Thomas Blisniewski

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Lebenslauf von Thomas Blisniewski

Thomas Blisniewski, 1960 in Aachen geboren, promovierte nach dem Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie mit einer Arbeit über die Parzen. Nach Tätigkeiten in Denkmalpflege und am Museum ist er nun Wissenschaftler am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln. Seit 1995 hat er Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und veröffentlichte zahlreiche Bücher, u. a. im Elisabeth Sandmann Verlag.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Blisniewski

Cover des Buches Frauen, die den Faden in der Hand halten (ISBN:9783938045350)

Frauen, die den Faden in der Hand halten

 (2)
Erschienen am 06.01.2009
Cover des Buches Mütter, die im Bilde sind (ISBN:9783938045527)

Mütter, die im Bilde sind

 (1)
Erschienen am 06.09.2010

Neue Rezensionen zu Thomas Blisniewski

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Rezension zu "Die Entdeckung der Frauen in der Renaissance" von Thomas Blisniewski

Rezension zu "Die Entdeckung der Frauen in der Renaissance" von Thomas Blisniewski
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Der Kunsthistoriker und Philosoph Thomas Blisniewski veröffentlicht nach den beiden Werken „Frauen, die den Faden in der Hand halten (2009) und „Mütter, die im Bilde sind“ (2010) mit dem hier vorliegenden Band „Die Entdeckung der Frauen in der Renaissance“ sein drittes kunstgeschichtliches Buch über Frauen in Folge beim Elisabeth Sandmann Verlag.

In ihm beschäftigt er sich mit der revolutionären Kunstepoche der Renaissance, der er unter dem Titel „Zwischen Wandlung und Neubeginn“ zunächst einen sehr informativen kunsthistorischen Essay widmet. Es war diese Epoche, die den Mensch in den Mittelpunkt unterschiedlicher Betrachtungen rückte. Man war der Überzeugung, menschliche Würde sei nur durch eine umfassende Bildung zu erreichen. So kam es, dass auch Frauen von höherem Rang und Stand plötzlich ungeahnte Möglichkeiten für sich entdecken konnten und sie auch nutzten.

Thomas Blisniewski stellt sie in diesem Buch vor, mit Kurzbiographien und Gemälden zum Teil berühmter Meister, mit denen diese Frauen sich auf Augenhöhe bewegten.

Da sind:

• Künstlerinnen und Dichterinnen
• Herrscherinnen und Mäzeninnen
• Heilige und Kurtisanen

In einem abschließenden Kapitel befasst sich Blisniewski mit dem Thema „Die idealisierte Frau“ und zeigt an 18 Beispielen, die die Epoche der Renaissance beherrschende Tendenz, im Bezug auf antike Mythen und biblische Frauenfiguren sozusagen ideale Frauenfiguren zu schaffen, und insbesondere die tugendsamen Heldinnen aus dem Alten Testament ( z., B. Judith) in ihrer Darstellung zu sexualisieren.

Ein weiterer empfehlenswerter Band von Thomas Blisniewski, dem es mit gut ausgewählten Bildern und knappen, aber instruktiven Texten hervorragend gelingt, dem Leser und Betrachter einen lebendigen Eindruck einer Epoche zu vermitteln, die nicht nur in der Kunst eine Zeitenwende einleitete, die alle weiteren Epochen beeinflusste.

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Rezension zu "Mütter, die im Bilde sind" von Thomas Blisniewski

Rezension zu "Mütter, die im Bilde sind" von Thomas Blisniewski
WinfriedStanzickvor 9 Jahren

Es ist ein in der Kunstgeschichte nicht gerade selten beschriebenes Phänomen, dass Künstler zu ihren Müttern bis in deren hohes Alter ein ganz besondere Beziehung hatten. Es waren nämlich oft die Mütter, die ihre künstlerisch begabten Töchter oder Söhne dazu anhielten und sie ermutigten, ihr Talent auszubauen und sie dabei ideell und finanziell unterstützten, bis diese auf ihren eigenen ökonomischen Beinen stehen konnten.

Nicht immer waren die Beziehungen zwischen den Künstlern und ihren Müttern von Harmonie geprägt, doch man kann an den vielen Beispielen, die Thomas Blisniewski in diesem schönen Buch zusammengestellt und beschrieben hat, immer eines erkennen: in den Porträts ihrer Mütter haben die Künstler sowohl Nähe als auch Distanz, vor allem aber Respekt und Bewunderung einfließen lassen.

Die Mutterporträts vieler berühmtere Künstler, von Dürer, Rembrandt, Cezanne, Manet, Gauguin, van Gogh, Picasso, Frida Kahlo, Andy Warhol und anderen zeigen alle auf die eine oder andere Weise Frauen, die nicht nur auf der Leinwand ihrer Söhne und Töchter „im Bilde“ waren.

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