Thomas Baumann Daheimbleiben kann jeder

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Inhaltsangabe zu „Daheimbleiben kann jeder“ von Thomas Baumann

Wer schon immer wissen wollte, wie man durch Deutschland mit dem Pferd kommt oder wie exzessiv unsere Senioren unterwegs sind, der ist hier goldrichtig. Die köstlich komischen Geschichten des Comedyautors Thomas Baumann erzählen außerdem von der längsten Reise mit der Straßenbahn oder vom Landweg nach Australien. In seinen kuriosen Reisereportagen fragt er auch, wie man Reiseweltmeister wird und in welchen Flughäfen man am komfortabelsten gratis schläft. Die perfekte Reiselektüre – Reisen einmal anders!

Eine einzige Enttäuschung! :(

— Kiara
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    Daheimbleiben kann jeder

    Greedyreader

    14. February 2016 um 17:57

    Thomas Baumanns "Daheimbleiben kann jeder" ist tatsächlich das etwas andere Reisebuch. Es zeigt umfangreiches Wissen und reichlich Erfahrung mit Reisen. Der Autor hat sich intensiv mit dem Phänomen "Reisen" auseinandergesetzt und beschäftigt sich mit Aspekten, auf die der interessierte, aber relativ uninformierte (Reise-)Laie so ohne weiteres nicht gekommen wäre. Die zugrundeliegende Systematik erschließt sich dem Leser nicht . Interviews und Beschreibungen eigener Reisen werden unterbrochen von mehr oder weniger amüsanten oder skurrilen Anekdoten oder etwas entlegenem statistischem Material. Baumanns Reisebuch liest sich ganz gut, wobei sicherlich nicht alle Kapitel für den Leser von gleichem Interesse sind. Nicht viele Leser müssen sich vor der Reiseplanung über die politische Lage in Abchasien oder Westmegrelien informieren. Das Buch macht durchaus neugierig auf die große weite Welt und andere Formen des Reisens, selbst wenn die Lektüre nicht unmittelbar zur Stornierung einer gebuchten Pauschalreise führt. Auf jeden Fall ist es amüsant zu lesen und überhaupt nicht trocken oder unangenehm dogmatisch, da der Autor witzig zu formulieren versteht und besonders die Originalzitate aus den verschiedenen Interviews - teilweise im Dialekt - die Darstellung sehr lebendig und authentisch machen.

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  • öde......

    Daheimbleiben kann jeder

    abuelita

    01. December 2013 um 12:20

    Comedyautor Thomas Baumann erzählt in unzusammenhängenden Geschichten , die lt. Beschreibung „köstlich-komisch“ sein sollen, von "kuriosen Dingen".....….nun ja.

    Über die eine oder andere Geschichte konnte ich schmunzeln, aber mehr war da wirklich nicht – das hatte ich mir anders vorgestellt – so war es nur : enttäuschend !

  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    anaxtra

    12. January 2010 um 18:41

    Dann bleibe ich lieber daheim 1 In einem Buch total ohne zusammenhang (der einzige Vorteil hierbei ist, das man die Kapitel nicht in der richtigen Reihenfolge lesen muss oder auch mal eins überspringen kann) welches auch nicht vor Witz sprüht und zum Teil einfach nur eine aneinanderreihung und durch den Kakao ziehen von Fakten / Personen und Firmen. Nach der Leseprobe muss ich sagen das ich ein anderes und interessantes Buch erwartet habe, was mehr von Witz und Charme sprüht, den ich muss sagen das ich das Kapitel, welches ich aus der Leseprobe schon kannte, am besten von allen fand und auch die Gastkapitel bleiben hinter den Erwartungen zurück, ich habe noch nie so soviel unnütze Infos über SUV´s erhalten. Mein Fazit: Ich werde in Zukunft mich lieber von den Büchern von Thomas Baumann fernhalten und mich anderer Lektüre widmen, die mehr Zusammenhang aufweist.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    LilStar

