Thomas Bernhard Der Stimmenimitator

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Inhaltsangabe zu „Der Stimmenimitator“ von Thomas Bernhard

<p>Viele Stimmen versammelt dieses 1978 erstmals erschienene Buch in seinen mehr als hundert kurzen Prosastücken. Von sehr verschiedenen Gestalten wird berichtet, von Philosophen und Schriftstellern, Dompteuren, Schauspielern und Wahrsagern, von Postboten, Bankangestellten und Chorknaben, von Bürgermeistern, Direktoren und Präsidenten. Allemal sind es Leidensgeschichten, an deren Sachlichkeit man täglich vorbeigeht.</p>

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  • Rezension zu "Der Stimmenimitator" von Thomas Bernhard

    Der Stimmenimitator
    bogi

    bogi

    05. July 2011 um 23:47

    Ein weiterer Geniestreich des Grossmeisters. Vielleicht ein idealer Einstieg in das Bernhard-Genre. Es handelt sich um ein Band mit rund 100 Kurz- und Kürzestgeschichten. Allesamt gut nachvollziehbar, da es sich um mehr oder weniger Alltagsituationen handelt. Jedoch gipfeln die Meisten im Tod (Mord oder Selbstmord in der Regel). Bernhard stellt dies sowohl in Tragödien als auch in Komödien dar (teilweise sicher auch als eine Art Mischform). Da tötet ein Türke eine alte Dame aus Mildtätigkeit, da diese ihm aus Mildtätigkeit Arbeiten verschafft hat. Da erschiesst ein Arbeiter einen Bekannten versehentlich auf der Jagd. Da kommt es im Raubtierbereich eines Zoos zu todbringenden Situationen. Wer sich bislang noch nicht zu Bernhard durchringen konnte ist hier ideal aufgehoben, wenngleich sich von diesem Werk nicht direkt auf andere schliessen lässt. Für meinen Geschmack ein echtes Schmankerl.

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