Thomas Aders Über die Anden bis ans Ende der Welt (DuMont Reiseabenteuer)

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Inhaltsangabe zu „Über die Anden bis ans Ende der Welt (DuMont Reiseabenteuer)“ von Thomas Aders

Eine enge, glitschige Schlaglochpiste, nebenan geht es senkrecht in die Tiefe: Der »Weg des Todes« ist die gefährlichste Stra ße der Welt. Sie ist eine Etappe auf der Tour, die das Team um den Journalisten Thomas Aders von Peru bis nach Feuerland bringt. Die Dreharbeiten für »Über die Anden bis ans Ende der Welt« begleitete Thomas Aders mit einem literarischen, sehr persönlichen Tagebuch. Spannungsgeladen und dramatisch, witzig und hautnah schildert der Autor seine Er lebnisse in Südamerika, die für Technik und Team extrem sind ...
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  • Südamerika extrem – Über die Anden bis ans Ende der Welt

    Über die Anden bis ans Ende der Welt (DuMont Reiseabenteuer)

    CloudyWhite

    24. March 2014 um 15:14

    Mit dem Motorrad durch Peru, Bolivien und Chile, und dabei über 8.000 km in knapp 8 Wochen zurückzulegen, atemberaubende Filmaufnahmen von den bizarrsten Flecken der Welt und den exotischsten Menschen der Erde zu machen. Ein beinahe unmögliches Unterfangen, das eine 9 köpfige Crew im Auftrag der ARD im Jahr 2009 für eine Reportage in Angriff nimmt. Wer den Film nicht kennt, der in einer Kurzfassung (45 min) und einer Langfassung (90 min) im Deutschen Fernsehen lief, wird von dem Buch als Reisebericht möglicherweise enttäuscht sein. Zum einen enthält es keine Bilder, die die wortgewaltigen Schilderungen von Thomas Aders, ehemaliger Korrespondent der ARD für Südamerika, unterstreichen können. Zum anderen ist es in erster Linie natürlich ein Filmlogbuch, eine Art Tagebuch, das alles festhält, was um das Filmedrehen herum von Wichtigkeit ist. So erfährt der Leser, wie oft eine Einstellung erneut gedreht werden musste, wie mühselig, beschwerlich und von Krankheit und Erschöpfung geprägt die einzelnen Reiseetappen waren. Welche Streitereien sich am Rande abspielten oder wie penibel und besessen ein Filmteam ist, um einen exzellenten Film abzuliefern. Die Motorrad fahrenden Protagonisten, Thomas Aders und der Reiseführer aus Peru, Christopher Gallegos, stehen bei dieser Reise im Mittelpunkt. Es geht dabei nicht um das Motorradfahren an sich, sondern um besondere Orte und Menschen, denen die beiden begegnen. Aber das Motorradfahren kommt natürlich nicht zu kurz. Man denke an die Straße des Todes oder die Überquerung des größten Salzsees der Welt. Der Film vermittelt dem Betrachter eine gewisse Leichtigkeit einer solchen Extremtour. Dort sieht man nur beeindruckende Bilder und lachende Gesichter. Ganz anders das Buch. Auch wenn es von der absolut positiven Grundstimmung seines Autors geprägt ist, so vermittelt es Einblicke, die die Härte einer solchen Extremreise vermitteln und dem Film damit eine tiefere Dimension. Wer den Film gesehen hat, sollte in jedem Fall auch das Buch lesen! Leider ist der Film noch nicht als DVD erschienen, sondern nur auf der 3 SAT Mediathek - gottlob in der Langfassung -  abrufbar.  Zu wünschen wäre, dass es bald eine DVD-Fassung mit vielen Outtakes und Specials gäbe und das Buch mit etlichen Hochglanzfotos aufgepeppt werden könnte.

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