    14. September 2009 um 13:29

    In "Daheimbleiben kann jeder" geht es um Urlaub. Thomas Baumann beschreibt in vielen kleinen Kapiteln jeweils irgendetwas zum Thema Urlaub. Ob es nun ein Bericht über Überraschungstrips ist oder lokale Unterschiedlichkeiten. Urlaub ist ja schließlich ein weiter Begriff. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch trotz des recht lockeren Schreibstils nicht gefallen wollte. Ich fand es einfach langweilig und belanglos. Was in den Kapiteln stand hat mich größtenteils nicht im geringsten interessiert. Nur ganz wenige Kapitel fand ich recht amüsant, nicht jedoch interessant. Schade eigentlich, denn gerade die ausführliche Inhaltsangabe hat eigentlich viel Lesespaß versprochen. Nur, dass dieser leider nicht vorhanden war.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Lyanna

    03. August 2009 um 17:50

    Wenn man sich das Cover des Buches ansieht, wird schon klar: "Daheimbleiben kann jeder" steht ganz im Zeichen des Urlaubs - und zwar einem, in dem immer nicht alles gutgehen muss, sondern es ebenso möglich ist, dass die Flut deinen Grill mit dir fortreißt. Leider hat es zusammen mit Baumanns Grill leider auch den Großteil seines Humors erwischt und hinterlässt teilweise frustrierte Leser, die sich auf ein erholsames und vergnügliches Buch gefreut hatten. Ich denke, es ist schon lange her, dass ich so viel Zeit für so ein kurzes Buch gebraucht habe, denn ich musste mich teilweise wirklich hindurchquälen. Das liegt einerseits daran, dass sich kein roter Faden hindurchzieht, der es spannend machen würde, weiterzulesen. Nein, man springt eher von Kapitel zu Kapitel, freut sich, wenn man eines abgeschlossen hat und hofft auf besseres - oft vergebens. Denn das Problem der meisten Kapitel ist: Sie sind einfach nicht lustig, nicht einmal ansatzweise. Viele bestehen einfach nur aus aneinandergereihten Banalitäten, die weder lustig, noch lehrreich, noch sonst irgend etwas sind. Man fragt sich sogar: Was soll das alles? Was will Baumann mir damit sagen? Auch das ist nämlich ein Problem mancher Kapitel – sie haben einfach keine Aussage. Während das Kapitel über Koffer z.B. noch einigermaßen unterhaltsam ist, fragt man sich bei dem Kapitel über „Tote“ auf Mallorca, ob es nicht nur zu dem Zweck ins Buch aufgenommen wurde, um eine möglichst hohe Seitenzahl zu erreichen. Und auch die Gastkapitel passen in diesem Sinne prima ins Buch – während ich anfangs hoffte, die Kapitel, die nicht von Baumann stammen, könnten lustiger sein, folgte rasch die Ernüchterung: Sie sind genauso langweilig, uninteressant und ohne Aussage. Nebenbei bemerkt habe ich mir besonders gern an den Kopf gefaßt, wenn Baumann mal wieder versucht hat, ein vermeintliches Interview zu führen – besonders hier hagelt es Banalitäten und Langeweile. Er weiß es einfach nicht, interessante oder lustige Fragen zu stellen. Besonders „gut“: Ein Interview mit einem kleinen Jungen über…nichts. Nach dem Lesen dieses Buches muß ich leider feststellen: Nie mehr Urlaubsbücher und vor allem nie mehr Thomas Baumann. Mir hat er die Lust auf Urlaub mit diesem Buch wirklich gründlich vermiest. Gut, nach der immerhin ganz netten Leseprobe war es einen Versuch wert und ich kann nicht abstreiten, daraus etwas gelernt zu haben: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ oder: Wenn du generell Urlaubsbüchern gegenüber skeptisch bist, lies lieber einen Krimi – damit weißt du, was du hast.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    anushka

