Thomas Bernhard Alte Meister

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Inhaltsangabe zu „Alte Meister“ von Thomas Bernhard

In Bernhards 1985 zuerst erschienener »Komödie« treffen sich der Privatgelehrte Atzbacher und der Musikphilosoph Reger an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Wiener Kunsthistorischen Museum. Atzbacher nimmt die außergewöhnliche Verabredung zum Anlaß, den in Betrachtung versunkenen Reger zu beobachten. Der Zweiundachtzigjährige, der seit dreißig Jahren aus Wien für die Times Musikkritiken schreibt, hat im Kunsthistorischen Museum seine Kunstbetrachtung zur Perfektion entwickelt: Sie besteht darin, jedes Kunstwerk, das für vollendet gehalten wird, so lange zu studieren, bis dessen Fehler aufgedeckt sind.

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  • Rezension zu "Alte Meister" von Thomas Bernhard

    Alte Meister

    LtdKoerschgen

    06. October 2011 um 20:42

    Im altehrwürdigen Kunsthistorischen Museum sitzen und die Alten Meister nach Fehlern, Schwächen und dem Scheitern des Künstlers absuchen...alternativ ein Getränk im gegeüberliegenden Café schlürfen. Zeit und Erinnenrungen vernichten, bereuen, dass man zu viel gewusst hat und immer noch weiss. Damit sei der Inhalt kurz umrissen. "Alte Meister" war mein erster Bernhard - und ich habe das nagende Gefühl, dass es nicht der Idealeinstieg war. Dennoch war es eine empfehlenswerte Lektüre, die Sprache ausweglos und zwingend, das Klima bewölkt und kalt. Hin und wieder ein Gelächter, dass im Hals erstickt.

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  • Rezension zu "Alte Meister" von Thomas Bernhard

    Alte Meister

    bogi

    02. June 2011 um 14:49

    Ein weiterer Bernhard....Aus meiner ganz persönlichen Sicht, mein Schwächster bislang. Zwar erlebt man auch hier den einzigartigen Schreibstil Bernhards sowie seine ganz speziellen erfrischenden Einsichten. Mir hat sich jedoch das komödiantisches des Werkes nicht so recht erschlossen. Möglicherweise hab ichs auch zu oft unterbrochen. Hauptakteur ist ein 82 jähriger, der sich regelmässig im Wiener Kunsthistorischen Museum aufhält und dort auf einer Sitzbank weilend sich immer ein ganz speziellen Gemälde anschaut. Die Gepflogenheiten werden durch einen Museumswärter subtil unterstützt. Nachmittags verbringt er ebenso regelmässig im Cafe eines Hotels. Das Ganze meist in Anwesenheit eines befreundeten Schriftstellers (Bernhard?). Das Buch ergibt sich in einer Generalabrechnung der Kunst, sowie über das Leben (speziell in Österreich) insgesamt. Ich denke ich werde, aus Respekt vor Bernhard, das Werk nochmals lesen und dann möglichst in einem Rutsch. Eine Bewertung unter vier Sternen geht mir bei Bernhard eigentlich durch den Strich.

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  • Rezension zu "Alte Meister" von Thomas Bernhard

    Alte Meister

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2009 um 23:23

    Perfektion ist eine Illusion. Wer genauer hinsieht, entdeckt überall Schwächen und Fehler. Alles enttäuscht uns, wenn wir es zu ernst nehmen. Selbst die "Alten Meister" im Kunsthistorischen Museum halten dem scharfen Blick der Spätgeborenen, die zu viel wissen, nicht stand. Die Flucht in die vermeintliche Vollkommenheit der Klassiker ist daher kein Ausweg. Was bleibt? Gelächter. Viel mehr wollte uns Bernhard in dieser "Komödie" nicht mitteilen.

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  • Rezension zu "Alte Meister" von Thomas Bernhard

    Alte Meister

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 13:09

    Reger, Atzbacher und Irrsigler; das Trio mit dem weißbärtigen Mann Der Musikphilosoph Reger, der seit 36 Jahren jeden zweiten Vormittag (ausser montags) ins Wiener Kunsthistorische Museum geht (der Nachmittag wird im Ambassador verbracht), um dort im Bordone Saal gegenüber Tintorettos Bild "Der weißbärtige Mann" über den Sinn des Lebens, die Kunst, Politik und viele andere Themen zu sinnieren. Der Platz auf der Sitzbank im Bordone Saal wird Reger seit Jahrzehnten vom treuen Saaldiener Irrsigler (der den Job nur gewählt hat, weil er, nachdem er bei der Polizei wegen physischer Schwächen ausgemustert wurde, sich zugunsten der Uniform, aus rein praktischen Gründen, entschieden hat) quasi reserviert. Der 82-jährige Reger bittet Atzbacher (ein Schriftsteller, der sich dem Veröffentlichtwerden verweigert- ein Alter Ego Thomas Bernhards) ausnahmsweise an einem darauffolgenden Tag (noch dazu ein Samstag, ein Tag an dem Horden von lauten russischen, italienischen und anderen Touristen durchs Museum geschleift werden) um 11.30 zu einem Treffen. Das Buch beginnt damit, dass Atzbacher Reger aus einem benachbarten Saal heraus beobachtet, da er sicherheitshalber zu früh gekommen ist, um dann pünktlich um 11.30 vor Reger erscheinen zu können. Den Grund für diese Inkonsequenz Regers erfahren wir erst am Schluss. Vor der Erklärung lesen wir Regers Gedanken und Schimpftiraden, bei denen u.a. die österreichische Politik, Adalbert Stifter, Anton Bruckner, Staatskünstler, Burgenländer, Haushälterinnen, Kirchendiener (ja sogar der Papst) und die Toiletten in den Wiener Kaffeehäusern schlecht aussteigen. "Alte Meister" ist wahrscheinlich auf den ersten Blick das heiterste Buch Thomas Bernhards, wobei diese Heiterkeit an der Oberfläche bleibt, wie in jeder doppelbödigen Komödie ist das Heitere eigentlich das Traurige und vize versa. Irgendwie ist dieses Buch aber auch das einzige Buch Thomas Bernhards, das so etwas wie eine Liebesgeschichte in sich birgt. Regers Liebe zu seiner verstorbenen Frau ist für mich der emotionelle Mittelpunkt in diesem als Komödie betitelten Prosawerk. Der Schluss ist überraschend und arabesk heiter. Thomas Bernhards Prosa ist einzigartig, unvergleichlich und überhaupt nicht spröde, sie ist spritzig, geistreich und fesselnd. Um ein Meisterwerk wie "Alte Meister" wirklich genießen zu können, sollte man vielleicht doch einen ganzen Abend (inkl. Nachmittag...) Zeit haben, oder das Buch maximal auf 2-3 Tranchen aufgeteilt lesen, da es sich nur dann in seiner Schönheit entfalten kann, wenn man Thomas Bernhards Linien so folgen kann, wie er schreibt, also im Prinzip, ohne Absätze und einem Zug.

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  • Rezension zu "Alte Meister" von Thomas Bernhard

    Alte Meister

    Gruenente

    28. August 2008 um 19:53

    Auf ca. Seite 44 riet der Autor ein Buch nie ganz zu lesen sondern lieber ein paar Seiten intensiv.
    daraufhin legte ich es zur Seite.
    Bekannte sagten es würde besser, aber in meiner momentanten Stimmung nicht zu schaffen.

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