Thomas Brussig

 3.6 Sterne bei 591 Bewertungen
Autor von Am kürzeren Ende der Sonnenallee, Helden wie wir und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Brussig

Thomas Brussig ist ein freiberuflicher deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor und wurde am 19. Dezember 1964 in Berlin geboren. Er lebt heute mit seiner Lebensgefährtin und seinen Kindern immer noch in Berlin und zusätzlich in Mecklenburg. Seine Kindheit verbrachte er im Osten Berlins und machte dort nach seiner Schulausbildung eine Berufsausbildung zum Baufacharbeiter, in dessen Zusammenhang er das Abitur erwarb. Als er diese 1984 abschloss musste er den Grundwehrdienst in der Volkspolizei-Bereitschaft ableisten und arbeitete danach in verschiedenen Bereichen, bevor er 1990 Soziologie an der Freien Universität Berlin zu studieren begann. Er wechselte 1993 aber und beendete im Jahre 2000 ein Studium als Diplom-Film- und Fernsehdramaturg an der Filmhochschule "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Sein bekanntester Roman, der ihm erstmals auch zu hohem Ruhm verhalf, war "Helden wie wir". Seine Romane handeln oftmals vom Geschehen im damaligen Osten und behandeln dieses auf satirische Weise. Sie wurden bisher in 28 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Außerdem war er Mitgründer der unter Anderem von Günter Grass initiierten Lübecker "Gruppe 05" bzw. dem Lübecker Literaturtreffen, welches sich vom Namen her an die sogenannte "Gruppe 47" anlehnt.

Alle Bücher von Thomas Brussig

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Am kürzeren Ende der Sonnenallee

Am kürzeren Ende der Sonnenallee

 (290)
Erschienen am 01.02.2014
Helden wie wir

Helden wie wir

 (125)
Erschienen am 01.04.1998
Wie es leuchtet

Wie es leuchtet

 (59)
Erschienen am 01.08.2006
Das gibts in keinem Russenfilm

Das gibts in keinem Russenfilm

 (27)
Erschienen am 25.05.2016
Wasserfarben

Wasserfarben

 (28)
Erschienen am 12.02.2016
Leben bis Männer

Leben bis Männer

 (17)
Erschienen am 01.04.2005
Berliner Orgie

Berliner Orgie

 (12)
Erschienen am 21.04.2008
Beste Absichten

Beste Absichten

 (5)
Erschienen am 27.02.2019

Neue Rezensionen zu Thomas Brussig

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Linatosts avatar

Rezension zu "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig

Nicht so Lustig wie der Film
Linatostvor 3 Monaten

Ich bin über das Buch gestolpert, weil ich den Film geliebt habe. Ich habe ihn bestimmt schon 10x gesehen. Vor Jahren hab ich das Buch schon gelesen und nun auch das Hörbuch.


Leider konnte mich das Buch nicht annähernd so fesseln wie der Film. Der Witz ging mir hier eindeutig verloren. Das Buch hat einen sehr viel ernsteren Ton. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich mittlerweile als Erwachsener noch mal differenzierter auf die Zeit blicken kann. Da auch ich noch in der ehemaligen DDR geboren wurde und die Wende nur verschwommen als Kind mit bekam, hab ich noch ein anderes Interesse an der damaligen Zeit. So hab ich das Buch auch unter dem Blickpunkt gehört, wie haben meine Eltern damals so gelebt und empfunden. Denn das Buch spielt in genau der Zeit. Leider will mir „Das Leben der Anderen“ nicht aus dem Kopf. Und so kann ich an manch lustiger Stelle nicht lachen weil ich den ernst dahinter noch erkenne.


Trotz allem ist es doch ein recht kurzweiliges Buch mit einem netten Ausflug in vergangene Zeiten.

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Linatosts avatar

Rezension zu "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig

Nicht so lustig wie der FIlm
Linatostvor 3 Monaten

Ich bin über das (Hör)buch gestolpert, weil ich den Film geliebt habe. Ich habe ihn bestimmt schon 10x gesehen. Vor Jahren hab ich das Buch schon gelesen und nun auch das Hörbuch.