    07. June 2009 um 13:04

    Enttäuschende Sammlung zusammenhangsloser Episoden Thomas Baumann hat ein Reisebuch geschrieben, und zwar ein "etwas andere[s] Reisebuch". Er beschreibt darin keine einzelne Reise und deren Verlauf, sondern greift in zahlreichen Kapiteln einzelne, mehr oder weniger auf das Reisen bezogene Aspekte auf. Gefiel mir das erste Kapitel, in dem Baumann selbst eine Blind-Booking-Reise testet, noch sehr gut, war ich zunehmend enttäuscht von den darauf folgenden Kapiteln. Oft berichtet Baumann gar keine eigenen Erfahrungen, sondern interviewt Leute zu einzelnen reise"relevanten" Themen und schreibt deren Antworten nieder. Oft fehlte mir dabei der rote Faden und auch die Pointen gingen an mir vorbei. Diese Kapitel gingen häufig ohne eingängiges Fazit oder dramaturgischen Höhepunkt zuende, sodass ich mich immer wieder fragte, was eigentlich der Sinn des jeweiligen Kapitels war. Dieses Wiederkäuen der Erfahrungen anderer Leute fand ich enttäuschend und es hätte mir besser gefallen, wenn Baumann von eigenen Erfahrungen berichtet hätte. Zudem streut er wiederholt unangemessene Einwürfe, herabwürdigende Kommentare und zahlreiche kulturelle Klischees ein, die mir beim Lesen unangenehm aufstießen. Bei einigen Kapiteln wurde mir deren direkter Bezug zum Reisen auch nicht deutlich. Einen zusätzlichen Gnadenstern bekommt dieses Buch von mir, weil ich mich in dem Kapitel über Starbucks wirklich sehr amüsiert habe. Allerdings wurde mir auch dort bei näherem Nachdenken nicht klar, was dieses Kapitel in einem Reisebuch zu suchen hat. Mein Fazit für dieses Buch lautet, dass Baumann eindeutig das Thema verfehlt hat und es wesentlich bessere Reiseberichte und Reisebücher gibt. Wer dieses Buch im Laden in die Hand nimmt und einen Kauf in Erwägung zieht, sollte einzelne verstreute Kapitel anlesen und erst einmal prüfen, ob ihm Baumanns Schreibstil liegt, sonst könnte die Enttäuschung später groß sein.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Hasewue

    05. June 2009 um 15:59

    Thomas Baumann hat sein Buch „Daheimbleiben kann jeder“ in 48 kurze Geschichten unterteilt, die den Leser unterhalten sollen. Jede Geschichte behandelt ein eigenes Thema, dass irgendeinen Bezug mit Urlaub hat. Auch ist der Schreibstil sehr locker und einfach gehalten, doch sind das auch die einzigen positiven Aspekte, die dieses Buch vorzuweisen hat. Denn statt guter Unterhaltung erhält der Leser gähnende Langeweile und platte Witze, die ihren Zweck auch nicht erfüllen konnten. Das fand ich sehr schade, denn das Thema hat doch so einiges versprochen. Das Buch war für mich eine sehr große Enttäuschung, von der ich mir wünschte, dass sie mir durch nicht lesen dieses nichtssagenden Buches erspart geblieben wäre!

