Thomas Bolsen , Thomas Bolsen von einem der loszog und tatsächlich ankam

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Inhaltsangabe zu „von einem der loszog und tatsächlich ankam“ von Thomas Bolsen

Es hat an der Tür geklingelt, in der Küche brodelt und brutzelt es. Vor mir steht ein Mann, der angezogen ist wie jemand aus dem vorigen Jahrhundert. Er übergibt mir schweigend und lächelnd ein eingerolltes Dokument. Ich mache das Wachssiegel auf und lese: "Vorschlag: Transporter auf, Leute rein, Werkzeug rein und ab. Fertig und zack." So einen Quatsch habe ich heute Nacht geträumt. Vielleicht ist es doch an der Zeit, dass ich wieder einer geregelten Arbeit nachgehe. Eine Geschichte über einen, der von der Vergangenheit überholt wird und in der Gegenwart landet.

Irgendwie ganz besonders ohne genau zu wissen warum...dieses Buch beeindruckt! Irgendwie toll!

— Floh
Floh

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  • Leserunde zu "von einem der loszog und tatsächlich ankam" von Thomas Bolsen

    von einem der loszog und tatsächlich ankam
    tomar

    tomar

    von einem der loszog und tatsächlich ankam Es hat an der Tür geklingelt, in der Küche brodelt und brutzelt es. Vor mir steht ein Mann, der angezogen ist wie jemand aus dem vorigen Jahrhundert. Er übergibt mir schweigend und lächelnd ein eingerolltes Dokument. Ich mache das Wachssiegel auf und lese: "Vorschlag: Transporter auf, Leute rein, Werkzeug rein und ab. Fertig und zack." So einen Quatsch habe ich heute Nacht geträumt. Vielleicht ist es doch an der Zeit, dass ich wieder einer geregelten Arbeit nachgehe. Eine Geschichte über einen, der von der Vergangenheit überholt wird und in der Gegenwart landet. Liebe Freunde und Freundinnen von spannendem Lesestoff, wer von euch interessiert sich für Jugendbücher mit historischem Hintergrund? Ich habe so eins geschrieben und suche jetzt kritische Leser. Das Buch ist 2013 im Selbstverlag erschienen. Ich verlose jetzt 10 Printexemplare. Zum Inhalt: Was macht man, wenn man von jemandem eine Mitteilung bekommt, der vor ziemlich langer Zeit gelebt hat? Ein Scherz von einem Witzbold, denkt Jonas. Aber dann passiert etwas, dass ihn unsicher werden lässt. Steckt dahinter vielleicht eine ernst gemeinte Absicht? Jonas ist die Hauptperson des Buches. Er lebt in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein, hat gerade glücklich seine Ausbildung zum Tischler geschafft, aber noch keinen richtigen Plan für die Zukunft. Jetzt bekommt er in regelmäßigen Abständen Mails von einem vermeintlichen Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert. Dieser berichtet von Reisen, die er freiwillig, aber auch gezwungenermaßen gemacht hatte. Stationen waren Danzig, Dresden, Paris und Amsterdam, wo er schließlich auf ein Schiff der ostindischen Kompanie gezwungen wurde. Jonas kann mit diesen Mails erstmal wenig anfangen, aber langsam wächst das Interesse, mehr über die Geschichte seiner Familie zu erfahren. Und langsam verändert sich auch sein Blick auf die Gegenwart. Er beginnt selber zu reisen und es entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen Ereignissen in der Vergangenheit und dem, was Jonas in der Gegenwart erlebt. Leseprobe: http://www.geschichten-zur-seefahrt.de/Leseprobe.pdf Das Buch hat 192 Seiten, ist unterteilt in zwei Teile und mit mehreren Illustrationen versehen. Soviel kann ich versprechen, die Geschichte hat keine unnötigen Längen. Ich würde mich freuen, wenn sich einige von euch an der Verlosung beteiligen. Viele Grüße Thomas Bolsen / Tomar

