Thomas Bein

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Ins Mark getroffen, Intensivbuch Lunge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Bein

Prof. Dr. Thomas Bein war viele Jahre Ärztlicher Leiter der (intensivmedizinischen) Operativen Station 90 an der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg sowie Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees des UKR. Seit seiner Knochenkrebserkrankung ist die Beschäftigung mit Fragen der Medizin-Ethik, vor allem die Beziehung zwischen Arzt und Patient im Klinikalltag der Hochleistungsmedizin ins Zentrum seines Interesses gerückt. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Bein

Cover des Buches Ins Mark getroffen (ISBN: 9783426278543)

Ins Mark getroffen

 (1)
Erschienen am 01.03.2021
Cover des Buches Germanistische Mediävistik (ISBN: 9783503079605)

Germanistische Mediävistik

 (0)
Erschienen am 24.10.2005
Cover des Buches Praxisbuch Beatmung (ISBN: 9783437234132)

Praxisbuch Beatmung

 (0)
Erschienen am 17.04.2015
Cover des Buches Intensivbuch Lunge (ISBN: 9783941468191)

Intensivbuch Lunge

 (0)
Erschienen am 28.06.2010
Cover des Buches Autor - Autorisation - Authentizität (ISBN: 9783484295216)

Autor - Autorisation - Authentizität

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Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Thomas Bein

Cover des Buches Ins Mark getroffen (ISBN: 9783426278543)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Ins Mark getroffen" von Thomas Bein

Authentisch, ehrlich, nachdenklich
katikatharinenhofvor 7 Monaten

Professor Dr. Thomas Bein steht normalerweise am andere Ende des Krankenbettes, kümmert sich um seine Patienten und weiß die Annehmlichkeiten der modernen Intensiv-Medizin nach bestem Wissen und Gewissen sinnvoll einzusetzen. Bis zu dem Tag, an dem aus einer Routineuntersuchung plötzlich die Schockdiagnose wird: Knochenmark-Krebs.

In seinem Buch "Ins Mark getroffenen" schildert er seinen notwendig gewordenen Rollentausch vom Arzt zum Patienten und berichtet, was passiert, wenn man als Spitzen-Mediziner sich plötzlich als Erkrankter im Getriebe der Hightech-Medizin wiederfindet.

Vom ungläubigen entgegennehmen der Diagnose, über das Phänomen der Verdrängung (lt. eigenen Aussagen seien Ärzte wahre Meister darin), bis hin zum Akzeptieren der Erkrankung und dem damit verbundenen leben lernen gibt Thomas Bein hier einen sehr authentischen und ehrlichen Einblick in seine Krankheitsgeschichte.

Damit es nicht allzu wissenschaftlich und fachlich fundiert zugeht, arbeitet er mit vielen anschaulichen Bildern die er für den Leser projiziert, um sich in der Welt der Intensiv-Medizin und Krebserkrankungen zurecht zu finden.

Dabei geht es ihm hauptsächlich um die Autonomie und Würde des schwerkranken Menschen, die im Vordergrund stehen sollten. Doch die moderne Medizin ist leider zu einem Kosten-Nutzen-Faktor verkommen und so stellt sich nicht nur der Mensch Thomas Bein, sondern auch der Arzt Thomas Bein die Frage, was sich schnellstens verändern muss, damit der Erkrankte auch unter ethischen Gesichtspunkten bestens behandelt wird. Er soll und muss Mensch bleiben können, auch wenn das bedeuten sollte, dass er am Ende verstirbt. Doch ist es wirklich immer ein Vorteil, ein Leben um jeden Preis zu erhalten ? Allein diese Frage beschäftigt mich sehr, sehr lange....

Eine ergreifende und beeindruckende Krankheitsgeschichte, die nachdenklich stimmt und mit sehr vielen persönlichen Empfindungen des Schreibenden dafür sorgt, dass seine Worte einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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