Thomas Brinx , Anja Kömmerling So oder So

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Inhaltsangabe zu „So oder So“ von Thomas Brinx

Ein Roman - zwei Storys! Zwei Storys mitten aus dem Leben, ungewöhnlich und unvorhersehbar. Denn die Wahl des Frühstücksbrotes entscheidet darüber, was Jella erlebt. Ob sie mit ihren Freunden mit dem Zug zu "Rock am Ring" fährt und dort mit Goran am Lagerfeuer flirtet. Von dem sie eigentlich gar nichts will. Oder ob Jella sich mit ihrer kleinen Nerv-Schwester im Schlepptau per Anhalter zum Festival durchschlägt. Und schließlich überglücklich in den Armen der hübschen Soleil landet. Zwei erfrischend lebhafte Storys, miteinander verbunden in einem außergewöhnlichen Doppel-Roman! Spannend und nachdenklich, humorvoll und tiefgründig und vor allem immer Jella. So oder so.

Ein wundervoller Mädchenroman über die erste Liebe, tiefe Gefühle, Coming out und den großen Einfluss kleiner Entscheidungen auf das Leben.

— EmmyL
EmmyL

Konnte mich nicht dazu überwinden noch die zweiten Geschichte zu lesen...

— sommersonnne
sommersonnne

schönes Sommerbuch für zwischendurch das gute Laune macht.

— CherryFairy_x3
CherryFairy_x3

Für Jugendliche, die eine leichte Kost lesen wollen, die sie mit Humor und Gefühl den Alltagsstress vergessen lässt.

— kathrinsbooklove
kathrinsbooklove

Total Cool

— SweetTiger
SweetTiger

Eine neue tolle Art ein Buch zu lesen, welches unterschiedliche Geschichten enthält, aber doch zusammen gefügt etwas ganz besonderes wird.

— Nici86Leyla
Nici86Leyla

Ganz nett für Zwischendurch, aber leider nichts Besonderes.

— vally110
vally110

Eine sommerlich leichte Lektüre in gewöhnungsbedürftiger Sprache, die mit Homosexualität ein selten angesprochenes Thema behandelt.

— Cla
Cla

Nette Grundidee, jedoch mit wenig authentischer Jugendsprache und langweiligen Wiederholungen mäßig umgesetzt.

— Kittyzer
Kittyzer

EIn leichter Roman, der Spaß macht zu lesen, und dem man ohne große Anstrengung folgen kann. Schön für den Sommer, aber nichts besonderes!

— TheresasBuecherschrank
TheresasBuecherschrank

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  • Salami oder Marmelade - Kleine Entscheidung große Wirkung

    So oder So
    EmmyL

    EmmyL

    05. April 2017 um 17:55

    Vor Jella liegt das aufregendste Wochende ihres Lebens. Gemeinsam mit ihren Freunden Fitti, Lasse und Bella wird sie zu Rock am Ring fahren. Ein halbes Jahr hat sie dafür beim Bäcker, Discounter und Zeitungsaustragen geschuftet. Nun will sie mit ihren Freunden nur noch ein tolles Wochenende verleben. Zwei Geschichten, ein megastarkes, aufregendes Wochenende. In der einen Geschichte belegt sie ihr Frühstücksbrot mit Salami. Sie fährt wie geplant mit ihren Freunden zum Konzertwochenende, trifft viele interessante Menschen und findet die Liebe. Die zweite Geschichte beinhaltet den Griff zur Marmelade für das Frühstücksbrot. Sie bekleckert ihre Hose. Daraus resultiert eine Zeitverzögerung, welche ihr gesamtes Wochenende verändert. Leider kann die nervige kleine Schwester nicht mehr bei einer Freundin übernachten. Da die Mutter am Wochenende arbeitet, soll Jella zu Hause bleiben und Babysitten. Natürlich kommt dies gar nicht in Frage. Kaum ist die Mutter aus dem Haus, macht sich Jella mit Schwester im Schlepptau auf zum Konzert. Eine aufregende Reise per Anhalter beginnt. Manchmal entscheiden nur wenige Sekunden über Leben und Tod. Manchmal ändert die Wahl des Brotaufstrichs das ganze Leben. Aber egal wie man sich entscheidet, am Ende ist es nur wichtig zu sich selbst zu stehen. Es ist nicht relevant, was andere denken, entscheidend ist das eigene Glück. Diese Erfahrung macht Jella in beiden Geschichten. Sie kann endlich loslassen, sich verlieben und das Leben genießen, auch wenn ihre Wahl so völlig anders ausfällt. Das pinke Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. In einer Geschichte entscheidet sich Jella für Salami. Hier schmückt das Cover eine Toastscheibe mit Salamiherz. In der zweiten Geschichte entscheidet sich Jella für Marmelade, welche ebenfalls in Herzform die Toastscheibe auf dem Cover ziert. Ein wundervoller Mädchenroman über die erste Liebe, tiefe Gefühle, Coming out und den großen Einfluss kleiner Entscheidungen auf das Leben.