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  • Von einem der loszog und tatsächlich ankam

    von einem der loszog und tatsächlich ankam
    Blaustern

    Blaustern

    27. May 2014 um 16:18

    Jonas hat gerade seine Ausbildung als Tischer absolviert und weiß noch nicht genau, was er mit seiner Zukunft beginnen soll. Dann bekommt er plötzlich Mails von einem Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert, wieder und wieder. Er weiß nicht, was er davon halten soll und schiebt sie erst einmal beiseite. Doch nach und nach beginnt das Interesse für seine Vorfahren und deren Vergangenheit zu erwachen. Er beginnt selbst zu reisen und seine Gegenwart aufmerksamer wahrzunehmen, wobei er sich immer mehr verändert und langsam erwachsen wird. Eine gute Idee, die der Autor hier umgesetzt hat. Eine fragwürdige Geschichte, die Jonas erlebt und ihn von den anfangs flatterhaften Jungen zu einem reifen Erwachsenen werden lässt. Jonas macht eine erstaunliche Wandlung durch auf seinem Weg, die zudem völlig authentisch wirkt. Anfangs ist es allerdings schwierig, in das Geschehen hineinzufinden. Man erkennt den Sinn dahinter erst später, da die Geschichte in zwei Erzählstränge geteilt ist, die ziemlich lange fremd nebenherlaufen. Die Reise zu den beschriebenen Orten und Kulturen unserer wunderschönen Erde zur damaligen wie heutigen Zeit sind wunderbar gelungen. Was hingegen fehlt, ist die Spannung. Die Geschichte läuft ruhig vor sich her.

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  • Ein gutes Jugendbuch.

    von einem der loszog und tatsächlich ankam
    blutbluemchen

    blutbluemchen

    26. May 2014 um 15:33

    Der Inhalt: 'Was macht man, wenn man von jemandem eine Mitteilung bekommt, der vor ziemlich langer Zeit gelebt hat? Ein Scherz von einem Witzbold, denkt Jonas. Aber dann passiert etwas, dass ihn unsicher werden lässt. Steckt dahinter vielleicht eine ernst gemeinte Absicht?  Jonas ist die Hauptperson des Buches. Er lebt in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein, hat gerade glücklich seine Ausbildung zum Tischler geschafft, aber noch keinen richtigen Plan für die Zukunft. Jetzt bekommt er in regelmäßigen Abständen Mails von einem vermeintlichen Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert. Dieser berichtet von Reisen, die er freiwillig, aber auch gezwungenermaßen gemacht hatte. Stationen waren Danzig, Dresden, Paris und Amsterdam, wo er schließlich auf ein Schiff der ostindischen Kompanie gezwungen wurde. Jonas kann mit diesen Mails erstmal wenig anfangen, aber langsam wächst das Interesse, mehr über die Geschichte seiner Familie zu erfahren. Und langsam verändert sich auch sein Blick auf die Gegenwart. Er beginnt selber zu reisen und es entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen Ereignissen in der Vergangenheit und dem, was Jonas in der Gegenwart erlebt.' Meine Meinung: Ein flüssiger und klarer Schreibstil, der auf jeden Fall zum Weiterlesen animiert. Leider fehlte mir an der einen oder anderen Stelle die Spannung. Der Klappentext ist vielversprechend, aber das Fesselnde blieb leider aus. Mir hat die Idee hinter dem Buch sehr gefallen. Jonas macht während des gesamten Buches eine Entwicklung durch, die sehr authentisch ist und auch so durchaus passieren kann. Ich denke, dass sich der ein oder andere Jugendliche mit Jonas identifizieren kann. Fazit: Ein rundum harmonisches Buch, welches etwas mehr Spannung vertragen könnte. Denno denke ich, dass sich der ein oder andere in Jonas wiederfindet und vielleicht so auch sein Leben aus einer anderen Perspektive sieht.

