Thomas Blisniewski Mütter, die im Bilde sind

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Inhaltsangabe zu „Mütter, die im Bilde sind“ von Thomas Blisniewski

Oftmals waren es die Mütter, die ihre Kinder dazu ermutigten, ihr Talent weiterzuentwickeln. Sie waren die erste Inspirationsquelle und nicht selten die erste Lehrerin. Der kleine Vincent van Gogh saß mit seiner Mutter, die selbst gerne zeichnete, auf dem Fußboden und malte. Auch Mary Cassatt, die großartige Impressionistin, hatte das Talent von ihrer Mutter geerbt, die eine eindrucksvolle Persönlichkeit gewesen sein muss und großen Wert auf eine solide Bildung all ihrer Kinder legte. Andy Warhol hatte eine besonders enge Beziehung zu seiner Mutter, sie arbeitete sogar manchmal gemeinsam mit ihm an seinen Bildern. So vielschichtig und unterschiedlich die Beziehungen zwischen Müttern und ihren berühmten Söhnen oder Töchtern, so eindrucksvoll sind die Porträts, die die Künstler und Künstlerinnen von jenen Frauen anfertigten, die sie auf die Welt gebracht hatten. Mit Bildern von Dürer, Rembrandt, Rossetti, Cézanne, Cassatt, Gauguin, van Gogh, Toulouse-Lautrec, Picasso, Schiele, Giacometti, Kahlo, Freud, Warhol und vielen anderen – vom 15. bis ins 21. Jahrhundert.
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  • Rezension zu "Mütter, die im Bilde sind" von Thomas Blisniewski

    Mütter, die im Bilde sind
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    31. May 2011 um 12:21

    Es ist ein in der Kunstgeschichte nicht gerade selten beschriebenes Phänomen, dass Künstler zu ihren Müttern bis in deren hohes Alter ein ganz besondere Beziehung hatten. Es waren nämlich oft die Mütter, die ihre künstlerisch begabten Töchter oder Söhne dazu anhielten und sie ermutigten, ihr Talent auszubauen und sie dabei ideell und finanziell unterstützten, bis diese auf ihren eigenen ökonomischen Beinen stehen konnten. Nicht immer waren die Beziehungen zwischen den Künstlern und ihren Müttern von Harmonie geprägt, doch man kann an den vielen Beispielen, die Thomas Blisniewski in diesem schönen Buch zusammengestellt und beschrieben hat, immer eines erkennen: in den Porträts ihrer Mütter haben die Künstler sowohl Nähe als auch Distanz, vor allem aber Respekt und Bewunderung einfließen lassen. Die Mutterporträts vieler berühmtere Künstler, von Dürer, Rembrandt, Cezanne, Manet, Gauguin, van Gogh, Picasso, Frida Kahlo, Andy Warhol und anderen zeigen alle auf die eine oder andere Weise Frauen, die nicht nur auf der Leinwand ihrer Söhne und Töchter „im Bilde“ waren.

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