Thomas Blubacher Frei und inspiriert

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Inhaltsangabe zu „Frei und inspiriert“ von Thomas Blubacher

Die Sehnsuchtsorte, die in diesem, Buch vorgestellt werden, haben Künstlern, Literaten, Aussteiger n und Genießern den Freiraum geboten, den sie für ihre kreative Entfaltung oder ihr persönliches Glück suchten. Die meist künstlerisch ambitionierten Individualisten ließen sich Anfang des vorigen Jahrhunderts nicht nur von der Schönheit der Natur an den Seen des Oberengadin oder der kargen Dünenlandschaft der Ostseeinsel Hiddensee inspirieren, sie reisten auch auf die exotische Insel Bali und das mediterrane Capri, um sich dort einsam oder gemeinsam von Konventionen zu befreien, Inspiration zu finden und Wahrhaftigkeit zu leben. Während sich in Ascona die einen im »Luftkleid« zeigten (wie Hermann Hesse), Rohkost aßen, die Natur anbeteten oder einfach ihren Schuldnern entflohen, wie die verwegene Marianne von Werefkin, zog es die anderen zu den luxuriösen Grandhotels nach St. Moritz, wo Thomas Mann, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich oder Erich Maria Remarque Bergluft und Geist inhalierten. Aber auch auf Bali, am Attersee, auf Capri oder Hiddensee versammelten sich die Künstler und Aussteiger, die jenseits der Konventionen ein selbstbestimmtes Leben führen wollten. Dabei haben sie die Schönheit der Landschaft ebenso entdeckt, wie sie die Inspiration für ein schöpferisches Leben finden konnten. Dass dafür so mancher Rabe, der zu laut krächzte, in der direkten Umgebung von Gustav Mahler sein Leben lassen musste, ist eine der harmlosen Geschichten in diesem grandios erzählten Buch. Thomas Blubacher erzählt so lebendig, geistreich und detailliert über die eigenwilligen, egozentrischen, sensiblen und zuweilen kauzigen Vertreter jener geistigen Elite wie Hermann Hesse, Gerhart Hauptmann, Walter Spies, Vicki Baum, Gustaf Gründgens, Asta Nielsen, Erich Kästner, Thomas Mann, Gustav Klimt, Gustav Mahler, Luisa Casati oder Rainer Maria Rilke, als sei er selbst Augenzeuge und Chronist gewesen. Ein Buch über Künstler und Aussteiger, Sommerfrischler und Wintersportler und über unkonventionelle Menschen, die das Leben an Seen, Meeren und in den Bergen in vollen Zügen genossen.

Wenn jemand unbedingt Hermann Hesse nackich sehen will, kann er ja einen Blick reinwerfen - nettes Buch, insgesamt aber zu wenig informativ.

— TochterAlice
TochterAlice

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  • Die Protagonisten eines neuen, eines anderen Denkens

    Frei und inspiriert
    TochterAlice

    TochterAlice

    29. January 2016 um 08:30

    Vorreiter neuer Denkweisen wie bspw. des Vegetarismus oder Frutarismus - einer Frühform des Veganertums, der Freikörperkultur, neuer politischer oder pädagogischer Strukturen, aber auch solche, die aufgrund ihrer Neigungen wie der Homosexualität zwangsweise an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden - sie alle sammelten sich an bestimmten Orten, in Naturidyllen wie Ascona, Bali, Hiddensee... dazu kamen solche, die aufgrund ihrer Begabung als Autoren, Maler, Musiker neue Wege einschlugen - sie alle sammelten sich an den genannten Orten, doch auch in St. Moritz, Capri und Attersee. Der Autor Thomas Blubacher, bekannt für seine überaus originellen Sachbücher, hat hier quasi einen dokumentarischen Bildband geschaffen, ein Kleinod des Aussteigertums. Werden hier unterschiedliche Epochen skizziert, liegt der Schwerpunkt doch eindeutig auf dem frühen 20. Jahrhundert, in dem sich bspw. in Ascona eine Kolonie von Freidenkern zusammenfand, auf Bali Künstler und Homosexuelle in Frieden und Freiheit zu leben versuchten, die Crème de la Crème der deutschen Denker sich auf Hiddensee sammelte. Das alles wird in "Frei und inspiriert" stilvoll, garniert von anregenden, bisweiligen aus heutiger Sicht witzigen Fotos auf den Punkt gebracht. Doch ein wenig ergeht sich der Band in Oberflächlichkeiten: Es gibt zwar jede Menge Anekdoten über die Nudistenkolonie in Ancona, über die Komponiertätigkeiten Gustav Mahlers und das eigenartige Gehabe Gustav Klimts in Attersee sowie des homosexuellen Aussteigers Robert Spies auf Bali, doch bleibt dies alles leider an der Oberfläche haften. Thomas Mann und Hermann Hesse in St. Moritz und auf Hiddensee bzw. in Ancona - das ist zwar interessant, doch in die Tiefe geht es hier nicht. Ein spannender, aufwendig und attraktiv gestalteter Band, der jedoch mehr Fragen zu den vorgestellten Persönlichkeiten offenlässt als beantwortet. Interessante Anregungen zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema - mehr gibt das Buch leider nicht her.

