Thilo Winter

 4 Sterne bei 230 Bewertungen
Autor von Der Riss, Der Stich und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Thilo Winter ist ein deutscher Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist. In seinen Reportagen berichtet er über Unterwasserforschung mit Tauchrobotern, archäologische Funde in abtauenden Gletschern, den Klimawandel als Ursache für den Untergang früher Kulturen und die Zukunft der Polargebiete. Winter arbeitet u.a. für die Zeitschriften Spiegel Geschichte, bild der wissenschaft und Spektrum der Wissenschaft. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie. Er ist ein versierter Romanautor, mit "Der Riss" legt er seinen ersten Wissenschaftsthriller vor.

Quelle: Bastei Lübbe

Alle Bücher von Thilo Winter

Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783404193059)

Der Riss

(122)
Erschienen am 27.09.2024
Cover des Buches Der Stich (ISBN: 9783757700041)

Der Stich

(63)
Erschienen am 26.01.2024
Cover des Buches Die Herde (ISBN: 9783757700676)

Die Herde

(35)
Erschienen am 28.02.2025
Cover des Buches Der Stich (ISBN: 9783754010402)

Der Stich

(7)
Erschienen am 26.01.2024
Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783785784853)

Der Riss

(3)
Erschienen am 27.01.2023

Neue Rezensionen zu Thilo Winter

Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783404193059)
chipie2909s avatar

Rezension zu "Der Riss" von Thilo Winter

chipie2909
Hatte mir leider mehr erhofft...

Der Riss stand schon sehr lange auf meiner Lesewunschliste und endlich habe ich dieses Werk vom SUB geholt. Das Cover ist wirklich auffällig und meiner Meinung nach wunderschön. Ja, man soll ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen, aber ich gebe es zu: Solche Cover ziehen mich einfach magisch an.

 

Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Thriller? Antonia reist in die Antarktis und die Vulkane dort sind nicht das Einzige, was sich untersuchen möchte. Ihr Bruder ist ein paar Wochen zuvor im ewigen Eis verschwunden und Antonias größter Wunsch ist, ihn zu finden. Aber sie muss bald vorstellen, dass irgendwas in der Forschungsstation nicht stimmt und ihr Bruder wohl eine phänomenale Entdeckung gemacht hat, die ihn womöglich das Leben gekostet hat.

 

Mein Eindruck vom Buch:

Ich habe leider lange gebraucht, um richtig reinzukommen. Die Kapitel sind zum Glück kurz, so dass es sich schnell weglesen lässt. Ich hatte meine Schwierigkeiten mit Antonia und fand ihren Charakter einfach nur nervig, selbstgerecht und enorm egoistisch. Ein paar Begebenheiten waren mir zu konstruiert, z. B. dass Antonia bereits beim zweiten Versuch ein Passwort von jemanden knackt, den sie überhaupt nicht kannte. Das war mir dann doch etwas zuviel des Guten. Arno war mir nur minimal sympathischer, generell fand ich die Protagonisten sehr farblos. Am Meisten hat mir da noch gefallen, dass Arno Gedichte las. Ich war sehr froh darüber, dass dieses Werk nicht in der Ich-Version geschrieben wurde, denn ich glaube, da hätte ich mich dann noch schwerer getan. Gelungen fand ich aber den Aufbau des Buches. Der Leser trifft immer wieder auf eine Person in der Forschungsstation, die (mitunter) hinter all dem steckt und als die Identität dieser Person aufgedeckt wurde, war ich doch überrascht. Zum Schluss fand ich die Geschichte auch echt noch spannend, nur leider etwas zu spät.

 

Fazit:

Ich finde diesen Thriller solide für zwischendurch, aber leider nichts, was mir im Gedächtnis bleiben würde. Grandios fand ich die wahren Hintergründe über die Antarktis, z. B. war mir vollkommen neu, dass so viele Vulkane dort schlummern.

Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783404193059)
buchgestapels avatar

Rezension zu "Der Riss" von Thilo Winter

buchgestapel
Umweltkrimi mit spannendem Setting

Worum geht’s?

Nach dem rätselhaften Verschwinden ihres Bruders wird Vulkanologin Antonia auf der Neumayer Forschungsstation in der Antarktis eingesetzt, um ein neu entdecktes Vulkanfeld zu untersuchen. Das Schicksal ihres Bruders lässt ihr jedoch keine Ruhe, weshalb sie schon bald eigene Ermittlungen anstellt – und dabei nicht nur sich, sondern auch das Forschungsteam der Station in Lebensgefahr bringt.


Meine Meinung

Die Antarktis ist zwar nicht unbedingt mein Traumreiseziel, als Setting für Bücher finde ich sie aber unglaublich spannend. Auch bei diesem Buch fand ich die Kombination aus Thriller und interessantem Setting sehr ansprechend, weshalb ich dem Autor auf jeden Fall eine Chance geben wollte.

Gut gefallen haben mir auf jeden Fall der Schreibstil und der Einstieg in die Geschichte, wodurch ich gerade zu Beginn sehr schnell voran gekommen bin. Die Spannung flachte danach zwar erwartungsgemäß ein wenig ab, mein Interesse ließ dadurch aber definitiv nicht nach.

