December 2012 um 16:42

    In seinem ersten, im beschaulichen Schwarzwald spielenden Krimi "Schwarzer Neckar" geht Thilo Scheurer gleich in die Vollen: der ermittelnde Kommissar Wolfgang Treidler ist gerade vom Mord an seiner schwangeren Frau freigesprochen worden - allerdings nur aus Mangel an Beweisen -, ihm wird die ostdeutsche Kollegin Carina Melchior zur Seite gestellt, mit der auch einiges im Argen zu sein scheint... und die aufgefundene Leiche weist auf eine Einbindung der russischen Mafia in den nun vorliegenden Fall vor. Außerdem tauchen immer mal wieder vereinzelt Rückblicke auf jemanden mit einer vollkommen zerrütteten Kindheit auf, der mit Sicherheit auch eine bedeutsame Rolle spielt, auf den ersten, zweiten und dritten Blick jedoch nicht einzuordnen ist. Ganz schöne Granaten, die da aufgefahren werden, entsprechend hoch die Erwartungen des Lesers: kein behäbiger Regionalkrimi soll dies werden, nein: Als fetziger Thriller soll das Buch zeigen, was Schwaben so an kriminellen Energien zu bieten hat. Erfüllt werden konnten diese Erwartungen aus meiner Sicht jedoch nur teilweise. In der Tat wurde die Spannung des Lesers auf geschickteste Art und in vielerlei Hinsicht geweckt - bis zum "bitteren Ende" aufrecht erhalten werden konnte sie jedoch nicht und zwar vor allem aus einem Grund: zu viele Erzählstränge verliefen einfach im Sande, zu Vieles blieb offen. Wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß, soll aus diesem ersten Band eine Serie werden und mit diesem Hintergrundwissen wird klar, dass in Bezug auf die Protagonisten noch nicht alles sofort verraten werden soll. Doch die vorliegenden Informationen sind einfach zu spärlich und zudem werden auch nicht alle Punkte, die sich auf diesen einen Fall beziehen, schlüssig aufgelöst. Doch der Ansatz gefällt mir und so werde ich mich auch an die Fortsetzung von "Schwarzer Neckar" wagen.

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  • Rezension zu "Schwarzer Neckar" von Thilo Scheurer

    Schwarzer Neckar
    tigerbea

    tigerbea

    16. December 2012 um 15:21

    In Florheim wird die Leiche eines alten Mannes von Schülern entdeckt. Er wurde mit einem Kopfschuß an einer Haltestelle hinterlassen. Kommissar Wolfgang Treidler, der unter Verdacht stand, vor zwei Jahren seine schwangere Frau ermordet zu haben und deswegen 6 Monate in Untersuchungshaft saß, wird zu dem Fall herangezogen. Ihm begegnet in der Inspektion viel Ablehnung, da der Mörder seiner Frau noch immer nicht gefunden wurde. Noch immer wird er verdächtigt, durfte nur in seinen Beruf zurückkehren, da er Klage eingereicht hatte. Ihm zur Seite wird die Kommissarin Carina Melchior, ein ehemaliger Stasispitzel, gestellt. Sie spielt ein falsches Spiel und hat den Auftrag, Treidler zu überwachen, da er angeblich im Fall seiner Frau Beweise unterschlagen hat. Doch auch die Leiche des Mannes sorgt für Aufregung. Er ist am ganzen Körper mit Tätowierungen übersät, die auf die Russenmafia hindeuten. Bei seiner Personalienüberprüfung wird festgestellt, daß er eigentlich aus Florheim stammt, jedoch nach Ende des 2. Weltkrieges als Tod erklärt wurde. Treidler ermittelt nun in zwei Fällen, denn auch seine Unschuld will er beweisen. Treidler und Melchior werden zu einem recht guten Team. Nun hat Melchior ein Problem, denn eigentlich ist sie nach kurzer Zeit auf Treidlers Seite, wird jedoch selbst mit ihrer Vergangenheit erpresst.... "Schwarzer Neckar" ist ein toller Krimi aus Deutschland. Der Schreibstil ist sehr, sehr flüssig, leicht zu verstehen und lesbar. Der Autor hat mit Treidler und Melchior zwei neue sympathische Ermittler geschaffen, deren Entwicklung interessant zu beobachten ist. Auch die 3 Handlungsstränge, die zum Schluß zueinanderfinden, haben nicht verwirrt, sondern eine kontinuierliche Spannung aufrecht gehalten. Ein genial gelungener Krimi aus dem Emons Verlag!

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