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  • Von einem der loszog und tatsächlich ankam

    von einem der loszog und tatsächlich ankam
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    12. April 2014 um 15:23

    Beschreibung: Was macht man, wenn man von jemandem eine Mitteilung bekommt, der vor ziemlich langer Zeit gelebt hat? Ein Scherz von einem Witzbold, denkt Jonas. Aber dann passiert etwas, dass ihn unsicher werden lässt. Steckt dahinter vielleicht eine ernst gemeinte Absicht? Jonas ist die Hauptperson des Buches. Er lebt in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein, hat gerade glücklich seine Ausbildung zum Tischler geschafft, aber noch keinen richtigen Plan für die Zukunft. Jetzt bekommt er in regelmäßigen Abständen Mails von einem vermeintlichen Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert. Dieser berichtet von Reisen, die er freiwillig, aber auch gezwungenermaßen gemacht hatte. Stationen waren Danzig, Dresden, Paris und Amsterdam, wo er schließlich auf ein Schiff der ostindischen Kompanie gezwungen wurde. Jonas kann mit diesen Mails erstmal wenig anfangen, aber langsam wächst das Interesse, mehr über die Geschichte seiner Familie zu erfahren. Und langsam verändert sich auch sein Blick auf die Gegenwart. Er beginnt selber zu reisen und es entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen Ereignissen in der Vergangenheit und dem, was Jonas in der Gegenwart erlebt. Meine Meinung: Am Anfang ist es schwer so richtig in die Geschichte hineinzukommen. Es hat mich nicht wirklich mitgerissen. Manche Passagen könnten etwas interessanter geschrieben sein. Auch wenn es echte Druckerzeugnisse von Herrn Manski sind und auf Grund der Authentizität der Originalwortlaut gewahrt wurde kann ich nur sagen, dass die antiquierte Sprache und auch die zum Teil recht uninteressanten Erlebnisse mich nicht überzeugen konnten. Was mich am meisten verwundert hat war, dass die beiden Erzählteile, also zum einen die Geschichte um Jonas und zum anderen die Mails einen langen Zeitraum über noch eher nebeneinander stehen aber noch nicht richtig in Einklang gebracht wurden. Es wird wenig Bezug aufeinander genommen. Die Entwicklung, die Jonas durchmacht ist beachtlich. Er scheint an seinen Aufgaben zu wachsen. Sein Charakter ist für meinen Geschmack jedoch an vielen Stellen besonders zu Beginn nicht besonders prägnant. Als Hauptfigur hätte ich dort schon mehr erwartet. Insgesamt wird das Buch stetig durch Geschehnisse aus der Vergangenheit ergänzt. Es herrscht eine stringente Handlung. Dieses Buch hat meinen Geschmack nicht getroffen. Nach der Beschreibung hatte ich mit etwas ganz anderem gerechnet. Ich habe mich jedoch versucht auf diese anderen Begebenheiten einzulassen, allerdings konnte ich keine Verbindung zu diesem Buch bekommen. Jemandem der wirklich geschichtlich interessiert ist könnte das Buch unter Umständen gefallen. Zwei lieb gemeinte Sterne.

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  • auf eine ganz seltene Art irgendwie doch schön!