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  • Buchverlosung zu "So oder So" von Thomas Brinx

    So oder So
    Levenya

    Levenya

    05. July 2015 um 19:36

    Hallo meine Lieben! Ich kann es selber kaum glauben, aber mein kleiner Blog feiert jetzt im JULI schon seinen 2. Geburtstag und das mus kräftig mit euch gefeiert werden! Ich blicke auf zwei wirklich tolle Jahre zurück. Als ich mit meinem Blog angefangen habe, hätte ich es nie für möglich gehalten, dass es mir dermaßen viel Spaß machen würde.  Ich habe ein paar Geschenke für euch zusammen gestellt, die ich gerne verlosen würde! Unter anderem dieses Buch! Alles, was ihr dafür wissen und tun müsst, ist, diesem Link zu folgen: http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/2015/07/geburtstags-gewinnspiel.html ich würde mich sehr freuen, wenn ihr bei mir vorbei schaut! Es gibt toll Gewinne! :) Lg Levenya

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  • Besonders für Jugendliche geeignet

    So oder So
    kathrinsbooklove

    kathrinsbooklove

    26. May 2015 um 19:35

    Besonderheiten? Man liest die Geschehen eines Wochenendes in zwei Verläufen. In der einen Geschichte wird Wurst auf das Brot gelegt. Auf der Rückseite startet die Geschichte mit der Marmelade. Beide Geschichten enden mit den gleichen Liedzeilen, aber enden auch beide Geschichten mit einem Happy End? Meinung? Erst einmal muss ich sagen, dass ich es sehr gut finde, dass zuerst die Wurst Seite kam. Hätte ich entscheiden müssen, hätte ich die Reihenfolge genauso gewählt. Mir persönlich gefällt die Wurst Geschichte übrigens auch besser ;) Die Charaktere sind typische Jugendliche die sich auf den Weg zu einem Festival machen und so das „normale Leben“ für ein komplettes Wochenende hinter sich lassen wollen. Es ist interessant zu sehen, was eine klitzekleine Entscheidung, wie der Belag des Brotes zum Frühstück, den Verlauf des Geschehens beeinflussen kann. Und das dann auch noch in so einem Ausmaß! Da wird man doch etwas grübelnd bei so schlichten Entscheidungen. Der Schreibstil war dem Alter sehr gut angepasst, in beiden Geschichten. Ich vermute das hängt mit der Erfahrung der beiden Autoren zusammen. Haben beide doch schon oft Bücher für die bekannte „Freche Mädchen – Freche Bücher“ geschrieben.

