Die Idee zum Buch "Was das alles soll",finde ich eigentlich ganz toll.Es handelt von einem Mann der sich für die Selbstisolation entscheidet,in dem er primär alles von zu Hause aus erledigt.Er hat seinen gewohnten Tagesrhythmus,eine gewohnte Routine ,die plötzlich durch eine kleine Begebenheit ins wanken gerät.Ich konnte die Gründe für die Isolation schon irgendwie nachvollziehen u auch das an Gewohnheiten festhalten, allerdings viel es mir schwer mich auf das Thema zu konzentrieren,da mir der Schreibstil einfach zu anstrengend war.Langatmig ,oftmals wiederholte er sich u auch die verschachtelten Sätze machten mir das lesen nicht leicht.Zum Ende hin blieben mehr Fragen als Antworten übrig was ich sehr schade fand.Die Grundidee ist super ,aber die schriftliche Umsetzung war absolut nicht meins.
Thomas-Roman Eder
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Was das alles soll
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Was das alles soll ist ein Roman, der mit einer faszinierenden Grundidee aufwartet: Ein Mann zieht sich für 25 Jahre in freiwillige Isolation zurück, und die Gründe dafür werden im Buch auf eine Weise dargelegt, die sowohl nachvollziehbar als auch emotional berührend wirkt. Die psychologische Dimension der Geschichte und die Darstellung des inneren Konflikts des Protagonisten haben mir durchaus gefallen und haben mich zum Nachdenken angeregt.
Leider war für mich der Weg dorthin eine Herausforderung. Der Schreibstil des Autors, mit langen, verschachtelten Sätzen und vielen Wiederholungen, verlangte mir einiges ab. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung unnötig in Details verlor, was das Lesen langsamer und anstrengender machte. Ich konnte mich mit dem Stil nur schwer anfreunden, und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit der Erzählweise zurechtfand. Das führte dazu, dass ich beim Lesen nicht wirklich in den Fluss kam und immer wieder mit dem Text kämpfen musste.
Auch das offene Ende hinterließ bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck. Grundsätzlich bin ich kein Gegner von offenen Enden, doch in diesem Fall fühlte es sich für mich eher unbefriedigend an, da viele Fragen ungelöst blieben und die Unklarheit mehr Frustration als Interpretationsspielraum weckte.
Einige Passagen, wie die mit dem Rosenkäfer oder der maritimen Bildersammlung, fühlten sich zudem für mich als überflüssig an und trugen wenig zur Handlung bei. Ich konnte den tieferen Sinn hinter diesen Details nicht ganz nachvollziehen, was den Lesefluss weiter hemmte.
Insgesamt bleibt Was das alles soll ein Roman, dessen Grundthema und psychologische Tiefe mir gefallen haben, dessen Stil und Struktur mich jedoch eher distanzierten. Für Leser, die eine besondere Vorliebe für experimentelle und tiefgründige Literatur haben, könnte es dennoch interessant sein. Ich persönlich habe das Buch jedoch als anstrengend empfunden und würde es eher nicht weiterempfehlen.
durch lange schachtelsätze und zahlreiche wiederholungen liest sich dieses buch nicht eben einfach. es ist so anders und dadurch äusserst interessant, viel schwere steckt darin und einiges lässt nachdenklich zurück. die gedankengänge des protagonisten sind nicht immer nachvollziehbar, teilweise aber auch verständlich. dieses buch lässt sich kaum beschreiben für mich, es ist besonders und eigenwillig.
Gespräche aus der Community
Herzlich willkommen in dieser Leserunde!
Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam den Roman „Was das alles soll“ lesen und diskutieren dürfen – ein literarisches Debüt, das sich mit Isolation, Begegnung und der Frage nach dem Sinn beschäftigt.
Der Erzähler hat sich seit 25 Jahren in seine Wiener Wohnung zurückgezogen, lebt zwischen Internet, Tageszeitung und Gedanken an das Ende der Menschheit – bis ein ungebetener Besucher namens Ketter alles durcheinanderbringt.
Mit feiner Ironie und sprachlicher Präzision lotet der Roman die Spannung zwischen Rückzug und Öffnung, Pessimismus und stillem Optimismus aus.
Wir lesen das Buch nicht kapitelweise, sondern diskutieren anhand von Themen, die sich aus der Geschichte, den Figuren und der Sprache ergeben.
Jede*r kann frei einsteigen, kommentieren, auf andere Beiträge reagieren oder neue Gedanken einbringen – ganz ohne Spoilerstress.
Ich wünsche uns allen eine spannende, nachdenkliche und lebendige Leserunde –
mit Raum für Interpretation, Assoziation und vielleicht auch ein paar überraschende Wendungen.
Viel Freude beim Lesen und Diskutieren!
Und spannend dass er mit seiner Persönlichkeit einen Anstoß - der sich am Ende ja lediglich als Phantasie herausstellt, also dann doch aus sich selbst kommt? - braucht um „zu leben“
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