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Albel_Nox

    04. June 2009 um 00:59

    Urlaubsbücher sind ja eigentlich sowieso nicht mein Fall, vor allem, wenn sie von Autoren geschrieben wurden, die meinen, die ultimative Wahrheit über einen Urlaubsort verkünden zu können - anscheinend eine Berufskrankheit. Thomas Baumann gehört glücklicherweise nicht zu diesem Schlag Menschen, sondern begnügt sich damit, einige Anekdoten über eigene Urlaube zu erzählen oder sie sich in einer Art Interview erzählen zu lassen. So erfährt der geneigte Leser z.B. von seiner etwas merkwürdigen Reise nach Polen, von einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn und den Erlebnissen eines Afrika-Reisenden. Dazu kommen noch allerhand Kuriositäten wie eine Anleitung zum Winken und die Überlegung, wie man mit einem Mietwagen um die Welt fahren könnte. Das klingt interessant? Ich muss zugeben - das dachte ich zunächst auch und freute mich darauf, endlich einmal ein interessantes und vor allem lustiges Buch über das Verreisen zu lesen. Allerdings wurde ich, was beide Sachen angeht, enttäuscht: Während das erste kapitel des Buches noch einigermaßen unterhaltsam, wenn auch humoristisch auf keinem sehr hohen Niveau, ist, werden die Witze von Kapitel zu Kapitel immer platter und in manchen Kapitel sucht man nicht nur den Humor vergebens, sondern auch den Sinn des Kapitels. Was soll mir z.B. eine Winkanleitung sagen und was soll die merkwürdige Photostrecke zu unechten Toten auf Mallorca? Überlegung: Soll das hier möglicherweise gar kein humoristisches Buch sein, sondern eine Art...Ratgeber? Auch dieser Prüfung hält das Buch leider nicht stand, denn man erfährt kaum gehaltvolle Sachen über das Verreisen und wenn doch, dann fragt man sich unweigerlich, ob der Autor seine Aussagen denn erst meint. Wie denn auch sonst, wenn er vorher ständig versucht, durch Klamauk zu überzeugen? So betrachtet fand ich aber immerhin Baumanns "Reportage" über Koffer, das Verreisen von Tieren und seine Zugfahrt während eines Bahnstreiks recht unterhaltsam, auch wenn ich nicht behaupten kann, daraus etwas gelernt oder neues erfahren zu haben. Aber zurück zum Humor, denn ein Ratgeber ist dieses Buch ja offensichtlich nicht: Ich konnte kaum Witziges in diesem Buch entdecken, denn so gut wie alles wirkt aufgesetzt und erzwungen oder ist nun mal einfach nicht lustig. Oder was soll man davon halten, wenn der Humor des Autors darin gipfelt, diverse Urlaubsziele schlechtzumachen und das auf eine völlig unqualifizierte Weise? Würde es nach ihm gehen, müsste man so etwas wie Kultur in Köln oder dem Ruhrgebiet wohl vergeblich suchen - es gibt dort ja angeblich nichts. Und im Ausland rauben sie dich aus und generell möchte man dort ja nicht sein. Nun, ja. Zum Ende hin musste ich mich wirklich zwingen, das Buch durchzulesen und kann es so leider überhaupt nicht weiterempfehlen. Diesem Band fehlt es einfach an Witz und - wenn das schon nicht geht - an interessanten Informationen und die Art, wie Thomas Baumann über viele Orte herzieht, gefällt mir überhaupt nicht. Auch der eigentlich recht frische Schreibstil kann da nicht viel retten. Schade, ich hatte mich auf ein unterhaltsames Wochenende mit diesem Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Scylla

    03. June 2009 um 18:09

    Über Humor lässt sich ja bekanntlich streiten. Allerdings ist für jede Art von Humor Niveau erforderlich, was in diesem Buch eindeutlich zu kurz kommt. In zahlreichen, zum Glück sehr kurzen, Kapiteln erzählt der Autor alles Mögliche zum Thema „Reisen“, was eigentlich gar keiner wissen möchte. Interessante und vor allem informative Geschichten rund ums Reisen sucht man leider vergeblich. Manchmal berichtet der Autor von eigenen (eher fragwürdigen) Erlebnissen, manchmal sind die Kapitel in Interviewform gestaltet. Unbekanntere und bedeutungslosere Interviewpartner hätte Thomas Baumann jedoch nicht auswählen können, die Interviews sind einfach nur langweilig und deren Inhalt bleibt nicht im Gedächtnis. Auch sonst ist nicht viel Interessantes vorhanden. Ich empfand nur 2 der über 30 Kapitel als ansprechend und informativ, die anderen waren einfach nur langweilig, sinnfrei oder total dämlich. Das wird vor allem auch durch das Sprachniveau verursacht, das der Autor an den Tag legt: Sinnlose Wortneuschöpfungen, Aufzählungen über eine halbe Seite, haarsträubende Vergleiche und nachgemachte Dialekte sind nur wenige stilistische Verbrechen, mit denen der Leser gequält wird. Das alles sollte wohl lustig gemeint sein, wirkt aber einfach nur blöd, nervig und vor allem nicht lustig. Manche Formulierungen schrammen sogar so scharf an der Grenze des guten Geschmacks entlang, dass man sich wirklich fragen muss, wer so etwas überhaupt lustig finden kann. Auch die ab und zu eingefügten Fotos verstärken nur die bemüht lustige Wirkung und tragen nicht zur Verbesserung des Inhalts bei. Meine Meinung dazu: Wenn ich mich von irgendeinem Unsinn berieseln lassen will, kann ich auch den Fernseher einschalten. Dazu muss ich nicht dieses Buch lesen. Wer unbedingt Geld loswerden möchte, sollte es lieber spenden.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Kiara