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  • Zu wenig wichtige Informationen

    Frei und inspiriert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2014 um 21:13

    Dieses Buch ist ein richtiger Hingucker in jedem Bücherregal . Schon allein das Cover ist wundervoll gestaltet . Mit all den Fotos und dem Urlaubsfeeling , macht es schon allein Spaß es anzusehen !! In diesem Buch werden sechs Sehnsuchts und Urlaubsorte näher beschrieben . Im Buch enthalten sind die Traumorte Ascona, Bali, Hiddensee, St. Moritz, Atterseeund Capri , jedes der sechs Capitel beginnt mit einer Farbfotografie des Ortes , diese Bild macht wirklich eine Sehnsucht nach diesen Orten !! In diesem Buch sind nicht nur Farbfotografien sondern auch ältere sehr schöne Schwarweißfotos enthalten . Dieses Buch zielt mehr auf Kultur und prominente Besucher der Orte ab . Wie z.B Hermann Hesse , der sich in Ascona am Lago Maggiore verliebte . Auch die wandelnden Kulturen werden in diesem Buch näher beleuchtet !! Vorallem aber erzählt das Buch über die Aussteiger des Lebens , denn viele prominente Persönlichkeiten , wie Hesse , Chaplin, Spies, Beinhorn, Hauptmann, Nielsen, Ringelnatz, Kruse, Kästner verbrachten dort Monate ;Wochen oder gar Jahre um sich von der schnellen und oft weniger schönen Heimat und Realität zu erholen . Wie z.B in Ascona , denn dieses kleine Örtchen war früher gar nicht so bekannt und deshalb auch nicht so teuer , deshalb konnten es sich auch arme Dichter , Denker , Schriftsteller oder einfache Aussteiger leisten dort einen exotischen und wundervollen Urlaub zu verbringen !! An diesen Orten lebte man ein befreites Leben in allen Belangen , sei es Sex , Alkohol oder andere "verbotene Dinge " Die ganze atmosphärische Art wird noch mit einigen Bilder und Gemälden unterstützt . Ein wirklich ziemlich gutes Sachbuch , dennoch habe ich ein paar Kritikpunkte . Z.B fand ich , dass zuviel Augenmerk auf unwichtigen Themen lag , ich persönlich hätte mir gewünscht , dass man mehr über die Leute , die Landschaft und die Geschichte der Orte gelegt wird . Zwar werden einige politische Themen am Rande angeschnitten , dann aber nicht weiter verfolgt . Ich hätte mir mehr Urlaubsfeeling , mehr Exotik und mehr fremdes Land gewünscht !! Stattdessen wurde sehr viel auf Sexualität , Nudisten und andere Dinge gelegt . Ich hätte mir ein wenig mehr Wissen über die fremden Länder und Orte gewünscht . Ganz okay , allerdings nicht unbedingt zu epfehlen !! Dennoch ist dieses Buch wirklich modern und toll gestaltet !!

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  • Stimmig

    Frei und inspiriert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    07. February 2014 um 19:25

    In seinen Sachbuch "Frei und Inspiriert" nimmt Thomas Blubacher den Leser mit in verschiedenen Künstlerorte Anfang des vorigen Jahrhunderts.Ascona, Capri, Hiddensee sind einige davon. Besonders das Künstlerleben auf der Insel Hiddensee hat mich interssiert, da die anderen Orte mir von Namen bekannt sind. aber ich persönlich wenig bezug habe. Die Freizügigkeit, mit der man damals auf Hiddensee lebte, war für mich überrschend. Über Gerhart Hauptmanns Spruch habe ich mich amüsiert.Heute scheint dies etwas anders zu sein. Aber auch die Berichte über die anderen Orte waren interessant. Obwohl es nicht sehr viele Seiten hat, enthält es viele Fakten, so dass man immer wieder nachschlagen kann, vertiefen. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten damit, die vielen Informationen haben mich fast erschlagen. Manchmal hätte ich gern mehr über bestimmte Künstler. Schriftsteller erfahren. Viele sind mir auch nicht bekannt.Aber dies hat auch sein gutes, es macht Lust auf mehr. Die im Anhang vermerkten Infos zu den Orten finde ich sehr gut. Insgesamt ist es ein sehr gutes Buch, welches einen Einblick in die damalige Lebensweise von Künstlern bietet und mit damals vorherrschenden Ortn vertraut macht. Es ist für mich ein Buch, was ich immer wieder gern zur Hand nehme und dabei wieder neues entdecke. Die in Buch enthaltenen Reproduktionen sind sehr ansprechend und passend. Das Cover auffällig und einstmmend.