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  • Marmelade mit Salami

    So oder So
    Cekay81

    Cekay81

    19. November 2014 um 20:54

    *Buch/Schreibstil* So oder So von den beiden Autoren Thomas Brinx und Anja Kömmerling ist eine Geschichte, die 2 unterschiedliche Verläufe nimmt. Je nachdem, ob man von vorne (Salami-Seite) oder von hinten (Marmeladen-Seite) liest, gestaltet sich Jellas Reise zum Rock am Ring unterschiedlich. Das Cover ist mit den beiden Brotscheiben und dem Belagherz gut gewählt und sticht auf jeden Fall ins Auge. Der Schreibstil ist zu einem Jugendroman vermeintlich passend, sehr jugendlich und verwendet auch mal kurze abgehackte Sätze und einige seltsamen Abkürzungen. Auf der Marmeladenseite ist dies sogar etwas stärker vertreten. Es könnte sein, dass das an der Präsenz von Jellas jüngerer Schwester Violetta liegt, aber es hat mich anfangs ein wenig genervt. Ich bilde mir außerdem ein, die beiden Autoren haben hier und dort Hinweise auf Lieder versteckt. Möglicherweise war es nur Zufall, hat meinen Lesespaß trotzdem deutlich erhöht. Das gilt übrigens auch für die eingestreuten kurzen Kapitel, die zeigen, dass Jellas Entscheidung auch das Leben fremder Personen beeinflusst.   *Story/Charaktere* Jella will mit ihren Freunden zum Rock am Ring und macht sich abhängig von ihrer Frühstückswahl unterschiedlich auf den Weg dorthin. Eine Scheibe Salami spart Zeit und Jella kann sich pünktlich auf den Weg zum Bahnhof Richtung Nürburgring machen. Omas Marmelade versaut nicht nur ihr perfektes Outfit, sondern auch vermeintlich ihre Reise zum RaR. Ihre Mutter verbietet Jella die Reise, weil sie auf ihre kleinere Schwester aufpassen soll. Jella hat monatelang auf die Reise gespart und macht sich einfach mit ihrer Schwester per Bus und Anhalter auf den Weg. Damit wird schon deutlich, dass bei Marmelade wesentlich mehr passiert. Jellas Reise im Zug ist ruhiger, bietet dafür mehr Einblicke in die Charaktere um Jella. Besonders Bella und ihre Cousine Soleil sind auf der Salamiseite viel präsenter. Je nach Betrachtungsweise geht das zu Lasten von Jellas Aktivität; für mich verhält sie sich in dieser Seite glaubwürdiger. Die Nachvollziehbarkeit im Verhalten der beiden Schwestern hat besonders während des Reiseabschnitts per Anhalter gelitten. Nach einem Streit marschiert Violetta einfach querfeldein und landet schließlich auf in einer Scheune, zu der Jella auch später mehr oder weniger durch Zufall den Weg dorthin findet. Wie im Klappentext beschrieben, geht es um die große Frage, ob Jella beim RaR ankommt und dort ihre erste Liebe findet. Die Antwort auf diese Frage mag auf der Salamiseite realistischer beantwortet werden, dennoch gefällt mir die Entwicklung auf der süßen Marmeladenseite besser. Auch bei der Charakterentwicklung zeigt der Roman, dass die beiden Verläufe von Vorteil sind. Jella ist als Charakter sehr interessant. Ihr Zwiespalt zur Liebe wurde von den beiden Autoren schön umgesetzt und entwickelt wie die Story einen ungewohnten Tiefgang. Auch die Nebencharaktere kann man so auf verschiedene und doch ähnliche Weise kennenlernen. Einzig von Soleil hätte ich gern mehr erfahren.   *Fazit* Salami oder Marmelade? Für mich ist es eindeutig Salami mit Marmelade. Die Jugendsprache passt zwar zum Buch, aber einige Ausdrücke wirkten auf mich etwas gekünstelt, weil ich diese, zum Glück, noch nie bei einem Jugendlichen gehört habe. Beide Seiten haben ihre kleineren Schwächen, aber im Gesamtbild bieten die beiden Geschichten guten kurzweiligen Lesespaß, der trotz ähnlichem Verlauf keine Langeweile aufkommen lässt: 4 Sterne für diesen Roman, der zeigt, dass ein Jugendroman nicht nur eine flache Liebesgeschichte, sondern auch einen besonderen Tiefgang enthalten kann.

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  • So oder so? So lala....