    30. May 2009 um 19:45

    Was erfährt man in diesem Buch? Zum Beispiel dass es in Köln außer dem Dom eigentlich nichts zu besichtigen gibt und dem Autor Thomas Baumann diese Stadt anscheinend sehr peinlich ist. Außerdem hat er in einem Selbsttest erfahren, dass man in Reisesendungen nichts dazulernt und die verschiedenen "Winkmöglichkeiten" beim Abschied auf einem Bahnhof werden auch beschrieben. Nun kann ich also in jeder Situation mit der besten Winkmethode dienen. Diese Aufzählung könnte ich jetzt noch beliebig lange fortführen, denn die Anzahl der Kapitel und somit der Themen in "Daheimbleiben kann jeder" ist wirklich groß. Der Informationsgehalt, der in den einzelnen Kapiteln steckt, ist hingegen sehr gering. Dass ich in diesem Buch nichts neues und/oder Interessantes erfahren habe, wäre ja noch nicht so schlimm, wenn es den Leser wenigstens auf eine humorvolle Weise unterhalten würde. Aber von Witz und Ironie ist weit und breit nichts zu sehen. Ich hatte vielmehr das Gefühl, das hier zwanghaft versucht worden ist lustig zu sein, so nach dem Motto "Witz komm raus, du bist umzingelt". Auch scheint der Autor innerhalb der einzelnen Kapitel permanent den roten Faden zu verlieren, er kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück, schiebt irgendwelche Zwischenthemen ein, und am Ende der meisten Kapitel habe ich mich nur gefragt, worum es jetzt eigentlich ging. Das war konfus, verwirrend und hat gar keinen Spaß gemacht! Somit kann ich auch nur sagen, dass "Daheimbleiben kann jeder" meinen Humor nicht getroffen hat. Aber vielleicht kann das Buch andere ja mehr begeistern als mich... von mir gibt es jedenfalls nur einen Stern.

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    sofie

    30. May 2009 um 11:02

    Daheimbleiben kann jeder - und das scheint Thomas Baumann ja auch gemacht zu haben. Bei dem Untertitel „Das etwas andere Reisebuch“ hatte ich mir einen amüsanten Reisebericht vorgestellt. Vorher hatte ich gerade „Reif für die Insel“ von Bill Bryson gelesen und etwas Ähnliches erwartete ich daher auch hier. Die Leseprobe schien diese Vermutung auch zu bestätigen, daher war ich anfangs doch vom Buch enttäuscht. Statt eines Reiseberichts ist das Buch eine Ansammlung von interessanten und weniger interessanten Aspekten rund ums Reisen. Von den verschiedenen Reisemitteln, über Koffer, Reisemessen und Reisekrankheiten wird alles abgehandelt. Wenn man das weiß und mit dieser Erwartung an das Buch geht, ist es gar nicht so schlecht und auch recht amüsant und genau die richtige Lektüre für Bus und Bahn. Dann stören auch die relativ kurzen Kapitel nicht, die ziemlich zusammenhanglos aneinander gereiht werden. Da folgt dem Kapitel über die Transib ein Bericht über irgendeine Insel, die niemand kennt. Ein wenig störend fand ich allerdings die kurzen Zwischeninfos, die selten etwas mit dem Kapitel zu tun hatten und immer den Lesefluss unterbrachen. Am besten hat mir das Kapitel „Im Bahnstreik nach Russland“ gefallen und in einem ähnlichen Stil hätte ich mir das ganze Buch gewünscht. Sollte der Slawist Baumann jemals eine Reise durch Osteuropa machen und darüber ein Buch schreiben, dann kauf ich es mir bestimmt! Das Buch enthält auch zwei Gastkapitel, wobei mir das erste „Die sich mit dem Geländewagen ins Gelände wagen“ von Matthias Petzel überhaupt nicht gefiel, da die Sprache völlig überladen war von Metaphern, Vergleichen und Synonymen. Das zweite „Born to be Pauschaltourist“ von Roger Schmelzer hingegen passte sehr gut ins gesamte Buch und hat mich auch mal zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt: nettes Buch für Bus, Bahn oder Flugzeug!