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  • Ganz okay ...

    Frei und inspiriert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2014 um 23:31

    In diesem Buch geht es um alle Aussteiger , Denker , Dichter und Künstler. In sechs Kapiteln bringt der Autor verschiedene Fakten über Ascona, Bali, Hiddensee, St. Moritz, der Attersee und Capri als wahre Traumorte der Entspannung zusammen ! Jedes Kapitel beginnt mit einer wunderschönen Nahaufname der Orte und macht klar , dass diese schön und entspannend und einfach nur exotisch sind . Das Paradies Ascona , früher ein kleines unbekanntes Örtchen und der perfekte Ort für alle Aussteiger und Künstler . Hermann Hesse  liebte diesen Ort , die Leute und den freien besonderen Lebensstil !! Doch dieser Ort kann einem so viel mehr geben , z.B. einer amerikanischen Tänzerin , die einfach ihr Unglück vergessen möchte . Hier erfährt der Leser eine Menge über die Zeit des Nationalsozialismus und der Bücherverbrennung in diesem Örtchen . Schon bald wurde das kleine Örtchen , zu einem Paradies für die deutsche Prominenz . Ob nun das kleine Fischerörtchen Ascona am Lago Maggiore oder die exotische Reiseinsel Bali , alles wird dem Leser näher gebracht . Auch die wundervollen Bilder der Orte und der Prominenz sind wirklich mehr als gut gelungen . Dennoch hätte ich von diesem Sachbuch etwas mehr oder besser gesagt etwas anderes erwartet . Zum einen fand ich die Idee  sehr schön die Orte und ihre berühmten Persönlichkeiten näher zubeleuchten , aber mir waren es zum Teil zu viele unwichtige Informationen . Außerdem hätte ich mir gewünscht , dass der Leser mehr über die Landschaft und die Leute erfährt ! Die Aufmachung des Buches ist wahnsinnig  toll und ansprechen gestaltet . Dennoch muss ich sagen , dass einfach zu viele Themen angerissen und nicht ausführlich behandelt wurden . Fazit : Tolle Aufmachung , allerdings zu viele uninteressante Themen und  zu  wenig Informationen  über die verschiedenen Orte

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  • Aussteiger und Lebenskünstler vergangener Tage

    Frei und inspiriert
    bine525

    bine525

    27. September 2013 um 14:07

    Diese Literatur ist etwas für all Diejenigen, die das Träumen und das Reisen lieben. Wer träumte nicht auch schon einmal davon, alles hinter sich zu lassen und sich einfach so ins Abenteuer zu stürzen? Das gebundene Buch stimmt schon mit der Collage aus alten Fotos auf die teils verrückt provokanten Handlungen damals berühmter Personen und Lebenskünster ein und liegt trotz der Dünne relativ schwer in meiner Hand. Die verschiedenen mondänen und auch exotischen Orte sind mir alle ein Begriff und werden für meinen Geschmack genau im richtigen Mass abwechselnd zu den Personen beschrieben und aus dar damaligen Zeit nacherzählt. Selten zuvor hat mir persönlich ein informatives Buch so gut gefallen wie dieses, das eine wunderschöne Mixtur aus Lebensgeschichten, Reiseträume, Vergangenheit und Verrücktheit.

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  • Sachbuch? Wohl eher Klatsch-Kolumne...