    So oder So
    Ani

    Ani

    11. November 2014 um 19:10

    Jella will mit ihren Freunden mal richtig Party machen. Ein ganzes Wochenende "Rock am Ring" steht auf dem Programm. Seit Wochen freut sie sich auf das Festival und das ganze Drumherum. Dass ihre Lieblingssängerin PerLe dort auftritt, ist nochmal ein besonderes Sahnehäubchen. Die Entscheidung, wie das Wochenende verlaufen wird, trifft Jella ganz unbewusst mit der Wahl ihres Brotbelags. Salami oder Marmelade? Man sollte meinen, dass so eine klitzekleine Entscheidung doch nichts zu bedeuten hat. Doch oft sind es einfach die kleinen Dinge im Leben, die großen Einfluss haben.... Ein Roman - zwei Storys! Die Idee, in einem Buch zwei unterschiedliche Geschichten zu erzählen, die durch die Wahl des Frühstücksbrots beeinflusst werden, gefällt mir ausgesprochen gut. Die Aufmachung passt perfekt zur Idee und zum Inhalt des Buchs. Denn es gibt zwei unterschiedliche Cover, hinter denen sich die jeweilige Geschichte verbirgt. Einmal einen Buchdeckel mit Salami-Brot und einen mit einem Marmeladen-Brot. Von welcher Seite man das Buch beginnt, bleibt einem hier selbst überlassen. Die Ausgangssituation in beiden Geschichten ist der Moment, in dem Jella sich vor dem Aufbruch zum Festival ein Frühstücksbrot schmiert. Marmelade oder Salami? So oder so! Denn durch die Wahl ändert sich der Verlauf eines ganzes Wochenendes. Nimmt sie die Salami, dann läuft alles nach Plan. Jella erreicht den Zug und die Reise zum heißersehnten Festival kann beginnen. Wählt sie aber die Marmelade, dann zwingt ein kleiner Klecks auf der Kleidung sie dazu, sich nochmal umzuziehen. Und was dann passiert, ist einfach unglaublich. Denn plötzlich hat Jella ihre kleine Schwester am Hals, die ganz schön nerven kann. Doch nicht nur die nervt, sondern auch die ziemlich jugendliche Sprache, die im Marmeladen-Teil verwendet wird. Hier wird die kleine Schwester Violetta, ständig mit "Sis" bezeichnet und sobald die Sprache auf Jellas beste  Freundin Bella kommt, ist von BFF Bella die Rede. Das mag ja gelegentlich noch ganz locker und angemessen wirken, da es sich hier ja immerhin um ein Jugendbuch handelt, doch auf Dauer geht einem das ganz schön auf die Nerven und wirkt einfach zu gewollt, bzw. zu sehr auf jugendlich getrimmt. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen. Denn die Geschichte selbst hat ungeahnten Tiefgang, der durch die aufgesetzte Sprache allerdings fast ein wenig untergeht. Im Salami-Teil geht es deutlich ruhiger zu. Hier ist die Sprache etwas weniger auf jugendlich getrimmt. Dafür ist die Geschichte allerdings nicht ganz so interessant. Tja, so oder so! Salami oder Marmelade? In meiner Bewertung bin ich deshalb auch hin- und hergerissen. Denn die Idee und die Gestaltung des Buchs sind wirklich klasse. Doch von der Umsetzung bin ich leider ein wenig enttäuscht. Ich vergebe deshalb drei Bewertungssterne und die Empfehlung, sich selbst ein Bild zu machen.

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  • Entscheidung mit Konsequenzen

    So oder So
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    06. November 2014 um 09:25

    Seit Monaten tut Jella alles, um mit ihren Freunden zu Rock am Ring zu fahren. Jella ist 16 Jahre und lebt mit ihrer Mutter Stine und ihrer kleinen Schwester zusammen. Wie es Jella ergeht, wird sich entscheiden, als sie sich ihr Frühstücksbrot macht. Auf der einen Seite erfahren wir die Geschichte aus der Salami-Brot-Perspektive. Liest man die Geschichte von der anderen Seite aus, dann stellt sich das Ganze aus der Marmeladen-Brot-Sicht dar. Ich habe zuerst die Marmeladenseite gelesen und muss sagen, dass mich die Geschichte nicht sonderlich angesprochen hat. Die Jugendsprache nervte einfach – vielleicht auch, weil ich nicht mehr in Jellas Alter bin. Allerdings war die Geschichte aus dieser Sicht sehr lebhaft geschrieben, während es in der Salami-Perspektive ruhiger zuging, da auch weniger passierte. Der Schreibstil der Salamisseite gefiel mir besser. Die Jugendlichen wollen das Festival frei und unbeschwert erleben. Sie haben seit Monaten nur dieses eine Ziel vor Augen und lassen sich durch nichts aufhalten. So wurden Jella und ihre Freunde auch sehr authentisch beschrieben. Jella muss im Laufe der Geschichte eine Entscheidung treffen, dafür muss sie sich aber erst einmal selbst finden. Dazu gehört ein gehörige Portion Selbstbewusstsein. Die Geschichte zeigt, dass jede Entscheidung – und sei sie noch so klein – Konsequenzen hat. Das Ausmaß ist nicht immer abzusehen, weil ein Ereignis ein anderes nach sich zieht. Das Buch ist wie das Leben „So oder so“.

