Thomas Bernhard Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Erzählungen“ von Thomas Bernhard

Von »Das Verbrechen eines Innsbrucker Kaufmannssohns« aus dem Jahre 1960 bis zu »Am Ortler«, erschienen 1971, reicht das Spektrum der hier versammelten Erzählungen Thomas Bernhards. In ihnen wird die sprachliche Gestaltungskraft dieses Autors deutlich – in Sätzen, die jede mögliche These und Antithese so lange gegeneinander ausspielen und hin- und herwenden, bis jeglicher semantischer Kern aufgelöst ist. So entsteht – trotz des Niedergangs, der Verzweiflung und des Todes, die geschildert werden – der Eindruck, daß die Sprache ein Mittel des Überlebens in dieser Welt ist, und nicht nur des Überlebens, sondern auch der Komik.

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    Erzählungen

    Duffy

    23. December 2014 um 18:00

    Elf Jahre umfasst der Zeitraum der hier erschienenen Erzählungen. Thomas Bernhard ist in der deutschsprachigen Literatur wohl einzigartig. Niemand schreibt in diesen riesigen Sätzen, die dem Leser alle Konzentration abverlangen. Es scheint, als würde er ohne einen Anfang und ohne Ende in einer Geschichte versinken, Wiederholungen und besondere Kennzeichnungen machen es manchmal noch schwerer, dem Schreiber zu folgen. Ist man aber einmal mit dem Stil Bernhards vertraut, dann entwickelt man auch eine bestimmte Art ihn zu lesen. Dann ist es plötzlich gar nicht mehr so monströs. Seine Prosa ist nur durch diesen eigenwilligen Stil immer in Bewegung, man muss aufpassen, ob man will oder nicht, denn nur durch diese bedingungslose Einlassung kann man auch das ganze Phänomen der Bernhardschen Erzählkunst begreifen. Trotzdem, es ist schwer, einem Novizen einen Einstieg in das umfassende Werk des Schriftstellers zu empfehlen. Vielleicht schrecken die Erzählungen eher ab, doch das muss jeder für sich selbst entscheiden. Geduld muss man haben, mit dem Herrn Bernhard, aber dann wird man doch meistens belohnt mit schwindelerregenden Satzkaskaden, die aber immer der Sache dienlich sind.

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  • Rezension zu "Erzählungen" von Thomas Bernhard

    Erzählungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2012 um 09:32

    Erzählungen über den Moment, an dem es kippt. Vom grübelnden, sensiblen, kommunizierenden Menschen zum sprachlosen, weggetretenen Geisteskranken.. Und dies in jeder Erzählung aus anderer Perspektive. Sprachlich zum Teil grandios den Blick öffnend, zum Teil aber auch mit einfachsten, ja trivialsten Mitteln geistige Irre erzeugend. Z. B. "Aus Überdruss an Komplizierung Vereinfachung, aus Überdruss an Vereinfachung Komplizierung. Verfeinerung, weil wir Vergröberung hassen. Vergröberung, weil wir Verfeinerung hassen. "

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