    Frei und inspiriert
    rumble-bee

    rumble-bee

    24. September 2013 um 16:05

    Auch nach dem Lesen des gesamten Buches bleibt mein größtes Problem genau dieses, wie schon nach der Leseprobe: was will mir dieses Buch eigentlich sagen? Gehöre ich zur Zielgruppe? Wer ist überhaupt die Zielgruppe? Und ist es wirklich ein Sachbuch? Lauter Fragen, die ich geneigt bin negativ zu beantworten. Als Sachbuch wird es beworben und offiziell eingeordnet. Gut, es ist sicherlich ansprechend und hochwertig aufgemacht: Es handelt von tatsächlichen Ereignissen. Es bietet eine Fülle (oft recht seltsamen) Bildmaterials. Sämtliche Quellen werden minutiös angegeben. Es gibt Hinweise auf weiterführende Literatur. Und im Vorwort wird angegeben, es wolle zum Träumen verführen. Doch halt, da sind wir schon beinahe beim zweiten Genre, in die dieses Buch unversehens hineinstolpert. Nämlich die Kategorie "Werbeprospekt" oder "Reisejournal". Der Tonfall des Autors, obschon sachlich gehalten, hat mich doch oft ein wenig verblüfft zurückgelassen. Er klingt oft so, als sei er der Inhaber bzw. Reiseführer an den beschriebenen Orten. Er erklärt und entschuldigt mancherlei Exzesse, die dort stattgefunden haben. Er spielt die Macken der dort ansässigen Schickeria herunter, macht sie zugänglich. Er beschreibt, wo man heute noch hinfahren kann, was sich lohnt, was heute noch existiert. Und im Anhang gibt es sogar die Adressen der berühmtesten Hotels! Es gibt noch eine dritte Schublade, in die ich dieses Buch stecken würde, und zwar die - wenig schmeichelhafte - der Klatsch-und-Tratsch-Kolumne. Ganz wie in einem Society-Magazin. Merkwürdig, im Kapitel über St. Moritz mokiert sich der Autor noch darüber, dass es früher üblich war, dass Luxus-Hotels ihre Gästelisten in den Zeitungen veröffentlichten - doch im Grunde macht er mit seinem Buch genau dasselbe. Er reiht oft Namen aneinander, wirft mit Titeln und Anekdoten nur so um sich. Das wäre ja kein Problem, wenn die Personen dem Leser wenigstens näher gebracht würden. Denn ich möchte mal schätzen, dass dem Durchschnittsleser, wenn es hoch kommt, gerade mal ein Drittel der Erwähnten bekannt sein dürfte...Oft habe ich gedacht, jetzt gibt er aber kräftig an. Das nennt man auch "name-dropping". Tja, was will dieses Buch? So wirklich hat sich mir dies nicht erschlossen. Sechs Orte, auf jeweils gefühlten 10 bis 20 Seiten beschrieben. Ja, nicht einmal beschrieben, oft nur überflogen. Um in die Geschichte eines Ortes wirklich einzutauchen, wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, sich zu beschränken. Nur drei Orte, dafür mehr Seiten. Und weniger Aufzählungen. An manchen Stellen sagt der Autor es sogar wörtlich, es gäbe ja noch viel mehr zu erzählen, er wolle aber nur noch eine Reihe von Namen erwähnen, die dort gewesen seien. Aber was, um alles in der Welt, bringt mir eine Liste von Namen? Die ich eben teils nicht einmal kenne? Im ganzen Buch erinnere ich mich an nur eine einzige Stelle mit aktuellem Gegenwartsbezug, die ich sogar recht witzig fand. Als er nämlich erwähnt, dass die Balinesen vom Welterfolg des Buches "Eat, Pray, Love" mittlerweile ziemlich angenervt sind... gerne hätte ich mehr solcher Stellen gehabt. Und nicht den x-ten Exzess von Baron soundso. Dennoch verleihe ich dem Buch drei recht wohlwollende Sterne. Es wird auf meinem Lese-Radar den Platz einer literarischen Kuriosität einnehmen, die zwar erkennbar Anspruch hat, die jedoch ihre Ziele - zumindest für mich - nicht eindeutig definiert.

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  • Künstler und ihre Ausstiege aus der realen Welt

    Frei und inspiriert
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. September 2013 um 12:59

    Ein Roman für alle Freigeister, Kunstliebhaber und Kenner der Szene. Blubacher berichtet uns von den verschiedenen Lebensweisen, Orten von Bedeutung und so manch Detail lässt einen schmunzeln. Wer wissen will, wie man in Künstlerkolonien überlebt sollte wissen, dass man ruhig Fleisch essen darf! Mir gefielen die Bebilderungen sowie die Lebensschilderungen der einzelnen Künstlerkolonien. Alle hatten eines gemeinsam, den unwägbaren Willen frei zu sein und schienen dennoch in die falsche Zeit, zwischen beiden Weltkriegen, geboren zu sein.    