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  • Youtube-Buchvorstellung: So oder So von Brinx / Kömmerling

    So oder So
    Nici86Leyla

    Nici86Leyla

    30. August 2014 um 22:00

    Hier gehts zum Video -->

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  • So oder So leider nichts besonderes

    So oder So
    vally110

    vally110

    26. August 2014 um 11:16

    Dieses Buch hat mich angesprochen,da man hier zweimal die gleiche Geschichte lesen konnte,die sich aber unterschiedlich entwickelten. Ausgehend von einem Frühstücksbrot entscheidet sich für die Hauptfigur Jella der Verlauf ihres Wochenendes bei Rock am Ring. Ich fand diese Idee erfrischend und war gespannt wie sie umgesetzt wurde. Beide Geschichten sind relativ kurz gehalten, so dass ich dieses Buch an einem Mittag direkt durchlesen konnte. Die Sprache ist gut geeignet für jüngere Leser und die Sprache war an die heutige Jugend angepasst. Jedoch fand ich es manchmal störend,dass „Violetta“ durch „die Sis“ ersetzt wurde. Die Autoren wollten damit wahrschenlich noch einmal verstärken welch neutrales Verhältnis Jella zu ihrer Schwester hat, aber ich fand das oftmals doch recht fehl am Platz.Der Ausdruck wirkte auf mich erzwungen jugendlich, da sonst doch eher keine englischen Wöter benutzt wurden. Gerade für die jungen Leser ist die Länge der beiden Geschichten mit jeweils 114 Seiten überschaubar. Für mich war die Länge mal schön zwischen all den dicken Wälzern, die man sonst so liest. Ich werde die beiden Geschichten nun Salamigeschichte und Marmeladengeschichte nennen,da man laut dem Buch keine Vorschriften bekommt, mit welcher Geschichte man anfangen sollte. (Im Folgenden muss ich leider den Inhalt wiedergeben, da dieser notwendig für eine Rezension ist. Wen das also stört,der sollte einfach den nächsten Abschnitt überspringen.) In der Salamigeschichte fährt Jella mit ihren Freunden per Zug zu Rock am Ring und alles verläuft wie geplant. Alles deutet darauf hin,dass dies das beste Wochenende in ihrem Leben wird. Auf dem Festival selbst befindet sie sich jedoch in einem Gefühlschaos, da ihr bester Freund ihr unter Alkohol die Liebe gesteht und sie feststellt,dass sie sich eher zu Frauen hingezogen fühlt. Sie hat mit diesem Dilemma zu kämpfen und muss sich für Einen von Beiden entscheiden. In der Marmeladengeschichte verpasst Jella den Zug und entschließt mit ihrer kleinen Schwester bis nach Koblenz zu trampen um das Festival noch miterleben zu können. Während die beiden sonst keine Gelegenheit auslassen zu streiten,müssen sie sich auf ihrer Reise zusammenraufen. Sie beschäftigen sich mit dem Tatsache,dass sie beide unterschiedliche Väter haben und alleine von der Mutter erzogen werden.Durch dieses geteilte Schicksal und einem kleinen Geheimnis kommen sie sich näher. Letztendlich schaffen sie es auf das Festival und auch hier erwartet Jella wieder die Konfrontation mit der Liebe zum gleichen Geschlecht. Leider muss ich sagen,dass mich die Salamigeschichte nicht überzeugt hat. Sie war für mich zu oberflächlich behandelt. Außerdem konnte ich recht früh durchschauen, wie die einzelnen Figuren fühlen. Die Spannung blieb also aus. Diese Geschichte handelt größtenteils von von der Liebe, aber vor allem von Jellas Liebe zu der schönen Soleil. Mir war das Thema aber trotz allem zu erdrückend und gleichzeitig doch zu oberflächlich. Das lag natürlich auch daran,dass die Geschichte einfach kurz war. Ein weiterer Punkt,den ich nicht wirklich verstanden habe, waren die dauernden Telefonate zwischen Jella und ihrer kleinen Schwester Violetta. Anfangs machten die beiden auf mich den Eindruck, als hätten sie nicht gerade das beste Schwesternverhältnis. Woher kam dann also dieser Wandel,dass Jella während ihrem langersehnten Rock am Ring Festival mehrmals am Tag mit ihr telefoniert?? Die Marmeladengeschichte hingegen hätte für meinen Geschmack noch länger und ausführlicher sein können. Das Thema Liebe bzw. Homosexualität wurde nich derart „breitgeschlagen“, sondern einfach als Teil in die Geschichte eingebaut. Ein weiteres Thema war hier die Reise der beiden Schwestern, die ziemlich turbulent zugeht. Während dieser Reise gibt es aber einen Moment, in dem die Schwestern eine Wandlung durchmachen und ihr Verhältnis sich scheinbar verbessert. Jella und Violetta machen sich gemeinsam auf den Weg Jellas Vater zu finden und haben somit einen sehr intimen Moment zusammen. Dieses neu gewonnene Verhältnis droht auf dem Festival kurzzeitig wieder zu kippen..   Diese Geschichte hatte viel mehr Tiefgang und ich fand sie daher gelungen. Fazit: Die Idee des Buches, eine Geschichte mit zwei Enden zu schreiben, war absolut top. Dafür gibt es einen Pluspunkt von mir,da es mich einfach zum Lesen animiert hat. Die Marmeladengeschichte war ein wirklich netter Zeitvertreib für einen Nachmittag. Für Jugendliche finde ich sie absolut empfehlenswert, da sie zum Nachdenken anregt und wirklich schön kurz gehalten ist ohne viel überflüssige Beschreibungen. Erwachsenen oder erfahrenen Lesern möchte ich das Buch allerdings eher weniger ans Herz legen. Auf die Salamigeschichte hätte man,so leid es mir tut, meiner Meinung nach verzichten können. Diese hat mir leider nicht gefallen, da sie in mir keinerlei Emotionen hervorgerufen hat und einfach zu oberflächlich war. Mir wäre es lieber gewesen,wenn man sich auf die Marmeladengeschichte beschränkt hätte und diese einfach noch verlängert und intensiviert hätte. Diese Geschichte hat viel Potenzial und hätte ein super Buch gegeben, wenn man sie an einigen Stellen noch ausgebaut hätte. Abschließend lässt sich sagen,dass diese Buch wirklich eher für Jugendliche gemacht ist, um sich langsam an Themen wie Homosexualität heran zu tasten. Durch die Kürze des Buches ist es auch für Jugendliche,die nicht so gerne bzw. nicht viel lesen,geeignet . 

