Thomas Bernhard Meine Preise

(35)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(18)
(16)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Meine Preise“ von Thomas Bernhard

Thomas Bernhards zornig-ironischer Blick auf den Literaturbetrieb. Auf die gesamte Menschheit schimpfend und über sich selbst den Kopf schüttelnd, entwirft Thomas Bernhard ein Selbstporträt des Autors als Preis- und Preisgeldempfänger. In zorniger Rückschau zieht er darin eine Bilanz der ihm verliehenen Literaturpreise. Detailliert schildert der begnadete Komiker die Tragödien, zu denen sich die Überreichung jeweils entwickelte – egal, ob Bremer Literaturpreis, Staatspreis für Roman, Grillparzer- oder Georg-Büchner-Preis. Thomas Bernhard hadert mit der Welt im allgemeinen, dem Kulturbetrieb im besonderen und ganz speziell mit sich selbst mittendrin.

Amüsant und kritisch zugleich- herausragend!

— Agnes13
Agnes13

Stöbern in Romane

Der Vater, der vom Himmel fiel

Ein "Glücksgriff" in Buchform: Witzig, geistreich, einfach.nur.zum.Brüllen.komisch - und so wahr ;) 5 Sterne reichen hier nicht aus ;))

SigiLovesBooks

Underground Railroad

Eine tolle Heldin, die trotz aller Widrigkeiten nie aufgibt und immer wieder aufsteht, auch wenn es das Schicksal nicht gut mit ihr meint.

Thala

Swing Time

Eine sehr lange, gemächliche Erzählung, der streckenweise der Rote Faden abhanden zu kommen scheint. Interessanter Schmöker.

kalligraphin

Vintage

Überraschend gute und spannende Unterhaltung für jeden Blues- und Rock'n'Roll-Fan und alle die es noch werden wollen!

katzenminze

Die Geschichte der getrennten Wege

Fesselnd und langatmig, mal begeisterte mich der Roman, mal las ich quer. Ein gemischtes Leseerlebnis.

sunlight

Wie der Wind und das Meer

Liebesgeschichte, die auch einen Teil der deutschen Geschichte wiederspiegelt - mir fehlten die Emotionen

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    Pankraz

    Pankraz

    Nun, man versteht durchaus, dass einige Menschen und Entscheidungsträger mit Herrn Bernhard ein Problem hatten.
    Andererseits..., die Wahrheit ist zumutbar....
    somit... sehr, sehr fein zu lesen, voller Humor und ... ja, auch das gibt's ... Selbstironie!

    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2010 um 11:41
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    bogi

    bogi

    12. April 2010 um 18:43

    Mein erstes Buch von Bernhard und wahrscheinlich wird es nicht das letzte gewesen sein. Wie er hier die Begleitumstände der verschiedenen Preisverleihungen, die ihm wiederfahren sind, schildert, das geht schon ins grotesk komische (z. B. wie er mit der lang gehegten Tradition bricht und nicht in Jeans und Schlabberpulli auftritt sondern meint sich einen noblen Anzug gönnen zu müssen und das ganze durch die folgende Preisverleihung dann doch eher konterkariert wird). Spannend fand ich den Abdruck seiner jeweiligen Reden zu den Preisverleihungen. Hier gewinnt man den Eindruck als veralbere er sein dortiges Publikum. So ganz verstehen kann man diese Reden nicht, wohingegen die Schilderungen der Verleihungsumstände an Klarheit, Spottlust ja Brillianz nichts vermissen lassen. Absolut empfehlenswert, auch wenn man noch nicht der grosse Bernhard Kenner ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    Dita

    Dita

    06. April 2010 um 16:19

    Ich habe selten so viel gelacht, wie bei der Lektüre dieses Buches. Man will seitenweise laut vorlesen und sein Vergnügen teilen, jeder Satz ein kleines Knurren, ständig steigert sich die Entrüstung und doch bemerkt man stets ein kleines stilles Grinsen im Augenwinkel. Wer Thomas Bernhard verabscheut, der soll dabei bleiben, wer immer will dass alles gut wird und glaubt eine positive Lebenseinstellung zu seiner Umgebung sei der Schlüssel zum Seelenfrieden, der soll sich damit zufrieden geben, allen anderen ist ein meisterlich grantelnder Bernhard empfohlen, der zu jedem Preis eine unglaublich typische und doch menschlich sympatische Geschichte seiner selbst erzählt.

    Mehr
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    Lysander

    Lysander

    27. February 2009 um 18:17

    "Ich nehme diesen Preis nicht an" hat Ende 2008 der Kritiker MRR gesagt und damit für einiges Aufsehen gesorgt, indes der Dichter Thomas Bernhard hätte naturgemäß diesen Satz auch gesagt haben können, ja hätte ihn sogar sagen wollen, aber die Verhältnisse waren anders, denn er brauchte das Geld, was er hier nicht verschweigt, ja nicht einmal verschweigen will, ja es ist ihm sogar ein Bedürfnis es allen mitzuteilen, dass ihm die Zeremonien, der Staat usw. zuwider waren, was man auch gut verstehen kann, denn die Kulturoberen verstehen naturgemäß gar nichts von Kultur, sondern brauchen Anlässe, ihre schweren Amtsketten unter das Volk zu tragen, um tags darauf in den Zeitungen erwähnt zu werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    sickgirl

    sickgirl

    10. February 2009 um 09:16

    Es handelt sich bei "Meine Preise" um Geschichten aus Bernhards Leben, die sich mit einigen Preisen, die er verliehen bekam und deren Umstände beschäftigen. Ich fand das Ganze sehr amüsant, da es die für Bernhard typischen Schimpftiraden auf den Staatsapparat und den Kulturbetrieb enthält. Für mich war das Buch auch überraschend und interessant, da man hier einiges über Bernhards Verhältnis zum Geld erfährt.. auf jeden Fall empfehlenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Meine Preise" von Thomas Bernhard

    Meine Preise
    dubh

    dubh

    07. February 2009 um 16:46

    Ein sehr amüsantes Buch aus dem Nachlaß von Thomas Bernhard! Sicherlich ist nicht jede dieser Geschichten wirklich neu, wie ich von einer großen Bernhard-Verehrerin erfahren durfte (mir allerdings schon), aber darum geht es auch gar nicht, finde ich. Es ist eigentlich eine Plauderei aus dem Nähkästchen und zeigt mal wieder wie sehr Bernhard auf alles und jeden schimpfen konnte - sich selbst noch nicht einmal ausgenommen: er empfindet sich als charakterlos, als "ein Schwein", weil er regelrecht gierig nach den Preisgeldern der ihm verliehenen Litertaturpreisen ist, das Geschwafel darum herum aber mehr als hasst. Meine liebste Geschichte ist die, in der er schildert wie er zwei Stunden (!) vor einer Preisverleihung noch einen Anzug bei einem Herrenausstatter kaufen geht (weil er seinen 25 Jahre lang getragenen Wollpulli plötzlich doch als unangemessen empfindet), ihn aber nach der Preisverleihung wegen Zwickerei umtauschen möchte... Für Bernhard-Fans sicherlich ein Muss, für mich, die ich noch nicht viel vom österreichischen Kultautoren gelesen habe, aber auch ein Schmankerl!

    Mehr