    von einem der loszog und tatsächlich ankam
    Floh

    Floh

    27. March 2014 um 10:39

    Autor Thomas Bolsen begibt sich in seinem Roman "von einem der loszog und tatsächlich ankam" zusammen mit seinen Lesern auf einen sehr bewegenden und schwierigen Lebensweg eines Jungen, der erwachsen werden muss, um seinen Weg zu finden. Autor Bolsen verarbeitet seine Recherheergebnisse und Gedanken durch Herzblut und einer Mischung aus Hoffnung, Fernweh, Leid, Stärke, Mut und Schicksal zu einem bezaubernden Roman, der die Leser auf eine Reise eines ganzen Lebens und eines vergangenen Lebens entführt... Zum Inhalt: "Es hat an der Tür geklingelt, in der Küche brodelt und brutzelt es. Vor mir steht ein Mann, der angezogen ist wie jemand aus dem vorigen Jahrhundert. Er übergibt mir schweigend und lächelnd ein eingerolltes Dokument. Ich mache das Wachssiegel auf und lese: "Vorschlag: Transporter auf, Leute rein, Werkzeug rein und ab. Fertig und zack." So einen Quatsch habe ich heute Nacht geträumt. Vielleicht ist es doch an der Zeit, dass ich wieder einer geregelten Arbeit nachgehe. Eine Geschichte über einen, der von der Vergangenheit überholt wird und in der Gegenwart landet." Der Autor: "Thomas Bolsen, 1956 in Hörnum auf Sylt geboren, lebt heute in Börnsen bei Hamburg. Er hat an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg studiert und seitdem im Bereich Grafik, Illustration und Malerei gearbeitet. "Kleine Reisen" war der Titel seiner Ausstellung im Gutshaus Glinde, die vom 1.12.2011 bis zum 29.2.2012 stattfand. Das Spannungsfeld zwischen dem Bewahren und dem genauso wichtigen Aufbruch zu Neuem war das Thema der Bilder und Zeichnungen. Darum geht es auch in seinem ersten Roman. Nähere Informationen: www.geschichten-zur-seefahrt.de" Schreibstil: Ohne diesen besonderen Schreibstil des Autors, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Anfangs ist es schwierig am Ball zu bleiben, da der Leser keinen roten Faden und Sinn in den Geschehnissen erkennt. Thomas Bolsen teilt seinen Roman in zwei Abschnitte und beginnt die Story mit dem Jungen Jonas, der verwirrende eMails erhält und endet seinen Roman mit einem Jungen, der irgendwie erwachsen wurde. Der Autor Bolsen erzeugt Bilder, starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich mitten im Lebensweg des Protagonisten und erlebt die Schicksale, das Abenteuer und aber auch die Angst mit. Durch das schriftstellerische Geschick und der Verbundenheit zur Story wird der Leser in die fernen Länder aller Kontinente katapultiert. Keinesfalls wirkt dieser Roman schmalzig oder aufgesetzt. Er schreibt modern und scheut sich nicht vor neuen Medien und Jugendlichkeit. Der Roman liest sich flüssig, die Kapitel sind von angenehmer Länge und das Schriftbild sehr locker. Charaktere: Die Charaktere sind Augenmerk in diesem Roman. Wir begegnen einen sehr toll formulierten Hauptprotagonisten, Jonas, der eine sagenumwobene fast unglaubwürdige Geschichte erlebt. Das Leid, die Hoffnung und die Schicksale formen ihn auf dem Weg zu seinen Wurzeln und des Heranwachsens. Der Autor Thomas Bolsen rundet das ganze mit tollen Nebenrollen ab, die die Darsteller real und sehr authentisch wirken lassen. Und er bietet uns durch seine Protagonisten einen wertvollen Blick in vergangene Jahre. Meinung: In diesem besonderen und seltenen Buch begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einer ganzen Welt und einer ganzen Kultur. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, da ich kaum genau sagen kann, was mir so besonders gefällt oder nicht gefällt. Der Anschein und die Aufmachung des Buches ist sehr fad und altbacken. Langweilig fast. Aber der Inhalt besitzt eine ganz seltene Besonderheit. Viele Botschaften erreichen den Leser, auch wenn das Lesen manchmal arg schleppend ist. Aber es lohnt irgendwie, denn ich fühle mich zufrieden und freue mich diese Reise begangen zu haben. Ich habe dieses Buch genossen und fühlte mich gut unterhalten. Ein tolles Buch für Zwischendurch. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut des Autors, eine ganz besondere Verbundenheit! Schauplätze: Ein weiterer Glanzpunkt sind natürlich die Schauplätze, die Welt in seiner ganzen Vielfalt. Heute und damals. Mit Schönheit und Skandal. Herzlich und rauh. Dem Autor ist es gelungen, seine Ideen und Erlebnisse in Wort und Schrift in lebendigen Bildern zu Papier zu bringen. Wir reisen ins Früher und wir reisen ins Heute. Toll formulierte und bildhafte Darstellung. Cover: Das Cover wirkt auf mich wenig ansprechend. Ich bin aber auch "Kunstbanause" und erkenne die Aussage des Covers vielleicht nicht. Um das Buch an die Leser zu bringen, würde ich eher ein frischeres Motiv wählen, was einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Inhalt bietet. Fazit: Eine tolle Geschichte, die wunderbar als Zwischenkost zu lesen ist! Eine Leseempfehlung für Liebhaber ganz besonderer Romane.

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