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    Ritja

    28. May 2009 um 09:38

    Entschuldigung, haben Sie den Humor gesehen? Ich hatte durch die Leseprobe einen ganz guten Eindruck von dem Buch gewonnen gehabt, aber leider hielt der nur bis zum zweiten Kapitel. Das erste Kapitel war noch witzig und zum Schmunzeln. Jedoch die nachfolgenden Episoden waren zum Teil einfach nur langweilig. Manchmal musste ich mich fragen, warum der Autor meinte, dass die Episode für ein "anderes Reisebuch" geeignet sein soll. Die Einschübe zwischen dem Text empfand ich für den Lesefluss eher störend als informativ. Auch über die angeblich witzigen Bilder im Buch lässt sich streiten. Ich hätte auch gern die "exzessiven Senioren" kennengelernt und den versprochenen Humor gefunden, aber leider blieb auch dies mir versagt. Wirklich schade....aber das Buch ist nicht zu empfehlen.

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    Daheimbleiben kann jeder

    Cabriofahrerin

    26. May 2009 um 21:50

    Reiseweltmeister - und wo bleibt der Pokal? Wenn man sich zunächst das Inhaltsverzeichnis des Buches "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann durchliest, wird man wegen des gigantischen Ausmaßes (sieben Seiten Überschriften mit je einem Kurzkommentar) erschlagen. Hinzu kommt, dass die Formulierungen einen falschen Eindruck vom Inhalt des Buches nahelegen: Man glaubt, man habe das ultimativ-lockere Urlaubsunterhaltungsbuch in Händen, in dem ein "Brüller" dem andern folgt. Das trifft aber nicht den Kern. Der Autor hat vielmehr umfassend über das Thema Reisen - im allerweitesten Sinne - recherchiert und die unterschiedlichsten Texte dazu verfasst bzw. kompiliert, was er anderswo fand. Nicht nur im Urlaub sind wir Deutschen Weltmeister, sondern auch im Meckern: "Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Urlaub sind" (S. 174). Das Loben fällt uns in allen Bereichen schwer. Dennoch möchte ich in meiner Rezension den Schwerpunkt auf meine positiven Impressionen von diesem Buch legen und die amüsanten, kurzweiligen, phantasievollen, zutreffenden (bisweilen auch absurden und unverständlichen) Beobachtungen loben. Mal sind es Beschreibungen eigener Reiseerlebnisse des Autors. Mal sind es Berichte über Kreuzfahrtschiffe, über Auktionen von Fundsachen, über Zwangsneurosen, über die Arbeit deutscher Botschaften im Ausland und ganz, ganz viel mehr. Manche Kapitel sind ausgesprochen unterhaltsam, vor allem, wenn man sich irgendwie im Text selbst wiederfindet. Im Kapitel "Paranoia vor der Abfahrt" zum Beispiel ist für jeden etwas dabei, denn wer ist nicht schon mal wieder nach Hause zurückgefahren, um sich zu überzeugen, dass der Stecker des Computers tatsächlich herausgezogen ist? Einen Handlungsreisenden als Promoter zu bezeichnen ist schon eine nette Idee, aber diese Spezies nach Versionen für West- und Ostdeutschland zu differenzieren ist lustig. Ich kann aber leider auch nicht verschweigen, dass manch auf den ersten Blick pfiffige Kapitelüberschrift viel mehr verspricht, als die nachfolgende eher langweilige Beschreibung halten kann: vgl. "Hit the road, Jack!" oder "Die sich mit Geländewagen ins Gelände wagen" - was könnte man hier nicht an zeitkritischen Skurrilitäten erwarten ... Dies ist ein Buch für Häppchen-Leser und für alle Eventualitäten. Man kann die Kapitel in beliebiger Reihenfolge lesen und es auch mal mittendrin weglegen, um sich dem wahren Reiseleben zu widmen, zum Beispiel dem Zwiegespräch eines Ehepaares auf der Sitzbank nebenan während eines Fluges oder dem Familienleben am Strand