Leider konnte mich das Buch nicht annähernd so fesseln wie der Film. Der Witz ging mir hier eindeutig verloren. Das Buch hat einen sehr viel ernsteren Ton. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich mittlerweile als Erwachsener noch mal differenzierter auf die Zeit blicken kann. Da auch ich noch in der ehemaligen DDR geboren wurde und die Wende nur verschwommen als Kind mit bekam, hab ich noch ein anderes Interesse an der damaligen Zeit. So hab ich das Buch auch unter dem Blickpunkt gehört, wie haben meine Eltern damals so gelebt und empfunden. Denn das Buch spielt in genau der Zeit. Leider will mir „Das Leben der Anderen“ nicht aus dem Kopf. Und so kann ich an manch lustiger Stelle nicht lachen weil ich den ernst dahinter noch erkenne.

Trotz allem ist es doch ein recht kurzweiliges Buch mit einem netten Ausflug in vergangene Zeiten.

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Pandaqeues avatar

Rezension zu "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig

Kleine Schullektüre
Pandaqeuevor 7 Monaten

In der Lektüre "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig geht es um Michael, der in die beliebte Miriam verliebt ist und wegen ihr extra einen Tanzkurs besucht. 

Ganz nebenbei verlieben sich auch seine besten Freunde.
Mario verliebt sich in Elisabeth (auch genannt "Existentialistin") und Wuschel in eine Schallplatte von den Rollin' Stones.

Die Lektüre habe ich innerhalb eines Wochenendes durchgelesen, da diese in der nächsten Klausur durchgenommen wurde (die ich übrigens mit der Note 2 geschafft habe).

Ansicht finde ich das Buch ganz unterhaltsam und stellenweise sehr lustig, bis auf das Ende, was dann komplett vom Thema abschweift - finde ich. Brussig ging zuerst ganz detailliert auf den Liebesbrief ein, den Michael bekommen hat und ihn dann verlor.. und zum Schluss wurde halt ganz genau beschrieben wie Mario und Elisabeth kurz vor ihrer Geburt flüchteten, bis dann ein "Retter in der Not" kam, das Kind auf die Welt brachte und dann plötzlich wieder verschwand...

Als Fazit würde ich das Buch dennoch weiterempfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Buchreisenders avatar
Du hast „Helden wie wir“ und „Sonnenallee“  geliebt? Du magst Lesestoff der lässig-ironisch ist? Dann mach mit ....


Wasserfarben

Klappentext:
"Herrlich, schräg, bissig und pointenreich." Der Tagesspiegel

Bevor Thomas Brussig mit „Helden wie wir“ und „Sonnenallee“ überwältigende Erfolge feierte, war unter einem Pseudonym sein erster Roman „Wasserfarben“ erschienen: Ein Buch über das Erwachsenwerden, in dem die großen Sinnfragen bereits so lässig-ironisch gestellt werden, wie man das von seinen späteren Büchern kennt.

„Hätte ich ein zweites Leben, würde ich Brussigs Romane ins Englische übertragen. Nur um zweifelnden Amerikanern zu zeigen, wie unglaublich komisch deutsche Literatur sein kann.“ Jonathan Franzen

Genau dieses Buch habe ihm damals gefehlt, als er um die zwanzig war, deshalb mußte er es selbst schreiben, sagt Thomas Brussig über seinen ersten Roman „Wasserfarben“. Die Geschichte einer Jugend in der DDR der achtziger Jahre wird mit einer wärmeren, stilleren Ironie erzählt als einige seiner späteren Bücher. 
Es ist die ein wenig trotzige, ein wenig traurige, ein wenig komische Geschichte eines Abiturienten, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Ein Buch über das Erwachsenwerden, in dem der Held wie schon Generationen vor ihm bei Salinger, Kerouac oder Plenzdorf lässig-ironisch die großen Sinnfragen stellt, aber mit seinen Problemen ziemlich allein dasteht.

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