Protagonistin Antonia war mir in ihrer Sorge um ihr letztes verbliebenes Familienmitglied wirklich sympathisch, ihre ständigen Alleingänge und ihr absoluter Mangel an Gefahrenbewusstsein und Überlebensfähigkeiten fand ich mit der Zeit aber leider doch ziemlich bedenklich und in ihrer Penetranz auch eher anstrengend. Außerdem fand ich es nur wenig glaubwürdig, dass sich ein absoluter Antarktis-Neuling wie Antonia so viele Freiheiten hätte herausnehmen können, wie sie es hier getan hat.

Der Spannungsbogen hat mir grundsätzlich Spaß beim Lesen gemacht, auch wenn ich nicht immer das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen. Durch die Perspektivwechsel blieb die Spannung trotzdem über den gesamten Verlauf der Geschichte erhalten, was mir wirklich gut gefallen hat. Lediglich der Schlussteil hat mich ein wenig irritiert, da ich weder Antonias Entscheidung in Bezug auf ihren Bruder, noch die Entwicklung der Beziehung wirklich authentisch fand und mir daher auch das Ende an sich irgendwie nicht richtig durchdacht vorkam. Grundsätzlich habe ich mich beim Lesen aber trotzdem gut unterhalten gefühlt, weshalb ich durchaus gespannt auf weitere Bücher des Autors bin.


Fazit

Auch wenn die Geschichte für mich weniger Thriller und mehr spannender Umweltkrimi war, habe ich mich beim Lesen absolut nicht gelangweilt. Über die Logik mancher Handlungsstränge kann man sicherlich unterschiedlicher Meinungen sein, der Autor wandert aber trotzdem auf meine Leseliste.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Cover des Buches Die Herde (ISBN: 9783757700676)
Minijanes avatar

Rezension zu "Die Herde" von Thilo Winter

Minijane
Bedrohliches Tierverhalten - Ein spannender Umweltthriller

„Die Herde“ ist ein Umweltthriller, in dem es um ungewöhnliches Tierverhalten geht, dass für den Menschen zur Bedrohung wird.

Sofort hat man Filme wie „ Die Vögel“ von Alfred Hitchcock im Kopf, oder auch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing.

Und auch diesen Roman von Thilo Winter könnte ich mir sehr gut als Actionfilm vorstellen. 

Der schwedische Zoologe Peter Danielsson ist eigentlich mit einer Mission für die Zwerggänse in China unterwegs. Er will unbedingt ein geplantes Staudammprojekt verhindern, um die selten gewordenen Tiere zu schützen.

Doch ein anderes Ereignis rückt in den Vordergrund. Eine Herde Elefanten hat ihr ursprüngliches Habitat verlassen und wandert unkontrolliert vom Südwesten China‘s in den Norden. Das zwangsläufige Eindringen in den Lebensraum des Menschen wird zur Gefahr, so dass der Gouverneur der Region Kunming beschließt die Herde abzuschießen, eine Großwildjagd, die Peter unbedingt verhindern will. An seiner Seite hat er die chinesische Ingenieurin Dayan Sui und deren Mutter Bao, eine Schamanin.

Weitere ungewöhnliche Tierwanderungen rund um den Globus lassen die Wissenschaft aufhorchen.

Peter‘s Vater, der Archäologe Abel, erforscht derweil in México die Ursache für die Aufgabe der heutigen Ruinenstadt Teotihuacán. 

Irgendwann werden die Handlungsstränge zusammengeführt und es ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild.

Die kurzen Kapitel und die vielen Sprünge in die verschiedenen Handlungsorte ist gerade zu Beginn etwas anstrengend, da sich dem Leser die Zusammenhänge noch nicht erschließen. Zum Ende wird es aber immer spannender und auch das Nachwort verdient Beachtung. Hier klärt der Autor auf, welche wahren Begebenheiten ihn inspiriert haben und was er phantasievoll ergänzt hat.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bringen einen Romane, die wissenschaftlich untermauert sind doch immer auch zum Nachdenken. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Besonders die Entwicklung der Ingenieurin hat mir gut gefallen. Der Roman liest sich dank des fesselnden Schreibstils des Autors schnell weg. Lediglich die Auflösung für das ungewöhnliche Tierverhalten fand ich ein bisschen unbefriedigend, vorstellbar ja, aber auch etwas unspektakulär.

Gespräche aus der Community

Geologin Antonia Rauwolf soll in die Antarktis, um herauszufinden, ob die kürzlich entdeckten knapp 100 Vulkane aktiv werden könnten. Doch auf der Forschungsstation gibt es Wissenschaftler mit eigenen Interessen, die keine Risiken scheuen. Selbst dann nicht, wenn es den Lebensraum ganzer Arten
in Gefahr bringt ...

943 BeiträgeVerlosung beendet
rickss avatar
Letzter Beitrag von  ricks

Meine Rezension ist jetzt online - https://www.youtube.com/watch?v=HrzftiQK_70 :-)
Ab Minute 06:02 rede ich über das Buch! <3

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