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    anette1809

    26. May 2009 um 20:08

    Laut Klappentext sollen die 48 kurzen Geschichten des Comedyautors Thomas Baumann rund ums Reisen köstlich komisch und witzig schräg sein. Ach ja? Ich konnte bei dieser Lektüre nicht einmal schmunzeln geschweige denn Lachen. Desweiteren ist mir bei einigen Geschichten weder der Sinn aufgegangen noch was das Ganze mit Reisen zu tun haben soll. Selbst unter einem "etwas anderem" Reisebuch stelle ich mir weder Geschichten über eine Kofferfabrik noch eine Hetzschrift über Starbucks vor. Ehrlich gesagt war ich von dem Buch irgendwann so genervt, dass ich nach ca. 1/3 nur noch quergelesenen habe. Ich habe mir anhand der Überschriften die vermeintlich lustigsten Kurzgeschichten rausgepickt und bald das Handtuch geschmissen... Lieber piper-Verlag, man muss nicht alles abdrucken was Rang und Namen hat! Schade ums Papier, gebt das nächste Mal lieber einem unbekannten Nachwuchsautoren eine Chance!

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  • Rezension zu "Daheimbleiben kann jeder" von Thomas Baumann

    Daheimbleiben kann jeder

    dyabollo

    25. May 2009 um 16:34

    Ich staune immer wieder warum es junge Autoren gibt, die einfach alles geben und trotzdem niemals veröffentlicht werden. Sind sie denn wirklich so viel schlechter als dieses Meisterwerk von Thomas Baumann? Wäre der Name wenigstens ein wenig bekannt, könnte ich schon denken, dass es Leser gibt, die so ein Buch nur wegen dem Namen kaufen. Aber wer ist schon Thomas Baumann? Könnte genau so gut mein Nachbar sein - und trotzdem kann er publizieren! Fast schon ungerecht!!! Das Buch ist eine schrecklich Aneinanderreihung von banalen Alltagssituationen, die einfach wiederholt, "nacherzählt" werden und doch nocht nicht mal mit ein wenig Witz, Selbstironie oder sonst was. Ich hatte beim Lesen sogar das Gefühl, Thomas Baumann hat seine "Erfahrungen" allesamt aus dem Fernsehen und aus Zeitschriften. Nichts davon war so erzählt, dass man es hätte glauben können...zumindest nicht, dass er etwas davon selbst erlebt hatte. Viele Kapitel dienen nur um das Buch auch zu einem Buch zu machen - quasi um Seiten zu füllen. Da gibt es die Winkanleitung, die Fotostrecke eines bekloppten auf Mallorca ( nichts davon ist witzig ) und dann gibt es eigenartige Einschübe bei denen ich den Sinn gar nicht erst entdeckt habe: Diskussion über Starbucks über Yogalehrer in Indien und auch die Zigeuner werden kurz genannt aber warum bleibt einem irgendwie unverständlich Gleichzeitig gibt es noch sinnfreie "Einschübe" in den Fließtext. Irgendwelche Infos oder Kommentare die rein gar nichts mit dem jeweiligen Kapitel zu tun haben. Ich wurde auch bis zum Ende das Gefühl nicht los, dass es dem Autor darum geht einem das Reisen zu vermiesen oder all denen Recht zu geben die entweder nie verreisen und wenn dann nur jammern. Viele Informationen sind schlecht bis gar nicht recherchiert. Grad der Kapitel über die Transsib hat mich wütend gemacht! Statt jede Kaff einzeln aufzuzählen hätte der Autor vielleicht auch die schönen Orte nennen können an denen man aussteigen kann und sogar mehrere Wochen verweilen kann! Nein, statt dessen erzählt er dem Leser über die langweilige Überfahrt von A nach B und zwar nicht mal selber sondern nimmt dazu ( wohl aus dem Netz ) die negativ Beispiele! Ich habe mich nur geärgert und finde es unmöglich, dass ein Verlag wie PIPER überhaupt so einen Müll druckt!!!Das nächste Mal sollte man vielleicht doch einem Jungautor eine Chance geben statt Sachen zu veröffentlichen die noch zur Verblödung der Menschheit beitragen!!! Schrecklich!! Nicht mal einen Stern verdient dieses Buch!!! Es ist nicht einmal das Papier wert auf dem es gedruckt worden ist!!!

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