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  • Eine witzige Idee mit nicht richtig gelungener Umsetzung

    So oder So
    Kittyzer

    Kittyzer

    11. August 2014 um 13:01

    Plötzlich war das Zelt zu eng für Jella. Sie wollte keine Wand zwischen sich und dem Ganzen haben. Leise zog sie den Reißverschluss auf und flüchtete mit ihrem Schlafsack nach draußen. Am Himmel die Sterne. In der Mitte des U Soleil zusammengerollt. Jella legte sich neben sie. Sie hatte bisher nicht gewusst, wie sie mit geschlossenen Augen aussah. Fiel ihr auf. Und spürte wieder den Magen. Über ihr tausend Milliarden Sterne. -- INHALT: Der große Tag ist da. Rock am Ring beginnt, und Jella wird dabei sein! Vor der Abreise will sie sich noch ein Brot schmieren - und steht vor der ersten Entscheidung des Tages: Salami oder Marmelade? Zwei Entscheidungen, zwei mögliche Ausgänge. Beim einen Belag schafft sie rechtzeitig den Zug zum Festival und verbringt eine coole Zeit mit ihren Freunden. Beim anderen muss sie plötzlich auf ihre kleine Schwester aufpassen und beschließt, mit dieser zum Rock am Ring zu trampen. Beide Möglichkeiten sind überaus turbulent... MEINE MEINUNG: Das Autorenduo bestehend aus Anja Kömmerling und Thomas Brinx ist bekannt für die jugendlich-frechen und modernen Jugendbücher, die auch in großer Anzahl in der Reihe "Freche Mädchen - Freche Bücher" bei Thienemann erschienen sind. Mit "So oder so" gehen die beiden auf den gleichen Spuren, nutzen aber ein neues Prinzip: Der Roman ist aufgesplittet in zwei Teile, die unterschiedlich verlaufen. Und die jeweilige Geschichte hängt vom Belag auf dem Frühstücksbrot ab. Eine witzige Idee rund um kleine Entscheidungen, die so viel beeinflussen können. Leider wirkt das Ganze aufgrund der geringen Seitenzahl aber nur mäßig überzeugend. Jella ist die typische Teenagerin, ein bisschen aufmüpfig, ein bisschen zickig, weiß nicht immer, was sie will, nur eines weiß sie ganz genau: Sie muss zu Rück am Ring, koste es, was es wolle. Sie kann mitunter recht gemein sein, insbesondere zu ihrer Schwester, ihre Beweggründe dafür bleiben jedoch eher unklar. Die Schwester wirkt im Salami-Teil eigentlich recht reif für ihr Alter, in der anderen Version ist sie jedoch ausnahmslos ein nerviges kleines Mädchen, dem man nichts abgewinnen kann. Jellas Freunde bleiben leider bis auf Soleil, die unkonventionelle, bunte und fröhliche Cousine ihrer "BFF", alle sehr blass, eine Verbindung kann nicht aufgebaut werden, weil sie alle auf einzelne Züge reduziert werden: Der biertrinkende Fitti, die jungsliebende Bella, der schöne Lasse. Aufgrund der geringen Seitenzahl hat man immer grade erst das Gefühl, einige der Figuren nun ein wenig zu verstehen, als die jeweilige Geschichte zu Ende ist - und dann beginnt die nächste am selben Ausgangspunkt wie zuvor; das heißt, man muss sich in die Charaktere noch einmal einfinden. Das stört. Gleichzeitig wäre es bei einer größeren Fülle aber auch wohl noch langweiliger gewesen. Es ist einfach nicht besonders spannend, Jella bei der Zugfahrt mit den saufenden Freunden [apropos: Alkohol trinken ist im Zug übrigens strikt nicht erlaubt, da hat sich also auch noch ein Logikfehler eingeschlichen] oder auf dem Festival selbst zu begleiten, weil kein richtiges Gefühl aufkommt und die gesamte Handlung wenig originell ist. Außer der Liebesgeschichte, die durchaus