Thomas Überhoff

 3,9 Sterne bei 11 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Überhoff

Thomas Überhoff studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und arbeitete lange als Lektor und Programmleiter Belletristik beim Rowohlt Verlag. Er übersetzte unter anderem Sheila Heti, Nell Zink, Jack Kerouac und Denis Johnson.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Überhoff

Cover des Buches Die Dharmajäger (ISBN: 9783498035877)

Die Dharmajäger

 (53)
Erschienen am 25.01.2022
Cover des Buches Der Name der Welt (ISBN: 9783499275203)

Der Name der Welt

 (13)
Erschienen am 15.05.2018
Cover des Buches Der Mauerläufer (ISBN: 9783499271397)

Der Mauerläufer

 (11)
Erschienen am 22.04.2017
Cover des Buches Wie sollten wir sein? (ISBN: 9783499269783)

Wie sollten wir sein?

 (12)
Erschienen am 31.07.2015
Cover des Buches Mutterschaft (ISBN: 9783499274909)

Mutterschaft

 (9)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches Briefe an junge Autoren (ISBN: 9783499291401)

Briefe an junge Autoren

 (6)
Erschienen am 19.05.2017
Cover des Buches Nachtfähre nach Tanger (ISBN: 9783498001704)

Nachtfähre nach Tanger

 (4)
Erschienen am 17.05.2022

Neue Rezensionen zu Thomas Überhoff

Cover des Buches Mutterschaft (ISBN: 9783499274909)bookfeminists avatar

Rezension zu "Mutterschaft" von Sheila Heti

Klare Empfehlung
bookfeministvor 2 Monaten

Sheila Heti bietet interessante Überlegungen an die Frage, ob man als Frau Kinder haben möchte. Dabei geht sie auch darauf ein, dass Frauen oftmals den gesellschaftlichen Druck verspüren ohne Kind keine vollständige Frau zu sein. Die Protagonistin ist sehr unentschlossen, doch kann man ihr das verübeln? Nein, es ist schließlich eine schwierige Entscheidung. Und darum geht es auch. Wie sehr würde sich das Leben mit Kind ändern und was passiert mit bestehenden Freundschaften, wenn diese eine andere Entscheidung treffen als man selbst.

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Cover des Buches Mutterschaft (ISBN: 9783499274909)FerrAbbss avatar

Rezension zu "Mutterschaft" von Sheila Heti

fesselnd.
FerrAbbsvor 6 Monaten

Mit den ersten Sätzen hatte mich das Buch sofort gefesselt: Einige Frauen kennen und denken das gleiche wie die Protagonistin. Das Selbstbild und das gesellschaftliche Frauenbild werden wunderbar auseinander genommen und anhand vom "Zufall" bewertet. Das Lesen dieses kleinen aber feinen Buches hatte nicht nur Spaß, sondern auch einen Beigeschmack den man fast Gesellschaftskritik nennen kann. Sehr unterhaltsam und raffiniert inziniert.

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Cover des Buches Briefe an junge Autoren (ISBN: 9783499291401)cosima73s avatar

Rezension zu "Briefe an junge Autoren" von Colum McCann

Was es braucht zum Schreiben
cosima73vor 2 Jahren



„Niemand kann Ihnen raten und jelfen, niemand“, sagte Rilke vor über einem Jahrhundert in Briefe an einen jungen Dichter. „Es gibt nur ein einziges Mittel. Gehen Sie in sich.“


Mit diesem Zitat eröffnet Colum McCann sein Buch und er stimmt Rilke zu. Nun mag man sich als Leser fragen, wieso er dann dieses Buch geschrieben hat. Er gesteht sogar kurz nach dieser Einführung ein, dass er mit der vorliegenden Zusammenstellung von Ratschlägen elend gescheitert sei, was aber nicht so tragisch ist, da er es „liebe, zu scheitern“.


Damit drückt er vielleicht etwas vom Wichtigsten aus, was ein (angehender) Autor wissen muss: Schreiben ist schwierig und nur dann, wenn man trotzdem immer wieder hinsitzt und schreibt, wird man ein Autor sein. Das Autorendasein ergibt sich nicht durch das Reden übers Schreiben, nur das Schreiben macht den Menschen zum Autoren. Und: In diesem kann er immer wieder scheitern.


„Verzweifeln Sie nicht. Schreiben Sie weiter. Bleiben Sie mit dem Hintern auf dem Stuhl sitzen. Bringen Sie Wörter auf die Seite. Tun Sie, was Sie lieben. Kämpfen Sie. Seien Sie beharrlich.“


In kurzen Absätzen schreibt McCann über die erste Zeile, den Schrecken der weissen Seite, die Erschaffung von Figuren und Dialogen – und vieles mehr. Und immer wieder die Aufforderung, zu schreiben. Viel zu schreiben. Und zu lesen, viel und Verschiedenes zu lesen, um dann wieder zu schreiben. Und beim Schreiben solle man mutig sein, nicht zu sehr an den Dingen hängen, wenn man merkt, dass sie nicht funktionieren. Es könne sein, dass man nach einem Jahr Arbeit und mehreren hundert Seiten merkt, man muss alles löschen und neu anfangen. Der Autor hat eine ganz grosse Aufgabe:


„Die Fähigkeit aufzubringen, an das Schwierige zu glauben. Zäh um die Erkenntnis zu ringen, dass Erfolg Zeit und Geduld braucht.“


Briefe an junge Autoren ist kein Schreibratgeber im üblichen Sinne. Column McCann sieht sich eher als Begleiter, als einer, der schreibt, dabei das ein oder andere über die Jahre gelernt hat und nun ein bisschen davon weitergeben will. Entstanden sind leicht lesbare, mit viel Humor und Selbstironie gewürzte kurze Texte rund ums Schreiben, Texte, die anregen, die Mut machen wollen, die dem verzweifelt vor dem leeren Blatt sitzenden jungen Autor sagen wollen: Wir waren alle an dem Punkt, wir kommen wieder an den Punkt, es gibt nur eines: Weiter schreiben.


Fazit:
Ein wunderbares Buch eines grossartigen Geschichtenerzählers über das Schreiben, – humorvoll, unterhaltsam, inspirierend. Sehr empfehlenswert.

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