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  • Blubacher, Thomas - Frei und inspiriert. Sehnsuchtsorte der Dichter, Denker, Künstler und Aussteiger

    Frei und inspiriert
    Emili

    Emili

    16. September 2013 um 07:30

    Bis zu dem heutigen Tag wecken die Namen solcher Orte, wie Bali, St. Moritz oder Capri die Sehnsucht nach Sonne, Muße, Entspannung. Auch in der Vergangenheit war es nicht anders. Das besondere Sachbuch von Thomas Blubacher macht eine Zeitreise in die Vergangenheit zu den inspirierendsten und schönsten Orten dieser Welt. Sechs dieser Orte, die die Schönheit der Natur gemeinsam haben und doch so unterschiedlich sind, hat er beispielhaft für diesen Bericht ausgewählt. Das Buch lässt den Leser in die Vergangenheit eintauchen, in die Welt der Dichter, Schriftsteller, Maler, Denker und Künstler. "Vegetarische Sexualasketen, nackte Sonnenanbeter und edelanarchistische Aussteiger gehören ebenso dazu wie hoch dotierte Staatskünstler und einige der exzentrischsten Mitglieder der Großstadtboheme, darunter neben heute nahezu vergessenen Größen bekannte Namen von Gustav Mahler und Gustav Klimt über Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Gerhart Hauptmann und Hermann Hesse bis Franziska zu Reventlov und Vicki Baum." Der Leser begibt sich auf die Spuren der bekannten Persönlichkeiten und erfährt was diese an den genannten Orten gemacht haben, was sie bewegt und inspiriert hat, wie sie da gelebt haben und was noch interessanter ist, welche Werke mit den Ortschaften verbunden sind. Zunächst geht die Reise zu dem "Weltdorf Ascona", das am Ende des 18. Jahrhundert nicht einmal 1000 Menschen bewohnten, und am Anfang des 20. Jahrhundert als ein "vegetarisches Sanatorium alles, was sich im deutschsprachigen Europa als "Alternativ" betrachtete, anzog". 1844 erschien erstes "Handbuch für die Reisende" von Karl Baedekers in dem Acsona schon erwähnt wurde. Ausführlich wird in dem Kapitel das bekannte Sanatorium "Monte Veritá" vorgestellt, untermalt mir interessanten Bildern und Berichten. Zum Beispiel über die Tänzerin Isadora Dunkan, die kurz nachdem ihre beiden Kinder in Paris auf schreckliche Weise ums Leben kamen, nach Ascona reiste; über Hermann Hesse als Anhänger des Nacktwandern, über Max Frisch, der an dem Ost 1941 sein Drama "Der Hochverräter" verfasst hat. Auf Bali trifft der Leser auf Gregor Krause, einen deutschen Botaniker, dessen Bilder u.a. die Einheit von Mensch und Natur präsentierten, auf den Maler Walter Spies. Auch Elly Beinhort machte 1932 auf ihrer spektakulären Weltumrundung im Alleinflug einen Halt bei Walter Spies auf Bali. Oder auch Charlie Chaplin. Auf Hiddensee versuchte der ehemalige Schauspieler Alexander Ettenburg "Lufthütten - Kolonie" zu errichten, ähnlich dem Sanatorium Monte Veritá auf Ascona. Dort wollte er naturnahe Lebensweise seinen Besuchern ermöglichen. Auf St. Moritz trifft der Leser auf Thomas Mann und Hermann Hesse bei Skifahren. Auf Capri Rainer Maria Rilke... "Frei und inspiriert" ist eine sehr schöne Ausgabe, die spannende Einblicke in das zum Teil weniger bekanntes Leben einigen Persönlichkeiten gewährt, kleine Anekdoten und Geschichten aus ihrem Leben präsentiert. Ein originelles Buch zum Schmökern: mit schönen Bildern ausgestattet, Fotografien, Zeitdokumenten, interessanten Fakten. Anhang: Adressen, Literaturhinweisen und Fußnoten.