überrascht und anders daherkommt als man es anfangs erwartet. Der größte Kritikpunkt am ganzen Roman ist allerdings einfach der Schreibstil. Sehr aufgesetzt jugendlich - die Protagonistin nennt ihre Schwester zum Beispiel immer "Sis" und ihre beste Freundin "BFF" und allgemein werden Phrasen wie "voll krass" und sinnfrei eingesetzte englische Worte benutzt. So spricht kein Jugendlicher, wenn er nicht grade aus der Gosse kommt! Und da in der Geschichte, die man als zweite liest, vieles, vor allem die Rahmenhandlung, wiederholt wird, ist das gesamte Prinzip dann ebenfalls irgendwann ermüdend. Eine nette Idee macht eben noch kein gutes Buch aus. FAZIT: In "So oder so" nutzt das Autorenduo Brinx/Kömmerling eine interessante Idee, bei der eine Ausgangssituation, abhängig von einer kleinen Entscheidung, zwei unterschiedliche Verläufe nimmt. Leider sind die Charaktere jedoch nur mäßig ausgearbeitet, der Schreibstil wirkt aufgesetzt jugendlich und die ganze Story ist eher nichtssagend. Knappe 2,5 Punkte, hier abgerundet auf 2.

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  • über "So oder so"

    So oder So
    TheresasBuecherschrank

    TheresasBuecherschrank

    05. August 2014 um 11:35

    Eine Entscheidung, die den Verlauf ganzer vier Tage bestimmt - oder vielleicht das ganze Leben. Die Wahl des Frühstückbrotes fällt wirklich schwer: Toast mit Marmelade oder mit Salami? Das entscheidet darüber, was Jella erlebt... Ob sie mit ihren Freunden im Zug zu "Rock am Ring" fährt und dort mit Goran am Lagerfeuer flirtet, obwohl sie eigentlich überhaupt nichts von ihm will... Oder ob sich Jella mit ihrer kleinen Schwester im Schlepptau per Anhalter zum Festival durchschlägt. Und schließlich doch in den Armen von Soleil landet. So oder so. Der Titel macht am Anfang relativ wenig Sinn, aber wenn man das Buch gelesen hat, dann beginnt man den Hintergrund zu verstehen! Denn es geht in beiden Geschichten um Jella - so oder so!  Unbedingt muss ich hier die wunderbare Aufmachung ansprechen. Denn hier kann man sowohl von der Buchrückseite (obwohl das in diesem Fall kein Bucrücken ist) anfangen, oder aber, wie normal, von vorne. So oder so! Und in der Mitte des Buches muss dann umgedreht weden! Aber weder sind die beiden Klappentexte die gleichen, noch die beiden Covers! Hier msus man genau hinschauen! Anja Kömmerling und Thomas Brinx erzählen mit "So oder so" eine lustige und lebhafte Geschichte (bzw zwei) rund um Jella und machen so dem Leser deutlich, dass es im Leben immer Entscheidungen gibt, die alles verändern und viel bewirken können. Beide Geschichten sind miteinander verknüpft und füllen so einige Lücken, die eventuell entstehen können, aus. Spannend, lustig, nachdenklich, traurig und voller Entdeckungen!  Jella wird vom Leser sofort ins Herz geschlossen und ihre Entscheidungen sind mir vollkommen verständlich. Leider finde ich die anderen Charaktere etwas langweilig, man wird nicht richtig schlau aus ihnen... Das kann aber auch daran liegen, da es im Prinzip zwei einzelne Geschichten a 114 Seiten sind.  Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte mir jetzt besser gefällt, denn beide waren komplett unterschiedlich - voller Höhepunkte und Tiefpunkte! Und beide hatten definitiv ihren Reiz! So anders wie sie waren, ergänzen sie sich doch perfekt zu einem Roman! Und einer Sommer Leselektüre für euch!

