Thomas Blubacher Wie es einst war

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Inhaltsangabe zu „Wie es einst war“ von Thomas Blubacher

Ein jedes Ding hat seine Zeit. Vieles, was vor hundert Jahren den Alltag prägte, ist heute verschwunden und vergessen. Darunter findet sich manch Kurioses oder Entbehrliches, aber es gibt auch viel Schönes und Wissenswertes aufzustöbern: Gerätschaften, Artefakte, Berufe, Kenntnisse und Bräuche, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zum Leben auf dem Land oder in der Stadt gehörten: von Brausepulver, Kaffeemühle und Blechspielzeug über Paternoster, Taschenuhr und Weißwäsche hin zu Seelenwärmer und Sommerfrische sowie universal einsetzbaren Heilmitteln wie Brennnessel und Holunder.

Was für unsere Urgroßeltern selbstverständlich war, unsere Großeltern noch kannten, heute aber selten geworden oder sogar in Vergessenheit geraten ist – hier wird in über 330 Artikeln daran erinnert.
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  • *+* Wunderschöne, nostalgische Reise *+*

    Wie es einst war

    Irve

    19. January 2014 um 21:07

    *+ Wunderschöne, nostalgische Reise +* Inhaltsangabe: Ein jedes Ding hat seine Zeit. Vieles, was vor hundert Jahren den Alltag prägte, ist heute verschwunden und vergessen. Darunter findet sich manch Kurioses oder Entbehrliches, aber es gibt auch viel Schönes und Wissenswertes aufzustöbern: Gerätschaften, Artefakte, Berufe, Kenntnisse und Bräuche, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zum Leben auf dem Land oder in der Stadt gehörten: von Brausepulver, Kaffeemühle und Blechspielzeug über Paternoster, Taschenuhr und Weißwäsche hin zu Seelenwärmer und Sommerfrische sowie universal einsetzbaren Heilmitteln wie Brennnessel und Holunder. Was für unsere Urgroßeltern selbstverständlich war, unsere Großeltern noch kannten, heute aber selten geworden oder sogar in Vergessenheit geraten ist hier wird in über 330 Artikeln daran erinnert. (Quelle: lovelybooks.de) Das Cover: Schon beim Betrachten erfasste mich die erste Nostalgiewelle. Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten. Wie ein Felderfenster strukturiert, in dessen Mitte der Leser über Titel, Autor und Verlag informiert wird, werden in den einzelnen kleinen Bereichen drum herum die Utensilien und Gerätschaften von damals in den Fokus gesetzt. Ich erblickte Grammophon, Taschenuhr, Fächer und einiges mehr und war gedanklich in längst vergangenen Gesprächen mit meinen Großeltern versunken. Auch taktil ist dieses Büchlein wunderschön. Es fühlt sich an als sei es mit einer feinen Stoffhülle umgeben und liegt durch sein etwas kleineres Format sehr gut in der Hand. Meine Meinung: Dieser erste, rein äußerliche Eindruck zum Buch setzt sich nahtlos bei dessen Inhalt fort. „Wie es einst war“ ist keine Geschichte von damals, in der die alten Relikte auftauchen oder benannt werden. Diese Hommage an leider fast vergessene Zeiten ist aufgebaut wie ein Lexikon. Ich habe es nicht von vorne bis hinten gelesen, denn dadurch, dass die Begriffe, alphabetisch sortiert, innerhalb ihrer Erklärungen per Querverweis mit anderen Highlights von damals verknüpft sind, liest sich dieses Buch quasi interaktiv. So führte mich eine meiner Stöber-Reisen von der Schulbank über das Tintenfass zum Füllfederhalter. Umfangreicher stöberte ich bei meinem Stummfilm-Ausflug und machte von dort aus per Querverweis Stippvisiten bei den Schaubuden und Varietés, schaute bei den Filmerzählern vorbei, informierte mich über die Kinoorgel, lernte etwas über die Stummfilmstars, staunte über die Herstellung von Schellackplatten und reiste per weiterem Querverweis zum Punkt „Rundfunk“, wo ich von den Ursprüngen desselben las. Und weiter ließ ich mich treiben, immer weiter. Sehr gut gefällt mir, dass die Informationen zu den einzelnen Schlagwörtern meist sehr ausführlich beschrieben sind. Ein dickes Lob an den Autor für die umfangreiche Recherche-Arbeit! Da die Dinge so detailliert beschrieben sind, konnte ich mir natürlich nicht alles merken. Die Umsetzung des Themas in die Form eines Nachschlagewerkes ist ideal gewählt, so kann man jederzeit ganz gezielt sein Wissen auffrischen. Na, haben Sie Lust auf das Buch bekommen? Brühen Sie sich doch einen guten Kaffee, vielleicht haben Sie auch noch ein altes Service von einst....und dann lassen Sie sich inspirieren und treten Ihre eigenen Reisen an. Viel Spaß dabei! Meine Meinung: Allen, die die alte Zeit noch nicht ganz vergessen haben, oder mehr darüber wissen möchten, kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Durch seine wunderschöne, liebevolle Gestaltung ist es auch eine schöne Schenkidee. Ich vergebe die volle Punktzahl. Infos zum Buch: „Wie es einst war“ von Thomas Blurbacher ist am 11.11.2013 unter der ISBN-Nr. 9783458359722 im Insel-Verlag erschienen. Es umfasst 200 Seiten und ist auch als eBook erhältlich. (Quelle: lovelybooks.de) *+* Weitere Rezensionen, Interviews, Verlosungen und vieles mehr gibt es auf meinem Bücher-Blog http://irveliest.wordpress.com Ich freue mich über jeden Besucher *+* 

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