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  • Sehnsuchtsorte

    Frei und inspiriert
    Alais

    Alais

    13. September 2013 um 18:08

    Thomas Blubacher präsentiert in seinem Buch "Frei und inspiriert" Orte, die vielen Schriftstellern und Künstlern auf der Flucht vor den Nazis, vor einengenden Konventionen oder auch nur vor dem Alltag zu Zufluchtsstätten wurden: das Weltdorf Ascona, das Künstlerparadies Bali, das kreative Modebad Hiddensee, das mondäne St. Moritz, den Attersee und die Sonneninsel Capri. Die farbenprächtige Gestaltung des Buches wirkt einladend und weckt Reise- und Leselust. Es bereitete mir große Freude, in diesem Buch zu blättern, um mich an ferne Orte und in vergangene Zeiten entführen zu lassen. Zahlreiche Fotografien, teils schwarzweiß, teils in den typischen, künstlich wirkenden Farben alter Farbfotografien, zeigen unerwartete Einblicke in das Leben bekannter Personen: Gerhart Hauptmann beim Golfspielen auf Hiddensee, Hermann Hesse beim Nacktwandern, Charlie Chaplin mit seinem Bruder bei einer Gala in St. Moritz ... Dazu erzählt Blubacher Anekdoten, die unterhaltsam, jedoch nie banal sind. Immer wieder hatte ich das Gefühl, ein Stück Geschichte aus mir ungewohnten Blickwinkeln neu erfahren zu können. Besonders faszinierten mich das Kapitel über das wilden Treiben in Ascona und die Lebensgeschichte des Malers Walter Spies, der eine Zeitlang auf Bali verbracht hat, mir bisher unbekannt war und unter dem Einfluss der verschiedenen Kulturen dunkle, geheimnisvolle Werke schuf, von denen zwei besonders beeindruckende Gemälde in diesem Buch abgebildet sind. Auch der Einfluss der Lichttechnik seines früheren Geliebten, des Filmregisseurs Friedrich Wilhelm Murnau, ist spürbar. Ein Entkommen vor den düsteren Seiten dieser Welt gibt es jedoch auch in den in diesem Buch vorgestellten Paradiesen nicht: Walter Spies muss die Idiotie der Verfolgung Homosexueller erfahren. Auch befanden sich viele der erwähnten Schriftsteller auf der Flucht vor Grausamkeit und Barbarei der Nazis, so die Dichterin Else Lasker-Schüler, der es in ihrem Exil in Ascona gar nicht gefiel. Ihre Gedichte wurden wie die Werke so vieler anderer begabter Schriftsteller am 10. Mai 1933 von den Nazis verbrannt - in Ascona verbrachten die ebenfalls betroffenen Schriftsteller Erich Maria Remarque und Emil Ludwig den Abend der Bücherverbrennung gemeinsam und tranken auf eine bessere Zukunft ... Ein wunderbares Buch, das ich immer wieder gerne in die Hand nehmen werde!

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  • Einzigartiges Kaleidoskop

    Frei und inspiriert
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2013 um 12:37

    Der Autor nimmt den Leser mit auf die Reise in eine Welt, welche es heute so nicht mehr gibt. Wahrhaftigkeit, Regeneration, Klarheit, Ruhe und neue Schaffenskraft für ihr künstlerisches Werk suchend, schufen sich Kultur- und Geistesgrößen vergangener Tage ihre Nische für die Verwirklichung ihrer mitunter skurrilen und radikalen Lebensauffassungen. Durch intensive Recherche hoch informativ und kompakt, unterlegt mit seltenem Bildmaterial, entreißt der Autor bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur der Vergessenheit und erweckt unwiederbringliche Momente und Zeitaufnahmen zu neuem Leben. Die Gründe für den Aufenthalt waren so individuell wie die Suchenden selbst. Doch alle fanden, zumindest für einige Zeit, an diesen Sehnsuchtsorten ihre Freiheit und neue Inspiration. Vortrefflich aufbereitet, wird dieses einzigartige Kaleidoskop zu Roman und Nachschlagewerk in einem.

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  • Frei und inspiriert

    Frei und inspiriert
    smayrhofer

    smayrhofer

    12. September 2013 um 09:37

    Ascona, Bali, Hiddensee, St. Moritz, Attersee, Capri – sechs Orte, die stellvertretend stehen für die Sehnsucht des Menschen nach Ruhe, Entspannung, Exil und nicht zuletzt Inspiration. Thomas Blubacher hat sich auf die Suche nach Spuren gemacht, die berühmte und weniger berühmte Persönlichkeiten an diesen Orten hinterlassen haben. So entstand eine Mischung aus Sachbuch, Reiseführer und Geschichtsbuch, bei dem man merkt, dass der Autor sehr viel Herzblut in die Recherche gesteckt hat. So erfährt man z.B. das Hermann Hesse auf Ascona gerne nacktwandern ging (und sich dabei sogar fotografieren ließ), oder dass Gustav Mahlers „Komponierhäuschen“ am Attersee später als Schlachthaus, Waschküche und Campingplatztoilette (in dieser Reihenfolge) genutzt wurde. Das Buch ist gespickt mit liebevoll beschriebenen Details und Hintergründen, ergänzt um eine Vielzahl von historischen Abbildungen und Fotos der Orte und Personen. Die Vielzahl von Jahres- und Personenangaben machen das Lesen aber nicht immer einfach, und das ständige Erwähnen der offenen oder versteckten homosexuellen Neigungen einiger Zeitgenossen hat sich mir auch nicht ganz erschlossen. Vielleicht wäre das Buch noch besser geworden, wenn sich der Autor auf ein paar interessante Geschichten beschränkt hätte, und nicht ständig auflisten würde, wer wann und wie lange an welchem Ort zu Gast war. Ein ungewöhnliches, aber dennoch interessantes Buch, das zudem durch seine Aufmachung einen durchaus wertigen Eindruck macht.

