Thomas Bührke Einsteins Jahrhundertwerk

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Inhaltsangabe zu „Einsteins Jahrhundertwerk“ von Thomas Bührke

Einsteins letztes Rätsel 2016 ging eine Sensationsmeldung um die Welt: Endlich war es gelungen, das letzte Element der Allgemeinen Relativitätstheorie direkt nachzuweisen, die Gravitationswellen, das Ergebnis eines kosmischen Crashs, bei dem zwei Schwarze Löcher vor 1,3 Milliarden Jahren miteinander verschmolzen sind.Diese Wellen erzeugen eine Verbiegung des Raumes, bei der sich die Abstände zwischen den Objekten kurzzeitig ändern. Zwei hochkomplexe Messinstrumente in den USA hatten das aufgezeichnet. Es war nur »ein kleines Zittern des Raumes, aber ein großes Beben für die Physik«. Es geschah 100 Jahre, nachdem Einstein seine Theorie der Welt vorgestellt hatte. Als hätte er seine Hand im Spiel gehabt. Thomas Bührke gehörte zu den wenigen Journalisten, die zur Veröffentlichung dieser Nachricht eingeladen waren. Er legt hier eine erweiterte Neufassung seines hochgelobten Buches vor, in der dieses Ereignis und seine Konsequenzen für unseren Blick ins Universum gewürdigt werden.

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    Einsteins Jahrhundertwerk

    michael_lehmann-pape

    02. February 2015 um 12:36

    Sehr verständlich dargestellt Wenn nach dem Namen „DES“ Wissenschaftlers der Welt gefragt wird, dann wird immer Noch der Name Albert Einstein weitgehend als Erstes genannt werden. Der erste „Popstar“ der Wissenschaftsgeschichte, so könnte man auch sagen, was nicht nur an seinem extravertierten Auftreten lag, sondern vor allem an seiner Forschung des Denkens, an seiner Erkenntnis der Welt, die er in vielerlei Hinsicht, vor allem aber in seiner „Allgemeinen Relativitätstheorie“, in der seine Forschung im Blick auf die Gesetzmäßigkeiten der Gravitation kulminierte und tatsächlich die Physik auf ganz neue Beine stellte. Die „Geschichte dieser Theorie“ ist es, die Thomas Bührke ruhig und sachlich (und natürlich mit vielfachen Verweisen auf das Leben Einsteins) im Buch vor Augen führt. Von den Grundlagen für die allgemeine Relativitätstheorie (die spezielle Relativitätstheorie, die Geschichte der nicht-euklidischen Geometrie) über den konkreten Anlauf zur Relativitätstheorie und einer sachlichen Erläuterung derselben mit der Erläuterung der besonderen Stellung der Gravitation unter den Kräften, besonders gegenüber den elektromagnetischen Kräften führt der erste Teil der Ausführungen Bührkes. Dennoch bildet diese bahnbrechende Theorie nicht den „Stein der Weisen“, wie auch Einstein sehr wohl wusste. Aber mit der allgemeinen Relativitätstheorie legte er den Grundstein für all weiteren Forschungen zur „Weltformel“, zur Absteckung zunächst und dann zur schrittweisen Annäherung an die vielen noch offenen Fragen der Physik. Von der „gravitativen Rotverschiebung“ hin zu den „schwarzen Löchern und der Drehung der Raumzeit“ führt Bührke den Leser in die Rezeption der Relativitätstheorie und die darauf aufbauende Forschung bis in die Gegenwart hinein. Wenn da „dunkle Energie“ und „Quantentheorie“ vor die Augen des Lesers treten, bedarf es, trotz aller Verständlichkeit im Stil Bührkes, doch einigen Abstraktionsvermögens (und Interesse an der Physik), um nicht doch den Überblick hier und da zu verlieren. Wieweit die Arbeit Einsteins die Gegenwart beeinflusst, das lässt sich für den unbefangenen Leser dennoch im Buch gut erkennen und herauslesen. Dass das allseits gegenwärtige GPS System auf Einsteins Formeln beruht, dass in der Literatur auch „die vierte Dimenson“ ihre Orte gefunden hat und selbst in der modernen Malerei Einstein seine Spuren hinterlassen hat, das ist jedem Leser nach der Lektüre dieses Buches nachvollziehbar dann ersichtlich. Eine interessante Darstellung der Relativitätstheorie, ihrer Wurzeln und ihrer Folgen auf wissenschaftlicher Ebene bietet das Buch auf der einen Seite, einige Einblick in die „ganz praktischen“ Auswirkungen für das alltägliche Leben treten hinzu. Alle sin allem eine interessante Lektüre zu einem nicht einfachen Thema.

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