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  • Übertriebene Jugendsprache, aber interessante Thematik

    So oder So
    LineLine

    LineLine

    04. August 2014 um 12:35

    Die Aufmachung des Buches finde ich sehr toll. Auf der Vorderseite ist der Salamitoast zu sehen und auf der Rückseite der Marmeladentoast. Diese Beläge sind ausschlaggebend für den Verlauf der Geschichte. Je nachdem, ob man von der Vorderseite oder Rückseite anfängt, liest man eine andere Geschichte. Die Geschichte hauptsächlich wird aus der Ich-Perspektive von Jella in der Vergangenheit berichtet und spielt in Berlin und beim Nürburgring in der Gegenwart. Die Ausgangssituation ist bei beiden Geschichten dieselbe: Jella macht sich zu Hause für Rock am Ring fertig und frühstückt. Marmelade oder Salami? Der Brotbelag entscheidet! In der Version mit der Salami schafft sie es rechtzeitig zum Zug und fährt mit ihren Freunden zum Festival. In der anderen Version bekleckert sie sich mit Marmelade, muss sich umziehen und bekommt ihre Halbschwester aufs Auge gedrückt, da deren Freundin krank ist und ihre Mutter zur Arbeit muss. Sie beschließt ihre kleine Stiefschwester einfach mitzunehmen. Leider verpassen sie den Bus und müssen zum Festival trampen. Der Schreibstil war sehr jugendlich oder besser gesagt zu jugendlich. Es wurden oft Worte wie Sis oder Yo benutzt. Die Sätze waren oft unvollständig und manchmal habe ich die Sätze vom Sinn her gar nicht verstanden. Anstatt mich aber darüber aufzuregen, habe ich es mit Humor betrachtet. Ich habe früher schon als Fünftklässlerin Bücher des Autorenpaars gelesen und soweit ich mich erinnern kann, war die Sprache dort nie so übertrieben. Jella ist eine 16-jährige Gesamtschülerin mit einer kleinen Halbschwester namens Violetta. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist oft mit ihrer Arbeit beschäftigt. Sie ist etwas naiv und handelt oft unüberlegt. Beispielsweise hat sie sich extra für das Fastival ein Tattoo stechen lassen. Allerdings ist sie auch sehr zielstrebig und dickköpfig. Erst in der zweiten Version konnte ich mich etwas mit Jella arrangieren, da ich sie dort besser kennengelernt habe. Trotzdem würde ich sie im echten Leben nicht als meine Freundin wollen, da mich ihre Sprache zu sehr stören würde. Die anderen Charaktere bleiben bis auf Bella, Jellas beste Freundin sehr flach und man erfährt sehr wenig über sie. Die Idee mit den zwei Versionen der Geschichte finde ich klasse, da ich es sehr interessant finde, was eine klitzekleine Entscheidung für massive Auswirkungen haben kann. Ich kann mich gar nicht dafür entscheiden, welche der beiden Versionen mir besser gefällt, da beide ihre Vorzüge haben. Auch die Themen wie Homosexualität oder Rock am Ring fand ich super, da Ersteres selten in Büchern angesprochen wird und Letzteres mich schon länger interessiert hat. Am spannendsten fand ich die Version mit der Marmelade, da ich dort mitfiebern konnte, ob Jella und Violetta noch rechtzeitig oder überhaupt zum Festival kommen. Dafür fand ich die Version mit der Salami durch die Szene in Zug lustiger. Emotional konnten mich die Geschichten nicht wirklich mitreißen, da sie einfach zu kurz waren. Kaum hatte ich eine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut, war die Geschichte auch wieder vorbei. Zwei unterschiedliche Geschichten in einem Buch mit interessanten Themen aber übertriebener Jugendsprache.

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