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  • Für mich leider nichts.

    Frei und inspiriert
    kvel

    kvel

    09. September 2013 um 23:29

    Aus dem Klappentext: Die Sehnsuchtsorte, die in diesem Buch vorgestellt werden, haben Künstlern, Literaten, Aussteigern und Genießern den Freiraum geboten, den sie für ihre kreative Entfaltung oder ihr persönliches Glück suchten. Die meist künstlerisch ambitionierten Individualisten ließen sich Anfang des vorigen Jahrhunderts nicht nur von der Schönheit der Natur an den Seen der Oberengadins oder der kargen Dünenlandschaft der Ostseeinsel Hiddensee inspirieren, sie reisten auch auf die exotische Insel Bali und das mediterane Capri, um sich dort einsam oder gemeinsam von Konventionen zu befreien. Für mich persönlich war das Buch leider nichts: Es wurde zu viel Wert darauf gelegt, wer sich wann warum mit wem getroffen hat. Es wurden zu viele Namen und Fakten präsentiert. Also ingesamt leider zu viele Themen. Wobei ich die Grundidee zu diesem Sachbuch sehr gut finde. Es ist auch ein tolles, hochwertiges Hardcover-Buch. Aber das Sachbuch lag leider nicht auf meiner Wellenlänge. Für andere Leser mag dies bestimmt ein fabelhaftes Buch sein!

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  • Der Welt entrückt

    Frei und inspiriert
    R-E-R

    R-E-R

    05. September 2013 um 21:19

      Was für eine schöne Idee zur Ferienzeit, ein Buch herauszubringen, dass Reiseziele der Welt in ihren historischen Rahmen setzt. Beginnend mit Ascona, dem "Weltdorf und Eldorado für Glückssucher" führt die literarische Reise zum „Künstlerparadies„ Bali, zum Ostseebad Hiddensee, den mondänen Wintersportort St. Moritz, an den Attersee und auf die „Sonneninsel“ Capri. Faktenreich und interessant schildert Blubacher wie sich der Tourismus in den genannten Reisezielen entwickelt hat und was die Besonderheiten der Destinationen ausmacht. Das Augenmerk richtet sich dabei jedoch ausschließlich auf prominente Besucher und deren Bezug zu ihren Traumzielen, wie es der Titel "Frei und inspiriert - Sehnsuchtsorte der Dichter, Denker, Künstler und Aussteiger" nahelegt. Als ich im vergangenen Jahr auf Rügen war, hatte ich "Elisabeth auf Rügen" von Elisabeth von Arnim im Gepäck. Eigene Erlebnisse der Autorin während ihrer Sommeraufenthalte auf der Ostseeinsel zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind hier auf unterhaltsame Art in einen Roman verwoben. Die spannende Frage welche wahren Erlebnisse dem Roman zugrunde lagen, habe ich seinerzeit durch die Lektüre einer Biografie der Autorin beantworten können. Diese "Neugier" bedient nun, sozusagen andersherum, das Werk von Thomas Blubacher. Hier finden sich zu jedem Reiseziel eine Fülle von Beispielen wie Künstler, Dichter oder Schriftsteller diese in ihren Werken verarbeitet haben. Wer Interesse hat, kann nachlesen. So erfährt man zum Beispiel, dass Erich Kästner 1956 während seines Aufenthaltes in St. Moritz vorhatte einige Kapitel für sein Buch „Als ich ein kleiner Junge war“ zu schreiben. In einem Brief von damals wird er zitiert:“ Vor ein paar Tagen wurde ich mit dem 1. Kapitel fertig und las es noch am gleichen Nachmittag zu einer Weihnachtsfeier etwa fünfhundert Kindern vor.“ Oder das der Dramatiker Gerhard Hauptmann sein Prosawerk „Die Insel der großen Mutter“ wie er selber 1916 zugab „wohl nie geschrieben hätte“, wenn „ich nicht jahrelang auf Hiddensee die vielen schönen, oft ganz nackten Frauenkörper gesehen und das Treiben dort beobachtet hätte“. Mein besonderes Interesse galt der Insel Hiddensee, die im oben erwähnten Roman „Elisabeth auf Rügen“ ebenfalls eine Rolle spielt. Leider fand Elisabeth von Arnim in diesem Kapitel keine Erwähnung, obwohl auch sie einst zu den prominenten Gästen der Insel gezählt hat. Davon abgesehen ist „Frei und inspiriert“ ein abwechslungsreiches und unterhaltsam lehrreiches Lesevergnügen. Interessante Fakten, zeitgenössische Zitate und viele Originaldokumente und Fotografien (u.a. die Rückenansicht eines nackten Hermann Hesse vor alpiner Kulisse) bieten einen wahren Fundus für geschichtsinteressierte und dem Boulevard nicht abgeneigte Leser. „Dieses Buch will dazu einladen, sich auf die Spuren jener Künstler und Denker zu begeben und dem nachzuspüren, was sie vor Jahrzehnten fasziniert und inspiriert hat - aber auch dazu, selbst Atem zu schöpfen, sich freier zu fühlen und vielleicht den persönlichen Glücksort zu finden“ schreibt der Autor in seinem Vorwort. Die Absicht der Spurensuche ist gelungen. Das edle Ziel dem Leser zu helfen sich freier zu fühlen hingegen blieb, für mich, unerfüllt. Dazu ist das Buch zu sachlich, faktenorientiert und textlastig. „Atem schöpfen und sich frei fühlen“ kann man vielleicht beim dem einen oder anderen Werk das Blubacher zitiert, nicht aber bei seinem dichten Kompendium.

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  • Frei und inspieriert

    Frei und inspiriert
    sapadi

    sapadi

    03. September 2013 um 10:37

    Ein Buch über bekannte Namen wie Hermann Hesse, Charlie Chaplin, Gerhart Hauptmann , Erich Kästner und unbekanntere Namen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und von ihren „Sehnsuchtsorten“, von denen wir alle schon gehört haben. Waren im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts diese Orte Ascona, Attersee, Capri, Bali usw. den besser gestellten Personen vorbehalten, so sind diese heute für uns alle erreichbar. Diese Orte die wirklich viele Künstler zu Höchstleistungen inspiriert habe, aber nicht nur durch die Landschaften, sondern oft durch einen exklusiven Lebensstil, der mit dem konventionellen Lebensstil nicht immer identisch war. Gerade diese Freiheiten allerdings wurden von den Künstlern und anderen Personen genossen. Wunderbare Geschichten werden zu allen „Sehnsuchtsorten“ erzählt und man kann stets einen Blick hinter die Kulissen werfen. Es wird vieles berichtet was bei der Betrachtung der Biographien der einzelnen Personen nicht erwähnt wird. Auch die wunderschönen Bilder die Sehnsucht und Fernweh vermitteln, runden das Buch ab und machen es zu einem Erlebnis. Ebenso vermitteln die fortwährend eingestreuten alten Fotographien die Atmosphäre die damals geherrscht haben muss. Vor allem ein kleines Highlight am Ende sind die Tipps und Anregungen zu den jeweiligen Orten die weit über Literaturhinweise, Fußnoten, usw. hinausgehen. Fazit: Ein Buch das mit den Bildern und den Erzählungen eine wirklich runde Sache ist und ich öfters mal wieder in die Hand nehmen werde um die Sehnsucht nach diesen Orten neu zu erwecken.

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  • Frei und inspiriert

    Frei und inspiriert
    Solengelen

    Solengelen

    31. August 2013 um 19:57

    Das Buch beschreibt "Sehnsuchtsorte" von Persönlichkeiten im 19. und 20. Jahrhundert. Die Bandbreite der Namen ist lang. Es sind Persönlichkeiten, die jeder kennt, aber auch nicht so bekannte. Exotische Orte mit ungewöhnlichen "Objekten",  bekannte, mondäne, abgelegene Orte. Künstler wurden zu neuen Werken inspiriert, sie lebten Leidenschaften aus, oder auch eine "alternative" Lebensweise. Man erfährt viel neues, unbekanntes und auch unerwartetes. Viele dieser Orte waren oder wurden zu begehrten Urlaubszielen, für die Reichen und Berühmten, aber auch für uns Otto-Normalverbraucher. Wundervolle Bilder entführen einen auch visuell in eine vergangene Zeit. Man kann förmlich in die "Geschichten" eintauchen und sie "miterleben". Schon das Cover hatte mich angesprochen und die Leseprobe meine Neugier geweckt. Als ich das Buch erhalten habe, war ich von der Größe überrascht. Der Umschlag ist liebevoll gestaltet und beim Blättern fallen als erstes die wundervollen Bilder ins Auge. Für mich ein rundherum gelungenes Werk. Kann ich jedem empfehlen, der Interesse an Persönlichkeiten vergangener Zeit hat und - oder besondere Orte kennen lernen möchte.

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